12. Oktober 2008 - 10:22 Uhr
Finanzmarktkrise aus Sicht eines Startup-Gründers
Posted by: Andreas Dengler
Nach den dramatischen Kurseinbrüchen an den Börsen beschäftigen sich zahlreiche Blogs mit möglichen Konsequenzen, die sich durch eine Phase des wirtschaftlichen Abschwungs für Internet-Startups ergeben können. Bei Robert Basic gibts hierzu einen interessanten Artikel, in dem ein Gründer seine Sicht auf die Finanzmarktkrise darstellt (leider anonym):
http://www.basicthinking.de/blog/2008/10/10/finanzkrise-aus-sicht-eines-webgruenders/
Auch die Kommentare sind hier lohnenswert zu lesen. Weiterhin sehr interessant zu lesen ist ein aktueller Beitrag von Andreas Göldi auf Netzwertig, der fundierter argumentiert:
http://netzwertig.com/2008/10/09/finanzkrise-was-die-krise-fuer-startup-finanzierung-bedeutet/
Die grosse Frage, die sich alle stellen ist, wie bzw. welche Startups von der Finanzmarktkrise und einem damit verbundenen wirtschaftlichen Abschwung profitieren können? Meiner Meinung nach wird es hier bestimmt einige Startups geben, die es schaffen von einer Phase des wirtschaftlichen Abschwungs zu profitieren, da sie konventionellen “Offline-Unternehmen” Tools anbieten, mit denen diese Geschäftsprozesse effizienter und kostengünstiger online abwickeln könnne (z.B. Anbieter im Bereich Cloud Computing oder Anbieter, die es ermöglichen Meetings online abzuhalten um Reisekosten zu sparen, etc.). Allerdings bin ich mir sicher, dass nur ausgewählte Startups von einem wirtschaftlichen Abschwung profitieren werden (sofern dieser Eintritt) - die meisten Startups wird eine längere Phase des Abschwungs ebenso hart treffen wie Unternehmen aus der Offline-Welt. Meiner Meinung nach werden Startups, die transaktionsbasierte Geschäftsmodelle mit Endkonsumenten verfolgen am härtesten getroffen (z.B. Anbieter die im E-Commerce mit Endkonsumenten tätig sind).
Es bleibt spannend, insbesondere auch vor dem Weihnachtsgeschäft, das kurz vor der Türe steht und in welchem manchen Unternehmen bis zu 80% ihres Jahresumsatzes machen.


