Seedfinance

25. Oktober 2008 - 20:36 Uhr

Deutschland - Das Land der Dichter und der “Copy Cats”?

Posted by: Andreas Dengler

Wir Deutschen müssen uns seit jeher vorwerfen lassen, dass wir es im Internetsektor nicht schaffen innovativen Ideen hervorzubringen und darauf angewiesen sind die Ideen von amerikanischen Startups zu kopieren, was wiederum im totalen Widerspruch zum Slogan “Deutschland, Land der Ideen” steht.

Bezugnehmend auf einen Artikel von Matt Marshall auf VentureBeat (”Copycat - but getting smarter“), in welchem dieser seinen Eindruck von der Web 2.0 Expo in Berlin und der deutschen Internetszene darstellt, geht Peter Schüpbach, ein schweizer Business Angel, in seinem Blog auf die CopyCat-Thematik ein (Copycat - oder “act local“). Ein sehr lesenswerter Artikel mit guten Argumenten, die zur Abwechslung mal für CopyCats sprechen. Die aufgeworfene Frage, ob BMW und Mercedes schlecht sind, nur weil sie nach den Japanern nun auch beginnen hybride Autos zu bauen find ich interessant. Ebenso die Antwort auf die Frage, warum in Europa soviel kopiert wird.

Matt Marshall von VentureBeat hat allerdings auch ein paar Rosinen unter den deutschen Startups entdeckt. Insbesondere die folgenden sechs Startups sind ihm von der Web Expo 2.0 positiv im Gedächtnis geblieben:

Welches deutsche Startups würdet Ihr einem Amerikaner entgegenhalten, wenn dieser die “CopyCat-Vorwurfs-Schublade” öffnet?

3 Comments

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1 | peters

27. Oktober 2008 um 10:41 Uhr

Danke für die Blumen - anzumerken wäre noch, dass zwei der genannten Startups nicht aus Deutschland kommen, sondern aus der SCHWEIZ! Wuala und natürlich auch Doodle sind tolle Beispiele von echten innovativen Projekten “Made in Switzerland”.

2 | Markus

27. Oktober 2008 um 14:02 Uhr

Wenn man dazu noch bedenkt, das Stupeflix aus Frankreich und YOURCALC aus Dänemark kommt, dann bleiben gerade mal zwei Start-Ups aus Deutschland übrig . ;-)

3 | Michael

4. November 2008 um 17:09 Uhr

Meine Antwort auf die Frage:

http://www.tolingo.de

Das Konzept ist es ein Online Übersetzungsservice anzubieten. Übersetzt wird von Übersetzern und der ganze Prozess ist weitestgehend optimiert.

Auch die Investoren hinter blau.de haben es ähnlich gesehen und investieren in das StartUp:
http://www.deutsche-startups.de/2008/10/29/blaude-gruender-investieren-in-den-uebersetzungsmarktplatz-tolingo/

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  • Kris Kunst: Hey "Jola", schade, dass Du hier inkognito auftauchst und Deine Identität verbirgst - um aus dem Hinterhalt heraus Deine schmutzige Wäsche zu wasche
  • ossi: alles nur noch Nepp darum werde ich da mal aussteigen.

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