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	<title>Seedfinance &#187; Business Angels</title>
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	<description>Entrepreneurship &#38; Finanzierung</description>
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		<title>Markus Winter von tamola.de im Interview: &#8220;Wir verkaufen keine Kundendaten&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 13 May 2009 05:38:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Dengler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Markus, erzähl den Lesern doch bitte kurz wer Du bist, was Du schon so gemacht hast und was Du im Augenblick tust, dass wir von Dir hier ein Interview bringen. Der Grund für meinen Auftritt hier ist vermutlich die Tatsache, dass ich Geschäftsführer von tamola.de, einem neuen und fairen Bonusprogramm, bin. Mit tamola möchten wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img class="alignleft" style="margin: 2px 10px;" title="Markus Tamola" src="http://www.foerderland.de/typo3temp/pics/412d1efdae.jpg" alt="" width="180" height="180" /><strong>Markus, erzähl den Lesern doch bitte kurz wer Du bist, was Du schon so gemacht hast und was Du im Augenblick tust, dass wir von Dir hier ein Interview bringen.</strong>

Der Grund für meinen Auftritt hier ist vermutlich die Tatsache, dass ich Geschäftsführer von <a title="tamola.de" href="http://www.tamola.de" target="_blank">tamola.de</a>, einem neuen und fairen Bonusprogramm, bin. Mit tamola möchten wir gerne all das richtig machen, was bestehende Bonusprogramme unserer Meinung nach falsch machen.

Ich selbst habe BWL studiert, dann fast zwei Jahre lang in der Unternehmensberatung gearbeitet und war zuletzt ein Jahr lang bei TopTarif der Leiter des Bereichs „Online Marketing“. Besonders in meinem ersteren Beruf habe ich mich nicht 100%ig wohl gefühlt – umso mehr hat mich die Idee gereizt, das erworbene Wissen so umzusetzen, dass außer mir auch noch andere davon profitieren.

Zu der Idee eines fairen und ehrlichen Bonusprogrammes kam es dann während meiner Zeit bei TopTarif – da habe ich mitbekommen, was alles an Geld für Werbung im Netz ausgegeben wird, von dem die Nutzer wenig bis nichts haben und welche Hürden existierende Bonusprogramme für Ihre Nutzer aufbauen. Gerade heute, zu einer Zeit in der die Leute an allen Ecken und Enden sparen müssen, muss es doch einen Bedarf nach einem solchen fairen Bonusprogramm geben &#8211; und so kam es zu der Idee von tamola.

<strong>Wie ist das Monetarisierungsmodell hinter tamola?</strong>
<p style="text-align: left;">Bei uns müsste die Frage eigentlich lauten: wie monetarisieren wir am besten für unsere Kunden bzw. was monetarisieren wir alles nicht für uns. tamola ist als allererstes eine Plattform, die seinen Nutzern nutzen will und nimmt daher auch die Ansprüche seiner Nutzer ernst. Deshalb lassen wir ganz bewusst ein paar Möglichkeiten zum Geld verdienen liegen: wir nutzen Kundendaten nicht für Spam, verkaufen sie nicht, schalten keine Werbung auf tamola.de, wir geben die Provisionen zu 100% weiter (auch Erhöhungen der Provisionsstaffeln) und wir zahlen ab dem ersten Cent aus, damit die Menschen kein wertloses Guthaben irgendwo rumliegen haben, sondern an ihren Verdienst auch rankommen.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.seedfinance.de/wp-content/uploads/2009/05/tamola-office-impression1.jpg"><img class="size-full wp-image-2192 aligncenter" title="Blick ins Büro von tamola.de" src="http://www.seedfinance.de/wp-content/uploads/2009/05/tamola-office-impression1.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Ganz von wirtschaftlichen Zwängen befreit ist tamola aber natürlich nicht, wir müssen die Webseite, ein Büro etc. zahlen und auch die Transaktionen im Hintergrund bearbeiten &#8211; deswegen nehmen wir einmal jährlich von jedem Nutzer 7 Euro aus seinem Verdienst. Für uns ist das ganze am Ende eine Wette darauf, dass sehr viele Leute sagen: „du, das finde ich so toll, das erzähle ich meinen Freunden“. Das ist für uns so wichtig, da wir kein Geld für Werbung ausgeben können: das, was andere Werbetreibende ausgeben, landet bei unseren Nutzern. Durch die begrenzten Einnahmen ist tamola im Vergleich zu anderen Startups eine eher kleine Idee und wird kaum größer als ein Zehn-Mann-Betrieb werden – aber wir hoffen, dass die Idee sich in etwa einem bis zwei Jahren selbst tragen wird.</p>
<p style="text-align: left;">Ganz wichtig zu betonen ist in diesem Zusammenhang auch noch, dass wir die 7 Euro pro Nutzer nur dann verdienen, wenn der entsprechende Nutzer auch ausreichend Umsätze über uns generiert. Generiert ein Nutzer in einem Jahr weniger als 7 Euro Verdienst, so werden wir auch dementsprechend weniger an diesem Nutzer verdienen.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Bezieht Ihr Eure Angebote im Augenblick ausschließlich über konventionelle Affiliate-Anbieter (z.B. Affili.net, Zanox, etc.) oder habt Ihr auch schon Shops direkt bei Euch gelistet?</strong></p>
<p style="text-align: left;">Im Moment beschränken wir uns noch auf die klassischen Netzwerke – auf Dauer wollen wir aber auch diejenigen Shops einbinden, die dort nicht gelistet sind. In diesem Punkt richten wir uns sehr stark nach den Anforderungen unserer Nutzer.</p>
<strong>Wo ist Deiner Meinung nach der große Unterschied im Nutzen für den User, wenn man tamola mit z.B. <a title="Payback.de" href="http://www.payback.de" target="_self">Payback</a> vergleicht? Dort werden dem User schließlich nicht 7 Euro pro Jahr von seinem Verdienst abgezogen.</strong>

<strong></strong>[/lang_de]<span id="more-2188"></span>[lang_en][/lang_en][lang_de]

Payback ist eher das genaue Gegenteil von tamola. Vielmehr als ein Bonusprogramm ist Payback ein Kundenbindungsprogramm, das sich vor allem über die Weiterverwendung von Kundendaten und durch Werbung sowie Cross-Selling finanziert. Laut Wikipedia verschickt Payback pro Jahr 96 Millionen Direktmailings und 140 Millionen Email-Newsletter. In der Konsequenz hat Payback ja auch 2000 den <a title="Big Brother Award" href="http://www.bigbrotherawards.de/" target="_self">Big Brother Award</a> verliehen bekommen.

tamola verzichtet komplett auf Werbung, Datenweitergabe und Spam. Für uns ist es wichtig, dass der Kunde beim Einkaufen spart bzw. Geld verdient. Und die Menschen wissen auch, dass nichts wirklich umsonst ist – wer bezahlt denn die 150 Mitarbeiter von Payback, wenn das nicht irgendwo auf den Preis draufgeschlagen wird?

tamola kann nur funktionieren, wenn die Menschen an tamola glauben – deswegen sind die offen kommunizierten 7 Euro pro User  (wie oben erläutert sind diese keine Kosten, sondern aus dem Verdienst des Nutzers) unsere einzige Einnahme. Alle weiteren Einnahmen geben wir weiter, und verzichten ausdrücklich auf Einnahmen aus Nutzerdaten.

Des Weiteren gibt es bei tamola keine Punkte, sondern Bargeld – für uns ist zentral, dass der Nutzer wirklich was von seinem Gewinn hat und nicht wie auf dem Jahrmarkt mit einem Plastikschwert abgespeist wird. Wer genau vergleicht, wird übrigens sehen, dass die Verdienste bei tamola im Schnitt weit höher sind als bei Payback.

<strong>Verstehen der Hans Müller von nebenan wie tamola funktioniert? Mit Begriffen wie Vermarkter, Wertetreibende, Affiliate, etc. kann er ja in der Regel nicht viel anfangen.</strong>

Das ist tatsächlich eine der größten Herausforderungen, die wir haben. Genauso, wie viele Menschen nicht wissen, dass ihr Erdbeerjoghurt nach Erdbeere schmeckt, weil Sägespäne drin sind, wissen sie oft auch nicht, welche Summen im Hintergrund an Leute fließen, die einen Banner gesetzt haben, wenn man einen Einkauf macht, den man sowieso gemacht hätte.

Auf der anderen Seite verstehen die Leute aber sehr gut, dass ein identisches Shampoo bei einem Discounter 40% weniger kostet, nur mit einem anderen Etikett. Wir müssen also erzieherisch tätig werden und beweisen, dass es Sinn macht, vor einem Einkauf kurz über tamola zu gehen – so wie es die Preisvergleicher auch schon geschafft haben. Und das schafft man meiner Meinung nach nur, wenn man seinen Nutzern gegenüber auch tatsächlich fair ist und Nutzen bringt.

<strong>Seit wann seid Ihr online und wieviel User habt Ihr mittlerweile?</strong>

Wir sind mit einer ersten Version tatsächlich erst seit einer Woche online und haben dementsprechend auch erst wenige hundert Nutzer.

<strong>Kannst Du schon was dazu sagen, wieviel Umsatz tamola den Shopbetreibern bisher insgesamt vermittelt hat und welchen Betrag Eure User bisher gutgeschrieben bekommen haben?</strong>

Auch da sind wir erst in der Anfangsphase – unsere Nutzer haben aber in der ersten Woche einen vierstelligen Betrag verdient.

<strong>Wer steckt alles hinter tamola? Machst Du alles alleine oder hast Du auch noch Investoren, Mitarbeiter, Mitgründer, etc. an Bord?</strong>

Wie gesagt, tamola.de ist eine finanziell gesehen kleine Idee. Außer mir gibt es noch 3 Praktikanten und einen externen Programmier, der uns ein paar Stunden die Woche zur Verfügung steht. Da wir am Ende mit den 7 Euro, die wir von unseren Nutzern bekommen, haushalten müssen, können wir nicht endlos Geld raushauen.

Wir haben kleinere Beträge von Business Angels eingesammelt, die uns aber vor allem mit Expertenwissen und mit auch Umsetzungshilfen zur Verfügung stehen. Wenn es eng wird, kann ich so zum Beispiel auf IT-Unterstützung zurückgreifen, die ich mir im Normalfall nicht leisten könnte.

Uns hilft es auch sehr, dass diese Business Angels unsere Vorstellung der weiteren Entwicklung mittragen. Zu oft habe ich Startups gesehen, die zur Maximierung der Bewertung kurzfristig aufgeblasen wurden, verkauft wurden und dann kaputt gegangen sind. Und dafür liegt mir tamola zu sehr am Herzen.

<strong>Bist Du im Augenblick auf der Suche nach Investoren?</strong>

Nein, wir haben zumindest für die nächsten paar Monate ein kleines Polster.

<strong>Aber Ihr plant in ein paar Monaten eine Finanzierungsrunde? Oder geht Ihr davon aus, dass tamola in ein paar Monaten bereits so viel Cash abwirft, dass Ihr Euch komplett finanzieren könnt?</strong>

In der Tat könnte eine neue Runde auf uns zukommen – wir hoffen natürlich ohne auszukommen und haben diese bisher noch nicht fest eingeplant. Im Moment arbeiten wir so sparsam wie möglich und drehen jeden Euro dreimal um, um möglichst so lange am Markt durchzuhalten, bis sich die Idee durchgesetzt hat.

Die große Unbekannte ist, wie schnell wir die Leute davon überzeugen können, dass wir eben nicht einfach ein neues Payback sind. Wir merken auch, dass viele unserer Nutzer zu Beginn skeptisch sind, und ganz ehrlich, man kann es ihnen auch nicht verdenken, wenn man sieht welche Erfahrungen sie mit dubiosen Anbietern machen müssen.

Auf jeden Fall würde ich eher nochmal Geld aufnehmen als unser Modell aufzuweichen – hier gibt’s nur ganz oder gar nicht.

<strong>Was war der größte Fehler, den Ihr mit Tamola bisher gemacht habt? Welche Fehler können junge Gründer Deiner Meinung nach vermeiden?  Hast Du Tipps?</strong>

Bis jetzt (hoffe ich) haben wir noch keinen großen Fehler gemacht. Jetzt hoffen wir darauf, dass wir schnell bekannt werden. Besonders gespannt sind wir, ob bestehende Webseiten ihr Modell anpassen und wenn ja, wie sie ihren Nutzern erklären, dass sie ihnen die ganze Zeit Geld weggenommen haben.

Ich möchte mir nicht herausnehmen, anderen Leuten Tipps zu geben, wie man gründet: ich bin seit 2 Monaten selbstständig und habe noch wenig Wissen darüber. Für mich selbst war es sehr wichtig, eine Idee voranzutreiben, hinter der ich stehen und von der ich mit Stolz erzählen kann. Gute Entscheidungen sorgen für ein gutes Gefühl.

<strong>Was genau meinst Du damit, wenn Du sagst, dass andere Webseiten Ihren Nutzern die ganze Zeit Geld weggenommen haben?</strong>

Ein einfaches Rechenbeispiel: Einer unserer Nutzer holt sich ein Girokonto bei der DKB (60 Euro Einnahmen für das Bonusprogramm) und kauft sich Muttertagsblumen bei  Blume 2000 (12% Rabatt, also 2,40 Euro). Wir gehen dabei davon aus, dass die Konkurrenz mindestens die niedrigsten Raten bekommt, so wie wir als Neuling. Interessant wird es, wenn man sich anschaut, was die User in den unterschiedlichen Programmen ausgezahlt bekommen:

Bei <a title="adicash.de" href="http://www.adicash.de" target="_self">Adicash</a> bekommt der Nutzer laut Website 42 Euro für das Girokonto und 2% also 0,4 Euro für die Blumen – Adicash verdient also 20 Euro und der Nutzer 42,40 Euro, also nur etwa zwei Drittel.

Bei <a title="rabattfuchser.de" href="http://www.rabattfuchser.de/" target="_self">Rabattfuchser</a> bekommt der Nutzer laut Website 30 Euro für das Girokonto und 8,5%, also 1,85 Euro,  für die Blumen. Rabattfuchser verdient also 30,55 € und der Nutzer 31,85 €, also gerade mal die Hälfte.

Bei <a title="tamola.de" href="http://www.tamola.de" target="_self">tamola</a> verdient der Nutzer grundsätzlich alles, die ganzen 62,40€ &#8211; minus der 7 Euro jährlichen Beitrag, also 55,40 €. Ab dann bekommt der Nutzer aber jeden Cent und die Schere zu unseren Wettbewerbern öffnet sich immer mehr, gerade wenn er 10 oder 15 Mal pro Jahr im Netz einkauft.

<strong>Sehr schöne Beispiele! Was empfandest Du bisher als die größte Herausforderung in Deinem Leben als Startup-Gründer?</strong>

Es gibt eigentlich nur Herausforderungen, man macht den ganzen Tag Sachen, die komplett neu sind. Die Gründung selbst mit allem juristischen Firlefanz, die ganze Admin mit den Ämtern, aber auch das komplett rasterlose Entwerfen einer Marschrichtung für die Firma – man muss jeden Tag neu dazu lernen und auch eine hohe Bereitschaft für Bauchlandungen mitbringen.

<em><strong>Markus, ganz herzlichen Dank für das Interview. Ich drück Dir beide Daumen und wünsche Dir viel Erfolg für <a title="tamola.de" href="http://www.tamola.de" target="_self">tamola.de</a>.</strong></em>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.seedfinance.de/wp-content/uploads/2009/05/tamola-logo1.jpg"><img class="aligncenter" title="tamola-logo" src="http://www.seedfinance.de/wp-content/uploads/2009/05/tamola-logo1-300x103.jpg" alt="" width="300" height="103" /></a></p>
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		<title>Investoren von Venture Capital-Unternehmen und ihre aktuelle Situation</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Dec 2008 12:54:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till Ohrmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[VC-Gesellschaften werden generell dem formellen Beteiligungskapitalmarkt zugeordnet. Demgegenüber steht der informelle Beteiligungskapitalmarkt, auf dem überwiegend Business Angels tätig sind. Informeller und formeller Beteiligungskapitalmärkte unterscheiden sich dadurch, dass die auf dem formellen Markt aktiven VC-Gesellschaften über VC-Fonds eine Mittlerfunktion übernehmen. Das heißt, die auf diesem Gebiet tätigen VCs sammeln Gelder von Dritten und investieren diese wiederum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[VC-Gesellschaften werden generell dem <strong>formellen </strong>Beteiligungskapitalmarkt zugeordnet. Demgegenüber steht der <strong>informelle </strong>Beteiligungskapitalmarkt, auf dem überwiegend Business Angels tätig sind. Informeller und formeller Beteiligungskapitalmärkte unterscheiden sich dadurch, dass die auf dem formellen Markt aktiven VC-Gesellschaften über VC-Fonds eine Mittlerfunktion übernehmen. Das heißt, die auf diesem Gebiet tätigen VCs sammeln Gelder von Dritten und investieren diese wiederum in aussichtsreiche Unternehmen (Ausnahme: Corporate VCs wie z.B. Holtzbrinck Ventures). Akteure des informellen Marktes agieren dagegen ohne Mittler, da sie Gelder aus ihrem persönlichen Vermögens investieren. Nachstehende Grafik visualisiert die Unterscheidung.
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.seedfinance.de/wp-content/uploads/2008/12/1229903149350_654b3.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2453" title="1229903149350_654b3" src="http://www.seedfinance.de/wp-content/uploads/2008/12/1229903149350_654b3.jpg" alt="" width="501" height="214" /></a></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Investoren von Venture Capital-Gesellschaften</strong></p>
<p style="text-align: left;">Bleibt nun die Frage, woher die Gelder der VC-Gesellschaften kommen? Hierzu kann die Jahresstatistik des Bundesverbands deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften e.V. (BVK) herangezogen werden. Im Jahr 2007 waren dieser zufolge Versicherungsunternehmen die größte Investorengruppe. Versicherungsunternehmen (insb. Lebensversicherer, die Sparbeiträge ihre Kunden anlegen müssen) sind generell die größten Kapitalanleger in Deutschland. Alle wesentlichen Investorengruppen der BVK-Statistik für 2007 finden sich in nachfolgender Grafik:</p>
<p style="text-align: left;"></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.seedfinance.de/wp-content/uploads/2008/12/bild3.png">
</a></p>
<p style="text-align: left;"><strong><a href="http://www.seedfinance.de/wp-content/uploads/2008/12/bild3.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-2454" title="bild3" src="http://www.seedfinance.de/wp-content/uploads/2008/12/bild3.png" alt="" width="501" height="340" /></a>Anlagegrenzen in Venture Capital</strong></p>
<p style="text-align: left;">Es wird deutlich, dass Versicherungen und Pensionsfonds im Jahr 2007 für knapp 30 Prozent der Investitionen in VC-Fonds verantwortlich waren. Problematisch ist bei Versicherungen und Pensionsfonds, dass sie per Gesetz Anlagegrenzen erfüllen müssen und nur einen geringen prozentualen Betrag ihrer Kundengelder in risikoreichere Anlageformen wie Venture Capital investieren dürfen. Verringert sich nun der Wert der anderen Anlagen (Aktien, Renten, etc.) auf Grund von Wertverlusten an den Kapitalmärkten, dann kann es rein theoretisch sehr schnell passieren, dass die Quoten für Investitionen in alternative Anlageklassen (wie z.B. VC) die zulässigen Grenzen überschreiten, da deren Wertbemessung häufig unabhängig von den Entwicklungen an den Kapitalmärkten erfolgt.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Aktuelle Situation der Versicherer und Pensionsfonds</strong></p>
<p style="text-align: left;">In den USA sind erste Zweifel aufgekommen, ob Versicherer und Pensionsfonds ihre VC-Investments zurückfahren müssen und dementsprechend Investitionen in VC-Fonds nicht mehr erfolgen bzw. Capital Calls, deren zukünftige Erfüllung seitens der Investoren bereits zugesichert wurden, nicht mehr erfüllt werden. Betrachten wir uns hierzu die Situation der deutschen Versicherer.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Alternative Anlagen bei Versicherern</strong></p>
<p style="text-align: left;">Im Jahr 2007 machten sog. &#8220;Alternative Anlagen&#8221; bei deutschen Versicherungsunternehmen rund 3,3 Prozent der Gesamtanlagen aus. 0,5 Prozent davon wurden in Private Equity / Venture Capital investiert. Im Gegensatz zu den amerikanischen Versicherern sind für deutsche Versicherer Anlagen in Private Equity / Venture Capital noch relativ neu und können auf keine lange Tradition zurückblickend. Entsprechend vorsichtig agieren deutsche Versicherer bei derartigen Anlagen.</p>
<p style="text-align: left;">Weitere wesentliche Anlagen erfolgten 2007 bei den &#8220;Alternativen Anlagen&#8221; in Asset-backed Securities, High Yields und Hedge Funds. Da auch High Yields und viele Hedge Funds den Marktschwankungen unmittelbar unterliegen, fällt im Zuge eines Börsenrückgangs natürlich auch deren Wert, was für den Anteil der &#8220;Alternativen Anlagen&#8221; an den Gesamtanlagen aus VC-Sicht natürlich positiv zu werden ist. Da Private Equity / Venture Capital-Anlage bei Versicherungsunternehmen nur 0,5 Prozent der Alternativen Anlagen ausmachen und deren zulässiges Spektrum noch nicht ausgereizt ist, sehe ich keine akute Gefahr, dass sich deutsche Versicherer aus VC-Fonds zurückziehen bzw. Capital Calls nicht erfüllen.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Aktuelle Situation bei Kreditinstituten</strong></p>
<p style="text-align: left;">Seit der Einführung von Basel II müssen Kreditinstitute im Rahmen der Gesamtbanksteuerung ihre Risiken verstärkt im Blick haben und diese entsprechend mit Eigenkapital hinterlegen. In diesem Zusammenhang ist die Kernkapitalquote entscheidend, welche das Eigenkapital ins Verhältnis zu den eingegangenen Risiken setzt. Venture Capital-Investitionen sind dementsprechend mit mehr Eigenkapital (resp. Kernkapital) zu hinterlegen, wie z.B. Staatsanleihen. Aufgrund der Finanzmarktkrise ist die Kernkapitalquote bei vielen Banken rapide gesunken und zahlreiche Institute benötigten Unterstützung des Staates, um eine den regulatorischen Vorschriften entsprechende Kernkapitalquote zu halten. Aus diesem Grund ist die Wahrscheinlichkeit als hoch anzusehen, dass zukünftig risikobehaftetere Anlagen zurückgefahren werden, um die Kernkapitalquote auf einem akzeptablen Niveau zu halten.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Aktuelle Situation bei Privatanleger / Family Offices</strong></p>
<p style="text-align: left;">Für Family Offices von sehr vermögenden Privatanlegern existieren nahezu keine regulatorische oder gesetzliche Vorschriften. Dementsprechend können die Asset Manager in Family Offices relativ autonom handeln und sind lediglich dazu verpflichtet, die Vorgaben der Kapitaleigner zu beachten. Die Kapitaleigner geben z.B. vor, dass zwei Prozent ihres Vermögens in Venture Capital investiert wird. Verlieren die anderen Positionen im Portfolio nun deutlich an Wert, dann kann es passieren, dass die zu Kaufpreisen bewerteten Venture Capital-Investitionen, die keinen Marktwertschwankungen unterliegen, plötzlich einen deutlich größeren Anteil am Gesamtportfolio einnehmen, als die geplanten zwei Prozent. Dementsprechend kann davon ausgegangen werden, dass neue Investitionen auf Grund der Finanzmarktkrise zurückgefahren werden bzw. Fondsbeteiligungen sogar abgebaut werden.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Industrieunternehmen und öffentlicher Institutionen</strong></p>
<p style="text-align: left;">Im Zuge einer möglicherweise bevorstehenden Rezession, verringern sich selbstverständlich die Gewinne von Industrieunternehmen und somit auch die Steuereinnahmen des Staates. Investitionen der Industrie in Venture Capital werden dann zurückgefahren. Gegenläufig schätze ich die Investitionen des Staates ein. Dieser wird in einer Rezession verstärkt Investitionen tätigen, um den Wirtschaftsstandort wieder auf gesunde Füße zu bringen.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Dachfonds</strong></p>
Investoren von Dachfonds sind institutionelle Anleger &#8211; wie z.B. Versicherungen und Banken &#8211; als auch Privatanleger, welche im Hinblick auf das investierte Volumen einen deutlich kleineren Anteil einnehmen. Die Mittelzuflüsse von Dachfonds werden sich verringern, wenn die institutionellen Investoren ihr Engagement in Venture Capital zurückfahren (siehe oben). Bei einer eintretenden Rezession werden selbstverständlich auch Privatanleger ihr Engagement zurückfahren, da viele sich gezwungen sehen werden ihre Kapitalanlagen zu liquidieren.

<strong>Fazit</strong>

Sollte ein wirtschaftlicher Aufschwung ausbleiben, dann kann mittelfristig durchaus der Fall eintreten, dass das Fundraising von VC-Gesellschaften sehr problematisch wird und folglich auch neue Investitionen in erfolgsversprechende Startups ausbleiben. Kurzfristig sehe ich hier allerdings keine großen Probleme, da VCs noch auf hohen Liquiditätsbeständen sitzen, die es zu investieren gilt. Auch in den USA ist noch kein Fall öffentlich geworden, dass Investoren Capital Calls nicht bedienen konnten. Hierzu existieren im Augenblick ausschließlich Gerüchte. Gespannt bin ich auf die Mittelzuflüsse im letzten Quartal 2008.]]></content:encoded>
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		<title>Wieviel Business Angels im Schnitt investieren</title>
		<link>http://www.seedfinance.de/2008/12/02/wieviel-business-angels-im-schnitt-investieren/</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Dec 2008 22:46:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till Ohrmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Über das Business Angel-Panel der VDI Nachrichten werden pro Quartal rund 30 deutsche Business Angels danach gefragt, wie sich die Anzahl ihrer Beteiligungsanfragen entwickelt, wieviel Deals abgeschlossen wurden und wie hoch die durchschnittlichen Investitionssummen sind. Spannende Fragen, die allesamt ein sehr gutes Stimmungsbarometer des intransparenten informellen Marktes für Beteiligungskapital sind. Ich hab mir die Investitionstätigkeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Über das <a title="Business Angel-Panel der VDI-Nachrichten" href="http://www.vdi-nachrichten.com/vdi-nachrichten/studien/wirtschaft/ba_panel/" target="_blank">Business Angel-Panel</a> der <a title="VDI Nachrichten" href="http://www.vdi-nachrichten.com" target="_blank">VDI Nachrichten</a> werden pro Quartal rund 30 deutsche Business Angels danach gefragt, wie sich die Anzahl ihrer Beteiligungsanfragen entwickelt, wieviel Deals abgeschlossen wurden und wie hoch die durchschnittlichen Investitionssummen sind.

Spannende Fragen, die allesamt ein sehr gutes <strong>Stimmungsbarometer</strong> des intransparenten informellen Marktes für Beteiligungskapital sind. Ich hab mir die Investitionstätigkeit mal im Zeitverlauf etwas genauer angeschaut und nachstehende Grafik gebaut (zum vergrößern bitte anklicken):
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.seedfinance.de/wp-content/uploads/2008/12/bild4.jpg"><img class="size-medium wp-image-1120 aligncenter" title="Investitionen pro Business Angel und Quartal/Jahr" src="http://www.seedfinance.de/wp-content/uploads/2008/12/bild4-300x194.jpg" alt="" width="300" height="194" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Man erkennt sehr schön, dass die Investitionen seit dem Q2/2007 rasant gestiegen sind und im ersten Quartal 2008 ihren vorläufigen Höhepunkt seit dem Jahr 2006 hatten. Interessant wird das aktuelle Quartal, da in diesem bekanntlich die Finanzmarktkrise zugeschlagen hat. Mehr dazu, wenn die Zahlen veröffentlich wurden&#8230;</p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Deutsche Startups befürchten ein Massensterben</title>
		<link>http://www.seedfinance.de/2008/12/01/deutsche-startups-befurchten-ein-massensterben/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Dec 2008 11:27:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till Ohrmann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Lukasz Gadowski]]></category>
		<category><![CDATA[Ning]]></category>
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		<description><![CDATA[Keine guten Nachrichten von der Startup-Front. Die Wirtschaftswoche hat 151 junge Internet-Startups zu ihrer Einschätzung der aktuellen Situation befragt &#8211; mit erschreckenden Ergebnissen. Mehr als die Hälfte der befragten Startups sieht demnach ihre Existenz durch die Situation an den Finanzmärkten bedroht! Dennoch herrscht auch Optimismus: Obwohl die Stimmung schlecht ist, planen 67 Prozent der befragten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Keine guten Nachrichten von der Startup-Front. Die Wirtschaftswoche hat 151 junge Internet-Startups zu ihrer Einschätzung der aktuellen Situation <a title="WiWo: Gründer bleiben optimistisch " href="http://www.wiwo.de/unternehmer-maerkte/gruender-bleiben-optimistisch-379617/" target="_blank">befragt</a> &#8211; mit erschreckenden Ergebnissen. Mehr als die Hälfte der befragten Startups sieht demnach ihre Existenz durch die Situation an den Finanzmärkten bedroht! Dennoch herrscht auch Optimismus: Obwohl die Stimmung schlecht ist, planen 67 Prozent der befragten Startups im kommenden Jahr neue Stellen schaffen &#8211; nur etwa 15 Prozent wollen dagegen auch Stellen abbauen. Etwas überrascht bin ich von der Aussage, dass im laufenden Jahr nur knapp 16 Prozent der befragten Startups ihre Umsatzprognose gesenkt haben.

<strong>Probleme bei Folgefinanzierungen</strong>

<a title="Team Europe Ventures" href="http://team-europe-ventures.de/" target="_blank">Lukasz Gadowski</a>, einer der bekanntesten deutschen Business Angels, gibt an, dass er zukünftig restriktiver investieren wird, da er Reserven für Folgefinanzierungen haben möchte. Auch er sieht demnach, dass Folgefinanzierungen für zahlreiche Startups erstmals schwieriger werden. Jeder vierte Gründer will durch die veränderten Bedingungen an den Kapitalmärkten die Suche nach Risikokapital vorziehen. Eine Übersicht mit weiteren Kommentaren von namhaften Startup-Investoren findet sich <a title="WiWo: Jeden Euro zweimal umdrehen" href="http://www.wiwo.de/unternehmer-maerkte/jeden-euro-zweimal-umdrehen-379614/" target="_blank">hier</a>.

<strong>Kommt der &#8220;nucleare Winter&#8221;?</strong>

<a title="Wikipedia: Marc Andreessen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Marc_Andreessen" target="_blank">Marc Andreessen</a>, Gründer von <a title="Ning.com" href="http://www.ning.com" target="_blank">Ning</a>, einem Service zur Erstellung von Social Networks, und einst Mitgründer von Netscape, sieht einen &#8220;nuklearen Winter&#8221;, der uns unmittelbar bevorsteht &#8211; schneller als gedacht und härter als erwartet. Nachdem Andreessen für Ning im April noch 60 Mio. Euro einsammeln konnte, obwohl Ning seit vier Jahren rote Zahlen schreibt, kann er diesem allerdings relativ gelassen entgegen sehen.

<strong>Reaktionen der Startups</strong>

Die Umfrage der Wirtschaftswoche brachte auch zum Vorschein, dass 70 Prozent der Startups mit Programmen zur Kostensenkung auf die veränderten Umweltbedingungen reagieren, um kurzfristig ihre Liquidität zu sichern. Gemäß der Umfrage spüren einige Gründer die Nervosität auch auf Seiten der Risikokapitalgeber, die nach der Meinung einzelner Startups lieber in bestehende Portofoliounternehmen investieren, als in neue. Einige Startups gaben an, dass sie auch einen wachsenden Druck durch die Investoren spüren. Problematisch ist bei einigen Unternehmen, dass die ersten Kunden abspringen und Aufträge/Bestellungen ins nächste Jahr verschieben, was den Druck einen schnelleren Break-even zu erzielen mit Sicherheit nochmals deutlich nach oben treibt.

<strong>Fazit</strong>

Ich sehe die Situation ähnlich wie Tim O&#8217;Reilly, der <a title="Netzökonom: Die Krise wird viele Web 2.0 Start-ups umbringen" href="http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/archive/2008/10/21/tim-o-reilly-sehr-viele-web-2-0-start-ups-werden-verschwinden.aspx" target="_blank">überzeugt</a> davon ist, dass eine Bereinigung auf dem Markt für Web 2.0-Startups längst überfällig ist. Nicht erfolgsversprechenden Internet-Startups sollten lieben jetzt ihr Geschäftsmodell aufgeben bzw. in eine andere Richtung lenken, als mehrere Jahre einem Ziel hinterherlaufen, das letztlich niemals erreicht wird. Traurig ist es, wenn man &#8211; wie Lycos Europe &#8211; mehr als 12 Jahre am Markt agiert und dann feststellen muss, dass sich das Geschäftsmodell nicht profitabel betreiben lässt.]]></content:encoded>
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		<title>Der Business Angel-Markt in Deutschland</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Dec 2008 09:08:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till Ohrmann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Dr. Katrin Ullrich]]></category>
		<category><![CDATA[formell]]></category>
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		<category><![CDATA[Kapitalmarkt]]></category>
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		<description><![CDATA[Die KfW informiert in ihrem aktuellen WirtschaftsObserver (Nr. 41, November 2008) über den informellen Beteiligungskapitalmarkt in Deutschland &#8211; also den intransparenten Markt für Business Angel-Beteiligungen. Informeller vs. formeller Markt Der informelle Beteiligungskapitalmarkt unterscheidet sich zwischen dem formellen im Wesentlichen dadurch, dass beim informellen keine Mittler zwischengeschaltet sind. Sprich, das Kapital wird direkt vom Kapitaleigner (Business [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Die <a title="Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)" href="http://www.kfw.de" target="_blank">KfW</a> informiert in ihrem aktuellen WirtschaftsObserver (Nr. 41, November 2008) über den informellen Beteiligungskapitalmarkt in Deutschland &#8211; also den intransparenten Markt für Business Angel-Beteiligungen.

<strong>Informeller vs. formeller Markt</strong>

Der informelle Beteiligungskapitalmarkt unterscheidet sich zwischen dem formellen im Wesentlichen dadurch, dass beim informellen keine Mittler zwischengeschaltet sind. Sprich, das Kapital wird direkt vom Kapitaleigner (Business Angel) in ein Unternehmen investiert. Venture Capital-Gesellschaften werden dem formellen Beteiligungskapitalmarkt zugeordnet, da sie in der Regel das Geld von institutionellen Investoren (z.B. Banken, Versicherungen, etc.) verwalten und als Mittler in aussichtsreiche Unternehmen investieren.

<strong>Vergleich Deutschland / USA</strong>

Am interessantesten finde ich im WirtschaftsObserver den Vergleich zwischen dem deutschen und amerikanischen Markt für Business Angel-Beteiligungen. Hier drei Kennzahlen aus dem Vergleich:
<ul>
	<li>In Deutschland sind geschätzte 2.700 bis 3.400 Business Angels aktiv. In den USA wird die Zahl auf rund 258.200 geschätzt.</li>
	<li>Während in Deutschland pro 1 Mio. Einwohner ca. 33-41 Business Angels vertreten sind, sind es in den USA rund 850.</li>
	<li>Das durchschnittliche Finanzierungsvolumen pro Business Angel und Unternehmen beträgt in Deutschland rund 100.000 bis 200.000 Euro, in den USA rund 332.000 Euro.</li>
</ul>
<strong>Fazit</strong>

Nachdem ich vergangene Woche bereits die <a title="zur ZEW Studie" href="ftp://ftp.zew.de/pub/zew-docs/gutachten/businessangel-endbericht.pdf" target="_blank">ZEW-Studie</a> zum Markt für Business Angels-Investitionen <a title="Das unbekannte Wesen &quot;Business Angel&quot;" href="http://www.seedfinance.de/2008/11/27/das-unbekannte-wesen-business-angel/" target="_self">empfehlen</a> konnte, kann ich auch den aktuellen WirtschaftsObserver der KfW jedem ans Herz legen, der im Augenblick darüber nachdenkt, Business Angels für sein Startup zu begeistern. Der WirtschaftsObserver ist dazuhin auch deutlich kürzer als die doch sehr umfangreiche ZEW-Studie.

<strong>Download</strong>

Der WirtschaftsObserver, welcher von Dr. Katrin Ullrich verfasst wurde, kann <a href="http://www.kfw.de/DE_Home/Service/Download_Center/Allgemeine_Publikationen/Research/PDF-Dokumente_WirtschaftsObserver_online/2008/WOb_November_2008_Business_Angels_08_uhk%5B1%5D.pdf" target="_blank">hier</a> kostenlos heruntergeladen werden.]]></content:encoded>
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		<title>Das unbekannte Wesen &#8220;Business Angel&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Nov 2008 13:13:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till Ohrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[BMWi]]></category>
		<category><![CDATA[Business Angels]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Venture Capital]]></category>
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		<description><![CDATA[Durch Zufall bin ich auf eine Studie zum Thema &#8220;Hightech-Gründungen und Business Angels&#8221; gestoßen, welche das Prädikat &#8220;lesenswert&#8221; absolut verdient. Insbesondere ist die Studie interessant, wenn man als Hightech-Unternehmen mit dem Gedanken spielt den informellen Kapitalmarkt anzugehen und plant sich eine Finanzierung über einen Business Angel zu tätigen. Da der Fokus der Studie nicht auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Durch Zufall bin ich auf eine Studie zum Thema &#8220;<strong>Hightech-Gründungen und Business Angels</strong>&#8221; gestoßen, welche das Prädikat &#8220;lesenswert&#8221; absolut verdient. Insbesondere ist die Studie interessant, wenn man als Hightech-Unternehmen mit dem Gedanken spielt den informellen Kapitalmarkt anzugehen und plant sich eine Finanzierung über einen Business Angel zu tätigen. Da der Fokus der Studie nicht auf die Business Angels selbst gerichtet ist, sondern vielmehr auf die von ihnen finanzierten Unternehmen zielt, hilft einem die Studie die Suche nach einem Business Angel mit der richtigen Erwartungshaltung anzugehen.

<strong>Zielsetzung</strong>

Ziel der Studie war es die Rolle von Business Angels bei der Finanzierung von jungen Hightech-Unternehmen zu beleuchten. Hierzu wurden im Jahr 2007 rund 3.000 Gründungen der Gründungsjahre 1998 bis 2006 in den forschungsintensiven Wirtschaftszweigen des verarbeitenden Gewerbes und den technologieorientierten Dienstleistungen interviewt.

<strong>Herausgeber und Download</strong>

Herausgegeben wurde die Studie im Oktober 2007 vom <a title="Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung" href="http://www.zew.de" target="_blank">Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung</a>, erstellt wurde sie im Auftrag des <a title="BMWi" href="http://bmwi.de/" target="_blank">Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie</a> (BMWi). Die vollständige Studie (insgesamt 162 Seiten) kann <a title="PDF Download der Studie" href="ftp://ftp.zew.de/pub/zew-docs/gutachten/businessangel-endbericht.pdf" target="_blank">hier</a> kostenlos heruntergeladen werden.]]></content:encoded>
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		<title>Zeitraum bis zum Exit steigt an &#8211; seit Jahren!</title>
		<link>http://www.seedfinance.de/2008/11/13/zeitraum-bis-zum-exit-steigt-an-seit-jahren/</link>
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		<pubDate>Thu, 13 Nov 2008 08:32:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till Ohrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Business Angels]]></category>
		<category><![CDATA[Exit]]></category>
		<category><![CDATA[Investitionen]]></category>
		<category><![CDATA[Portfolios]]></category>
		<category><![CDATA[Venture Capital]]></category>
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		<description><![CDATA[Die folgende Grafik zeigt die Entwicklung des durchschnittlichen Zeitraums, der zwischen einer ersten Finanzierungsrunde eines Startups und dem Exit vergeht. Wie unschwer zu erkennen ist, vergrößerte sich in den vergangenen sechs Jahren der Zeitraum zwischen erster Finanzierungsrunde und Exit pro Jahr um mindestens ein halbes Jahr. Quelle: Lightspeed Ventures Partner Blog Zu Zeiten des ersten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Die folgende Grafik zeigt die Entwicklung des durchschnittlichen Zeitraums, der zwischen einer ersten Finanzierungsrunde eines Startups und dem Exit vergeht. Wie unschwer zu erkennen ist, vergrößerte sich in den vergangenen sechs Jahren der Zeitraum zwischen erster Finanzierungsrunde und Exit pro Jahr um mindestens ein halbes Jahr.

<img class="aligncenter size-full wp-image-876" src="http://www.seedfinance.de/wp-content/uploads/2008/11/age-of-companies-at-acquisition.png" alt="" width="412" height="266" />

Quelle: <a title="Lightspeed Ventures Partner Blog" href="http://lsvp.wordpress.com/2008/11/10/founders-be-ready-for-the-long-haul/" target="_blank">Lightspeed Ventures Partner Blog</a>

Zu Zeiten des ersten Internet-Hypes gelang der Exit im Durchschnitt innerhalb von zwei bis drei Jahren. Man muss sich dabei vor Augen führen, dass hier nur der Durchschnitt betrachtet wurde, also durchaus auch deutlich schnellere Exits Gang und Gebe waren. Zwischen dem Jahr 2001 und 2007 hat sich die durchschnittliche Zeitspanne für einen Exit mehr als verdreifacht! Die Daten für 2008 werden aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Lage vermutlich noch höher liegen. Ich denke, dass kaum jemand diese Entwicklung im Vorhinein antizipiert hat, so dass aus dieser einfachen Grafik schwerwiegende Probleme bei manchen Risikokapitalgesellschaften zu vermuten bzw. erwarten sind.

<strong>Auswirkungen auf Investorenseite</strong>

Interessant wäre aus diesem Grund eine Gegenüberstellung der tatsächlichen Verweildauern der letzten Jahre mit den von Business Angels oder Venture Capital-Gesellschaften prognostizierten durchschnittlichen Verweildauern ihrer Investments. Meine Erfahrungswerte legen hier eine deutliche Diskrepanz offen. Das heißt im Klartext, dass die Investitionsrechnungen der meisten Risikokapitalgesellschaften schlichtweg falsch sind. Ich würde sogar noch einen Schritt weiter gehen und behaupten, dass sich durch die Schwierigkeiten des Exits die ein oder andere VC-Gesellschaft nicht halten wird, sofern sie prognostizierte Zeiträume für die Kapitalrückflüsse aus ihren Fonds nicht einhalten können.

<strong>Auswirkungen für Gründer</strong>

Auf der anderen Seite müssen natürlich auch Startup-Gründer ihre Planungen auf die längeren Zeiträume abstimmen (sofern sie stark exitorientiert handeln). Wie viel Kapital für sieben Jahre benötigt wird und wie viele Finanzierungsrunden sinvollerweise über diesen Zeitraum abzuschliessen sind, sind nur zwei Fragen, die man sich als exitorientierter Gründer stellen muss.]]></content:encoded>
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		<title>Die Schweizer machen es vor &#8211; das Standard-Termsheet</title>
		<link>http://www.seedfinance.de/2008/11/10/die-schweizer-machen-es-vor-das-standard-termsheet/</link>
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		<pubDate>Mon, 10 Nov 2008 12:31:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till Ohrmann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[BrainsToVentures]]></category>
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		<category><![CDATA[Drag-alone-right]]></category>
		<category><![CDATA[Florian Schweitzer]]></category>
		<category><![CDATA[Right of first refusal]]></category>
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		<category><![CDATA[Venture Capital]]></category>
		<category><![CDATA[Vorkaufsrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie SwissStartups berichtet, hat in der Schweiz die Swiss Private Equity &#38; Corporate Finance Association (SECA) mit Branchenexperten ein Standard-Termsheet für Venture Capital- und Business Angel-Investitionen entwickelt. Ziel der Standardisierung soll es sein, dass der Investitionsprozess effizienter, professioneller und einfacher gestaltet wird. Der wesentliche Vorteil an der Standardisierung liegt meiner Meinung darin, dass durch das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Wie SwissStartups <a title="SwissStartups: Die Entmystifizierung des Termsheets" href="http://www.swissstartups.com/blog/2008/11/die-entmystifizierung-des-termsheets/" target="_blank">berichtet</a>, hat in der Schweiz die  <a title="Website der SECA" href="http://www.seca.ch" target="_blank">Swiss Private Equity &amp; Corporate Finance Association</a> (SECA) mit Branchenexperten ein Standard-Termsheet für Venture Capital- und Business Angel-Investitionen entwickelt. Ziel der Standardisierung soll es sein, dass der Investitionsprozess effizienter, professioneller und einfacher gestaltet wird. Der wesentliche Vorteil an der Standardisierung liegt meiner Meinung darin, dass durch das Standardtermsheet die Kosten für die Rechtsberatung stark gesenkt werden können und für alle Parteien in gewisser Art und Weise eine Rechtssicherheit gewährleistet ist.

<strong>Gefühl für die Inhalte</strong>

Auch wenn zahlreiche Punkte im Termsheet spezifisch für die Schweiz sind (so ist z.B. häufig von &#8220;Aktien&#8221; die Rede, was einfach daran liegt, dass in der Schweiz die Aktiengesellschaft die verbreitetste haftungsbeschränkende Rechtsform ist &#8211; in Deutschland die GmbH), lohnt es sich das Termsheet anzuschauen. Nicht zuletzt wegen der sehr guten Hinweise, die einzelne Paragraphen des Termsheets ergänzen und verständlich machen. Als vor einer Finanzierungsrunde stehendes Startup bekommt man durch das Standardtermsheet recht schnell ein Gefühl dafür, was in der Branche üblich ist und was definitiv nichts in einem Termsheet verloren hat (z.B. im Hinblick auf zustimmungspflichtige Geschäfte).

<strong>Kostenloser Download</strong>

Das Standardtermsheet der SECA kann <a title="Standard-Termsheet der SEAC als .pdf-File" href="http://www.seca.ch/sec/files/events/SECA_Term_Sheet.pdf" target="_blank">hier</a> kostenlos heruntergeladen werden. Zur Präsentation des Termsheets gab es auch noch vier interessante Präsentation, die ebenfalls auf der SECA-Website kostenlos <a title="Präsentationen zum Standard-Termsheet" href="http://www.seca.ch/default.asp?V_ITEM_ID=8901" target="_blank">heruntergeladen</a> werden können.

<strong>Drag-alone-right</strong>

Ein bei jedem Termsheet häufig diskutierter Punkt ist das sog. Drag-alone-right, welches auch im Standardtermsheet der SECA verankert ist (Punkt 10). Auf das Drag-alone-right wird auch direkt beim ersten Kommentar auf SwissStartups Bezug genommen. Das Drag-alone-right besagt, dass der Investor die restlichen Gesellschafter dazu zwingen kann, ihre Anteile zu verkaufen oder mit einer anderen Gesellschaft zu verschmelzen, wenn er selbst die Möglichkeit hat einen bestimmten Prozentsatz seiner Anteile zu veräussern. Vielen Startups stösst diese Regelung in der Regel bitter auf, da sie in gewisser Weise auch etwas von einer Zwangsenteignung hat. Die SECA weisst im Termsheet darauf hin, dass die nicht in das Tagesgeschehen involvierten Investoren mit ihrer Erfahrung zumeist ein besseres Gespür für das richtige Timing und Pricing einer Transaktion haben und dieses Know-how auch die Gründer für sich nutzen sollten. In seiner Präsentation zum Termsheet schreibt auch Florian Schweitzer, Partner bei BrainsToVentures, dass das Drag-alone right häufig für Gründer gut ist und die Gründer dadurch in gewisser Weise auch vor sich selbst geschützt werden.

Über diesen Punkt kann man sich wirklich hervorragend streiten. Wichtig finde ich dabei insbesondere (wie auch im Termsheet der SECA verankert), dass bei einem Drag-alone-right dieses das Vorkaufsrecht (Right of first refusal) nicht berührt. Dadurch wird impliziert, dass der veräusserungswillige Investor vor der Inanspruchnahme des Drag-alone-right den restlichen Gesellschaftern zuerst das Angebot für seine Anteile unterbreiten muss (zu denselben Konditionen, die er von einem Dritten dafür bekommen würde). Den restlichen Gesellschaftern steht es dann frei das Angebot für die Anteile des verkaufswilligen Investors anzunehmen. Sollte man als Gründer dann nicht verkaufswillig sein, da es sich bei einem erfolgreichen Unternehmen ja in gewisser Weise auch um ein Lebenswerk handelt, hat man immernoch die Möglichkeit einen weiteren Investor zu suchen, der einem den Kauf der Anteile des verkaufswilligen Investors finanziert (Management Buy-in).

<strong>Erfahrungsautstausch</strong>

Welche Erfahrungen habt Ihr mit Termsheets gemacht? Was sind für Euch die kritischsten Punkte? Welche Punkte gehen Eurer Meinung nach gar nicht?]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Investorensuche UniRank &#8211; Part I</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Oct 2008 07:53:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Dengler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Startups]]></category>
		<category><![CDATA[Business Angels]]></category>
		<category><![CDATA[Business Plan]]></category>
		<category><![CDATA[Investors]]></category>
		<category><![CDATA[Malte Dümeland]]></category>
		<category><![CDATA[UniRank]]></category>
		<category><![CDATA[Venture Capital]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie ja bereits von Andi schon desöfteren angekündigt, hier ein kurzer Zwischenstatus zu unserer Investorensuche. Das wichtigste vorweg: Die Investorensuche bei UniRank schreitet voran. Nachdem wir unseren Businessplan noch ein mal in mehreren kleinen Punkten angepasst und optimiert haben sind wir nun dabei passende Partner etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Wichtig ist uns [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Wie ja bereits von Andi schon desöfteren angekündigt, hier ein kurzer Zwischenstatus zu unserer Investorensuche.

Das wichtigste vorweg: Die Investorensuche bei <a title="Unirank" href="http://www.unirank.de" target="_blank">UniRank</a> schreitet voran. Nachdem wir unseren Businessplan noch ein mal in mehreren kleinen Punkten angepasst und optimiert haben sind wir nun dabei passende Partner etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Wichtig ist uns dabei vor allem eine gewisse Freiheit hinsichtlich unserer Tätigkeit als Studenten, so dass wir anfangs versuchen werden uns eher an Business Angels als an VCs zu halten. Was dabei raus kommt steht noch in den Sternen, aber wir sind nach wie vor optimistisch, dass UniRank ein förderungswürdiges und gewinnträchtiges Projekt ist.

Es bleibt spannend <img src='http://www.seedfinance.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> 

Verwandte Artikel:

<a title="Hautnah - Seedfinance begleitet UniRank bei der Investorensuche" href="http://www.seedfinance.de/2008/09/03/seedfinance-begleitet-unirank-bei-der-investorensuche/" target="_self">Hautnah &#8211; Seedfinance begleitet UniRank bei der Investorensuche</a>]]></content:encoded>
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		<title>Tipps für Gespräche mit amerikanischen VCs oder BAs</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Sep 2008 18:06:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Dengler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Startups]]></category>
		<category><![CDATA[Business Angels]]></category>
		<category><![CDATA[Venture Capital]]></category>

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		<description><![CDATA[Für alle die mit dem Gedanken spielen an einen amerikanische VCs heranzutreten, hab ich nachfolgend ein paar Tipps. Herzlichen Dank an dieser Stelle insbesondere an Michael, der mir zahlreiche Punkte geschickt hat, die er während Gesprächen auf der letzten TechTour notiert hat. Für einen Exit in die USA oder ein Investment aus den USA liegt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Für alle die mit dem Gedanken spielen an einen amerikanische VCs heranzutreten, hab ich nachfolgend ein paar Tipps. Herzlichen Dank an dieser Stelle insbesondere an Michael, der mir zahlreiche Punkte geschickt hat, die er während Gesprächen auf der letzten <a title="Techtour" href="http://www.techtour.com" target="_blank">TechTour</a> notiert hat.
<ul>
	<li>Für einen Exit in die USA oder ein Investment aus den USA liegt die Zeitspanne im Schnitt bei acht bis neun Monaten.</li>
	<li>Für die Durchführung einer Transaktion ist die Einbeziehung von deutschen als auch amerikanischen Anwälte obligatorisch.</li>
	<li>Ohne die Beschäftigung von C-Level-Personal direkt in den USA wird der Einstieg eines VCs aus den USA selten funktionieren.</li>
	<li>Amerikaner mögen Pipelines (z.B. noch unabgeschlossene Kundenverträge, etc.), die die Phantasie anregen.</li>
	<li>Es sollten für die nächsten drei Jahre mindestens 100 Mio. US-$ an Revenues in Aussicht gestellt werden.</li>
	<li>Noch mehr als deutsche VCs achten amerikanische darauf, dass Umsatzprognosen, die man zu Beginn der Gespräche in Aussicht stellt, eingehalten werden (wie zuvor bereits geschrieben sollte man beachten, dass die Zeitspanne bis zum Abschluss gut und gerne acht bis neun Monat betragen kann). Am besten mit kleinen Zahlen kalkulieren, die auf jeden Fall erreicht werden können.</li>
	<li>Im Schnitt hört ein amerikanischer VC pro Jahr rund 46 Pitches und investiert in zwei Unternehmen. Im Idealfall wird man mit der Empfehlung einer anerkannten Person zum VC geschickt („Recommendation-Preselect“).</li>
	<li>VCs mögen Teams, die sich an Marktveränderungen anpassen und im Zweifelsfall Geschäftsmodelle nochmals drehen.</li>
	<li>In der ersten Präsentation darf auf keinen Fall die gewünschte Bewertung für die nächste Runde präsentiert werden. Die Bewertung der letzten Runde kann transparent gemacht werden.</li>
	<li>Amerikaner mögen keine NDAs. Wer auf den Abschluss einer NDA besteht, der hat bereits von Beginn an verloren.</li>
</ul>
Welche Erfahrung habt Ihr gemacht? Stimmt Ihr einzelnen Punkte nicht zu oder könnt Ihr noch welche ergänzen?]]></content:encoded>
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		</item>
	</channel>
</rss>

