Netzprominenz deutscher Startups – StudiVZ mit 10 Mio. Euro Verlust in 2008?

[lang_en]Sorry, but this post is only available in german. Click here to switch to the german version.[/lang_en][lang_de]Bereits zum zweiten Mal hat die Agentur Ethority im Auftrag des Branchendienstes Meedia die deutschen Startups hinsichtlich ihrer Markenbekanntheit und ihrer Netzreputation analysiert. Ethority hat hierzu im Zeitraum von September bis Oktober 2008 rund 17.700 Meinungsäußerungen von Usern in deutschsprachigen Weblogs und Foren quantitativ und qualitativ analysiert und somit die Netzprominenz einzelner Startups ermittelt. Die Top20 der prominentesten Startups (Kriterium: Anzahl der Nennungen in den sozialen Medien) stellt sich wie folgt dar:

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Über StudiVZ wird im Netz am meisten gesprochen. Auf Grund der Nachrichtenlage der vergangenen Wochen wundert das nicht (Entlassung des Geschäftsführers, juristische Schritte gegen zahlreiche andere Social Networks, etc.). Allerdings analysierte Ethority nicht ausschließlich die Quantität der Nennungen, sondern unterzog die Meinungsäußerungen auch einer qualitativen Analyse zur Ermittlung der Reputation einzelner Startups. Das Ergebnis der qualitativen Analyse ist in nachfolgender Grafik dargestellt:

Positive und negative Äußerungen zu StudiVZ hielten sich in den Monaten September und Oktober 2008 die Waage. Bei allen anderen Startups waren generell mehr positive als negative Äußerungen zu verzeichnen. Überraschend ist meiner Meinung nach, dass der mobile Dienste Plazes die meisten positiven Äußerungen für sich beanspruchten. Haben wir den Durchbruch beim mobilen Internet nun endlich geschafft? Auch bin ich etwas überrascht, dass Yigg (Platz 3 bei der Markenbekanntheit) – trotz des absolut misslungenen Relaunchs, immernoch mehr positive als negative Nachrichten auf sich vereinen konnte.

10 Millionen Euro Verlust bei StudiVZ?

Auch iBusiness berichtet heute über die Ethority-Studie. Gemäß iBusiness ist ein Grund für die schlechte Reputation von StudiVZ u.a. auch in den Bemühungen nach einer Monetarisierungsstrategie zu sehen. Unter Berufung auf Informationen des Nachrichtenmagazin Spiegel wird im iBusiness-Artikel auf die finanzielle Situation bei StudiVZ eingegangen. Demnach liegt StudiVZ beim avisierten Umsatz für das Jahr 2008 weit hinter den Planungen zurück. Anstatt 25 Millionen Euro Umsatz (wie ursprünglich geplant), wird in 2008 voraussichtlich nur ein Umsatz von zehn Millionen erreicht. Den Informationen von Spiegel zufolge soll sich der Verlust für das Jahr 2008 gem. iBusiness auf rund zehn Millionen Euro belaufen. Mitarbeiter des Holtzbrinck-Verlags sollen monieren, dass viele Zeitungen und Zeitschriften Verlags nun sparen müssen, damit die Online-Verluste von StudiVZ ausgeglichen werden können. Auf Spiegel Online konnte ich leider keinen Artikel finden, der die Ertragssituation bei StudiVZ thematisiert.[/lang_de]


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