Google hat es gefunden, StudiVZ, Twitter und viele mehr sind noch auf der Suche. Auf der Suche nach einem nachhaltigen Geschäftsmodell. Fälschlicherweise wird Geschäftsmodell oft mit Ertragsmodell gleichgesetzt.* Dennoch: aufgrund der Verifizierbarkeit, wird in diesem Artikel der Fokus auch auf dem Ertragsmodell, als Teil des Geschäftsmodells, liegen. Dan Zambonini von BOXUK hat sich die Mühe gemacht und die Webware 100 Top Web Apps 2008 bzgl. Ihres Ertragsmodells untersucht und eingeordnet. Insgesamt werden 25 verschiedene Geschäftsmodelle unterschieden. Über die Trennschärfe lässt sich allerdings diskutieren. Eine grobe Einteilung erfolgt in Immediate Revenue (direkter Umsatz), Long-Term Revenue (nachgelagerte Umsätze) und Meta-Models. Die Modelle, die auf "Immediate Revenue" setzen, sind am besten ausdifferenziert. Hier finden sich bekannte Modelle wie Subskription, Werbung und Pay-per-Use wieder. Die Geschäftsmodelle im Vergleich Ordnet man die Dienste einem Ertragsmodell zu und vergleich sie, so sieht das Ergebnis wie folgt aus:

"Beliebtestes" Geschäftsmodell mit 34% ist Werbung (Advertising/I.T.A). Es folgt mit einigem Abstand (12%) das sogenannte "Freemium-Modell" (I.S.V), also eine Kombination aus frei zugänglichen Inhalten und Inhalten/Funktion, für die ein Entgelt entrichtet werden muss. An dritter Stelle, mit jeweils 8%, folgen der Verkauf von digitalen Produkten (I.P.V), Affiliate-Programme (I.T.R), und Micropayments (I.P.U). Direkte Umsätze dominieren Geschäftsmodelle im Internet Die Analyse macht deutlich, dass Ertragsmodelle, die direkte Umsätze liefern, deutlich mehr eingesetzt werden als Modelle, die nachgelagert Umsätze generieren. Durchaus interessant ist, dass Werbung weiterhin als DAS Geschäftsmodell im Internet gilt. Und das obwohl die Preise in diesem Bereich in den letzten Jahren extrem zurückgegangen sind und wohl auch noch weiter einbrechen werden. Etwas verwunderlich aus meiner Sicht ist, dass die reinen E-Commerce Dienste keinen großen Anteil besitzen. Wahrscheinlich würden Sie im Diagramm wesentlich deutlicher - die anderen Dienste überdenkend? - zu sehen sein, wenn man anstatt reiner Akkumulation der Modelle, die stattfindende Umsätze hinterlegen würde. Umsatz ungleich Gewinn Um auf die Einleitung zurückzukommen. Zunächst besteht ein Geschäftsmodell aus mehr als einem Ertragsmodell. Aber auch ein Ertragsmodell muss nachhaltig ausgerichtet sein. Nachhaltigkeit heißt in diesem Zusammenhang, dass die Umsätze, die ein Unternehmen generiert, die Kosten decken und insgesamt ein Gewinn erwirtschaftet wird. *Im Rahmen meiner Diplomarbeit (hier kostenlos herunterladen) habe ich mich detailliert mit Geschäftsmodellen im Internet auseinandergesetzt.

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  • http://www.main-blog.de/2009/04/13/was-ist-ein-geschaftsmodell-bzw-ertragsmodell/ MAIN-Blog.de » Blog Archive » Was ist ein Geschäftsmodell bzw. Ertragsmodell

    [...] habe bei seedfinance.de einen interessanten Beitrag zu Geschäftsmodell / Ertragsmodell und wie man Geld im Internet und natürlich auch Offline verdienen kann. Der Artikel wurde von [...]

  • http://www.ur-consult.de/news/geschaftsmodelle-im-internet/ UR-Consult » Geschäftsmodelle im Internet

    [...] Metabrille hat Daniel Verst aufgesetzt und berichtet bei Seedfinance.de in einem interessanten Beitrag über Geschäftsmodelle im [...]

  • http://www.selbstaendig-im-netz.de/2009/10/15/blogs/ist-bloggen-ein-richtiges-geschaeftsmodell/ Ist Bloggen ein richtiges Geschäftsmodell? > Blogs, Geld verdienen, Geschäftsmodelle > Blog, bloggen, Einnahmequelle, Ertragsmodell, Geld verdienen, Geschäftsmodell

    [...] Werbung ist vor allem für größere Websites das Ertragsmodell Nummer 1 und damit wird im Web auch am meisten verdient. Aber auch spezialisierte Fachblogs können mit [...]