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	<title>Seedfinance &#187; Aufmerksamkeit</title>
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	<description>Entrepreneurship &#38; Finanzierung</description>
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		<title>Twitter erstmals vor Facebook &#8211; MySpace stürzt ab</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Feb 2009 06:48:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Verst</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Twitter, der Microblogging-Dienst hat Facebook überholt. Und zwar bei den Nennungen in Blogs. Und das ist nicht auf eine Schwäche von Facebook, sondern auf die Stärke von Twitter zurückzuführen. Der ehemalige Star MySpace befindet sich fast auf dem Tiefstand -  so schnell kann das gehen. Die folgende Grafik, welche auf Daten des Analysedienstes BlogPulse basiert, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a title="Twitter.com" href="http://www.twitter.com/" target="_self">Twitter</a>, der Microblogging-Dienst hat <a title="Facebook.com" href="http://www.facebook.com" target="_self">Facebook</a> überholt. Und zwar bei den Nennungen in Blogs. Und das ist nicht auf eine Schwäche von Facebook, sondern auf die Stärke von Twitter zurückzuführen. Der ehemalige Star <a title="MySpace" href="http://www.myspace.com" target="_self">MySpace</a> befindet sich fast auf dem Tiefstand -  so schnell kann das gehen.

Die folgende Grafik, welche auf Daten des Analysedienstes <a title="BlogPulse.com" href="http://www.blogpulse.com" target="_self">BlogPulse</a> basiert, zeigt, wie die Aufmerksamkeit der Blogger sich über die letzten sechs Monate verändert hat. Beinhalteten vor sechs Monte noch fast ein Prozent aller Blogposts MySpace, so sind es jetzt &#8220;nur noch&#8221; 0,3 Prozent. Facebook verbesserte sich von 0,4 auf 0,75 Prozent. Klarer Sieger dieses Vergleichs ist jedoch Twitter. Die Häufigkeit der Nennung des Microblogging-Diensts in Blogpostings ist von 0,3 auf über 0,75 Prozent angestiegen. Twitter hat somit Facebook und Myspace zum ersten mal hinter sich gelassen.
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.seedfinance.de/wp-content/uploads/2009/02/20090209093643lhvbfc5cwmwdswhaeuye1.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-2368" title="20090209093643lhvbfc5cwmwdswhaeuye" src="http://www.seedfinance.de/wp-content/uploads/2009/02/20090209093643lhvbfc5cwmwdswhaeuye1.png" alt="" width="500" height="300" /></a></p>
Noch deutlicher wird dieses Ergebnis, wenn man sich den Verlauf über die letzten zwei Monate ansieht:
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.seedfinance.de/wp-content/uploads/2009/02/20090209095049dktikpioh3kuagdadis1.png">
</a><a href="http://www.seedfinance.de/wp-content/uploads/2009/02/20090209095049dktikpioh3kuagdadis11.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-2366" title="20090209095049dktikpioh3kuagdadis1" src="http://www.seedfinance.de/wp-content/uploads/2009/02/20090209095049dktikpioh3kuagdadis11.png" alt="" width="500" height="300" /></a></p>
<strong>Blog = Early Adopter</strong>

Versteht man nun Blogs als Early Adopter oder zumindest als diejenigen, die Trends im Internet früher thematisieren als andere Medienformate, kommt man schnell zu der These, dass Twitter deutlich weiter wachsen wird. Ob es dazu reicht Facebook zu überholen wage ich heute zu bezweifeln. Twitter&#8217;s Zielgruppe ist aus meiner Sicht deutlich kleiner als die von Facebook.

<strong>Facebook schlägt zurück</strong>

Dass Facebook an Twitters&#8217; Erfolg partizipieren will bzw. etwas Eigenes dagegen stellt, kann man u.a. an der Integration der Funktion &#8220;Was tust du gerade&#8221; sehen, welche prinzipiell 1:1 mit der Twitter-Grundfunktionalität vergleichbar ist. Unterstrichen wird die Feststellung dadurch, dass Facebook vor wenigen Tagen genau diese Funktion mit einer <a title="developer.facebook.com: Opening Up Facebook Status, Notes, Links, and Video to Facebook Platform" href="http://developers.facebook.com/news.php?blog=1&amp;story=193" target="_self">API ausgestattet </a>hat und der Zugriff darauf für Applikationen geöffnet wurde.]]></content:encoded>
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		<title>Aufmerksamkeit als Währung &#8211; ein schlechtes Beispiel</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Jan 2009 13:32:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Verst</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Artikel &#8220;Geschäftsmodell für Soziale Netze ist endlich gefunden&#8221; bin ich kurz auf die Bedeutung der Aufmerksamkeit seitens potentieller Kunden bzgl. einer Marke oder eines Produktes eingegangen. Soziale Netze bergen meiner Einschätzung nach über die Darstellbarkeit des Social Graphs die Möglichkeit, die Aufmerksamkeit an entscheidende Stellen (Freunde) zu kanalisieren. Bei VentureBeat wird nun ein passendes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Im Artikel &#8220;<a title="Geschäftsmodell für Soziale Netze ist endlich gefunden" href="http://www.seedfinance.de/2009/01/05/geschaeftsmodell-fuer-soziale-netze-ist-endlich-gefunden/" target="_self">Geschäftsmodell für Soziale Netze ist endlich gefunden</a>&#8221; bin ich kurz auf die Bedeutung der Aufmerksamkeit seitens potentieller Kunden bzgl. einer Marke oder eines Produktes eingegangen. Soziale Netze bergen meiner Einschätzung nach über die Darstellbarkeit des Social Graphs die Möglichkeit, die Aufmerksamkeit an entscheidende Stellen (Freunde) zu kanalisieren. Bei <a title="VentureBeat: Burger King: Will sacrifice Facebook friends for free Whopper" href="http://venturebeat.com/2009/01/08/burger-king-will-sacrifice-facebook-friends-for-free-whopper/" target="_self">VentureBeat</a> wird nun ein passendes Beispiel beschrieben.

Die Applikation <a title="WhopperSacrifice" href="http://www.whoppersacrifice.com/" target="_self">Whopper Sacrifice</a> belohnt diejenigen Facebook-Nutzer mit einem Whopper, die zehn ihrer Freunde aus der Freundesliste entfernen. Der Clue ist, dass die Nutzer bei Facebook normalerweise nicht über &#8220;Freundschaftskündigungen&#8221; seitens Facebook informiert werden. Genau das tut die Applikation jedoch. So gelingt es Burger King über die Applikation in die Feeds der (nicht freiwillig!) teilnehmenden Nutzer zu kommen und somit ihre Aufmerksamkeit zu erlangen.
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" title="Whopper Sacrifice - Facebook" src="http://www.insidefacebook.com/wp-content/uploads/2009/01/whoppersac.png" alt="" width="499" height="376" /></p>
<strong>Viraler Effekt</strong>

Durch den moralisch fragwürdigen Ansatz, der im Gegenzug zu gesteigertem Interesse an der Aktion führt, dürfte sich die Applikation sehr gut viral verbreiten. Ich denke, viele werden die Applikation &#8220;ausnutzen&#8221; und zehn Freunde aus ihrer Liste werfen, den Gutschein kassieren und die Freunde danach wieder einladen. Der Effekt dürfte ein noch größeres Aufkommen an Kommunikation unter den Freunden verursachen &#8211; natürlich unter dem Label Burger King/Whooper. Innerhalb von nur einem Tag wurden über 30.000 Freunde aus den Listen ihrer Freunde ausgetragen. Der <a title="WhopperSacrifice" href="http://www.whoppersacrifice.com/" target="_self">aktuelle Stand</a> beläuft sich auf 50.000 entfernte Freunde.

<strong>Qualität der Aufmerksamkeit</strong>

Ob die Kampagne erfolgreich sein wird, ist nur vor dem Hintergrund des Ziels zu beantworten. Ist das Ziel die Kommunikation zu einer Marke/einem Produkt zu fördern, dann ist die hier vorgestellte Kampagne ziemlich erfolgreich. Nichtsdestotrotz sollte man einen Schritt weiter denken. Welche Art von Kommunikation findet statt? Wie ist die Qualität der Kommunikation zu beurteilen? Im gewählten Beispiel führt eine negativ belegte Aktion (Freundschaft kündigen) zum Erfolg. Und das nicht nur einmal, sondern gleich zehnfach. Darüber hinaus werden die Nutzer ungefragt in die Aktion eingebunden.

<strong>Falscher Ansatz</strong>

Es ist aus meiner Sicht fraglich, ob so die Markenwerte nicht deutlich beschädigt werden. Hinweise für diese Vermutung gibt u.a. die Facebook-Gruppe &#8220;<a title="Facebook Gruppe: Facebook vs. Burger King" href="http://www.facebook.com/group.php?gid=43537367404" target="_self">Facebook vs Burger King</a>&#8220;, die mit nachstehendem Slogan versehen ist:
<blockquote>&#8220;Is your friend only worth a burger? SHAME ON YOU!&#8221;</blockquote>]]></content:encoded>
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		<title>Geschäftsmodell für Soziale Netze ist endlich gefunden</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Jan 2009 12:05:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Verst</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Geschäftsmodell der Zukunft ist weder Werbung in ihren unterschiedlichsten Facetten und auch nicht ein &#8211; wie auch immer geartetes &#8211; Freemium-Modell. Kurzum: Nicht im B2C-Bereich, sondern im reinen B2B-Bereich (abseits der Werbung) liegt das zukünftige Geschäftsmodell von Sozialen Netzwerken wie MySpace, Facebook, studiVZ und Co. Ähnlich Kommunikationsunternehmen, wie z.B. die Deutsche Telekom oder Telefonica, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Das Geschäftsmodell der Zukunft ist weder Werbung in ihren unterschiedlichsten Facetten und auch nicht ein &#8211; wie auch immer geartetes &#8211; <a title="The Freemium Business Model" href="http://www.avc.com/a_vc/2006/03/the_freemium_bu.html" target="_blank">Freemium-Modell</a>. Kurzum: Nicht im B2C-Bereich, sondern im reinen B2B-Bereich (abseits der Werbung) liegt das zukünftige Geschäftsmodell von Sozialen Netzwerken wie <a title="MySpace.com" href="http://www.myspace.com" target="_blank">MySpace</a>, <a title="Facebook" href="http://www.facebook.com" target="_blank">Facebook</a>, <a title="StudiVZ" href="http://www.studivz.net" target="_blank">studiVZ</a> und <a title="Über 100 Social Networks aus Deutschland" href="http://netzwertig.com/2007/10/16/zn-uber-100-social-networks-aus-deutschland/" target="_blank">Co</a>. Ähnlich Kommunikationsunternehmen, wie z.B. die <a title="Telekom.de" href="http://www.telekom.de" target="_blank">Deutsche Telekom</a> oder <a title="Telefonica.de" href="http://www.telefonica.de/" target="_blank">Telefonica</a>, werden Soziale Netzwerke zu Infrastruktur-Anbietern. Das sind sie natürlich auch heute schon, allerdings scheinen sich die Aktivitäten zur Umsatzgenerierung aktuell eher auf den Bereich Werbung zu konzentrieren. Dass dies nicht ausreichend ist, wurde nun schon des öfteren <a title="Seedfinance.de: Geldvernichtungsmaschine Facebook? Jetzt mit Zahlen…" href="http://www.seedfinance.de/2008/10/31/geldvernichtungsmaschine-facebook-jetzt-mit-zahlen/" target="_self">thematisiert</a>. Meiner Meinung nach wird und muss hier in den nächsten Jahren ein Umdenken stattfinden.

<strong>Soziale Netzwerke als Infrastrukturanbieter </strong>

Der Gedanke ist nicht vollkommen neu, aber noch nicht explizit dargestellt worden. In den sehr empfehlenswerten Artikeln &#8220;<a title="Facebook-Applikationen und Facebook Connect ergänzen sich gegenseitig" href="http://netzwertig.com/2008/12/22/facebook-applikationen-und-facebook-connect-ergaenzen-sich-gegenseitig/" target="_blank">Facebook-Applikationen und Facebook Connect ergänzen sich gegenseitig</a>&#8221; und &#8220;<a title="Exciting Commerce: Netzwerte: Wie funktioniert Wertschöpfung in Social Networks?" href="http://www.excitingcommerce.de/2008/12/netzwerte-netzw.html" target="_blank">Netzwerte: Wie funktioniert Wertschöpfung in Social Networks?</a>&#8221; wird der Gedanke stringent entwickelt. Der entscheidende Punkt kommt jedoch nicht deutlich zum Ausdruck: Soziale Netzwerke bilden das soziale Netzwerk eines jeden Nutzers ab. Somit ergibt sich bei der Addition aller Nutzer eines Sozialen Netzwerks ein sogenannter <a title="Wikipedia: Social Graph" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Social_graph" target="_blank">Social Graph</a>, der die Verbindungen der gesamten Nutzer darstellt. Bis zum Zeitalter des Web 2.0 war es nahezu unmöglich, auf ein derartiges soziales Beziehungsgeflecht zuzugreifen.

<strong>Entwicklung zum</strong> <strong>Infrastrukturanbieter (am Beispiel Facebook)</strong>

Zunächst war ein Zugriff auf den Social Graph nur für die Betreiber der Netzwerke selbst möglich. Im Mai 2007 <a title="Jetzt kommt Facebook!" href="http://netzwertig.com/2007/05/27/zn-myspace-aufgepasst-jetzt-kommt-facebook/" target="_blank">verkündete Facebook die Öffnung seines Dienstes</a> für externe Entwickler. Diese können seither eigene Applikationen für die Facebook-Plattform schreiben. Viele Applikationen wurden zum Erfolg (definiert als: mehr als eine Millionen Nutzer). Seit diesem Monat bietet Facebook nun <a title="developers.facebook.com" href="http://developers.facebook.com/connect.php" target="_blank">Facebook Connect</a> an. Mit Facebook Connect ist die Integration von Facebook auf anderen Seiten möglich. So kann &#8211; verkürzt dargestellt &#8211; der Seitenbetreiber auf den Social Graph von Facebook zugreifen und der Nutzer hat den Vorteil, dass das lästige Anmeldeprozedere nicht mehr bei jedem Dienst erneut durchzuführen ist.

<strong>Infrastruktur als Geschäftsmodell</strong>

Kommunikationsunternehmen stellen schon seit Jahrzehnten Netze zur Verfügung: Telefon- und Mobilfunknetze. Soziale Netzwerke werden zukünftig den Social Graph zur Verfügung stellen. Jeder wird Zugriff auf ein bisher nicht darstellbares Netz haben. Aktuell bieten alle Betreiber (<a title="developers.facebook.com" href="http://developers.facebook.com/connect.php" target="_blank">Facebook Connect</a>, <a title="MySpace ID" href="http://developer.myspace.com/community/myspace/dataavailability.aspx" target="_blank">MySpace ID</a>, <a title="openid.net" href="http://openid.net/" target="_blank">OpenID</a>, <a title="Google Friend Connect" href="http://www.google.com/friendconnect/" target="_blank">Google Friend Connect</a>, &#8230;) den Zugriff kostenlos an. Das wird aus meiner Sicht nicht so bleiben. Aktuell stehen die Dienste im Wettbewerb und es geht darum die kritische Masse als Erster zu erreichen, um dann ein Quasi-Monopol zu besitzen. Von diesem Standpunkt lassen sich dann Gebühren für die Nutzung erheben. Anders als bei den Nutzern werden die <span><a title="Wikipedia: Switching Barriers" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Switching_barriers" target="_blank">Switching-Costs</a></span> für Unternehmen deutlich höher sein, so dass sie bei entsprechendem Preis beim gewählten Betreiber bleiben werden.

<strong>Aufmerksamkeit als Währung</strong>

<strong> </strong>

Die Vernetzung verschiedener Dienste wird sich zukünftig noch mehr durchsetzen. Die Inhalte, die bei Diensten generiert werden (Artikel, Kommentar, Kauf, &#8230;), werden über ganz wenige <span>zentrale </span>Knotenpunkte aggregiert dargestellt werden (Hypothese: Facebook und ein bis zwei Nischenanbieter pro Nutzer). Ähnliches machen heute schon <a title="Friendfeed.com" href="http://friendfeed.com/" target="_blank">FriendFeed</a> und <a title="SideStripe.com" href="http://www.sidestripe.com/" target="_blank">SideStripe</a>. Auch <a title="Wikipedia: Beacon" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Beacon_(Facebook)" target="_blank">Beacon</a> von Facebook war ähnlich angelegt. Ich glaube allerdings, dass wir über diese Darstellungsform (Anzeige in einem Feed) hinaus neue Formen sehen werden. Wichtig ist die Feststellung, dass aus meiner Sicht einen Paradigmenwechsel von reinem Display-Marketing hin zu &#8220;Empfehlungsmarketing&#8221; erfolgen wird.

<strong>The winner takes it all</strong>

&#8220;The winner takes it all&#8221; steht in enger Verbindung zum <a title="Wikipedia: Netzwerkeffekt" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Netzwerkeffekt" target="_blank">Netzwerkeffekt</a>, der den Erfolg der Sozialen Netze erst ermöglicht. Der Netzwerkeffekt wird jetzt nicht nur auf der Nutzer-Nachfrageseite, sondern auch auf der Unternehmens-Nachfrageseite zum Tragen kommen. Denn nur das Netzwerk, welches den qualitativ wertvollsten Social Graph zur Verfügung stellen kann, wird interessant für Nachfrager sein.

<strong>Ein &#8220;Qualitäts-Netzwerk&#8221;</strong>

Unter &#8220;Qualitäts-Netzwerk&#8221; können aus meiner Sicht zwei verschiedene Arten von Netzwerke betrachten werden:

1. Netzwerke, die den Social Graph umfassend abbilden können. Hier sind insbesondere die großen General Interest-Netzwerke mit den meisten aktiven Mitgliedern gemeint.

2. Netzwerke, die Zielgruppen exakt abbilden können. Hierunter fallen Special Interest-Netzwerke aus dem <a title="Wikipedia: Long Tail" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Long_Tail" target="_blank">Long Tail</a>. Beispielhaft seinen <a title="Globalzoo.de" href="http://www.globalzoo.de" target="_blank">globalzoo</a> (Reise), <a title="Queerlee.net" href="http://www.queerlee.net" target="_blank">Queerlee</a> (Homosexuelle), <a title="BiggerFriends.de" href="http://www.biggerfriends.de" target="_blank">BiggerFriends</a> (Menschen mit mehr Format) und <a title="Autoki.de" href="http://www.autoki.de" target="_blank">autoki</a> (Auto) genannt.

<strong>Fazit </strong>

Nicht im B2C Bereich werden Soziale Netze zukünftig Umsätze generieren, sondern im B2B-Bereich. Die Anbieter Sozialer Netze werden anderen Unternehmen den Zugriff auf den Social Graph ermöglichen. Ein Netz auf das bisher nicht so einfach zugegriffen werden konnte.]]></content:encoded>
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		<title>90% unter 10 Sekunden</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Dec 2008 14:49:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till Ohrmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Keine Sorge, Usain Bolt bleibt ein Ausnahmetalent Es geht wieder um Bewegtbilder im Internet und wie sich diese am besten monetarisieren lassen. In meinem letzten Beitrag habe ich mich zu dieser Fragestellung kritisch mit dem Ergebnis einer Umfrage auseinandergesetzt, nach welcher 88 Prozent der User eine 2-minütige Werbung vor einem längeren Beitrag, vier Werbeschaltungen mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Keine Sorge, <a title="Wikipedia: Usain Bolt" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Usain_Bolt" target="_blank">Usain Bolt</a> bleibt ein Ausnahmetalent <img src='http://www.seedfinance.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Es geht wieder um Bewegtbilder im Internet und wie sich diese am besten monetarisieren lassen. In meinem <a title="Einmal reicht! Nutzer bevorzugen vorgeschaltete Werbung bei Video-Ads" href="http://www.seedfinance.de/2008/12/01/einmal-reicht-nutzer-bevorzugen-vorgeschaltete-werbung/" target="_self">letzten Beitrag</a> habe ich mich zu dieser Fragestellung kritisch mit dem Ergebnis einer Umfrage auseinandergesetzt, nach welcher 88 Prozent der User eine 2-minütige Werbung vor einem längeren Beitrag, vier Werbeschaltungen mit je 30 Sekunden während des Beitrags vorziehen würden.

Wie <a title="Silicon Alley Insider: When To Show A Video Ad" href="http://www.alleyinsider.com/2008/12/people-only-watch-web-videos-for-10-seconds-or-less-" target="_blank">Silicon Alley Insider</a> jetzt vermeldet, hat <a title="TubeMogul.com" href="http://www.tubemogul.com/" target="_blank">TubeMogul</a> 23 Millionen Video-Streams analysiert und herausgefunden, dass über 90% der Streams schon nach weniger als 10  Sekunden abgebrochen werden. Die weiteren Zahlen sind folgender Grafik zu entnehmen:
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://static.10gen.com/alleyinsider.com/~~/f?id=4935342f796c7a080066e7cb&amp;maxX=515&amp;maxY=307" alt="" /></p>
Die Aufmerksamkeitsspanne liegt bei der Mehrheit der Nutzer bei knapp einer Minute. Natürlich wäre hier eine Differenzierung sehr interessant. Das heisst, bei welchen Tags/Themen verhält sich der Nutzer ähnlich oder anders als die hier dargestellten Zahlen.

Die Implikationen für Webetreibende liegen auf der Hand: Werbung muss bei Videos vor dem Inhalt kommen bzw. als Overlay in den ersten Sekunden des Streams. Natürlich muss man bei den Zahlen im Hinterkopf behalten, dass sicherlich nicht alle getesteten Videos eine Länge von fünf oder mehr Minuten hatten*, so dass das ein oder andere Video auch zu Ende gesehen worden sein wird.

* Laut MarketWatch liegt die durchschnittliche Länge eines Videos von YouTube bei ca. <a title="MarketWatch: YouTube's 'Clip culture' " href="http://www.marketwatch.com/news/story/Story.aspx?guid={A0DC6659-321D-4915-B479-09D9D98D737D}&amp;siteid=" target="_blank">2:30 Minuten</a>.]]></content:encoded>
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