Die Grundprinzipien des "Web 2.0" sind die Verbindung von Diensten, die Offenheit des eigenen Dienstes gegenüber anderen Diensten, die Möglichkeit den Nutzer selbst über die Inhalte bestimmen zu lassen und mit anderen zu kooperieren (mehr zu Merkmalen von Web 2.0 Diensten u.a. in meiner Diplomarbeit - kostenloser Download). Mit Zenbe ist seit kurzem ein Dienst auf dem Markt, der die Grundprinzipien des "Web 2.0" konsequent befolgt. Und das in einer Klarheit und Usabilitystärke, wie ich sie bisher selten gesehen habe. Grundfunktionen Zenbe ist auf den ersten Blick ein E-Mail Dienst, der es erlaubt verschiedene E-Mail Adressen (z. B. Gmail, Hotmail, Yahoo und AOL Mail) über einen Dienst zu managen. Allein das ist es schon wert hervorzuheben. Darüberhinaus stehen noch bekannte Module wie ein Kalender, Adressimport und nette Vorschaufenster für Attachments zur Verfügung. Zenbe - die Innovation Den wirklichen Innovationssprung schafft Zenbe allerdings mit der Integration von Twitter und Facebook sowie den ZenPages. Ich denke, bei den integrierten Diensten wird es nicht bei Twitter und Facebook bleiben (Integration bei beiden noch im Beta-Status), aber allein damit hat Zenbe schon extrem wichtige Dienste abgedeckt. Friendfeed und Co. werden sicherlich zeitnah folgen. Alle Inhalte können vom Nutzer mit Tags versehen werden, so dass eine eigene Taxonomie geschaffen werden kann. Die ZenPages erlauben die Zusammenarbeit mit anderen Nutzern auf sehr vielfältige und innovative Art und Weise. Wie auf dem nachfolgenden Screenshot zu sehen, ist Zenbe auf dem ersten Drittel des Weges zu Ubiquity von Mozilla.

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