Swoopo (ehemals TeleBid), das Online-Auktionshaus der etwas anderen Art, hat Zahlen für das Geschäftsjahr 2008 bekannt gegeben: insgesamt 21,7 Mio. Euro Umsatz konnten erwirtschaftet werden, was einer knappen Umsatzverdoppelung entspricht (2006: 5 Mio. Euro, 2007: 11 Mio. Euro). Das selbst gesteckte Umsatzziel für 2008 von 20 Mio. Euro Umsatz wurde klar übertroffen. Rasant entwickelte sich 2008 auch die Kundenzahl: 1,2 Mio. Kunden haben sich in 2008 neu angemeldet (Neuanmeldungen 2007: 200.000). Insgesamt 80.000 Auktionen wurde 2008 durchgeführt. Somit ergibt sich, wie die Internet World und alles2null berichten, ein durchschnittlicher Umsatz pro Auktion von rund 271 Euro. Interessant wäre nun zu wissen, wie hoch der durchschnittliche Einkaufspreis für die Waren ist. Angaben zum Gewinn 2008 wurden von der Betreibergesellschaft Entertainment Media AG (noch) nicht veröffentlicht. Hierauf bin ich gespannt, da häufig im Raum steht, dass Swoopo eine Gelddruckmaschine sein. Ich gehe davon aus, dass schwarze Zahlen geschrieben werden. Rechne allerdings damit, dass der Gewinn nicht so hoch ist wie von vielen angenommen, da die Gesellschaft mittlerweile einen recht großen Personalapparat aufgebaut hat und die Expansion nach England, Spanien, Österreich und die USA mit Sicherheit auch nicht ganz günstig war (insb. im Hinblick auf den Marketingaufwand).[/lang_de]

5 COMMENTS

  • Daniel Verst

    Ein super Geschäftsmodell - ethisch fragwürdig...

  • http://www.techweblog.de/2009/01/31/update-swoopo-2009/ » Update Swoopo 2009 – techweblog | Software & Hardware

    [...] ich eben bei Seedfinance, hat Swoopo die Geschäftszahlen für 2008 bekanntgegeben. 21,7 Mio Euro Umsatz im Jahr [...]

  • http://www.edelstark.com tina peschel

    interessante sache

  • http://www.auto-ready.com Luxus

    Hallo, Ich habe mittlerweile gelesen, das Swoopo pleite ist, auf der Seite steht, das Sie Insolvenz angemeldet haben. O.o

  • http://www.facebook.com/tillcux Till Ohrmann

    insolvent ist Swoopo wohl kaum

    nach der 2008er Bilanz zu urteilen, dürfte die Entertainment Shopping AG genügend Rücklagen für schwache Zeiten haben.

    siehe: http://bit.ly/dnJaST