[lang_en]Sorry, but this post is only available in german. Click here to switch to the german version.[/lang_en][lang_de]Gemäß einer aktuellen Studie von Jupiter Research wird im Jahr 2013 jeder fünfte europäische Internetnutzer bereit sein, für Content im Internet zu bezahlen (2007: 12 Prozent).
Musikinhalte am umsatzstärksten
Mehr als die Hälfte (51 Prozent) der gesamten Umsätze für digitale Inhalte werden gem. der Studie im Jahr 2013 von der Content-Kategorie “Musik” generiert (2007: 29 Prozent). Acht Prozent der Gesamtumsätze mit Paid-Content werden auf die Kategorie “Video-on-Demand” entfallen und lediglich 1,1 Prozent auf Nachrichten. Jupiter Research prognostiziert dabei, dass Online-Videos die populärste Content-Kategorie sein werden, während im Musikbereich die höchsten Umsätze erzielt werden. Durch die deutlich höhere Zahlungsbereitschaft für Musikinhalte wird gem. Jupiter Research das Marktvolumen für den Bereich “Paid Content” deutlich ansteigen.
Business-Sektor
Die in der Studie erhobenen Werte beziehen sich auf das Consumersegment. Laut Jupiter Research werden die Nutzer im Business-Bereich wesentlich schneller Geld für Inhalte bezahlen, sofern diese für ihre beruflichen Aufgaben relevant sind.
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Paid- vs. Free-Content
Bemerkenswert bleibt noch der Satz zum Thema Paid. vs. Free-Content, welcher in der Executive Summary zur Studie geschrieben wird:
“While free content will continue to dominate, as overall online audiences for all content categories continue to grow, so the number of European users willing to pay for content online will grow at an even greater rate”.
Fazit
Entgegen der Studie von Jupiter Research gehe ich davon aus, dass bis zum Jahr 2013 die Umsätze für Musikinhalte nicht in der prognostizierten Größenordnung steigen werden. Ich bin davon überzeugt, dass im Jahr 2013 die wenigsten Internetuser für Musik bezahlen werden, sondern diese vielmehr kostenlos zur Verfügung steht – natürlich auf legale Art und Weise. Über mobile Endgeräte mit Intenetanschluss können im Jahr 2013 große Musikbibliotheken völlig orts- und zeitunabhängig konsumiert werden.
Die großen Plattenfirmen und Künstler werden in Zukunft Musik als das “Lockmittel” für alternative Erlösquellen, wie z.B. Merchandising, Konzerte, etc., betrachten (müssen). Erste Tendenzen, die diese These bestätigen, scheinen sich ja bereits heute immer mehr am Markt abzuzeichnen. Bei MySpace Music, Roccatune, We7, Last.fm, Imeem, Playlist.com, … kann man bereits heute kostenlos Musik auf legale Art und Weise konsumieren. Die dort zur Verfügung stehenden Kataloge werden von Tag zu Tag größer, auch wenn sich noch kein eindeutiger Marktführer im Bereich “Streaming-on-Demand” abgezeichnet hat.[/lang_de]
Schlagwörter:Imeem, Last.fm, Music, MySpace, Nachrichten, Paid-Content, Playlist.com, Roccatune, Streaming-on-Demand, Video-on-Demand, We7


