Post by :
Till OhrmannPosted on :
Januar 04, 2009
Medienmogul Michael Arrington
Wer schon immer mal wissen wollte, wie Michael Arrington, der Macher hinter TechCrunch und laut Times Magazin einer der 100 einflußreichsten Personen, sein Aufstieg zum Medienmogul schaffte, dem sei der lesenswerte Artikel von Elias Bizannes ans Herz gelegt. Elias macht zuerst eine Bestandsaufnahme zum Wachstum von TechCrunch und analysiert anschließend die Gründe, die seiner Meinung letztlich zum Wachstum führten.
Hasso Plattner im Spiegel-Interview
Hasso Plattner, Gründer von SAP, äußert sich im Spiegel-Interview zu den aktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen, zum Kapitalismus und wirtschaftlichen Zusammenhängen. Sehr spannend zu lesen. Insbesondere beim Thema Kapitalismus geb ich Hasso Plattner vollkommen recht. Folgender Satz sei zitiert:
Hasso Plattner, Gründer von SAP, äußert sich im Spiegel-Interview zu den aktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen, zum Kapitalismus und wirtschaftlichen Zusammenhängen. Sehr spannend zu lesen. Insbesondere beim Thema Kapitalismus geb ich Hasso Plattner vollkommen recht. Folgender Satz sei zitiert:
Aber es gibt so eine Stimmung im Land, dass wir Kapitalismus eigentlich gar nicht mehr wollen, sondern was anderes, Netteres. Es existiert aber nichts Besseres, trotz vieler Schwächen und Schattenseiten des Systems. Wohin kommunistische Planwirtschaft führt, hat man in der DDR gesehen. Das reden sich manche mittlerweile schön.Founderlab bietet Kapital Dominik Tarolli von SwissStartup hat mich auf Founderlab.com aufmerksam gemacht. Founderlab.com wurde von David Dostal, dem Geschäftsführer des Schweizer-VC Centralway (auf der Centralway-Seite runterscrollen für mehr Infos), ins Leben gerufen. Worum geht es? Auf founderlab.com (früher: founder.ch) können Startups ihre News einstellen (ähnlich Gruenderszene.de) Ein schicker Videorecorder auf der Startseite muss dazu genutzt werden, wenn man als Startup eine Finanzierung durch Founderlab anstrebt. In diesem Fall ist ein Video mit der Ideenbeschreibung einzureichen. Im Hinblick auf die Konditionen findet man leider nur etwas in den FAQ (generell könnte meiner Meinung nach die Kommunikation stark verbessert werden). In den FAQ steht, dass Founderlab normalerweise 5.000 Euro plus 5.000 Euro für jeden Gründer investiert (z.B. 20.000 Euro für ein Startup mit drei Gründern). Dafür will Founderlab Anteile zwischen 10 und 30 Prozent. Demzufolge werden für 10.000 Euro vermutlich 10 Prozent fällig und für 20.000 Euro bei drei Gründern vermutlich 30 Prozent. Die Konditionen erscheinen mir fast schon unverschämt. Beim deutlich renommierteren VC Y Combinator, von dem vermutlich bei den Konditionen abgeschaut wurde, gibt es gem. den FAQ auch 20.000 US-$ für drei Gründer und es werden zwischen 2 und 10 Prozent Anteile verlangt, was sich deutlich vernünftiger anhört (vor allem auch mit dem Netzwerk das hinter Y Combinator stecken). Tiburon.TV - Hungry for business Einen herrlichen Videoblog möchte ich Euch noch vorstellen: Tiburon.TV. Der Blog wurde vom Münchner Seedinvestor Tiburon Partners AG ins Leben gerufen. Die Interviews führt Viktoria Trosien, die Geschäftsführerin von die-fans.de, was sie ganz hervorragend macht. Sehr angetan bin ich auch von der internationalen Ausrichtung der Beiträge. Die eigene Beschreibung auf der Website trifft den Fokus der Beiträge sehr gut:
tiburon-tv promotes the European startup-scene by presenting interviews with players from European internet, mobile, entertainment and media companies. The aim is to share ideas, insights and learnings - to inspire people to realize their own business ideas and visions. We want to promote European ideas and the European entrepreneurial spirit - providing them a higher reputation above local frontiers.Wikipedia erreicht 2008 sein Fundraising-Ziel Wie Read Write Web berichtet, hat die Wikipedia Foundation ihr ehrgeiziges Fundraising-Ziel für das Jahr 2008 erreicht. Somit sind die operativen Kosten bis zum Ende des Geschäftsjahrs (30.06.2009) gedeckt. Als wesentliche Kostenblöcke werden insbesondere das Hosting und die Bandbreite angeführt, als auch die Gehaltszahlungen für die 23 Mitarbeiter. Insgesamt spendeten im Jahr 2008 rund 125.000 User 6.2 Millionen US-$ (rund 49,60 US-$ pro Spende). Nach einem persönlichen Appell vom Wikipedia-Gründer Jimmy Wales spendeten allein im Dezember 2008 rund 50.000 User einen Betrag von 2 Millionen Dollar.
