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Daniel VerstPosted on :
Februar 17, 2009
Google stellt um und testet. Und zwar eine ajax-basierte Suchfunktion. Soweit so gut. Für die Nutzer von Google wird es kaum Veränderungen geben, sollte die Suche auf Ajax umgestellt werden. Anders sieht es für die zig Suchmaschinenoptimierer (auch verstanden als Webstatistik-Analytiker) aus.
Ohne ins technische Detail zu gehen, sei die Änderung kurz dargestellt. Aktuell sehen Suchanfragen bei Google so aus (Beispiel: seedfinance):
Nach der Umstellung würden die Ergebnisse wie folgt aussehen:
Ein kleiner, aber durchschlagender Unterschied, der durch das "#" hervorgerufen wird.
Stichwort-Analyse obsolet
Kann man heute mit fast jedem Webanalyse-Tool sehen, über welches Stichwort Besucher auf die eigene Seite kommen, wird das nach einer möglichen Umstellung nicht mehr möglich sein. Alles was nach dem "#" kommt, wird von Browsern nicht mehr weitergegeben. Als Referrer wird in den Analysetools nur noch google.com angezeigt. Man steht also im Dunkeln, wenn man wissen möchte, über welche Suchbegriffe Nutzer auf die eigene Seite gelangt.
Die Lösung
Die Lösung ist nur eine Hypothese und nicht jeder wird sich über diese freuen. Wie KingNils vermutet, könnte es allerdings doch ein Tool geben, welches den Suchbegriff weitergibt: Google Analytics. Welch brillanter Schachzug seitens Google - sollte es dazu kommen.
SEO/SMO kann mehr
Natürlich wird eine Umstellung von Google auf eine ajax-basierende Suchfunktion nicht das Ende für jeden SEO/SMO bedeuten. Viel Arbeit besteht auch darin Seiten überhaupt erst für Suchmaschinen fit zu machen und sie bei Google und anderen Suchmaschinen auf den Top-Plätzen zu platzieren. Dennoch fällt ein sehr wichtiges Feedback-Element weg. Düster sieht es jedoch für reine Webanalyse- und nicht breit aufgestellte Anbieter aus.
