[lang_en]Sorry, but this post is only available in german. Click here to switch to the german version.[/lang_en][lang_de]Xing hat bekannt gegeben, dass sie ab heute ein Aktienrückkaufprogramm mit einem Volumen von 4 Millionen Euro starten werden (wie von der diesjährigen Hauptversammlung im Mai bereits genehmigt). Zum heutigen Kurs von knapp 25 Euro könnte Xing rund 160.000 eigene Aktien zurück kaufen. 160.000 Aktien, die zum Kurs von 25 Euro zurückgekauft werden könnten, entsprechen rund 3,1 Prozent aller emittierten Aktien.
Durch den Rückkauf von 160.000 eigenen Aktien reduziert sich der Streubesitz von 57,6 Prozent auf 54,5 Prozent. Die hier in einem früheren Artikel angedachte Möglichkeit einer feindlichen Übernahme von Xing durch LinkedIn – über die sich im Streubesitz befindlichen Aktien – ist durcih das Aktienrückkaufprogramm solange nicht vom Tisch, bis der Aktienkurs von Xing wesentlich fällt. Sollte der Aktienkurs wesentlich fallen, wovon ich persönlich nach den zuletzt gemeldeten Zahlen nicht ausgehe, dann könnten von den für das Aktienrückkaufprogramm zur Verfügung stehenden 4 Millionen Euro deutlich mehr Aktien gekauft werden und der Streubesitz unter die interessante Grenze von 50 Prozent fallen.
Vermutlich ist der Grund für den Aktienrückkauf allerdings nicht in der Abwehr einer feindlichen Übernahme zu sehen, sondern schlichtweg darin, dass Xing davon überzeugt ist, dass ihre Aktien im Augenblick deutlich unterbewertet sind. Zieht man den Jahresübeschuss 2007 und den aktuellen Kurs von 25 Euro heran, dann ergibt sich für die Xing Aktie ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von 29, was im Allgemeinen nicht ganz ohne ist. Dieses reduziert sich allerdings auf 14, sofern es Xing schafft den Jahresüberschuss 2008 zu verdoppeln.
Es schaut also so aus, als ob Xing im Augenblick den Aktienrückkauf als die renditeträchtigste Investitionsoption sieht (zumindest für die zur Verfügung stehenden 4 Millionen Euro).[/lang_de]
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