Post by :
Till OhrmannPosted on :
November 11, 2008
Wie allgemein bekannt, ist die Qualität des Gründerteams bei vielen Seed-Investoren häufig höher gewichtet als die Geschäftsidee an sich. Das Problem an der Sache ist dabei häufig, dass es für Kapitalgeber nicht ganz einfach ist die Qualität des Gründerteams objektiv zu beurteilen.
Ein von Risikokapitalgebern herangezogener Punkt zur Beurteilung des Gründerteams ist dabei deren Vergütungsvorstellungen. Diese spielt aus Investorensicht bei der Verhandlung des Termsheets eine ganz wesentliche Rolle. Dabei gibt es an sich nur zwei Optionen: Hohes Grundgehalt mit wenigen erfolgsabhängigen Komponenten oder geringes Grundgehalt mit viele erfolgsabhängigen Komponenten, die an knackige Milestones gekoppelt sind.
Roland Manger, Managing Partner bei Earlybird, hat seine Sicht der Dinge zu diesem Thema in einem lesenswerten Artikel in der Financial Times Deutschland zusammengefasst.
Fazit:
Allen Startupgründern, die Verhandlungen mit Investoren führen müssen, kann wärmstens empfohlen werden, dass sie sich die Antwort auf die sensible Frage zu ihrer Vergütungsvorstellung im Vorfeld der Investorengespräche intensiv überlegen.
