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	<title>Seedfinance &#187; Startups</title>
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	<description>Entrepreneurship &#38; Finanzierung</description>
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		<title>Crowdfunding-Plattform innovestment.de vermittelt Beteiligungen an innovativen Start-Ups</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Jul 2011 18:50:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till Ohrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Startups]]></category>
		<category><![CDATA[Innovestment]]></category>
		<category><![CDATA[Privatinvestoren]]></category>
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		<description><![CDATA[Im Herbst 2011 startet die neuartige Marktplattform innovestment.de, auf der Privatinvestoren direkt in innovative Start-Ups zu investieren und frühzeitig an deren außerordentlichen Renditechancen teilhaben können. Start-Ups können sich bereits jetzt registrieren und Investoren von ihrer Geschäftsidee überzeugen. Der Markt für Wagniskapital zur frühen Förderung von Unternehmertum ist in Deutschland im internationalen Vergleich wenig entwickelt. Innovestment [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong>Im Herbst 2011 startet die neuartige Marktplattform <a href="http://innovestment.de/" target="_blank">innovestment.de</a>, auf der Privatinvestoren direkt in innovative Start-Ups zu investieren und frühzeitig an deren außerordentlichen Renditechancen teilhaben können. Start-Ups können sich bereits jetzt registrieren und Investoren von ihrer Geschäftsidee überzeugen.</strong>

Der Markt für Wagniskapital zur frühen Förderung von Unternehmertum ist in Deutschland im internationalen Vergleich wenig entwickelt. Innovestment hat sich zum Ziel gesetzt diesen Markt zu beleben und Privatpersonen erstmalig Investitionen in diesem Markt zu ermöglichen. Investoren können stille Teilhaber an neuen Unternehmen werden und sich so günstig Anteile an den Erfolgsunternehmen von morgen sichern. Damit schafft Innovestment eine völlig neue Anlagemöglichkeit für Privatinvestoren und bietet jungen Start-Ups eine attraktive Möglichkeit der Finanzierung.

Auf der Online-Plattform <a href="http://innovestment.de/" target="_blank">www.innovestment.de</a> können sich innovative Gründungsunternehmen vorstellen und Investoren stille Beteiligungen an ihrem Unternehmen anbieten. Interessenten können im Rahmen einer Auktion auf diese Anteile bieten, wobei Investitionen schon mit Einzelbeträgen ab ca. 1.000 € möglich sind. Auf diese Weise wird ein fairer Marktpreis für die Anteile bestimmt, der auf der Zahlungsbereitschaft einer Vielzahl von Investoren beruht. Die erfolgreichen Bieter schließen mit dem Start-Up einen standardisierten Vertrag über eine stille Beteiligung ab. In diesem Vertrag sind Kapitaleinsatz und Beteiligungshöhe ebenso wie Informationspflichten und Kündigungsrechte geregelt. Die stillen Teilhaber erwerben somit eine Anlage mit hohem Renditepotenzial, bei der das Risiko auf die eigene Einlage beschränkt ist.

Innovestment ist ein Spin-Off der RWTH Aachen. Hinter Innovestment steht ein 4-köpfiges Gründungsteam mit einem breiten Kompetenz-spektrum in Gründercoaching, Auktionsdesign und Webentwicklung, sowie ein Netzwerk an akademischen Förderern.

<span style="text-decoration: underline;"><strong>Ansprechpartner</strong></span>
Filipe da Costa
Email: filipe.dacosta@innovestment.de
Tel (Presse): +49-221-67787407
Anschrift : Hohenzollernring 25, 50672 Köln]]></content:encoded>
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		<title>Seedmatch revolutioniert Startup-Finanzierung</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Jun 2011 22:54:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till Ohrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Startups]]></category>

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		<description><![CDATA[Dresden, 24.05.2011 – Am 24. Mai startet mit Seedmatch.de eine Online-Plattform, die es erstmalig in Deutschland Startups ermöglicht, sich von einer Vielzahl von Untersützern finanzieren zu lassen. Die jungen Unternehmen stellen sich dazu mit Ihrer Geschäftsidee bei Seedmatch vor. Nutzer der Plattform können bereits ab 250 Euro eine Beteiligung an den Startups erwerben. Somit bekommen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong>Dresden, 24.05.2011 – Am 24. Mai startet mit Seedmatch.de eine Online-Plattform, die es erstmalig in Deutschland Startups ermöglicht, sich von einer Vielzahl von Untersützern finanzieren zu lassen. Die jungen Unternehmen stellen sich dazu mit Ihrer Geschäftsidee bei Seedmatch vor. Nutzer der Plattform können bereits ab 250 Euro eine Beteiligung an den Startups erwerben. Somit bekommen auf der einen Seite Startups die Möglichkeit, ihre Ideen einer breiten Masse vorzustellen und erhalten neben dem benötigten Kapital auch zusätzliche Aufmerksamkeit. Auf der anderen Seite bietet sich den privaten Investoren die Chance, langfristig vom Wachstum der Unternehmen zu profitieren. „Erstmalig tragen viele Menschen dazu bei, dass mit kleinen Beträgen innovative Geschäftsideen verwirklicht werden“, sagt Jens-Uwe Sauer, Gründer und Geschäftsführer von Seedmatch.</strong>

Seedmatch bietet Startups eine neue Finanzierungsmöglichkeit im Internet an, welche unter dem Namen Crowdfunding bekannt wurde. Der Begriff leitet sich von Crowd (= Menschenmenge) und Funding (= Finanzierung) ab. Beim Crowdfunding entscheiden viele Menschen durch kleine Beträge, ob ein Projekt das nötige Kapital erhält. „Wir wollen Menschen dafür begeistern, in zukunftsweisende Unternehmen zu investieren“, erklärt Sauer. Jede Investitionsentscheidung wird von den Mikroinvestorenvindividuell und unabhängig getroffen. „Über 800 bereits registrierte Investoren bestätigen das Interesse für Beteiligungsmöglichkeiten an Startups“, so Sauer weiter.

Startups in Deutschland stehen oftmals vor dem Problem, ihre Ideen zu finanzieren, da nicht immer genügend Kapital auf dem Beteiligungsmarkt vorhanden ist. Das stellt vor allem für (Technologie-) Unternehmen mit einem hohen Anfangskapitalbedarf ein Problem dar. Ohne das nötige Kapital haben Startups mit Finanzierungsbedarf kaum eine Chance. Die Folge: Innovationspotential bleibt ungenutzt und wertvolle Ideen gehen verloren, ohne sich jemals einer breiten Masse gestellt zu haben. Seedmatch hat sich deswegen zum Ziel gesetzt, eine alternative Finanzierungsmöglichkeit zu entwerfen, in der die Menge entscheidet, ob eine Geschäftsidee die Chance erhält sich weiterzuentwickeln. Im Fokus stehen dabei Unternehmenskonzepte in B2C-Märkten aus den Bereichen Internet/Mobile, erneuerbare Energien/Cleantech und Social Business. Langfristig soll somit Entreneurship und die Business-Angels-Kultur in Deutschland gestärkt werden.

Mit Seedmatch steht jedem das offen, was sonst nur einem kleinen Kreis von Menschen möglich war: individuelle Investments in junge Wachstumsunternehmen. So kann jeder selbst bestimmen, in welche Projekte er investiert. Investoren kommen bei Seedmatch direkt in Kontakt mit den Projektinitiatoren und können mitverfolgen, wie sich das Startup und somit ihr Investment entwickelt und wächst. Zudem können die Anleger ihre Startups unterstützen, indem sie darüber in ihrem sozialen Umfeld berichten. So gewinnen beide Seiten: Junge Unternehmen erhalten das benötigte Gründungskapital und profitieren von der Multiplikatorwirkung der Investoren. Für den Anleger sind bei Erfolg des Startups attraktive Renditen möglich.

<em>Und so funktioniert Seedmatch:</em> Startups mit einem Kapitalbedarf von maximal 100.000 Euro stellen sich auf der Plattform mit jeweils einem Vorstellungsvideo und ihrem Businessplänen vor. In einem festgelegten Zeitraum von 60 Tagen können registrierte User in das Projekt investieren. Wenn genügend Menschen an eine Idee glauben, d.h. wenn der festgelegte Kapitalbedarf erreicht wird, kommt das Funding zustande und das Startup bekommt das benötigte Kapital. Wird der Kapitalbedarf nicht erreicht, behalten die Investoren ihr Geld bzw. bekommen es je nach Zahlungsart zurücküberwiesen. In der folgenden Zeit können die Mikroinvestoren die Entwicklung der Projekte online verfolgen und bekommen als Beteiligte regelmäßig Geschäftsberichte.

<strong>Über Seedmatch</strong>
Die Seedmatch UG ist ein junges Unternehmen aus Dresden und bietet erstmalig in Deutschland Crowdfunding für Startups. Auf der Online-Plattform werden Startups und Investoren unkompliziert zusammengeführt. Ab voraussichtlich Ende Juni 2011 können User auf www.seedmatch.de ab 250 EURO Beteiligungen an jungen, innovativen Unternehmen erwerben. Das Startup erhält die Mikroinvestments als Gründungskapital zur Umsetzung seines Konzeptes. Der Abschluss von Beteiligungen ist ausschließlich über das Internet und nur für registrierte User möglich.

<strong>Pressekontakt</strong>
Peter Schmiedgen
Unternehmenskommunikation
Telefon: +49 (0) 351 / 31 40 555
Fax: +49 (0) 0351 / 31 40 557
Email: p.schmiedgen@seedmatch.de
Seedmatch® &#8211; Crowdfunding für Startups
Seedmatch UG (haftungsbeschränkt)
<a href="www.seedmatch.de">http://www.seedmatch.de
</a> Telefon +49 (0) 0351 / 31 40 555
Facebook <a href="http://www.facebook.com/seedmatch">http://www.facebook.com/seedmatch
</a> Twitter <a href="http://www.twitter.com/seedmatch">http://www.twitter.com/seedmatch</a>
Youtube <a href="http://www.youtube.com/seedmatch">http://www.youtube.com/seedmatch</a>]]></content:encoded>
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		<title>WEKA MEDIA übernimmt foerderland.de</title>
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		<pubDate>Mon, 16 May 2011 14:27:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till Ohrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Startups]]></category>
		<category><![CDATA[Förderland]]></category>
		<category><![CDATA[Übernahme]]></category>
		<category><![CDATA[Weka Media]]></category>

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		<description><![CDATA[Mannheim / Kissing, 16. Mai 2011. Deutschlands meistbesuchtes Informations- und Nachrichtenportal für Gründer und Unternehmer wechselt den Besitzer &#8211; Basis für weiteren Ausbau und Wachstum geschaffen &#8211; WEKA-MEDIA baut sein Online-Portfolio weiter aus &#8211; Redaktionsteam bleibt erhalten. Die zur WEKA-Gruppe gehörende WEKA MEDIA (Kissing) hat rückwirkend zum 1. Mai 2011 das Nachrichten- und Informationsportal foerderland.de [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong>Mannheim / Kissing, 16. Mai 2011.</strong> <em>Deutschlands meistbesuchtes Informations- und Nachrichtenportal für Gründer und Unternehmer wechselt den Besitzer &#8211; Basis für weiteren Ausbau und Wachstum geschaffen &#8211; WEKA-MEDIA baut sein Online-Portfolio weiter aus &#8211; Redaktionsteam bleibt erhalten. Die zur WEKA-Gruppe gehörende WEKA MEDIA (Kissing) hat rückwirkend zum 1. Mai 2011 das Nachrichten- und Informationsportal foerderland.de von der marktform GmbH (Mannheim) übernommen. Mit diesem Schritt verstärkt WEKA MEDIA sein Angebot im Online-Bereich.</em>

Das Portal wird von WEKA weitgehend unverändert weiter betrieben, auch das erfahrene redaktionelle Team von foerderland.de wird an Board bleiben. Michael Bruns, Geschäftsführer der WEKA MEDIA: „Mit dem Zukauf von foerderland.de können wir zum einen unsere Online-Kompetenz weiter ausbauen, zum zweiten unsere Online-Angebote für unsere Kunden erweitern und drittens gleichzeitig noch neue Zielgruppen erschließen. Mit dem Wechsel der bisherigen Gesellschafter-Geschäftsführer Herrn Pott und Herrn Storch in den förderland-Beirat ist es uns gelungen, das große Gründer-Know-how im Unternehmen zu stärken.“

foerderland.de wurde 2005 von Michael Pott, Matthias Storch und Sebastian Grehn gegründet und entwickelte sich in den darauf folgenden Jahren zum meistbesuchten Informations- und Nachrichtenportal für Gründer und Unternehmer in Deutschland. Neben strukturierten Informationen über alle Facetten der Unternehmensgründung und -entwicklung bietet foerderland.de aktuelle Nachrichten, Fachbeiträge und Hintergrundberichte für unternehmerischen Erfolg sowie eine Gründerberaterdatenbank.

foerderland-Gründer Michael Pott: „foerderland.de erhält durch WEKA weitere Ressourcen, um seine Marktführerschaft auszubauen und sich langfristig weiter zu entwickeln.“ Und Matthias Storch ergänzt: „Die Übernahme durch WEKA freut uns sehr. foerderland.de war eine unserer ersten Gründungen und die Entwicklung des Portals liegt uns auch weiterhin sehr am Herzen.&#8221;

<strong>Pressekontakte:</strong>

<strong><em>Dr. Eberhard Opl</em></strong>
Head of Corporate Development

WEKA Holding GmbH &amp; Co. KG
Römerstraße 4
86438 Kissing / Germany
Tel.:  +49 (0) 82 33 23 – 431
Fax:   +49 (0) 82 33 23 – 195
E-Mail: <a href="mailto:Eberhard.Opl@WEKA.de">Eberhard.Opl@WEKA.de</a>
Web: <a title="Weka-Holding" href="http://www.weka-holding.com">www.weka-holding.com</a>

<strong><em>Matthias Storch</em></strong>
Gründer von foerderland.de

marktform GmbH
Leibnizstr. 7
68165 Mannheim
Tel.:  +49 (0) 621 718 499 – 65
E-Mail: <a href="mailto:storch@foerderland.de">storch@foerderland.de</a>
Web: <a title="Förderland" href="http://www.foerderland.de">www.foerderland.de</a>
Facebook: <a title="Facebooksite von Förderland" href="http://www.facebook.com/foerderland" target="_blank">www.facebook.com/foerderland</a>

<strong>Über WEKA</strong>

1973 gründeten Werner und Karin Mützel in Kissing bei Augsburg den „WEKA Fachverlag für Verwaltung und Industrie“. Daraus hat sich bis heute eine der größten deutschen Fachverlags-Gruppen mit über 20 Unternehmen in fünf europäischen Staaten entwickelt, die mit einem Umsatz von 209 Millionen Euro rd. 1.300 Mitarbeiter beschäftigt (2010). Gesellschafter sind Firmengründer Werner Mützel und seine Familie. WEKA gliedert sich in drei Geschäftsbereiche:

- WEKA BUSINESS INFORMATION (WBI): Praxisorientierte Fachinformationen und Fachservices in genau passenden Medienkombinationen für ausgewählte Berufsgruppen im B2B- und B2G-Bereich (<a title="Weka Business Information" href="www.weka-business-information.com" target="_blank">www.weka-business-information.com</a>)
- WEKA MEDIENGRUPPE MÜNCHEN: B2B- und B2C-Fachzeitschriften und -publikationen für die Bereiche IT, Internet, Elektronik und Telekommunikation (<a title="Wekanet" href="http://www.wekanet.de" target="_blank">www.wekanet.de</a>, <a title="Magnus" href="http://www.magnus.de" target="_blank">www.magnus.de</a>, <a title="Franzis" href="http://www.franzis.de" target="_blank">www.franzis.de</a>)
- KREATIVES GESTALTEN: Bücher, Anleitungen, Vorlagen, Bastelmaterial und Geschenke aus der bunten Welt der Kreativ-Trends <a title="Frech" href="http://www.frech.de" target="_blank">(www.frech.de</a>)

<strong>Über foerderland.de</strong>

foerderland.de ist das führende Nachrichten- und Informationsportal für Gründer und junge Unternehmer. Das Portal wurde im Jahr 2005 von Sebastian Grehn, Michael Pott und Matthias Storch gegründet.
foerderland.de berichtet aktuell und informativ über innovative Start-ups, junge Unternehmen, Investoren und allgemeines Gründergeschehen. Darüber hinaus bietet foerderland.de strukturiertes Wissen über alle Facetten und Phasen der Unternehmensgründung und -entwicklung sowie über Finanzierungswege und Förderprogramme. Ausgewählte Themen werden von einem stetig wachsenden Autorennetzwerk in Form von Fachbeiträgen näher beleuchtet.

Mehr Informationen: <a title="Förderland" href="http://www.foerderland.de" target="_blank">www.foerderland.de</a>]]></content:encoded>
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		<title>Crowdfunding-Plattform c-crowd erfolgreich gestartet</title>
		<link>http://www.seedfinance.de/2011/04/14/crowdfunding-plattform-c-crowd-erfolgreich-gestartet/</link>
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		<pubDate>Thu, 14 Apr 2011 17:48:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till Ohrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Startups]]></category>
		<category><![CDATA[C-Crowd]]></category>
		<category><![CDATA[Crowdfunding]]></category>
		<category><![CDATA[Plattform]]></category>

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		<description><![CDATA[Zürich, 13. April 2011 &#8211; Die online-fundraising-Plattform c-crowd (www.c-crowd.com) ist erfolgreich gestartet und möchte sich als alternative Finanzierungsquelle für attraktive Projekte in der Schweiz etablieren. c-crowd ist eine neuartige, Internet basierte Plattform, welche attraktive Projekte und Kapital auf eine effiziente Art und Weise zusammenführt. Auf c-crowd.com bekommen Kapital suchende Projekte die Möglichkeit, sich einer breiten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong>Zürich, 13. April 2011 &#8211; Die online-fundraising-Plattform c-crowd (</strong><a href="https://amsprd0102.outlook.com/owa/redir.aspx?C=670028f5bf144ebd8f4badacfec50f4a&amp;URL=http%3a%2f%2fwww.c-crowd.com%2f" target="_blank"><strong>www.c-crowd.com</strong></a><strong>) ist erfolgreich gestartet und möchte sich als alternative Finanzierungsquelle für attraktive Projekte in der Schweiz etablieren.</strong>

c-crowd ist eine neuartige, Internet basierte Plattform, welche attraktive Projekte und Kapital auf eine effiziente Art und Weise zusammenführt. Auf <a href="https://amsprd0102.outlook.com/owa/redir.aspx?C=670028f5bf144ebd8f4badacfec50f4a&amp;URL=http%3a%2f%2fc-crowd.com%2f" target="_blank">c-crowd.com</a> bekommen Kapital suchende Projekte die Möglichkeit, sich einer breiten Masse (crowd) von möglichen Kapitalgebern vorzustellen. Somit bietet die Plattform eine echte und wirkungsvolle Alternative zu konventionellen und kostenintensiven Finanzierungswegen, weil die Projekte mittels Investitionen oder Spenden direkt von Privatpersonen auf der Basis standardisierter Prozesse finanziert werden.

Jede interessierte Person erhält durch c-crowd bereits mit beschränktem Kapitaleinsatz Zugang zu professionell aufbereiteten Investitionsmöglichkeiten, die bislang nur einem exklusiven Kreis von Personen wie z.B. Business Angels oder High Net Worth Individuals offen standen. Spendern öffnen wir die Türe zu neuen, bisher unbekannten Projekten, welche sie direkt unterstützen können“, meint Philipp Steinberger, einer der Gründer von c-crowd. „Somit vermittelt c-crowd mehr als nur einen jährlichen Kontoauszug, nämlich eine emotionelle Bindung zum Projekt und unmittelbaren Kontakt mit den Projektinitiatoren &#8211; dies im Gegensatz zu den  bekannten Vehikeln von Banken, Private Equity/Venture Capital Unternehmen oder globalen Stiftungen“.

Kapitalsuchenden Projekten bietet c-crowd die Möglichkeit, sich eine alternative Finanzierungsquelle mit der Hebelwirkung der interessierten Öffentlichkeit zu eröffnen. Jede Person / Jedes Unternehmen kann ein Projekt bei c-crowd, zusammen mit den von c-crowd eingeforderten Informationen, einreichen. Nachdem die Unterlagen auf deren Plausibilität geprüft, die c-crowd Zulassungskriterien erfüllt und die Projekt-Initiatoren persönlich getroffen wurden, wird das Projekt aufgeschaltet. Nur so kann c-crowd den Anforderungen von Kapitalgebern gerecht werden.

Die schweizerische Finanzmarktaufsicht (FINMA) hat das Geschäftsmodell der c-crowd AG auf Anfrage von c-crowd AG geprüft (Ruling) und aus regulatorischer Sicht als unbedenklich beurteilt.

Neben Philipp Steinberger, selbständiger Berater für Unternehmensfinanzierungen, gehören der Internet-Unternehmer Marc P. Bernegger sowie der Rechtsanwalt Oliver Rappold zum Gründer-Team der c-crowd AG. Komplettiert wird der Verwaltungsrat durch den Internet-Investor Martin Saidler, der sich im März 2011 via seiner Beteiligungsgesellschaft Centralway Holding AG (<a href="https://amsprd0102.outlook.com/owa/redir.aspx?C=670028f5bf144ebd8f4badacfec50f4a&amp;URL=http%3a%2f%2fwww.centralway.com%2f" target="_blank">www.centralway.com</a>) an der c-crowd AG beteiligt hat.]]></content:encoded>
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		<title>Next Generation Finance Invest veröffentlicht Jahresabschluss 2010 und beschließt weitere Kapitalerhöhung</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Apr 2011 17:42:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till Ohrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Startups]]></category>
		<category><![CDATA[Amiando]]></category>
		<category><![CDATA[Beteiligungsgesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Marc Bernegger]]></category>
		<category><![CDATA[Mext Generation Finance Invest]]></category>
		<category><![CDATA[NGFI]]></category>

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		<description><![CDATA[Die an der Berner Börse notierte Beteiligungsgesellschaft Next Generation Finance Invest  (NGFI) hat ihren Jahresabschluss für das 2010 publiziert. Desweiteren wurde eine Kapitalerhöhung beschlossen, um bestehende Beteiligungen auszubauen und allenfalls weitere Investitionen tätigen zu können. Das Beteiligungsvehikel von Amiando-Mitgründer Marc Bernegger hat ihren Jahresabschluss für das Jahr 2010 veröffentlicht und kann auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong>Die an der Berner Börse notierte Beteiligungsgesellschaft Next Generation Finance Invest  (NGFI) hat ihren Jahresabschluss für das 2010 publiziert. Desweiteren wurde eine Kapitalerhöhung beschlossen, um bestehende Beteiligungen auszubauen und allenfalls weitere Investitionen tätigen zu können.</strong>

Das Beteiligungsvehikel von Amiando-Mitgründer Marc Bernegger hat ihren Jahresabschluss für das Jahr 2010 veröffentlicht und kann auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken. Sowohl der Aktienkurs (CHF 76.00) als auch der Net Asset Value (CHF 78.08 per 31. März 2010) konnten deutlich gesteigert werden und wiederspiegeln die erfolgreiche Einwicklung bei den Portfolio-Unternehmen der noch jungen Beteiligungsgesellschaft.

Um bestehende Beteiligungen auszubauen und allenfalls weitere Investments tätigen zu können, hat der Verwaltungsrat der Next Generation Finance Invest AG am 6. April 2011 beschlossen, das Kapital um maximal CHF 1.46 Mio. auf bis zu CHF 7.31 Mio. zu erhöhen. Aktionäre haben das Recht, für vier bisherige Namenaktien bis zum 11. Mai 2011 eine neue Namenaktie zu einem Vorzugspreis von CHF 73.00 zu zeichnen. Zudem besteht für bestehende Aktionäre und Neuaktionäre die Möglichkeit, weitere Aktien bei CHF 76.00 zu zeichnen, für welche aber keine Zuteilungsgarantie gewährt werden kann.

Der Aktienkurs von NGFI ist auch in diesem Jahr bereits um über 15% gestiegen, handelte zuletzt bei CHF 76.00 und liegt damit auf einem Allzeithöchst. Das Management rechnet in den nächsten Monaten mit einer weiteren Steigerung, da sich die bestehenden Beteiligungen im Portfolio alle positiv entwickeln.

Weitere Informationen zum Jahresabschluss 2010, zur laufenden Kapitalerhöhung und zu den wichtigsten Milestones der letzten Monate sind auf der Homepage von NGFI (<a href="https://amsprd0102.outlook.com/owa/redir.aspx?C=670028f5bf144ebd8f4badacfec50f4a&amp;URL=http%3a%2f%2fwww.nextgfi.com%2f" target="_blank">www.nextgfi.com</a>) unter der Rubrik „NEWS“ abrufbar. 

<strong>Investor / Media Relations: </strong>

Thomas Winkler (Investment-Manager) und Marc P. Bernegger (Investment-Manager)
Telefon: +41 (0)41 712 23 53
Email: <a href="https://amsprd0102.outlook.com/owa/redir.aspx?C=670028f5bf144ebd8f4badacfec50f4a&amp;URL=mailto%3ainvestors%40nextgfi.com" target="_blank">investors@nextgfi.com</a>]]></content:encoded>
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		<title>IT-Nerd gesucht &#8211; Schwierig, aber nicht unmöglich!</title>
		<link>http://www.seedfinance.de/2010/11/16/it-nerd-gesucht-warum-die-suche-so-verdammt-schwierig-ist/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Nov 2010 19:52:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till Ohrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Startups]]></category>
		<category><![CDATA[Co-Founder]]></category>
		<category><![CDATA[IT-Nerd]]></category>
		<category><![CDATA[Mitgründersuche]]></category>
		<category><![CDATA[Programmierer]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Beitrag hat den Artikel von Andrew Peek als Vorbild. Da der Inhalt momentan auch für mein Startup (Bewertungspilot.de &#8211; Unternehmensbewertung online) von Interesse ist, bzw. ich mir daran die Zähne ausbeisse, kam der Artikel von Peek gerade zur richtigen Zeit. Was ist das Problem? Ich habe keine Ahnung von Programmierung. Ich kann noch nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Dieser Beitrag hat den <a title="How to find a technical co-founder by Andrew Peek" href="http://www.jetcooper.com/blog/how-to-find-a-technical-co-founder/" target="_blank">Artikel</a> von <a title="Twitter Account" href="http://twitter.com/#!/drupeek/" target="_blank">Andrew Peek</a> als Vorbild. Da der Inhalt momentan auch für mein Startup (<a title="Unternehmensbewertung online" href="http://www.bewertungspilot.de" target="_blank">Bewertungspilot.de</a> &#8211; Unternehmensbewertung online) von Interesse ist, bzw. ich mir daran die Zähne ausbeisse, kam der Artikel von Peek gerade zur richtigen Zeit.

<strong>Was ist das Problem?</strong>

Ich habe keine Ahnung von Programmierung. Ich kann noch nicht mal eine Änderung am WordPress-Theme (bei seedfinance) vornehmen, ohne dass die Seite hinterher offline ist. Aus diesem Grund habe ich die Programmierung von Bewertungspilot.de in Agenturhände gegeben. Das war auch die richtige Entscheidung im ersten Moment, denn die entstandene Website ist aus meiner Sicht gut, ansprechend und übersichtlich. Doch nun, wo das Grundgerüst steht, möchte ich gerne einige Verbesserungen und Weiterentwicklungen vornehmen.

<span style="text-decoration: underline;">Hier ist das Problem:</span>

Die gewünschten Änderungen/Weiterentwicklungen/Verbesserunen müssen diskutiert und validiert werden &#8211; Was lohnt sich? Was ist Schwachsinn? In welche Richtung möchte ich gehen? Was habe ich überhaupt für technische Möglichkeiten?

Der Agenturprogrammierer gibt sicherlich sein Bestes, aber er ist nicht mit dem unternehmerischen Willen und Engagement dabei, wie ein technischer Mitgründer. Er muss darauf achten, dass der Kunde mit der Ausführung zufrieden ist <span style="text-decoration: underline;">und</span> pro Auftrag Geld verdient wird. Das bedeutet für das Startup laufende Agenturkosten und alle in Auftrag zu gebenden Änderungen müssen eindeutig festgelegt sein, sonst wird es richtig teuer.

<strong>Die Lösung</strong>

Einen Partner an Bord holen, der durch sehr gute Programmier- und Designkenntnisse besticht und dies mit aussagekräftigen Referenzen belegen kann. Die Aufgabe für den potentiellen Partner besteht also darin, das bestehende System weiterzuentwickeln und konzeptionell mitzuarbeiten.

<strong>Problem 2.0</strong>

Wo bekomme ich nun den technikaffinen Mitgründer her? Im Freundeskreis befindet sich ja nur selten jemand, der wirklich etwas von der Materie versteht, unternehmerisch denkt und nicht schon &#8220;vergeben&#8221; ist, also einen Fulltime-Job hat. Und da in den wenigsten Fällen die Technikgurus auf euch zukommen, müsst Ihr eben zu Ihnen gehen.

<strong>Die Lösung 2.0</strong>

Gemäß der Peek&#8217;schen Theorie sind <strong>sieben Schritte notwendig</strong>, um die andere Seite von sich selber und der Idee zu überzeugen:
<blockquote><strong>Sei mittendrin, statt nur dabei!</strong></blockquote>
Zeig dich bei Tech-Events und bekunde ehrliches Interesse an den Arbeiten der Leute. Keine Auswendiglernen von Datenbank-Typen oder Programmiersprachen &#8211; du fliegst auf, wenn du es übertreibst. Allgemeine Fragen, die dir vielleicht schon während deiner ersten Startup-Tage begegnet sind. Welche Sprachen sind angesagt? Wohin geht die Entwicklung? Wie lange braucht man für eine Entwicklung einer Community usw.
<blockquote><strong>Verfolge die Communities &#8211; shut up &amp; listen</strong></blockquote>
Lies Hacker-Blogs, -zeitschriften und sonstige Nachrichten aus dem Metier. Achte auf diejenigen, die die Beiträge verfassen und jene mit interessanten Kommentaren. Mitlesen und einen Überblick bekommen!
<blockquote><strong>Halte Ausschau nach neugierigen Codern</strong></blockquote>
Neugier gepaart mit Programmierkenntnissen ist wie ein Sechser im Lotto. Neugierige Personen lieben es Dinge zu erkunden und Probleme zu lösen.
<blockquote><strong>Triff dich persönlich mit ihm</strong></blockquote>
Zwei Gründe: a) Wenn die favorisierte Person nicht die Zeit für eine Stunde Kaffeetrinken hat, dann hat Sie wahrscheinlich auch keine Muße ein Startup zu begleiten (soll ja zeitintensiver sein, wie ich gehört habe), und b) wirst du in keiner E-Mail deine ganzen Gedanken und persönlichen Beweggründe für das Startup darstellen können. Du musst dann jedoch in der Lage sein, deine Idee kompetent formulieren zu können. Komme nicht mit Facebook &amp; Twitter-Anbindungen usw., sondern was das Alleinstellungsmerkmal deiner Idee ist und wo der genaue Nutzen liegt.
<blockquote><strong>Überzeuge vorher jemand anderen!</strong></blockquote>
Es hilft, wenn Sie jemanden (egal wer) bereits vorher von der Idee überzeugt haben. Holen Sie sich also qualifizierte Mentoren an Bord, die Ihr Projekt genauso gelungen finden und an die Idee glauben. Jeder Mentor bringt sein spezifisches Know-how mit und kann wertvolle Überzeugungsarbeit leisten.
<blockquote><strong>Nichts überstürzen, erst kennenlernen!</strong></blockquote>
Lege Ziele fest und bezahl Ihn angemessen, wenn er diese erreicht hat. Wenn alles glatt gelaufen ist, ihr euch nach wie vor gut versteht und unternehmerisch was bewegt habt, dann geht zum Notar und regelt das juristische. Vertrauen ist das absolute A und O!
<blockquote><strong>Suche nach dem X-Faktor</strong></blockquote>
Es ist wie in der Liebe &#8211; im besten Fall ist es &#8220;eine Zusammenarbeit auf den ersten Blick&#8221;. Diese fliegt einem jedoch nicht zu. An allererster Stelle steht der eigene Wille etwas völlig neues zu kreieren und dafür andere Dinge liegen zu lassen. Wenn Ihr diese Einstellung habt, werden die gesuchten Personen das mitbekommen.]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Das Low-Budget Startup II – Promote your Tool</title>
		<link>http://www.seedfinance.de/2010/10/04/das-low-budget-startup-ii-%e2%80%93-promote-your-tool/</link>
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		<pubDate>Mon, 04 Oct 2010 05:07:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Schuermanns</dc:creator>
				<category><![CDATA[Startups]]></category>
		<category><![CDATA[Low-Budget]]></category>
		<category><![CDATA[MyTweetMag]]></category>
		<category><![CDATA[Startup]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Serie &#8220;Das Low-Budget Startup&#8221; begleite ich die Entstehung und Entwicklung des kleinen Webtools MyTweetMag und teile hier ein paar Erfahrungen mit euch. Ich bezeichne MyTweetMag jetzt einfach mal als Lean-Startup, also ein sehr schlankes Web-Startups mit möglichst geringem Kapitalbedarf und dem Ziel, erst einmal den Bedarf auf dem Markt zu testen, um dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[In der Serie &#8220;Das Low-Budget Startup&#8221; begleite ich die Entstehung und Entwicklung des kleinen Webtools <a href="http://www.mytweetmag.com">MyTweetMag</a> und teile hier ein paar Erfahrungen mit euch. Ich bezeichne MyTweetMag jetzt einfach mal als Lean-Startup, also ein sehr schlankes Web-Startups mit möglichst geringem Kapitalbedarf und dem Ziel, erst einmal den Bedarf auf dem Markt zu testen, um dann eine Entscheidung über die Weiterentwicklung zu treffen. Ohne Unternehmensform und Geschäftsmodell ist MyTweetMag allerdings streng genommen überhaupt kein Startup sondern einfach ein Webtool, aber wen interessieren solche Details schon.

Leider ist ein geringer Kapitalbedarf nicht gleichbedeutend mit einem geringem Aufwand, und nach dem ersten Teil unserer Serie über die <a href="http://www.seedfinance.de/2010/08/15/das-low-budget-startup-i-12-schritte-zum-eigenen-webtool/">12 Schritte zum eigenen Webtool</a> stehen wir jetzt vor dem größten Berg: Das Tool promoten und User auf die Seite locken.

Hier die empfohlenen Schritte:
<ul>
	<li>kleines Monitoring vorbereiten</li>
	<li>eigene Kommunikationsmaßnahmen tracken</li>
	<li>Social-Media-Präsenzen einrichten</li>
	<li>Inhalte produzieren</li>
	<li>Zielmedien recherchieren</li>
	<li>Loslegen</li>
</ul>
<h3>Monitoring einrichten</h3>
Tja, das Monitoring, da gibt es natürlich eine Menge gewaltiger Tools, aber ganz ehrlich &#8211; soviel Buzz werden wir mit dem kleinen Ding voraussichtlich nicht produzieren. Wer also nicht gleich mit Radian6 auf die Spatzen schießen will, der mashe einfach ein paar freie Webwerkzeuge:
<ul>
	<li><a href="https://siteexplorer.search.yahoo.com/">Yahoo Site Explorer</a> &#8211; damit sucht und analysiert man Backlinks, also Links, die andere Webseiten zu deinem Tool setzen. Ich nutze allerdings nur:</li>
	<li><a href="http://www.google.com/analytics/">Google Analytics</a> &#8211; denn Analytics zeigt mir auch gleich, welche Backlinks wie viel Traffic produziert haben. Backlings mit wenig Traffic interessieren mich ohnehin nicht. Und seitdem Google ein Script zum anonymen Tracken veröffentlicht hat, gibt es auch in Deutschland keine rechtlichen Bedenken gegen den Einsatz von Analytics mehr.</li>
	<li><a href="http://thinkupapp.com/">Backtweets</a> und Backtype &#8211; Mit beiden Tools lassen sich Links finden, die auf Twitter zu deiner Seite gepostet wurden. Da Twitter einer der Hauptkanäle für Buzz ist, sind die Tools aus meiner Sicht unverzichtbar.</li>
	<li><a href="http://search.twitter.com/">Twittersearch</a> &#8211; Backtweets zeigt nur Links auf die eigene Seite, meistens linken die Leute jedoch auf Besprechungen auf fremden Seiten und Blogs. Daher sollte man per Twittersearch zumindest die Erwähnung des Startups tracken. Es schadet nicht, sich dazu die <a href="http://search.twitter.com/operators">Search-Operatoren</a> von Twitter anzuschauen. Man kann natürlich auch div. andere Searchtools wie Twazzup und Co. nutzen.</li>
	<li><a href="http://www.twingly.com/">Twingly</a> &#8211; Mein Favorit für die Blogsuche, gefällt mir wesentlich besser als Google Blog Search. Hier kann man nach Stichworten tracken, ob das Startup in anderen Blogs besprochen wurde.</li>
	<li><a href="http://thinkupapp.com/">Thinkup</a> &#8211; eine freie Alternative für das Social-Media-Monitoring, die gerade von <a href="http://t3n.de/news/thinkup-social-media-monitoring-280812/">T3N</a> vorgestellt wurde. ThinkUp wird selbst gehostet und läuft auf einem PHP/MySQL-Server. Ich hab es noch nicht getestet, villeicht für unsere Zwecke auch immer noch oversized &#8230;</li>
</ul>
So, das soll es jetzt erst einmal gewesen sein, sonst bleibt vor lauter Tracken keine Zeit mehr, den Buzz zu produzieren. Ich habe mir die Suchanfragen der Tools einfach per RSS abonniert, so lässt sich die Diskussion recht gut und zeitnah verfolgen:

<div id="attachment_2689" class="wp-caption aligncenter" style="width: 456px"><a href="http://www.seedfinance.de/wp-content/uploads/2010/08/Monitoring.jpg"><img class="size-full wp-image-2689" src="http://www.seedfinance.de/wp-content/uploads/2010/08/Monitoring.jpg" alt="Die Tracking-Ergebnisse im RSS-Reader" width="446" height="146" /></a><p class="wp-caption-text">Die Tracking-Ergebnisse im RSS-Reader</p></div>

Klar gibt es noch zahlreiche andere Möglichkeiten, posted eure Lieblings-Tools doch einfach in den Kommentaren.
<h3>Kommunikationsmaßnahmen festhalten</h3>
Große Katastrophe, wenn hier Chaos ausbricht! Denn wenn man nicht mehr nachvollziehen kann, wen man wann und überhaupt schon angesprochen / angeschrieben hat, sind alle Seiten schnell genervt. Da es im Netz allerdings kein wirklich brauchbares freies CRM-Werkzeug (CRM = Customer Relations Management) gibt, tue auch ich mich damit etwas schwer. Zwar gibt es z.B. von Zoho ein Open CRM, aus meiner Sicht ist das allerdings reichlich unübersichtlich. Alle anderen CRMs wie das bekannte salesforce sind für unsere Zwecke natürlich hoffnungslos überdimensioniert. Anfangs habe ich daher eine eigene kleine Access-Datenbank verwendet, mit der sich Kontakte tracken und Leads verwalten lassen. Allerdings ist die Dateneingabe und -pflege schlicht lästig und die Datenbank einigermaßen unausgereift. Kurzzeitig habe ich ein grobes Tracking mal mit Del.icio.us versucht, was auf Dauer jedoch auch nicht handelbar ist, da sich keine Leads verwalten lassen. Kurz gesagt &#8211; auch bei mir ist zugegeben ein bisschen Chaos ausgebrochen &#8211; und genau das sollte für euch Ansporn sein, mal ein schlankes Open-Source-CRM als Lean-Startup zu gründen! Toll wäre eine Mischung aus Bookmarking, Sitewert-Ermittlung, Verteilergenerierung und Lead-Verwaltung &#8230;
<h3>Social-Media-Präsenz einrichten</h3>
Eigentlich keine Frage, die Präsenz in den Social Media gehört inzwischen zum Standard. Zumindest Twitter und Facebook sollten dabei sein, denn hier wird aktuell der meiste Buzz produziert. Man kann sich natürlich noch zahlreiche andere Profile einrichten, Google Buzz, Friendfeed, StumbleUpon, Reddit, Digg, etc. etc. Während jedoch alle anderen Tools optional sind, wäre ein Weglassen von Twitter und Facebook aus meiner Sicht sträflich. Bookmarking-Dienste und Nachrichtenportale haben bei mir bislang wenig gebracht, allerdings führt Stumble-Upon zu einer recht stetigen Besucherschar. Außerdem habe ich mich noch für Profile bei Youtube und Vimeo entschieden:

<a href="http://www.seedfinance.de/wp-content/uploads/2010/08/SocialMedia.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2690" src="http://www.seedfinance.de/wp-content/uploads/2010/08/SocialMedia.jpg" alt="" width="316" height="147" /></a>

Immer empfehlenswert ist aus meiner Sicht ein kleiner Blog, denn hier kann man sich auch über andere Themen profilieren, die Verlinkung von Inhalten vorantreiben und zusätzliche User anzuziehen. Im Fall von <a href="http://blog.mytweetmag.com">MyTweetMag nutze ich den Blog</a> zusätzlich zum Einsammeln von Feedback und Ideen aus der Userschaft, zur Demonstration des Plugins, zur Hortung von Pressemitteilung und zur Rückverlinkung, wenn ich irgendwo einen Bericht ergattern konnte &#8230;
<h3>Inhalte produzieren</h3>
Tja, wie und welche Inhalte soll man produzieren? Das dürfte wohl eine individuelle Entscheidung sein. Für MyTweetMag habe ich vor einiger Zeit eine Art <a href="http://blog.mytweetmag.com/index.php/blog/press-release-mytweetmag-create-newsstreams-with-your-twitter-friends/">Social-Media-Release</a> erstellt, die die wichtigsten Inhalte bündelt. Das beinhaltet:
<ul>
	<li> Beschreibungstexte mit Zweck des Services, Nutzen, Abgrenzung zu Mitbewerbern etc.</li>
	<li> Ein paar Screenshots zum Einbinden</li>
	<li> Das How-To-Video zum Einbinden</li>
</ul>
Daneben produziere ich ab und zu Blogposts, allerdings habe ich auch noch andere Blogprojekte, sodass ich hier eher sporadisch zu Postings komme. Daneben twittere ich, allerdings viel zu wenig, Facebook bediene ich eigentlich nicht aktiv, sondern speise dort meinen Content-Stream von MyTweetMag mit dem Facebook-Tool &#8220;rss-Grafitti&#8221; automatisch ein. Twitter und Facebook werden bei mir etwas halbherzig betrieben, was sich durch eine relativ geringe Follower- und Fangemeinde rächt. Luft nach oben also, keine Frage.

Die Erstellung des Videos war dagegen ein eigenes, ziemlich aufwändiges Kapitel. Grundsätzlich habe ich dazu PowerPoint und einen Screenfilmer a la Camtasia genutzt. Für Hintergrund-Geräusche und Background-Musik gibt es zahlreiche Anbieter im Netz, ein paar Euro muss man dafür meist lassen. Das schwierigste war der Sprecher-Part: Nach ein paar Versuchen mit einem Digi-Mikrophon in Kombination mit Audacity (open source) habe ich es aufgegeben und ein paar MySpace-Freunde für ein kleines Budget um Hilfe gebeten. Eine Alternative könnten Angebote wie <a href="http://demogirl.com">DemoGirl</a> sein, die Screencasts für knapp 100 Dollar produzieren (interessant dabei ist eher der englische Sprecher als das eigentliche Screencasting).

Für eine fasst No-Budget-Produktion kann sich das Ergebnis aus meiner Sicht durchaus sehen lassen, auch wenn mein Bekanntenkreis die Didaktik bemängelt hat (sprich: keiner hat den Sinn des Tool kapiert, allerdings gehört dort auch niemand zur Zielgruppe):

<iframe src="http://player.vimeo.com/video/14218390" width="400" height="300" frameborder="0"></iframe><p><a href="http://vimeo.com/14218390">MyTweetMag &#8211; Collaborative Newsstreams With Twitter</a> from <a href="http://vimeo.com/user3595684">MyTweetMag</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>

Zugegeben,  mit bislang 400-500 Aufrufen auf vimeo und youtube hat sich der Aufwand bislang noch nicht gelohnt. Aber ich fande es reizvoll, mit dem Video einmal die Webseite selbst aufzuwerten und gleichzeitig Content zu produzieren, der einen zusätzlichen Anreiz zum sharen schafft und alternative Kanäle bedient. Und wenn der Aufwand in die falsche Richtung ging, war es immer noch ein spannendes Learning&#8230;
<h3>Zielmedien recherchieren</h3>
Viel Arbeit und ein permanenter Prozess, soviel kann man zur Recherche der Zielmedien sagen. Für den deutschen Markt recht interessant fande ich zwei Beiträge:
<ul>
	<li>Tilo Bonow hat gerade auf Deutsche Startups die <a href="http://www.deutsche-startups.de/2010/09/28/20-journalisten-an-denen-kein-start-up-vorbeikommt-gastbeitrag-von-tilo-bonow-piabo/">20 wichtigsten deutschen Journalisten</a> für Startups aufgelistet, der Blick in die Kommentare ist sogar fasst noch ergiebiger</li>
	<li>Außerdem hat T3N ein Ranking von <a href="http://t3n.de/news/ranking-deutsche-top-50-tech-medien-netz-274452/">50 Tech-Medien</a> in Deutschland erstellt, ebenfalls eine tolle Quelle.</li>
</ul>
Nach der ersten Begeisterung über die tollen Listen kehrt allerdings schnell wieder Ernüchterung ein, denn
<ul>
	<li>ein Tool wie MyTweetMag ist i.d.R. weit unterhalb der Aufmerksamkeitsschwelle solch prominenter Medien, dort anzuklopfen dürfte viel Arbeit mit geringen Erfolgsaussichten bedeuten</li>
	<li>ob man über die Medien die richtige Gruppe von Early-Adoptern erreicht, bleibt ebenfalls dahingestellt. Im Zweifelsfall bekommt man einen richtig hohen Traffic-Peak, aber nur sehr wenige neue User.</li>
	<li>außerdem sollte man sich fragen, ob man sich auf den deutschen Markt konzentrieren will oder eher international und dort nach speziellen Zielgruppen recherchiert.</li>
</ul>
Für MyTweetMag habe ich daher einen anderen Weg gewählt, der aus meiner Sicht mehr Erfolg beim ersten Launch verspricht: Spezielle Web2.0-Directories für Startups, Startup-Blogs, Webszene-Blogs und vor allem spezialisierte Blogs wie z.B. zu Twitter, Streaming, Tech, Education &amp; Co. Selbst hier eine Besprechung zu ergattern ist nicht einfach, aber allemal realistischer.
Und auch hier gibt es einige nützliche Verzeichnisse und Hilfsmittel, wie z.B.:
<ul>
	<li><a href="http://www.submitstartup.com/">Submit-Startup</a> &#8211; Aus meiner Sicht die wichtigste Quelle für (international orientierte) Startups und Webtools überhaupt, denn hier werden hunderte Web2.0-Directories und Startup-Blogs aufgelistet und zumindest rudimentär deren Sitewert ermittelt (z.B. Alexa).</li>
	<li><a href="http://www.twingly.com/top100">Twingly Top 100</a> &#8211; Listet die Topblogs in ca. 10 europäischen Ländern auf, bietet einen guten Einstieg in die jeweilige Blogszene. Twingly lässt sich auch gut für die Recherche von Themenblogs nutzen</li>
	<li>Für die Recherche nach Blogs nützlich ist natürlich auch Technorati und z.B. deren <a href="http://technorati.com/blogs/directory/technology/">Top100 Techblogs</a>, sowie deutsche Blogverzeichnisse wie <a href="http://www.deutscheblogcharts.de">Deutsche Blogcharts</a>, <a href="http://lesercharts.de/">Deutsche Lesercharts</a>, <a href="http://www.sistrix.de/blogcharts">Sistrix-Blogcharts</a> und <a href="http://www.blogoscoop.net/">Blogoscoop.net </a>.</li>
</ul>
Ca. 30 Seiten und weitere Quellen habe ich mal in eine kleine <a href="http://blog.mytweetmag.com/index.php/category/tipps/">Tooltipp-Datenbank</a> zusammengetragen (work in progress), in der ihr auch eure eigenen Tooltipps einfach uploaden könnt:

<div id="attachment_2691" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><a href="http://www.seedfinance.de/wp-content/uploads/2010/08/Promodatenbank.jpg"><img class="size-full wp-image-2691" src="http://www.seedfinance.de/wp-content/uploads/2010/08/Promodatenbank.jpg" alt="Eine Tool-Tipp und Promotion-Datenbank. Hier könnt ihr auch eigene Tool-Tipps hinzufügen." width="400" height="259" /></a><p class="wp-caption-text">Eine Tool-Tipp und Promotion-Datenbank. Hier könnt ihr auch eigene Tool-Tipps hinzufügen.</p></div>

Nachdem man solche Listungen und allgemeinen Techblogs abgeklappert hat, sollte man in der zweiten Phase natürlich etwas spezieller und zielgruppen-spezifischer werden. Im Fall von MyTweetMag sind Twitter-Blogs, Lifestream-Blogs und ähnliches natürlich erste, aber nicht ausschließliche Wahl (ich hab zum Beispiel recht viele User über einen Education-Blog gewonnen, wogegen Design-Blogs bislang eigentlich nur Traffic, aber keine User produziert haben). Wenn man in diesen Zielmedien kein Glück hat, muss man sich schon einiges einfallen lassen, um noch Berichte in anderen Medien zu erreichen. Wenn nichts hilft, sollte man sich eingestehen, dass es einfach keinen Markt für das Startup gibt.
Mit dieser Strategie hab ich bislang ca. 2 Dutzend Reviews und Listings erhalten, nicht allzu viel, aber immerhin auch Erwähnungen in bekannten Blogs/Medien wie Netzwertig, T3N oder passgenauen Blogs wie Twitip. An Bild-Online werde ich aber wohl trotzdem vorerst keine Meldung schicken <img src='http://www.seedfinance.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> 
<h3>Loslegen</h3>
So, grundsätzlich habt ihr jetzt alles: Euer Tool ist online, Monitoring ist vorbereitet, CRM hoffentlich auch, Social-Media-Präsenzen sind eingerichtet, Zielgruppen wurden definiert und Zielmedien recherchiert. Jetzt kann es also losgehen. Bleibt die Frage, wie man richtig in Kontakt tritt.

Bei den Directories ist das kein großes Problem hier schreibt man die Inhalte teilweise beim &#8220;Submitten&#8221; selbst. Schwieriger wird es bei der Blogosphäre, insb. wenn die Blogger so einiges auf sich halten. Die allerwichtig-wichtigsten unter den Bloggern haben eigene Regeln aufgestellt, wie die Herrschaften gerne angesprochen werden mögen. So hat z.B. <a href="http://www.google.com/buzz/scobleizer/EsMhJvooEWv/Its-interesting-because-I-get-dozens-of-pitches">Robert Scoble</a> ein BestPractice von den Machern des grandiosen Tools &#8220;Flipboard&#8221; veröffentlicht:
<blockquote>Hi Robert,
I&#8217;ve read your stories over the years, but I really enjoyed seeing you
emerge from the Apple store with the first iPad a few weeks ago. That was
such fun. Which leads me to the reason for this email. I was inspired by
your iPad enthusiasm and I always enjoy your perspective&#8230; So we&#8217;re hoping
you&#8217;ll take an early look at a new product we&#8217;re building. The product is at
the intersection of two things you know intimately &#8211; the iPad and social
media. Our very short closed beta testing will start May 7. We&#8217;re only
asking a few people on the outside to take a look and we&#8217;re hoping you&#8217;d be
willing to be one of those people.

We are in downtown Palo Alto, is there any chance we could bring you in
early and show you what we&#8217;re building (under NDA until launch)? We are huge
fans and we&#8217;d be grateful for your time.

What do you think?
Kindest regards,
Marci</blockquote>
Genauso hat auch Chris Cameron von ReadWriteStart seinen präferierten Kontakt-Kanal, und der heißt Twitter, wie er in einem lesenswerten Beitrag &#8220;<a href="http://www.readwriteweb.com/start/2010/08/how-to-market-your-startup-on-the-cheap.php?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+readwriteweb+%28ReadWriteWeb%29">How to Market your Startup on the Cheap</a>&#8221; schreibt:
<blockquote>Maybe I will regret writing this, but I would love if someone would accost me on Twitter  about a possible story. This doesn&#8217;t happen nearly enough as it should. Don&#8217;t just spam me with a link to your presser; send a nice personalized message reaching out and I am far more likely to respond to it than I am to any email. If you haven&#8217;t realized it already, I have an itchy &#8220;delete&#8221; trigger finger for my inbox. Twitter is a bit different.</blockquote>
Viele der Pro-Blogger haben in den letzten Jahren so genannten &#8220;Rules of Contact&#8221; veröffentlicht, zuletzt hat auch <a href="http://netzwertig.com/2010/09/17/startups-11-tipps-um-bei-tech-blogs-zu-punkten/">Netzwertig</a> noch einmal dargelegt, mit welcher Ansprache man bei Techblogs am besten punktet. Solche Tipps sollte man sich natürlich zu Gemüte führen, doch letztlich kann man nicht für jeden Kontakt eine individuelle Strategie entwickeln, zumal es &#8211; bei Einhaltung der grundlegenden Standards &#8211; trotzdem immer Glückssache bleiben dürfte, ob man irgendwo den Nerv trifft oder nicht &#8230;
<h3>Wenn nichts hilft: Interviews und Gastbeiträge schreiben</h3>
Was im Geschäftsleben als probates Mittel für den Karriere-Sprung gilt, hat auch in der Blogosphäre seine Entsprechung: das &#8220;Hochschreiben&#8221; kann die eigene Reputation fördern und ein paar zusätzliche Nutzer auf das Startup aufmerksam machen. Interviews sind z.B. ein gutes Mittel, weil es dann nicht so sehr nach Eigenwerbung riecht. Schreibt man Gastbeiträge, so sollte man &#8211; wie in der PR üblich &#8211; ein Thema wählen, dass dem Leser auch abseits der Werbung für das Startup einen klaren Mehrwert bringt. In jedem Fall sind die meisten Blogger (wie auch ich selbst) sehr dankbar, wenn jemand einen guten Gastbeitrag schreiben will und so auch dem Blog zu frischem Content verhilft.

In diesem Sinne &#8211; bis zur Folge 3 &#8230;]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Aktuelle Bewertung von Social-Media-Plattformen</title>
		<link>http://www.seedfinance.de/2010/09/28/aktuelle-bewertung-von-social-media-plattformen/</link>
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		<pubDate>Tue, 28 Sep 2010 05:30:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till Ohrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Startups]]></category>
		<category><![CDATA[Bewertung]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Foursquare]]></category>
		<category><![CDATA[Groupon]]></category>
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		<category><![CDATA[Zynga]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute bin ich auf einen interessanten Artikel gestoßen, der einen Überblick über die wertvollsten Plattformen gibt. Danach ergibt sich folgendes Ranking: Facebook &#8211; 33 Mrd. Dollar Zynga &#8211; 5 Mrd. Dollar Skype &#8211; 2,5 Mrd. Dollar LinkedIn &#8211; 2 Mrd. Dollar Groupon &#8211; 1,35 Mrd. Dollar Twitter &#8211; 1 Mrd. Dollar MySpace &#8211; 500 Mio. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Heute bin ich auf einen interessanten <a title="What Are Your Favorite Social Media Sites Worth? auf The Atlantic" href="http://www.theatlantic.com/technology/archive/2010/09/what-are-your-favorite-social-media-sites-worth/63481/#slide2" target="_blank">Artikel</a> gestoßen, der einen Überblick über die wertvollsten Plattformen gibt.

Danach ergibt sich folgendes Ranking:
<ol>
	<li>Facebook &#8211; 33 Mrd. Dollar</li>
	<li>Zynga &#8211; 5 Mrd. Dollar</li>
	<li>Skype &#8211; 2,5 Mrd. Dollar</li>
	<li>LinkedIn &#8211; 2 Mrd. Dollar</li>
	<li>Groupon &#8211; 1,35 Mrd. Dollar</li>
	<li>Twitter &#8211; 1 Mrd. Dollar</li>
	<li>MySpace &#8211; 500 Mio. Dollar</li>
	<li>Foursquare &#8211; 95 Mio. Dollar</li>
	<li>Hunch &#8211; 52 Mio. Dollar</li>
</ol>
Zu Facebook kursieren ja schon Gerüchte bzw. <a title="Peter Thiel @ TCDisrupt" href="http://thenextweb.com/us/2010/09/27/peter-thiel-facebook-is-undervalued/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+TheSocialMediaChannel+%28TNW+Social+Media%29&amp;utm_content=Twitter" target="_blank">Meinungen</a>, dass die aktuelle Bewertung bei 33 Mrd. $ noch zu gering ist.

Es wäre interessant zu wissen, nach welchen Bewertungsverfahren die jeweiligen Werte berechnet wurden. Ich konnte dazu jedoch keine genauen Informationen finden.

Gibt es eigentliche eine derartige Liste für den deutschsprachigen Raum?]]></content:encoded>
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		<title>Das Low-Budget Startup I &#8211; 12 Schritte zum eigenen Webtool</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Aug 2010 15:46:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Schuermanns</dc:creator>
				<category><![CDATA[Startups]]></category>
		<category><![CDATA[Do-it-yourself]]></category>
		<category><![CDATA[Low-Budget]]></category>
		<category><![CDATA[MyTweetMag]]></category>
		<category><![CDATA[Pre-Seed-Phase]]></category>
		<category><![CDATA[Startup]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Startup-Szene ist voll von hippen Newcomern, großen Investments oder dramatischen Insolvenzen. Doch welche steinigen Wege führen dahin? Darüber erfährt man eher wenig, und nach unbelegten Schätzungen dürften ca. 95% der Gründer auf ihrem Weg von der ersten Idee bis zum klickbaren Ergebnis auf der Strecke bleiben - lange bevor ein Investment überhaupt in Frage kommt. Und wie soll es auch gehen, wenn man jung, mittellos und unerfahren ist? Hier die ganze Story mit 12 Tipps für die Gründung in Eigenregie.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Startup-Szene ist voll von hippen Newcomern, großen Investments oder dramatischen Insolvenzen. Doch welche steinigen Wege führen dahin? Darüber erfährt man eher wenig, und nach unbelegten Schätzungen dürften ca. 95% der Gründer auf ihrem Weg von der ersten Idee bis zum klickbaren Ergebnis auf der Strecke bleiben &#8211; lange bevor ein Investment überhaupt in Frage kommt. Und wie soll es auch gehen, wenn man jung, mittellos und unerfahren ist?

So oder so ähnlich erging es auch mir, wobei ich nach ca. 3 Jahren meine Idee mit<a href="http://www.mytweetmag.com"> www.mytweetmag.com</a> dann doch noch &#8211; zumindest im Mini-Format &#8211; verwirklichen konnte. In der kleinen Serie &#8220;Low-Budget-Startup&#8221; werde ich den steinigen Werdegang hier veröffentlichen bzw. Tipps geben und freue mich, wenn ich damit eine Diskussion über die Pre-Seed-Phase und über No-/Low-Budget-Gründungen anstoßen kann.
<h2>Plötzlich die fixe Idee im Kopf&#8230;</h2>
Wann es genau war, kann ich nicht mehr sagen, wohl irgendwann vor drei Jahren in der Hochphase des Streamings mit dem Hype um Friendfeed. Damals dachte ich an ein Portal, mit dem man News per RSS filtern und in einem Portal einen kuratierten Newsstream aufsetzen kann -  ähnlich wie heute <a href="http://www.twingly.com">Twingly Channels</a> oder vorher schon SocialMedian (die irgendwann von XING gekauft wurden).

Nach ein paar groben Konzeptentwürfen stellte sich schnell die Frage: Wie das ganze realisieren? Code-Skills, Kapital oder Teammitglieder &#8211; alles Fehlanzeige. Also geht man den üblichen Weg: man bläht das Konzept um ein paar virtuelle Revenues auf, um es für Investoren &amp; Co. interessanter zu machen. Dann wandert das Konzept erst durch den Freundes-, dann durch den Bekanntenkreis und schließlich durch die Investorenszene, an Kooperationspartner und Gründerwettbewerbe. Und tatsächlich kamen ein paar Gespräche zustande, mit Investoren, Unternehmen oder potentiellen Mitstreitern.

Das Ergebnis: Nach ca. einem Jahr war ich deutlich schlauer, aber einer Realisierung kein Stück näher. Folgerichtig verlor ich langsam das Interesse und widmete mich erst einmal anderen Projekten. Das änderte sich wieder mit dem Siegeszug von Twitter: Als Nachrichtenkanal gewann der Vogel enorm an Bedeutung und das Andocken an Twitter und seine User war ungleich einfacher, als eine neue Plattform hochzuziehen. Also kramte ich die Idee wieder aus, münzt sie um und dampfte sie vor allem extrem ein, bis die Verwirklichung in Eigenregie realistisch erschien. Denn &#8211; soweit hatte ich aus den Fehlern gelernt &#8211; mit einem Konzept allein sind weder Blumentöpfe, noch Mitstreiter oder Investoren zu gewinnen, es sei denn man versucht sich an einer CopyCat-Plattform im E-Commerce-Bereich.

Zum Auftakt der Serie hier also die&#8230;
<h2>&#8230; 12 Schritte zum eigenen Webtool</h2>
<ol>
	<li>Zuerst: Wenn deine Idee nicht <strong>wenigstens bahnbrechend</strong> ist, verschwende keine Zeit mit der Suche nach Mitstreitern, Investoren oder Startup-Wettbewerben. Mach es einfach selbst!</li><br />
	<li>Zweitens: Denk am besten gar nicht daran, mit deinem Tool Geld zu verdienen &#8211; es wird in den meisten Fällen nicht klappen. Wenn man nicht gerade ein bahnbrechendes Konzept hat oder im E-Commerce-Bereich gründet, sollte man aus meiner Sicht nur aus Enthusiasmus und <strong>aus reiner Liebe zum Web gründen</strong>.</li><br />
	<li>Zum praktischen Teil: <strong>Schreib die Idee</strong> auf (z.B. mit Word, PowerPoint oder online mit <a href="http://www.prezi.com">Prezi</a>), schlaf ein paar Tage drüber. Gefällt sie dir immer noch, gehe zu Punkt 4.</li><br />
<p style="text-align: center;"><object id="__sse2606885" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="557" height="465" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=mytweetmageng-091129075552-phpapp01&amp;stripped_title=m-ytweet-mag-eng" /><param name="name" value="__sse2606885" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed id="__sse2606885" type="application/x-shockwave-flash" width="557" height="465" src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=mytweetmageng-091129075552-phpapp01&amp;stripped_title=m-ytweet-mag-eng" name="__sse2606885" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object>
	<li>Dein Konzept hat vermutlich noch mehr Löcher als Käse. Um mehr Klarheit zu gewinnen, kannst du natürlich die Business-Pläne oder Konzept-Vorlagen von Investoren oder Wettbewerben ausfüllen. Das ist jedochaus meiner Sicht graue Theorie, die viel Arbeit kostet und für unsere Zwecke wenig bringt. Stattdessen empfehle ich, ein <strong>Mockup</strong> oder <strong>Wireframe</strong> aufzusetzen. Wireframes sind klickbare Prototypen, die i.d.R. nur aus verlinkten Bildern bestehen. Beim Entwickeln des Wireframes wirst du sehr schnell über viele Details stolpern und ein praktisches Gefühl für dein Konzept bekommen. Wireframe-Tools gibt es wie Sand am Meer. Ich habe damals das &#8211; inzwischen kostenpflichtige &#8211; Online-Tool <a href="http://hotgloo.com">Hotgloo</a> benutzt, da es einfach zu bedienen ist, kollaborative Funktionen bietet (man kann Co-Worker einladen), und die Gründer von Hotgloo zwei Häuser weiter wohnen.</li><br />
	<li>Im nächsten Schritt kommt der Vorteil von Wireframes voll zur Geltung: Business-Konzepte sind langweilige und trockene Theorie: Jemand holt seinen Taschenrechner raus und schaut, ob er was verdienen oder seinen Wettbewerb aufhübschen kann. Kein normaler Mensch hat Lust, sich nach Feierabend so etwas anzuschauen. Ein kleines Wireframe durchzuklicken und dann Feedback zu geben, das dürfte schon besser laufen. Und <strong>Feedback</strong> ist das, was du jetzt dringend brauchst. Schick also dein Wireframe an jeden, der dir einfällt: Freunde, Familie, Webnerds, Bekannte, alle. Mach dich darauf gefasst, dass 90% des Feedbacks negativ sind, denn die meisten Leute finden das Netz irgendwie blöd und Veränderungen sowieso eher lästig. Zugegeben, es ist nicht leicht, für sich die sinnvollen Feedbacks herauszufiltern.

<div id="attachment_2643" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.seedfinance.de/wp-content/uploads/2010/08/hotgloo_mytweetmag.jpg"><img class="size-full wp-image-2643" src="http://www.seedfinance.de/wp-content/uploads/2010/08/hotgloo_mytweetmag.jpg" alt="Das erste Mockup/Wireframe von MyTweetMag mit Hotgloo realisiert" width="500" height="333" /></a><p class="wp-caption-text">Das erste Mockup/Wireframe von MyTweetMag mit Hotgloo realisiert</p></div>

Jetzt kommen natürlich Einwände, die Idee könne doch geklaut werden. Das stimmt und man kann dagegen auch Vorkehrungen treffen, z.B. Vertraulichkeitserklärungen verfassen oder Paten-, Marken-, und Urheberrechte studieren. Aus meiner Sicht ist das viel Arbeit für wenig Gewinn, denn es droht die weitaus größere Gefahr, dass sich absolut niemand für deine Ideen interessiert. Geklaut wird i.d.R. erst, wenn sich im Web der Erfolg einstellt. Also kämpfe nicht auf Nebenschauplätzen.</li><br />
	<li>Nach dem Feedback <strong>verbessere dein Konzept</strong> Schritt für Schritt. Wenn es langweilig wird, war die Idee vermutlich nicht so wichtig für deine Entwicklung, wie du in Schritt 3 vermutet hattest. Dann archiviere deine Idee und vergeude nicht weiter deine Zeit. Lässt es dich jedoch nicht mehr los, gehe weiter zu Schritt&#8230;</li><br />
	<li>Wenn deine Idee / dein Wireframe deinen Ansprüchen genügt, musst du eine wichtige Entscheidung treffen: Bist du tatsächlich bereit, für die Realisierung eine <strong>bestimmte Summe zu investieren</strong>? Denn jetzt musst du einen <strong>Prototypen</strong> bauen und das wird dir niemand bezahlen. Also überleg es dir gut. Wenn du bereit bist, setze dir ein bestimmtes Limit und gehe niemals darüber hinaus, es sei denn, dein realisiertes Webtool hat wirklich Erfolg. Ansonsten stampfe es ein oder betreibe es als Privat-Projekt</li><br />
	<li>Du hast dich entschieden. Gut. Dann brauchst du erst einmal einen <strong>Hoster</strong>. Bei den großen Hosting-Anbietern kann man dich zumindest rudimentär beraten. Da die Hosting-Kosten erst einmal nicht so ins Gewicht fallen, hab ich mich für einen kleinen managed server bei meinem Stammhoster hosteurope entschieden. Die bieten eigentlich alles und gelangen nicht so schnell an ihr Limit. Wenn dir dann doch das Twitter- oder Flipboard-Phänomen widerfährt, kann dir ein großer Hosting-Anbieter sicher helfen. Es gibt aber bestimmt bessere und günstigere Lösungen. Aber auch hier: Um zehn Euro zu sparen werde ich nicht 10 Tage recherchieren, man muss seine Energien konzentrieren.</li><br />
	<li>Jetzt brauchst du <strong>Webworker</strong>. Wenn du nicht gerade ein paar Coder und Hacker in deinem Freundeskreis hast, kannst du auf diversen spezialisierten Plattformen nach Entwicklern suchen. Es gibt zum Beispiel <a href="http://www.elance.com">elance</a>, die Projektmanagement-Tools, Bezahlmethoden, Ratings etc. anbieten. In den Plattformen dominieren Anbieter aus Osteuropa, Indien oder China. Man sollte allerdings bei der Suche nach Kompetenzen und Referenzen gehen und nicht blind auf den Stundensatz schauen. Auch bei Preisverhandlungen empfehle ich eher eine entspannte Haltung: wer immer nur am Limit arbeitet, wird auf Dauer keine Qualität liefern. Das würde ich auch nicht machen&#8230;</li><br />
	<li>Du brauchst mindestens einen <strong>Backend-Programmierer</strong> für PHP, SQL, Java, Ruby, was auch immer, und einen <strong>Frontend-Entwickler</strong> für HTML, CSS, Javascript, Ajax und co (um den Designer habe ich mich erst später gekümmert). Die Entwickler werden von dir eine <strong>Spezifikation</strong> oder ähnliches haben wollen, damit sie wissen, was sie programmieren müssen. Auch hier wieder der Vorteil des Wireframes: Wenn es detailliert ist, hast du schon 3/4 der Spezifikation. Trotzdem solltest du noch einmal jedes Detail festhalten (jeder Button, jede Funktion). Man ärgert sich leicht über den Unverstand der Entwickler, aber Fakt ist: Sie können die Details nicht wissen, wenn du sie ihnen nicht sagst. Und sie nach Gutdünken selbst aufzusetzen, kann für den Entwickler massiv nach hinten los gehen. Doch auch mit einem detaillierten Konzept wirst du im Laufe des Entwicklungsprozesses auf zahlreiche Details stoßen, die du nicht bedacht hattest oder noch einmal ändern möchtest. Auch das <strong>Testing</strong> obligt dir, und das sollte man sehr ordentlich durchführen, denn es gibt immer und überall Bugs. Das ist normal.</li><br />
	<li>Wenn der Prototyp steht und alle Funktionen laufen, sollte man über ein <strong>professionelles Design</strong> nachdenken. Design ist mit entscheidend für das Projekt und man sollte hier nicht sparen. Ich habe sowohl für das Design, als auch für ein WP-Plugin bekannte Ikonen aus der heimischen Blogosphäre angeheuert, was sich vor allem in Hinsicht auf die Briefings und Absprachen als sehr positiv erwies.</li><br />
	<li>Bevor du die Plattform launchst, solltest du die Plattform &#8211; auch bei der winzigen Größenordnung von <a href="http://www.mytweetmag.com">MyTweetMag</a> &#8211; in einer <strong>geschlossenen Phase testen</strong>, um sie einigermaßen bugfrei der Öffentlichkeit zu präsentieren.</li><br />
</ol>
Wow, deine Plattform bzw. dein Prototyp ist fertig, ganz ohne fremdes Investment, ganz ohne nervige Business-Pläne, ganz ohne viel Zeitverschwendung. Und das schöne ist: Völlig egal, ob sie Erfolg hat oder nicht, du kannst sie einfach betreiben wie dein privates Spielzeug, ohne Druck, ohne Angst vor dem Scheitern, und immer mit der winzigen Hoffnung, dass du da doch noch das ganz große Ding hingesetzt hast <img src='http://www.seedfinance.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> 

<div id="attachment_2641" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.mytweetmag.com"><img class="size-full wp-image-2641" src="http://www.seedfinance.de/wp-content/uploads/2010/08/mytweetmag_front.jpg" alt="Geschafft! MyTweetMag ist live!" width="500" height="516" /></a><p class="wp-caption-text">Geschafft! MyTweetMag ist live!</p></div>

Die nächste Enttäuschung wird jedoch nicht lange auf sich warten lassen: Denn kein Mensch wird eine Plattform von sich aus besuchen. Jetzt heißt es, Publicity erzeugen. Und damit fängt die eigentliche Arbeit erst an.

Mehr dazu im nächsten Beitrag&#8230;
<h3>Über den Autor</h3>
<a href="https://www.xing.com/profile/Sebastian_Schuermanns3"><img class="alignleft size-full wp-image-2663" src="http://www.seedfinance.de/wp-content/uploads/2010/08/Sebastian-Schuermanns.jpg" alt="" width="160" height="160" /></a>

<a title="Xing-Profil von Sebastian Schürmanns" href="https://www.xing.com/profile/Sebastian_Schuermanns3">Sebastian Schürmanns</a> arbeitet in einer Webagentur und lebt irgendwo im Netz. Vor seiner digitalen Einbürgerung war er jahrelang für Kommunikationsagenturen und Verlage tätig. Getreu dem Motto, lieber etwas zu viel auszuprobieren als im entscheidenden Moment das große Ding zu verschlafen, hat er bereits ein halbes Dutzend Blogs gestartet und ebenso viele Konzepte ersonnen. Aktuell gilt sein Herzblut dem Webprojekt <a title="Mit TweetMag Newsstreams über Soziale Netze generieren" href="http://www.mytweetmag.com">MyTweetMag</a>, mit dem Twitterfreunde einen gemeinsamen Newsstream ins Leben rufen können.]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Finanzierung von Startups &#8211; Business Angel/Venture Capital</title>
		<link>http://www.seedfinance.de/2010/07/25/finanzierung-von-startups-business-angelventure-capital/</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Jul 2010 14:24:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till Ohrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Startups]]></category>
		<category><![CDATA[AVC]]></category>
		<category><![CDATA[Business Angel]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzierungsphasen]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzierungsrunde]]></category>
		<category><![CDATA[Fred Wilson]]></category>
		<category><![CDATA[Gründer]]></category>
		<category><![CDATA[Investoren]]></category>
		<category><![CDATA[Seedphase]]></category>
		<category><![CDATA[VC]]></category>
		<category><![CDATA[Venture Capital]]></category>

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		<description><![CDATA[Angestoßen durch den Artikel &#8220;Angel vs. VC&#8221; von Fred Wilson in seinem AVC-Blog werde ich die wichtigsten Aussagen von Wilson in diesem Artikel zusammenfassen. Ausgangsfrage: Wann brauche ich einen Business Angel/eine Venture Capital Firma? Wenn die Möglichkeit besteht von beiden Geld zu bekommen: Wer ist der bessere Investor? Zu 1. Gründer sollten sich an Business [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Angestoßen durch den Artikel &#8220;<a href="http://www.avc.com/a_vc/2010/07/angel-vs-vc.html" target="_blank">Angel vs. VC</a>&#8221; von <a href="http://www.avc.com/a_vc/about.html" target="_blank">Fred Wilson</a> in seinem AVC-Blog werde ich die wichtigsten Aussagen von Wilson in diesem Artikel zusammenfassen.

<strong>Ausgangsfrage:</strong>
<ol>
	<li>Wann brauche ich einen Business Angel/eine Venture Capital Firma?</li>
	<li>Wenn die Möglichkeit besteht von beiden Geld zu bekommen: Wer ist der bessere Investor?</li>
</ol>
<strong>Zu 1</strong>.

Gründer sollten sich an Business Angel wenden, wenn&#8230;.
<ol>
	<li>das Produkt noch nicht ausgereift bzw. fertiggestellt ist,</li>
	<li>das Produkt noch nicht auf dem Markt ist</li>
	<li>und (somit) keine verlässlichen Marktdaten vorhanden sind.</li>
</ol>
Dies ist u.a. damit zu begründen, dass Investitionen in Unternehmen ohne ein fertiges Produkt ein hochriskantes Unterfangen darstellen. Die Verantwortung eines Business Angel ist in der Regel überschaubar, denn er haftet i. d. R. nur für sein eigenes Vermögen. Bei Venture Capital Firmen ist dem nicht so. So tragen die VC`s eine Verantwortung gegenüber dem Startup, den Partnern deren Vermögen sie investieren und natürlich sich selber.

Eine Grafik des <a href="http://www.netzwerk-nordbayern.de/" target="_blank">Netzwerks Nordbayern</a> veranschaulicht die verschiedenen Finanzierungsphasen eines Startups:

<img class="aligncenter" title="Übersicht über die verschiedenen Finanzierungsphasen und beteiligte Investoren" src="http://www.netzwerk-nordbayern.de/wiki/images/0/0d/Finanzierungsphasen.jpg" alt="" width="573" height="326" />

Als brandneues Startup-Unternehmen ist es also extrem schwierig Kapital von VC-Firmen zu erhalten. Grund dafür ist die o. g. Verantwortung der VC`s, aber auch die &#8220;bürokratischen&#8221; Hürden für solche Startups sind extrem hoch. Zeitintensive Überzeugungsarbeit mit detaillierten Planungsrechnungen usw. ist notwendig und die Erfolgsaussichten sind gering.

<strong>Zu 2. &#8211;&gt; Welcher Investor ist der Richtige?</strong>

<span style="text-decoration: underline;">Das &#8220;Problem&#8221;:</span> Ich habe die Möglichkeit das entsprechende Kapital sowohl von einem Business Angel als auch einer VC-Firma zu erhalten.

<span style="text-decoration: underline;">Wilson`s Antwort:</span> Nimm beides wenn du kannst!

In der Praxis gibt es bei der First-Stage-Finanzierung oftmals einen Kapitalhybriden, da sich Business Angel und VC`s gleichermaßen finanziell engagieren. Die Anzahl der Business Angel bei weiteren Finanzierungsrunden nimmt jedoch ab, während die der VC´s ansteigt.

Sollte es jedoch &#8211; aus welchen Gründen auch immer &#8211; zu einer zwingenden Entscheidung zwischen Business Angel und VC kommen, empfiehlt Wilson die Wahl einer VC-Firma. Diese hat i .d. R. ein größeres Netzwerk, möglicherweise bereits Erfahrungen mit ähnlichen Startups gesammelt und kann ohne Probleme weitere Finanzierungsrunden begleiten, sofern die Forderungen der Gründer im Rahmen sind.

<strong>Fazit</strong>

Wenn Ihr eine Idee für ein Geschäft habt oder Euer Unternehmen noch sehr jung ist (wenige Wochen bis hin zu einem Jahr), ist die Suche nach einem Business Angels als Risikokapitalgeber sinnvoll. Angel-Investoren sind meistens lockerer und vertragen auch längere Durststrecken ohne wesentliche Erträge. Solange die Geschäftsidee gut ist und Ihr einen gut durchdachten Business-Plan habt, werdet Ihr einen Angel finden, der bereit ist Eure Geschäftsidee finanziell zu unterstützen.

Betreibt Ihr allerdings ein etabliertes Unternehmen, das bereits mehr als zwei Jahre besteht und diese auch erfolgreich abschließen konnte, braucht aber Kapital, um z. B. im Ausland zu expandieren oder neue Produkte zu entwicken, dann wäre eine VC-Firma der richtige Ansprechpartner für euch.

Auf die Bedeutung von Seedfunds werde ich in einem bald erscheinenden Artikel näher eingehen.]]></content:encoded>
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