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	<title>Seedfinance &#187; E-Commerce</title>
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	<description>Entrepreneurship &#38; Finanzierung</description>
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		<title>Neue Impulse für die Net Economy &#8211; Startschuss für den dritten netSTART-Award</title>
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		<pubDate>Mon, 16 May 2011 14:18:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till Ohrmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Essen, den 5.05.2011. Zum dritten Mal werden in diesem Jahr beim Ideenwettbewerb netSTART-Award innovative Gründungsvorhaben in der Net Economy mit Geld- und Sachpreise im Gesamtwert von über 20.000 Euro prämiert. Der bundesweite Wettbewerb gehört zum Existenzgründerprojekt netSTART am Lehrstuhl für E-Business und E-Entrepreneurship der Universität Duisburg-Essen. Gesucht werden kreative Ideen von der iPhone-Applikation bis hin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong>Essen, den 5.05.2011.</strong> <em>Zum dritten Mal werden in diesem Jahr beim Ideenwettbewerb netSTART-Award innovative Gründungsvorhaben in der Net Economy mit Geld- und Sachpreise im Gesamtwert von über 20.000 Euro prämiert. Der bundesweite Wettbewerb gehört zum Existenzgründerprojekt netSTART am Lehrstuhl für E-Business und E-Entrepreneurship der Universität Duisburg-Essen. Gesucht werden kreative Ideen von der iPhone-Applikation bis hin zu kundenorientierten Plattformen. Voraussetzung für die Teilnahme ist das Einreichen einer Skizze der Geschäftsidee auf maximal drei Seiten. Der Anmeldezeitraum endet am 30.9.2011.</em>

Auch in diesem Jahr sucht der Ideenwettbewerb netSTART-Award wieder im gesamten Bundesgebiet nach innovativen Gründungsideen für die Net Economy und läutet damit eine neue Runde ein. „Wir hoffen, dass wir auch dieses Jahr wieder ein packendes Finale des netSTART-Awards erleben dürfen, und sind schon gespannt, welche kreativen und innovativen Geschäftskonzepte dieses Mal eingereicht werden“, zeigte sich der Initiator Prof. Dr. Tobias Kollmann zufrieden mit dem bisherigen Verlaufs des Awards.

Die kostenlose Teilnahme ist für alle Gründungsinteressierten aus der Net Economy möglich, sowohl für Studierende als auch für Praktiker. Teilnehmen können zudem junge Start-ups, bis zu 6 Monaten nach ihrer Unternehmensgründung. Da die kreativen Ideen im Vordergrund stehen, ist die Voraussetzung für die Teilnahme nur das Verfassen eines maximal dreiseitigen Konzeptpapiers und nicht die Erstellung eines perfekt ausgearbeiteten Businessplans. Aus allen Einreichungen werden zehn Gründerteams für das Finale ausgewählt, bei dem die Gewinner in diesem Jahr mit Geld- und Sachpreisen in Höhe von über 20.000,- Euro ausgezeichnet werden. „Besonders freuen wir uns darüber, schon zum zweiten Mal die ETL-Gruppe als Hauptsponsor gewinnen zu können“, so Prof. Dr. Tobias Kollmann. Auch die Essener Agentur FREIWILD Kommunikation stiftete erneut einen Sonderpreis und freut sich auf die gemeinsame Umsetzung einer CI mit einem Gründerteam. Zudem wird zum dritten Mal die Sparkasse Essen einen Sonderpreis für das bestplatzierte Team ausloben, das die tatsächliche Gründung seines Geschäftskonzeptes in Essen realisieren wird. Kollmann weiterhin: „Welche rasante Weiterentwicklung unsere Gewinnerteams in den vergangenen Jahren durchlaufen haben, kann man sehr schön anhand von Egoditor sehen: 2009 noch Gewinner des Sonderpreises Microsoft und 2011 selber Sponsor beim dritten netSTART-Award. Denn alle 10 Finalteams erhalten ein Jahr lang kostenlosen Zugang zu einem Premium-Account der Egoditor-Software und somit zu einem innovativen Homepagebaukasten. So ein Vorankommen und Erfolg freut uns und bestätigt uns in der Förderung von innovativen Gründungsideen in der Net Economy.“

Eingebettet ist der Wettbewerb in das u.a. vom EXIST-Programm der Bundesregierung geförderte umfangreiche Gründerprogramm &#8220;netSTART&#8221;, welches Kollmann speziell für Start-ups in der Net Economy entworfen hat. Hauptsponsor des netSTART-Awards ist die ETL Gruppe, ein Zusammenschluss von mehr als 1.000 Steuerberatern, Rechtsanwälten, Unternehmensberatern und Wirtschaftsprüfern. Zudem unterstützen die Sparkasse Essen, die Agentur FREIWILD Kommunikation, die Wirtschaftskanzlei Osborne Clarke, der High-Tech Gründerfonds und in diesem Jahr zum ersten Mal die Egoditor UG (haftungsbeschränkt) den Wettbewerb als Sponsoren. Medienpartner sind die VDI Nachrichten, deutsche-startups.de und förderland.de. Als Netzwerkpartner unterstützen den netSTART-Award die Business Angels Agentur Ruhr e.V. sowie die Essener Wirtschafsförderungsgesellschaft mbH. Austragungsort ist das Technologiezentrum ComIn Start in Essen. Alle Informationen zum Wettbewerb sowie die Möglichkeit zur Anmeldung erhält man auch unter <a title="NetStart-Award" href="http://www.netstart.de/award" target="_blank">www.netstart.de/award</a>.

<strong>Pressekontakt: </strong>
Univ.-Prof. Dr. Tobias Kollmann
Lehrstuhl für BWL und Wirtschaftsinformatik,
insb. E-Business und E-Entrepreneurship
Universität Duisburg-Essen, Campus Essen
Universitätsstraße 9, D &#8211; 45141 Essen
<a title="Lehrstuhl für E-Entrepreneurship" href="http://www.e-entrepreneurship.de" target="_blank">www.e-entrepreneurship.de</a>
Tel: 0201/183-2884
E-Mail: <a href="mailto:tobias.kollmann@uni-due.de">tobias.kollmann@uni-due.de</a>]]></content:encoded>
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		<title>Luupo wird verkauft</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Mar 2009 10:08:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Dengler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie heute bekannt wurde, hat es Luupo nicht geschafft eine dringend notwendige Finanzierungsrunde erfolgreich abzuschließen. &#8220;Wir haben einen wilden Galopp durch die Finanzbranche erlebt&#8221;, äußert sich Gründer Jörn Kunst gegenüber deutsche-startups.de. Die Konsequenz des ergebnislosen Galopps ist die Entscheidung, dass die Plattform verkauft wird. Anscheinend ist es nicht absehbar, dass der Cashflow von Luupo das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img class="alignleft" title="Luupo Logo" src="http://de.startupwiki.org/images/e/e1/Luupo_logo.jpg" alt="" width="260" height="97" />Wie heute <a title="Deutsche-Startups: Luupo steht zum Verkauf" href="http://www.deutsche-startups.de/2009/03/02/luupo-steht-zum-verkauf/" target="_self">bekannt wurde</a>, hat es <a title="Luupo.de" href="http://www.luupo.de" target="_self">Luupo</a> nicht geschafft eine dringend notwendige Finanzierungsrunde erfolgreich abzuschließen. &#8220;Wir haben einen wilden Galopp durch die Finanzbranche erlebt&#8221;, äußert sich Gründer Jörn Kunst gegenüber <a title="deutsche-startups.de" href="http://www.deutsche-startups.de" target="_self">deutsche-startups.de</a>. Die Konsequenz des ergebnislosen Galopps ist die Entscheidung, dass die Plattform verkauft wird. Anscheinend ist es nicht absehbar, dass der Cashflow von Luupo das operative Geschäft trägt, andernfalls hätten sich sicherlich Optionen für die Gründer aufgetan. Schließlich verkauft man als Gründer sein &#8220;Baby&#8221; ja nicht so ohne weiteres (zumindest nicht, wenn es sich um einen offensichtlichen Notverkauf handelt).

<strong>Bisherige Zahlen</strong>

Ende Juli 2007 ging Luupo an den Start und konnte seither 21.000 User für sich begeistern. Insgesamt wurden ca. 300.000 Einsätze erworben, was einem Umsatz von rund 120.000 Euro entspricht (ein Einsatz kostet 0,40 Cent). Verkauft wurden rund 5.500 Artikel.

<strong>Luupo vs. Swoopo</strong>

Als ich heute morgen von der Entscheidung bei Luupo gehört habe, ist mir spontan ein Vortrag von <a title="Bernd Skiera - Uni Frankfurt" href="http://www.marketing.uni-frankfurt.de/index.php?id=535" target="_self">Bernd Skiera</a>, Professor für E-Commerce an der <a title="marketing.uni-frankfurt.de" href="http://www.marketing.uni-frankfurt.de/index.php?id=535" target="_self">Universität Frankfurt</a> und Experte auf dem Gebiet &#8220;dynamische Preismodelle&#8221;, wieder eingefallen (<a title="Studie: E-Commerce trotzt der Finanzmarktkrise" href="http://www.seedfinance.de/2008/11/08/studie-e-commerce-trotz-der-finanzmarktkrise/" target="_self">wie berichtet</a>).

In seinem bemerkenswerten Vortrag auf dem Pangora E-Commerce-Kongress im vergangenen Herbst hat Bernd Skiera Luupo und <a title="Swoopo.de" href="http://www.swoopo.de" target="_self">Swoopo</a> miteinander verglichen und kam zum Ergebnis, dass Swoopo funktioniert und Luupo nicht. Es scheint, dass Bernd Skiera recht behält. Jochen Kirsch hatte das Ergebnis von Bernd Skiera&#8217;s Vortrag schön <a title="Exciting Commerce: Preisdynamos: Warum Swoopo abhebt, und Luupo nicht" href="http://www.excitingcommerce.de/2008/11/warum-swoopo-ab.html" target="_self">zusammengefasst</a>:
<blockquote>Beide Anbieter setzen auf &#8220;Auktionen mit Gebotskosten&#8221;, bei Swoopo steigen die Preise mit jedem Gebot, bei Luupo fallen sie. Während Luupo erst bei hohem Traffic und entsprechend vielen Bietern optimal funktioniert, gibt es bei Swoopo die besten Schnäppchen vor allem dann, wenn nur wenige Nutzer mitbieten. Entsprechend bietet Swoopo das schnellere Erfolgserlebnis und in der Startphase das größere Potenzial für positive Mundpropaganda.</blockquote>
<strong>Verkaufschancen der Plattform</strong>

Man darf gespannt sein, ob die Gründer es schaffen die Plattform zu einem angemessenen Preis zu verkaufen und wie es anschließend bei Luupo weitergeht. Ohne eine Anpassung des Geschäftsmodells wird es einem neuen Eigentümer vermutlich nicht gelingen die Plattform zum Erfolg zu führen. Interessenten empfiehlt es sich die Gründer <a title="Xing-Profil: Jörn Kunst" href="https://www.xing.com/profile/Joern_Kunst/" target="_self">Jörn Kunst</a> und <a title="Xing-Profil: Kirs Kunst" href="https://www.xing.com/profile/Kris_Kunst/" target="_self">Kris Kunst</a> direkt zu kontaktieren.]]></content:encoded>
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		<title>Wrap-up #8: Facebook Connect, Google Friend Connect, Trackback, wer-kennt-wen, BuyVIP, Zappos, Etsy, Cyberport</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Jan 2009 12:33:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Dengler</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[Seit etwas mehr als einem Monat ist <a title="google.com/friendconnect" href="http://www.google.com/friendconnect/" target="_self">Google Friend Connect</a> nun online. Einige Blogs haben schon damit experimentiert und das Widget in die Sidebar integriert. Doch nun kommen erste fragende Stimmen auf: Was bringt Google Friend Connect wirklich? Dies fragt sich unter anderem <a title="AlterFalter: Google Friend Connect: Konkurrenz für… was?" href="http://www.alterfalter.de/2008/12/06/google-friend-connect-konkurrenz-fuer-was/" target="_self">AlterFalter</a>. Ebenso stellt sich das <a title="Meinungs-Blog.de: Google Friend Connect bringt irgendwie nichts" href="http://www.meinungs-blog.de/google-friend-connect-bringt-irgendwie-nichts/" target="_blank">Meinungs-Blog</a> und <a title="derEcki: Google Friend Connect Gadget" href="http://www.derecki.de/2009/01/11/google-friend-connect-gadget/" target="_blank">derEcki</a> die Frage und haben als Konsequenz das Widget jetzt gar wieder entfernt, da es dem Anschein nach keinen Nutzen stiftet und somit im Augenblick keinen Sinn macht.

Das Meinungs-Blog kritisiert insbesondere, dass der Community-Gedanke hinter Google Friend Connect nicht funktioniert. Demgegenüber steht Facebook Connect, auf was z.B. <a title="2-blog.net: Facebook Connect verbindet alles" href="http://www.2-blog.net/2008/facebook-connect-verbindet-alles/" target="_self">2-blog.net</a> setzt und dessen Integration mir ganz hervorragend gefällt. Anders als bei Friend Connect steht hinter Facebook Connect die Facebook Community. Facebook Connect ermöglicht es also das eigene Blog (bzw. die eigene Website) mit der Community hinter Facebook zu verbinden, was ich durchaus als sinnvoll erachte (z.B. dass Kommentare in einem Blog im Newsfeed auf Facebook erscheinen). Auch bin ich mir sicher, dass Facebook Connect, im Gegensatz zu Google Friend Connect, einen hohen Anteil zur Reichweite beitragen kann. Sobald ich etwas mehr Zeit habe, werde ich auf seedfinance.de Facebook Connect installieren.

<strong>In eigener Sache</strong>

Der Artikel &#8220;<a title="Seedfinance.de: Geschäftsmodell für Soziale Netze ist endlich gefunden" href="http://www.seedfinance.de/2009/01/05/geschaeftsmodell-fuer-soziale-netze-ist-endlich-gefunden/" target="_self">Geschäftsmodell für Soziale Netze ist endlich gefunden</a>&#8221; von seedfinance.de-Autor <a title="Xing-Profile: Daniel Verst" href="https://www.xing.com/profile/Daniel_Verst/" target="_self">Daniel Verst </a>ist der bisher erfolgreichste Artikel hier im Blog. Daniel hat es mit diesem Artikel sogar ins Radio geschafft und durfte vergangenen Samstag der Sendung <a title="trackback.fritz.de" href="http://trackback.fritz.de" target="_self">Trackback</a> des Radiosenders <a title="Fritz.de" href="http://fritz.de/" target="_self">FRITZ </a>ein Interview geben. Trackback ist eine wöchentliche Radiosendung, die sich mit Themen rund um Blogs und Podcasts beschäftigt und jeden Samstag zwischen 18 und 20 Uhr ausgestrahlt wird. Die vergangene Sendung mit Daniel kann als <a title="trackback.fritz.de: TRB 111: Blogverkauf, Netzkompetenz, TruemanTV" href="http://trackback.fritz.de/2009/01/10/trb-111-blogverkauf-netzkompetenz-truemantv/" target="_blank">MP3-File heruntergeladen</a> werden. Sehr zu empfehlen ist auch der <a title="RSS-Feed für die Podcasts der Sendung Trackback" href="http://trackback.nureinhobby.org/category/podcast/feed" target="_self">RSS-Feed für die Podcasts der Sendung</a>.
<p class="MsoNormal"><strong>Google mit Zahlen zu den Werbekunden</strong></p>
<p class="MsoNormal">Lange Zeit hat Google ein großes Geheimnis um die Zahl seiner Werbekunden gemacht. Doch wie das so bei den meisten Geheimnissen früher oder später ist, werden sie irgendwann gelüftet. Auf stattliche 1 Million Werbekunden kommt Google zum Jahresende 2007 (so angegeben in einer Meldung an die amerikanische Börsenaufsicht SEC). Seit 2003 stieg die Anzahl an Werbekunden enorm. 2003 hatte Google noch 89.000 Werbekunden, 2004 schon 201.000, 2005 stieg die Zahl auf 360.000 und 2006 sogar auf 600.000. Aktuelle Expertenschätzungen <a title="Internet World Business: Google verrät die Zahl seiner Werbekunden" href="http://www.internetworld.de/Nachrichten/Werbung/Google-verraet-die-Zahl-seiner-Werbekunden" target="_self">gehen davon aus</a>, dass sich die Zahl der Werbekunden im Jahr 2008 auf ca. 1,5 Millionen beläuft (ausgehend von den Wachstumsraten der Vorjahre).</p>
<p class="MsoNormal">Die New York Times <a title="Bits: Google: 1 Million Advertisers in 2007, More Now" href="http://bits.blogs.nytimes.com/2009/01/08/google-1-million-advertisers-in-2007-more-now/" target="_self">meldet</a> in ihrem Weblog <a title="Bits Blog" href="http://bits.blogs.nytimes.com" target="_self">Bits Blog</a>, dass die durchschnittlichen Werbeausgaben pro Werbekunden seit 2003 kaum wachsen und sich auf jährlich rund 16.000 Dollar belaufen. Für die Tatsache, dass Google mit AdWords insbesondere auch den LongTail abgedeckt und somit sehr viele kleine Werbetreibende hat, finde ich diese Zahl allerdings schon sehr beachtlich. Burkhard Schneider vom best-practice-business.de <a title="Best-Practice-Business: Google: Mit dem LongTail zum Erfolg" href="http://www.best-practice-business.de/blog/?p=6136" target="_self">wagt einen Ausblick</a> auf die Entwicklung der Werbeeinnahmen bei Google im Jahr 2009.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Ist WKW bald die größte deutsche Community?</strong></p>
<p class="MsoNormal"><a title="Wer-kennt-wen.de" href="http://wer-kennt-wen.de" target="_self">Wer-kennt-wen</a>, das Social Network mit den beeindruckenden Wachstumsraten, scheint auch im Jahr 2009 auf der Überholspur zu bleiben. Zumindest geurteilt nach den Zahlen der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (<a title="IVW.de" href="http://ivw.de/" target="_self">IVW</a>). Im Dezember 2008 kommt WKW auf 133,9 Mio. Visits und 4,3 Mrd. Page Impressions. WKW liegt damit zum zweiten Mal vor der ehemals größten deutschen Community <a title="StudiVZ" href="http://www.studivz.de" target="_self">StudiVZ</a> (<a title="Deutsche-Startups: Neue Bestmarke für wer-kennt-wen" href="http://www.deutsche-startups.de/2009/01/09/neue-bestmarke-fuer-wer-kennt-wen/" target="_self">via</a>). Interessante Grafiken, welche die IVW-Zahlen der in Deutschland tätigen Social Networks vergleichen, <a title="Netzökonom: Wer-kennt-wen drängt an die Spitze" href="http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/archive/2009/01/09/wer-kennt-wen-dr-228-ngt-an-die-spitze.aspx" target="_blank">gibt es beim Netzökonom</a>. Gespannt bin ich, wann es endlich AGOF- oder IVW-Zahlen von Facebook gibt.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Zahlen aus dem E-Commerce</strong></p>
<p class="MsoNormal">Gleich eine ganze Reihe an spannenden Zahlen von E-Commerce-Anbietern gab es die vergangenen Tage bei <a title="Exciting Commerce" href="http://www.excitingcommerce.de" target="_self">Exciting Commerce</a>. Demnach plant <a title="BuyVIP" href="http://www.buyvip.de" target="_blank">BuyVIP</a> 2009 europaweit <a title="Exciting Commerce: Shopbörse: BuyVIP peilt 70 Mio. Euro Umsatz für 2009 an" href="http://www.excitingcommerce.de/2009/01/buyvip-peilt-70.html" target="_self">70 Mio. Euro umzusetzen</a>. Aktuelle Umsatzzahlen für 2008 nennt der BuyVIP- Mitgründer <a title="Xing-Profile: Gerald Heydenreich" href="https://www.xing.com/profile/Gerald_Heydenreich" target="_self">Gerald Heydenreich</a> allerdings nicht. Im ersten Halbjahr wurden demnach 12 Mio. Euro umgesetzt, nach 6 Mio. Euro im Gesamtjahr 2007. Interessant ist der Vergleich zu <a title="Brands4Friends" href="http://www.brands4friends.de" target="_self">Brands4Friends</a> und <a title="vente-privee.com" href="http://www.vente-privee.com" target="_blank">vente-privee.com</a>, welche demnach für 2008 mit Deutschlandumsätzen von 30 Mio. bzw. 25 Mio. Euro rechnen.</p>
<p class="MsoNormal">Mit einem <a title="Exciting Commerce: Zappos steigert Nachfrage auf 1 Mrd. Dollar für 2008" href="http://www.excitingcommerce.de/2009/01/zappos.html" target="_self">Umsatz von über 1 Mrd. US-Dollar</a> hat der US-Schuhversender <a title="Zappos.com" href="http://www.zappos.com" target="_self">Zappos</a> sein Ziel für 2008 erreicht, so der Finanzchef <a href="http://blogs.zappos.com/blogs/ceo-and-coo-blog/2009/01/07/the-power-of-1">im Blog</a>. Sehr beachtlich, wenn man bedenkt, dass Zappos im Jahr 2003 noch keine 70 Mio. US-$ Umsatz gemacht hat. <a title="Etsy.com" href="http://www.etsy.com" target="_self">Etsy</a> hat im Jahr 2008 einen <a title="Exciting Commerce: Etsy verdreifacht Umsätze von Januar bis Dezember 2008" href="  http://www.excitingcommerce.de/2009/01/etsy-verdreifac.html" target="_blank">Umsatz von 88,3 Mio. US-$ erzielt</a>, nach unter 30 Mio. US-$ im Jahr 2007. Das gesetzte Ziel von 100 Mio. US-$ Umsatz konnte somit nicht erreicht werden, was u.a. mit Sicherheit am turbulenten Jahr 2008 lag (CEO ist zurückgetreten, weitere zwei Gründer haben das Unternehmen verlassen).</p>
<a title="CyberPort" href="http://www.cyberport.de" target="_blank">CyberPort</a>, eine <a title="Burda.de" href="http://burda.de/" target="_self">Burda</a>-Tochter, hat als erster Elektronikversender seine Umsätze für 2008 veröffentlicht. Diese konnten gegenüber 2007 <a title="Exciting Commerce: Cyberport steigert Umsatz auf 182 Mio. Euro" href="http://www.excitingcommerce.de/2009/01/shopbrse-cyberp.html" target="_self">um 42 Prozent auf 181,7 Mio. Euro gesteigert werden</a>. Gründe für das starke Wachstum macht das Unternehmen leider nicht (zum Vergleich: <a title="Notebooksbilliger.de" href="http://www.notebooksbilliger.de/" target="_self">Notebooksbilliger</a> hat seine Umsatzerwartungen für 2008 zuletzt von 300 Mio. Euro auf 270 bis 280 Mio. Euro <a title="Exciting Commerce" href="http://www.excitingcommerce.de/2008/12/shopbrse-premie.html" target="_self">reduziert, </a>Home of Hardware (<a title="Home of Hardware" href="http://www.hoh.de" target="_self">HoH</a>) <a title="Exciting Commerce" href="http://www.excitingcommerce.de/2008/12/shopbrse-premie.html" target="_self">senkte seine Umsatzprognose</a> &#8211; von 100 Mio. Euro auf 80 Mio. Euro).]]></content:encoded>
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		<title>1 Milliarde Besucher bei Vente Privée</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Dec 2008 21:49:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till Ohrmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der französische Online-Shopping-Club Vente Privée ist weiterhin auf einem extrem beachtlichen Wachstumskurs, nachdem bereits auf dem diesjährigen Pangora E-Commerce Kongress hervorragende Zahlen veröffentlicht wurden (wie berichtet). Heute vermeldet der Anbieter, dass mittlerweile eine stolze Milliarde Besucher seine Verkaufsaktionen besucht hat (Anzahl der Besuche von Mitgliedern, die sich über eine Einladungs- oder Erinnerungsmail die Verkaufsaktionen angeschaut [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Der französische Online-Shopping-Club <a title="Vente Privee" href="http://www.vente-privee.de" target="_blank">Vente Privée</a> ist weiterhin auf einem extrem beachtlichen Wachstumskurs, nachdem bereits auf dem diesjährigen <a title="E-Commerce Kongress" href="http://www.e-commerce-kongress.de/" target="_blank">Pangora E-Commerce Kongress</a> hervorragende Zahlen veröffentlicht wurden (wie <a title="Vente Privée: Beeindruckende Story und imposante Zahlen des französischen Shopping-Clubs" href="http://www.seedfinance.de/2008/11/12/vente-privee-beeindruckende-story-und-imposante-zahlen-des-live-shopping-clubs/" target="_self">berichtet</a>). Heute vermeldet der Anbieter, dass mittlerweile eine stolze Milliarde Besucher seine Verkaufsaktionen besucht hat (Anzahl der Besuche von Mitgliedern, die sich über eine Einladungs- oder Erinnerungsmail die Verkaufsaktionen angeschaut haben).

<strong>398.000 Besuche pro Verkauf</strong>

Im Schnitt besuchen 398.000 Mitglieder einen Verkaufsevent. Ein beachtlicher Rekord wurde im Juni diesen Jahres erreicht: 1 Million Besucher bei einem einzigen Shopping-Event. Leider wurde nicht kommuniziert, was bei dem Event verkauft wurde. Ich bin mal gespannt, ob das im Weihnachtsgeschäft noch übertroffen wird. Wäre ja ein schöner Jahresausklang&#8230;

<strong>Einladung nach Paris</strong>

Die milliardste Besucherin, eine 35jährige Familienmutter, wurde nach Paris eingeladen, um einen Tag lang in der Zentrale einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und alle Etappen eines Shopping-Events kennenzulernen (auf dem Foto zu sehen mit Jacques-Antoine Granjon, dem Gründer und CEO von Vente Privée &#8211; zum vergrößern klicken, ich hab es endlich geschafft Lightbox zu installieren!). Abgerundet wurde ihr Aufenthalt laut einer Unternehmensmeldung mit einem Wochenende für die ganze Familie im Eurodisney. Ich denke mal, dass die gute Damen nun (noch) öfters bestellen wird, sofern die Angebote auch zukünftig so attraktiv wie in der Vergangenheit bleiben.

<strong>6,5 Millionen Mitglieder</strong>

Mit der Meldung über die milliardste Besucherin wurden auch neue Mitgliederzahlen veröffentlicht. Stand November 2008 verfügt Vente Privée europaweit über 6,5 Millionen registrierte User. Im November 2007 waren es noch 4,6 Millionen. Innerhalb eines Jahres konnte die Anzahl der registrierten User somit um beachtliche 41 Prozent gesteigert werden. Ich bin gespannt, ob Vente Privée auch zukünftig weiterhin derartig stark wächst.

<strong>2.800 Verkaufsevents</strong>

<strong> </strong>

Bisher hat Vente Privée rund 2.800 Verkaufsevents abgewickelt. Allein im Jahr 2008 wurden mehr als 1.250 Verkaufsevents mit 750 Marken realisiert. Der Preisnachlass liegt dabei zwischen 50 und 70 Prozent gegenüber dem üblichen Ladenpreis. Beachtlich, wenn man bedenkt, dass die Handelsspanne für Vente Privée noch rund 30 Prozent <a title="http://www.excitingcommerce.de/2008/11/vente-prive-kal.html" href="http://www.excitingcommerce.de/2008/11/vente-prive-kal.html" target="_blank">beträgt</a>.

<strong>Vente Privée vs. Brands4Friends vs. BuyVIP!</strong>

Gespannt bin ich, wie sich das Deutschlandgeschäft von Vente Privée zukünftig entwickelt. Nach letzten <a title="Exclusified!: Die Mitgliederzahlen von Vente Privée im Ländervergleich" href="http://www.exclusified.de/2008/11/die-mitgliederz.html" target="_blank">Informationen</a> hat Vente Privée in Deutschland rund 230.000 Mitglieder und mit <a title="Brands4Friends" href="http://www.brands4friends.de" target="_blank">Brands4Friends</a> sowie <a title="BuyVIP" href="http://www.buyvip.de" target="_blank">BuyVIP</a> zwei starke Konkurrenten. Sowohl Brands4Friends als auch BuyVIP konnten in den vergangenen Wochen jeweils beachtliche Kapitalerhöhungen durchführen. Vor wenigen Tagen <a title="Deutsche-Startups: Kräftige Finanzspritze für Shopping-Club brands4friends" href="http://www.deutsche-startups.de/2008/11/25/kraeftige-finanzspritze-fuer-shopping-club-brands4friends/" target="_blank">vermeldete</a> Brands4Friends, dass eine Kapitalerhöhung über 10 Mio. Euro erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Anfang November <a title="Deutsche-Startups: http://www.deutsche-startups.de/2008/11/04/gruner-jahr-steigt-bei-buyvip-ein/" href="http://www.deutsche-startups.de/2008/11/04/gruner-jahr-steigt-bei-buyvip-ein/" target="_blank">vermeldete</a> BuyVIP, dass eine Kapitalerhöhung im Millionenbereich erfolgreich durchgeführt wurde.

Eines haben die deutschen Mitbewerber allerdings nicht, sie arbeiten im Vergleich zu Vente Privée (noch) nicht profitabel. Die Franzosen schreiben bereits seit drei Jahren <a title="Exciting Commerce: Vente Privée kalkuliert mit 30% Preisaufschlag" href="http://www.excitingcommerce.de/2008/11/vente-prive-kal.html" target="_blank">schwarze Zahlen</a> und haben es geschafft ihre Plattform ohne Risikokapitalgeber in die Profitabilität zu führen (erst letztes Jahren haben sie 20 Prozent der Anteile <a title="Vente Privée: Beeindruckende Story und imposante Zahlen des französischen Shopping-Clubs" href="http://www.seedfinance.de/2008/11/12/vente-privee-beeindruckende-story-und-imposante-zahlen-des-live-shopping-clubs/" target="_blank">verkauft)</a>. Meiner Meinung nach sehr beachtlich!]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Vente Privée: Beeindruckende Story und imposante Zahlen des französischen Shopping-Clubs</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Nov 2008 11:42:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till Ohrmann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Brands4Friends]]></category>
		<category><![CDATA[BuyVIP]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie bereits berichtet, hatte ich vergangene Woche auf dem Pangora E-Commerce Kongress die Möglichkeit, Jacques Antoine Granjon (siehe Foto), den Gründer des Shopping-Clubs Vente Privée, kennenzulernen. In einer sehr beeindruckenden Präsentation stellte dieser die Erfolgsgeschichte von Vente Privée vor und lieferte in diesem Zusammenhang auch neue Zahlen. Die Zahlen als auch die Story von Vente [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Wie bereits <a title="Seedfinance.de: E-Commerce trotzt der Finanzmarktkrise" href="http://www.seedfinance.de/2008/11/08/studie-e-commerce-trotz-der-finanzmarktkrise/" target="_self">berichtet</a>, hatte ich vergangene Woche auf dem <a title="E-Commerce Kongress" href="http://www.e-commerce-kongress.de/" target="_blank">Pangora E-Commerce Kongress</a> die Möglichkeit, Jacques Antoine Granjon (siehe Foto), den Gründer des Shopping-Clubs <a title="Vente Privée" href="http://www.vente-privee.com" target="_blank">Vente Privée</a>, kennenzulernen. In einer sehr beeindruckenden Präsentation stellte dieser die Erfolgsgeschichte von Vente Privée vor und lieferte in diesem Zusammenhang auch neue Zahlen. Die Zahlen als auch die Story von Vente Privée find ich äußerst spannend (welches &#8220;Startup&#8221; kann schon seine ursprüngliche Umsatzprognose  für 2008 von 500 Mio. Euro um 100 Mio. auf 600 Mio. Euro anheben?). Aus diesem Grund möchte ich Euch die Story natürlich nicht vorenthalten und hoffe, dass ich die Begeisterung von Jacques für Vente Privée in den kommenden Zeilen zumindest etwas rüberbringen kann.

<strong>Die Vorgeschichte zur Gründung</strong>

Interessant ist, dass die Wurzeln von Vente Privée bis ins Jahr 1985 zurück gehen. Damals, im Zeitalter des Festnetztelefons, war Jacques mit seinem Partner als Händler für Restposten tätig. Im Prinzip machten sie damals bereits dasselbe wie heute, nur halt ohne das Internet. Sie kauften bei Herstellern von Markenartikeln Restposten in großen Mengen, die sie anschließend an Restpostenläden und Outlet-Stores wieder verkauften. Bis Ende der 90er Jahre lief das Geschäft sehr gut. Doch dann machten viele kleinen Händler ihre Läden dicht und die großen Restpostenhändler haben angefangen direkt bei den Produzenten zu kaufen. Gleichzeitig haben die Markenhersteller damit angefangen immer mehr Wert auf ihr Image zu legen, was zur Konsequenz hatte, dass sie nicht mehr jeden belieferten und stets darüber informiert sein wollten, wo ihre Produkte letztlich zum Verkauf angeboten werden. Zusätzlich haben die Hersteller auch noch damit begonnen ihre Restposten in eigenen Outlet-Stores zu verkaufen. Der ursprüngliche Job von Jacques war somit im Prinzip überflüssig.

<strong>Geburtsstunde Vente Privée</strong>

Aber wie heißt es so schön, aus der Not entstehen die besten Ideen. Das bisherige Geschäftsmodell wurde im Jahr 2000 radikal geändert: Anstatt per Telefon und Fax das B2B-Geschäft zu betreiben, entschloss man sich über einen B2C-Ansatz selbst direkt an Endverbraucher zu verkaufen. Dies allerdings nicht über einen konventionellen Outlet-Store auf der grünen Wiese, sondern ausschließlich über das Internet. Vente Privée, eines der größte und wachstumsstärksten E-Commerce Unternehmen in Europa, war geboren.

<strong>Marktvolumen in Europa</strong>

Gemäß Jacques beträgt das Marktvolumen für Restposten und Überschussware in Europa rund 30 Milliarden Euro und jeder Markenhersteller hat pro Jahr rund 5 bis 10 Prozent überschüssige Waren.

<strong>Das Geschäftsmodell</strong>

Es handelt sich bei vente-privee.com weder um Online-Schlussverkäufe, noch um Versteigerungsaktionen. Der Online-Shopping-Club ist somit kein gewöhnlicher Online-Shop, sondern organisiert Verkäufe im Internet, die es den Marken erlauben ihre Lagerbestände und Überproduktionen in einem qualitativ hochwertigen Umfeld abzusetzen. Die Mitglieder des Shopping-Clubs profitieren dabei von den außergewöhnlich günstigen Preisen und dem vielfältigen Angebot.

Eine Seltenheit: Jacques Verkaufsphilosophie dreht sich vielmehr um die Lieferanten als um die eigenen Kunden. So <a title="Exclusified!: Wir machen keinen E-Commerce" href="http://www.exclusified.de/2008/06/vente-prive-wir.html" target="_blank">äußerte</a> er sich z.B. im Interview mit <span class="post-footers"><a title="Xing-Profile: Stephan Randler" href="https://www.xing.com/profile/Stephan_Randler" target="_blank">Stephan Randler</a> vom Blog <a title="Exclusified!" href="http://www.exclusified.de" target="_blank">exclusified!</a> wie folgt:</span>
<blockquote>&#8220;Unser erster Ansprechpartner ist die Marke. <strong>Wir machen keinen E-Commerce im klassischen Sinn</strong>, wo man Produkte einkauft und an Kunden verkauft. Wir wollen für die Hersteller Saisonware und Restbestände schnell, einfach und komplett veräußern.&#8221;</blockquote>
Für die Markenartikelhersteller bietet Vente Privée vier wesentliche Vorteile, die einen Verkauf über die Plattform lukrativ machen:
<ul>
	<li><em>Diskretion:</em> Die Verkaufsaktionen laufen nur 48-72 Stunden. Anschließend gibt es keine Historie der Aktionen oder ähnliches zum Abruf. Weiterhin steht das Angebot nur Kunden zur Verfügung, die eine Einladung von einem bereits bestehenden Kunden bekommen haben (exklusiver Personenkreis).</li>
	<li><em>Geschwindigkeit</em>: Innerhalb weniger Stunden können tausende von Artikeln abgesetzt werden.</li>
	<li><em>Werthaltigkeit</em>: Markenartikelhersteller müssen sich auf Grund der Exklusivität keine Sorgen um eine Schädigung der Reputation ihrer Marke machen und erhalten höhere Margen als beim konventionellen Restpostenverkauf.</li>
	<li><em>Kundenbasis</em>: Über 3,8 Millionen Kunden können über Vente Privée erreicht werden. Die Hersteller erhalten detaillierte Reports über die Kunden und deren Kaufpräferenzen bzw. -verhalten, was sie beim klassischen Restpostenhandel nicht bekommen.</li>
</ul>
<strong>Die Finanzierung</strong>

Vergangenes Jahr hat Vente Privée 20 Prozent seiner Anteile an den US-Investor <a title="Summit Partners" href="http://www.summitpartners.com/" target="_blank">Summit Partners</a> <a title="Exciting Commerce: Vente Privée nimmt US-Investoren an Bord" href="http://ecommerce.typepad.com/exciting_ecommerce/2007/06/pickt_today_ven_2.html" target="_blank">verkauft</a>. Ziel dieses Verkaufs war allerdings nicht primär einen vorhandenen Kapitalbedarf zu decken, sondern vielmehr die Kompetenz des neuen Partners in Bezug auf die Internationalisierung zu nutzen (vor allem für den bevorstehenden Schritt in die USA). Ansonsten bleibt festzuhalten, dass es Vente Privée seit jeher schafft ihren Kapitalbedarf aus dem operativen Geschäfts zu decken, was eine extrem beachtliche Leistung ist. Wenn man sich die Investorenlisten von anderen Shopping-Clubs anschaut, dann stellt die Finanzierung aus dem operativen Geschäft heute eine absolute Ausnahme dar. Gemäß einer <a title="Exclusified!" href="http://www.exclusified.de/2008/11/analyse-die-inv.html" target="_blank">Auflistung</a> von exklusified! hat z.B. der Mitbewerber <a title="BuyVIP" href="http://www.buyvip.de" target="_blank">BuyVIP</a> bereits sieben Investoren an Board. Bei <a title="Brands4Friends" href="http://www.brands4friends.de" target="_blank">Brands4Friends</a> sind es sogar neun.

Um das Working Capital gering zu halten, bestellt Vente Privée die verkauften Produkte der Hersteller erst nachdem die Verkaufsaktionen beendet wurde (die Hersteller liefern in der Regel ca. 10 Tage nach Aktionsende). Dadurch werden u.a. auch die Logistikkosten extrem reduziert. Wie exklusified <a title="exklusified!: Vente Privée investiert 15 Millionen Euro in Logistik" href="http://www.exclusified.de/2008/06/vente-prive.html" target="_blank">berichtet</a>, wurde es dieses Jahr dennoch notwendig, dass 15 Mio. Euro in eine zweite Lagerhalle investiert wurden. Mit dem zusätzlichen Lager wird der Shopping-Club zukünftig in der Lage sein 90.000 Pakete am Tag verarbeiten zu können. Wer mehr über die Logistik bei Vente Privée wissen will, dem sei der <a title="Video zur Logistik bei Ventée Privee" href="http://www.vente-privee.com/vp4/contents/_NEUTRE/DE/publishing/welcomePack/wp02/wp02.htm" target="_blank">Film</a> auf der Unternehmenswebsite an das Herz gelegt.

<strong>Fakten, Fakten, Fakten</strong>

So, jetzt aber zum spannenden Teil mit den harten Zahlen:
<ul>
	<li>In den Jahren 2003 bis 2008 wurde der <strong>Umsatz</strong> von rund 3 Millionen auf 600 Millionen Euro (Prognose für 2008) gesteigert. Die diesjährige Umsatzprognose wurde von ursprünglichen 500 Millionen Euro auf 600 Millionen Euro angehoben.</li>
	<li>Pro Jahr werden rund <strong>1.250 Shopping-Events</strong> organisiert (2004 lag dieser Wert noch bei 211 Aktionen).</li>
	<li>Mehr als <strong>1,7 Millionen Internetnutzer</strong> besuchen die Website von Vente Privée pro Tag.</li>
	<li>Zum Kampagnenstart um sieben Uhr morgens verzeichnet die Website regelmäßig rund <strong>200.000 Nutzer pro Sekunde</strong>. Pro Sekunde werden rund 16.000 Datenbankabfragen auf der Website generiert. Damit ist vente-privee.com die #1 E-Commerce-Website in Frankreich.</li>
	<li>Die <strong>durchschnittliche Besuchszeit</strong> der User liegt bei 35 Minuten, was Vente Privée in diesem Punkt zur #1 aller Websites in Frankreich macht.</li>
	<li>Jedes Jahr versendet Vente Privée rund <strong>2 Milliarden E-Mails</strong> (es gibt sogar extra Teams die sich ausschließlich darum kümmern, dass Vente Privée als Versender auf keine Blacklists kommt).</li>
	<li>Pro Minute werden im Durchschnitt rund 100 Zahlungstransaktionen abgewickelt, was rund 1,6 Transaktionen pro Sekunde entspricht.</li>
	<li>Pro Jahr verkauft der Shopping-Club etwa <strong>18,5 Millionen Produkte</strong>.</li>
	<li>Jeden Tag werden von Vente Privée rund <strong>50.000 Pakete</strong> verschickt.</li>
	<li><strong>900 Mitarbeiter</strong> hat Vente Privée (Durchschnittsalter: 31 Jahre). Im Jahr 2008 wurden 250 Mitarbeiter neu eingestellt (zum Vergleich: Die <a title="Adler Modemärkte" href="http://www.adlermode.com/" target="_blank">Adler Modemärkte</a> erzielen mit knapp 4.000 Mitarbeitern rund 650 Millionen Euro Umsatz).</li>
	<li>Pro Tag werden über <strong>6.000 Fotos</strong> für die Verkaufsaktionen produziert.</li>
	<li>60 Prozent aller Artikel sind bereits nach 48 Stunden ausverkauft.</li>
</ul>
<strong>Fazit</strong>

Vente Privée konnte in den vergangenen Jahren ein unglaubliches Wachstum hinlegen. Ich habe allergrößten Respekt davor, wie das Management es geschafft hat dieses Wachstum zu managen. Das Management eines derartigen Wachstums ist meiner Meinung nach eine ganz extrem große unternehmerische Herausforderung &#8211; in jeglicher Hinsicht&#8230;

Auch finde ich es faszinierend, wie ein derart großes Unternehmen ganz ohne Seedinvestments aufgezogen werden konnte. Hut ab!]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>13 Hinweise zur Erkennung von Betrug im E-Commerce</title>
		<link>http://www.seedfinance.de/2008/11/11/13-hinweise-zur-erkennung-von-betrug-im-e-commerce/</link>
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		<pubDate>Tue, 11 Nov 2008 08:28:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till Ohrmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jeder Betreiber eines Online-Shops kennt Betrugsfälle. Ebenso stehen jedem Shopbetreiber die Haare zu Berge, wenn er mal wieder einem Betrüger auf den Leim gegangen ist und teils beachtliche finanzielle Einbußen hinnehmen musste. Als ich gestern Abend die Papierberge auf meinem Schreibtisch mal wieder etwas auf Vordermann gebracht habe, ist mir ein kleines aber feines Heftchen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Jeder Betreiber eines Online-Shops kennt Betrugsfälle. Ebenso stehen jedem Shopbetreiber die Haare zu Berge, wenn er mal wieder einem Betrüger auf den Leim gegangen ist und teils beachtliche finanzielle Einbußen hinnehmen musste.</p>
<p style="text-align: left;">Als ich gestern Abend die Papierberge auf meinem Schreibtisch mal wieder etwas auf Vordermann gebracht habe, ist mir ein kleines aber feines Heftchen zum Thema &#8220;E-Payment/E-Shop&#8221; vom <a title="PHP Journal" href="http://www.phpjournal.de/" target="_blank">PHP Journal</a> und der <a title="Internet World Business" href="http://www.internetworld.de/" target="_blank">Internet World Business</a> in die Finger gefallen. Darin enthalten sind unter anderem 13 äussert nützliche und interessante Hinweise, wie man als Betreiber eines Online-Shops Bestellungen von Betrügern bereits im Vorfeld identifizieren kann. Zahlreiche Tipps sind dem ein oder anderen bestimmt bereits bekannt, andere wiederum nicht.</p>
<p style="text-align: left;">Die Tipps stammen allesamt aus dem E-Commerce Leitfaden 2008, der vom Institut <span id="HtmlPlaceholderControl3" class="ibiFliesstext"><a title="Institut ibi research" href="http://www.ibi.de/" target="_blank">ibi research</a> der <a title="Uni Regensburg" href="http://www.uni-regensburg.de" target="_blank">Universität Regensburg</a> erstellt wurde. Der Leitfaden hat zum Ziel, die wichtigsten Informationen für einen erfolgreichen Aufbau und Betrieb eines Online-Shops in verständlicher und prägnanter Form zusammenzustellen. An seiner Entwicklung haben neben dem ibi research weiterhin die </span>E-Commerce Experten von <a title="Atriga" href="http://www.atriga.de" target="_blank">atriga</a>, <a title="ConCardis" href="http://www.concardis.de" target="_blank">ConCardis</a>, <a title="creditPass" href="http://www.creditpass.de" target="_blank">creditPass</a>, <a title="eTracker" href="http://www.etracker.de" target="_blank">etracker</a>, <a title="Europro" href="http://www.europro.de" target="_blank">EUROPRO</a>, <a title="Hermes Logistik Gruppe" href="http://www.hermes-logistik-gruppe.de" target="_blank">Hermes Logistik Gruppe</a>, <a title="Luupay" href="http://www.luupay.de" target="_blank">Luupay</a>, <a title="saferpay" href="http://www.saferpay.de" target="_blank">saferpay</a> und <a title="xt:Commerce" href="http://www.xt-commerce.com" target="_blank">xt:Commerce</a> mitgearbeitet.</p>
<p style="text-align: left;">In seiner vollen Pracht kann man den E-Commerce Leitfaden (immerhin 224 Seiten!!!) kostenlos <a title="E-Commerce Leitfaden" href="http://www.ecommerce-leitfaden.de/" target="_blank">herunterladen</a>. Alternativ kann dieser auch als <a title="Amazon: E-Commerce Leitfaden" href="http://www.amazon.de/gp/product/3930480182?ie=UTF8&amp;tag=seedfinance-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3930480182" target="_blank">Buch</a> käuflich erworben werden.</p>
<p style="text-align: left;">Nachfolgend die 13 Tipps, die jeweils ein Hinweis auf eine betrügerische Bestellung im Online-Handel sein können:</p>

<ul>
	<li>Der Wert des Warenkorbs ist deutlich höher als bei einer durchschnittlichen Bestellung.</li>
	<li>Die Produkte im Warenkorb sind scheinbar wahllos ausgewählt und/oder es werden mehrere Produkte einer Kategorie gekauft.</li>
	<li>PCs mit deutschem Tastaturlayout werden von einer IP-Adresse aus einem Risikoland bestellt und mit einer Kreditkarte von einer amerikanischen oder britischen Bank bezahlt.</li>
	<li>Nach mehreren kleineren Bestellungen werden Waren einer deutlich höheren Risikokategorie (z.B. hochpreisige Elektroartikel) bestellt.</li>
	<li>Kreditkartenzahlungen können erst nach mehreren Versuchen mit ähnlichen Kreditkartennummern autorisiert werden (&#8220;durchprobieren&#8221; unterschiedlicher Nummern).</li>
	<li>Im Account werden mehrere unterschiedliche Kreditkartennummern angegeben, damit der Händler bei Problemen mit der Autorisierung einfach die nächste Nummer nehmen kann. Gegebenenfalls wird der Händler von Anfang an aufgefordert, die Beträge auf verschiedene Kreditkarten zu splitten.</li>
	<li>Der Kunde bittet zwingend um eine Tracking-ID.</li>
	<li>Eine schnelle Zustellung ist wichtig, Versandkosten spielen beim Kunden keine Rolle.</li>
	<li>Die Ware soll in ein Risikoland geliefert werden.</li>
	<li>Der Kunde ist nur per Handy erreichbar.</li>
	<li>Als E-Mail-Adresse wird eine Adresse angegeben, die kostenlos und ohne Prüfung der Identität registriert werden kann.</li>
	<li>Innerhalb eines kurzen Zeitraums werden mehrere Bestellungen getätigt, die über das gleiche Konto bzw. mit den gleichen Kreditkartendaten bezahlt und/oder an die gleiche Adresse geliefert werden sollen.</li>
	<li>Das Herkunftsland der IP- oder E-Mail-Adresse des Bestellers weicht vom Herkunftsland der Kreditkarte und/oder vom Lieferland der Ware ab.</li>
</ul>
Wichtig ist dabei zu betonen, dass es sich bei den obigen Hinweisen wirklich um Hinweise handelt und nicht zwangsweise direkt eine Betrugsabsicht dahinter stehen muss, wenn ein Punkt erfüllt ist. So nutze ich z.B. auch regelmässig E-Mail-Adressen für Online-Bestellungen, die kostenlos und ohne Prüfung der Identität registriert werden können. Allerdings hab ich damit noch nie versucht bei einem Online-Händler zu betrügen.

Kritisch wird es allerdings, wenn mehrere der obenstehenden Hinweise auf eine Bestellung zutreffen. Dann sollte man als Händler die Bestellung evtl. doch etwas genauer anschauen.

In diesem Sinne: Allen Händlern unter uns ein gutes und betrugsfreies Weihnachtsgeschäft!]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Studie: E-Commerce trotzt der Finanzmarktkrise</title>
		<link>http://www.seedfinance.de/2008/11/08/studie-e-commerce-trotz-der-finanzmarktkrise/</link>
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		<pubDate>Sat, 08 Nov 2008 12:40:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till Ohrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bernd Skiera]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesverband Digitale Wirtschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Vergangenen Donnerstag war ich auf dem E-Commerce Kongress in München, welcher bereits zum fünften mal von Pangora, einem Technologieanbieter für Online-Marktplätze, organisiert wurde. Am beeindruckendsten fand ich auf dem Kongress die Präsentation von Jacques-Antoine Granjon, dem CEO von Vente Privee, der die Geschichte seines Unternehmens erzählte (hierzu in wenigen Tagen noch etwas mehr). Nicht weniger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Vergangenen Donnerstag war ich auf dem <a title="E-Commerce Kongress" href="http://www.e-commerce-kongress.de" target="_blank">E-Commerce Kongress</a> in München, welcher bereits zum fünften mal von <a title="Pangora.de" href="http://www.pangora.de" target="_blank">Pangora</a>, einem Technologieanbieter für Online-Marktplätze, organisiert wurde. Am beeindruckendsten fand ich auf dem Kongress die Präsentation von Jacques-Antoine Granjon, dem CEO von <a title="Vente Privee" href="http://www.vente-privee.com/" target="_blank">Vente Privee</a>, der die Geschichte seines Unternehmens erzählte (hierzu in wenigen Tagen noch etwas mehr). Nicht weniger spannend fand ich die Präsentationen von <a title="Dr. Kai Hudetz" href="https://www.xing.com/profile/Kai_Hudetz/" target="_blank">Dr. Kai Hudetz</a>, dem Leiter des <a title="E-Commerce-Center Handel (Uni Köln)" href="http://www.ecc-handel.de" target="_blank">E-Commerce-Center Handel der Uni Köln</a>, zum Thema &#8220;Multi-Channel 2008: Wie tickt der Konsument?&#8221; und <a title="Xing: Prof. Dr. Bernd Skiera" href="https://www.xing.com/profile/Bernd_Skiera/" target="_blank">Prof. Dr. Bernd Skiera</a> vom <a title="Lehrstuhl Electronice Commerce (Uni Frankfurt)" href="http://www.ecommerce.wiwi.uni-frankfurt.de" target="_blank">Lehrstuhl Electronic Commerce der Uni Frankfurt</a>, der zur Wertschöpfung über dynamische Preismodelle referierte (sehr interessant dabei ist die Frage, warum Swoopo funktioniert und Luupo nicht, obwohl beide im Prinzip dasselbe machen &#8211; siehe hierzu den Artikel von Jochen auf <a title="Exciting Commerce: Warum Swoopo abhebt und Luupo nicht" href="http://www.excitingcommerce.de/2008/11/warum-swoopo-ab.html" target="_blank">Exciting Commerce</a>) .

Parallel zum Kongress wurde eine nicht-repräsentative Studie veröffentlicht, die den E-Commerce im Kontext der Finanzmarktkrise untersuchte (Online-Befragung). Die Studie soll ein Stimmungsbarometer der E-Commerce Branche darstellen und wurde von <a title="Pangora.de" href="http://www.pangora.de" target="_blank">Pangora</a>, <a title="Internet World Business" href="http://www.internetworld.de" target="_blank">Internet World Business</a> und dem <a title="Bundesverband Digitale Wirtschaft e.V. (BVDW)" href="http://www.bvdw.org" target="_blank">Bundesverband Digitale Wirtschaft</a> e.V. (BVDW) durchgeführt.

<strong>Hier die Kernaussagen der Studie:</strong>
<ul>
	<li>mehr als 75 Prozent der Teilnehmer erwarten für das Jahr 2008 einen besseren Geschäftsabschluss als im Vorjahr</li>
	<li>63 Prozent planen in 2009 mit höheren Umsätzen als im laufenden Geschäftsjahr</li>
	<li>zwei Drittel gehen davon aus, dass die Innovationskraft im E-Commerce im nächsten Jahr weiter zunehmen wird</li>
	<li>42 Prozent der Befragten planen in 2009 verstärkt Investitionen zu tätigen</li>
	<li>59 Prozent der Experten gehen davon aus, dass 2009 mehr Personal benötigt wird als im Vorjahr</li>
	<li>mehr als 50 Prozent gehen davon aus, dass es schwer werden wird, den Personalbedarf mit qualifiziertem Personal zu decken</li>
	<li>über 25 Prozent der Befragten haben Live-Shopping bereits in ihrem bestehenden Geschäftsmodell umgesetzt, 19 Prozent überlegen sich im Augenblick das Konzept kurzfristig aufzugreifen</li>
	<li>13 Prozent der Befragten ist das Thema &#8220;Live Shopping&#8221; gänzlich unbekannt</li>
	<li>ein Großteil der Experten sieht Live-Shopping als Chance zur Generierung neuer Umsätze</li>
	<li>4 Prozent glauben, dass Live-Shopping den E-Commerce Markt vollständig verändern wird</li>
	<li>46 Prozent der Experten sind sich sicher, dass die Live-Shopping Angebote das Umsatzvolumen im E-Commerce positiv beeinflussen</li>
	<li>27 Prozent der Befragten glauben, dass sich das Umsatzvolumen zugunsten der Live-Shopping Anbieter verschieben wird</li>
</ul>
Ich bin gespannt, wie eine ähnlich gelagerte Umfrage nach dem Weihnachtsgeschäft, der wichtigsten &#8220;Jahreszeit&#8221; im Online-Handel mit Endkonsumenten, aussieht.]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Finanzmarktkrise aus Sicht eines Startup-Gründers</title>
		<link>http://www.seedfinance.de/2008/10/12/finanzmarktkrise-aus-sicht-eines-startup-grunders/</link>
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		<pubDate>Sun, 12 Oct 2008 08:22:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Dengler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Startups]]></category>
		<category><![CDATA[Cloud Computing]]></category>
		<category><![CDATA[E-Commerce]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzmarktkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Rezession]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach den dramatischen Kurseinbrüchen an den Börsen beschäftigen sich zahlreiche Blogs mit möglichen Konsequenzen, die sich durch eine Phase des wirtschaftlichen Abschwungs für Internet-Startups ergeben können. Bei Robert Basic gibts hierzu einen interessanten Artikel, in dem ein Gründer seine Sicht auf die Finanzmarktkrise darstellt (leider anonym): http://www.basicthinking.de/blog/2008/10/10/finanzkrise-aus-sicht-eines-webgruenders/ Auch die Kommentare sind hier lohnenswert zu lesen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Nach den dramatischen Kurseinbrüchen an den Börsen beschäftigen sich zahlreiche Blogs mit möglichen Konsequenzen, die sich durch eine Phase des wirtschaftlichen Abschwungs für Internet-Startups ergeben können. Bei Robert Basic gibts hierzu einen interessanten Artikel, in dem ein Gründer seine Sicht auf die Finanzmarktkrise darstellt (leider anonym):

<a title="Basic Thinking: Finanzkrise aus Sicht eines Webgründers" href="http://www.basicthinking.de/blog/2008/10/10/finanzkrise-aus-sicht-eines-webgruenders/" target="_blank">http://www.basicthinking.de/blog/2008/10/10/finanzkrise-aus-sicht-eines-webgruenders/</a>

Auch die Kommentare sind hier lohnenswert zu lesen. Weiterhin sehr interessant zu lesen ist ein aktueller Beitrag von Andreas Göldi auf Netzwertig, der fundierter argumentiert:

<a title="Netzwertig.com: Was die Krise für die Startup-Finanzierung bedeutet" href="http://netzwertig.com/2008/10/09/finanzkrise-was-die-krise-fuer-startup-finanzierung-bedeutet/" target="_blank">http://netzwertig.com/2008/10/09/finanzkrise-was-die-krise-fuer-startup-finanzierung-bedeutet/</a>

Die grosse Frage, die sich alle stellen ist, wie bzw. welche Startups von der Finanzmarktkrise und einem damit verbundenen wirtschaftlichen Abschwung profitieren können? Meiner Meinung nach wird es hier bestimmt einige Startups geben, die es schaffen von einer Phase des wirtschaftlichen Abschwungs zu profitieren, da sie konventionellen &#8220;Offline-Unternehmen&#8221; Tools anbieten, mit denen diese Geschäftsprozesse effizienter und kostengünstiger online abwickeln könnne (z.B. Anbieter im Bereich <a title="Wikipedia: Cloud Computing" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cloud_Computing" target="_blank">Cloud Computing</a> oder Anbieter, die es ermöglichen Meetings online abzuhalten um Reisekosten zu sparen, etc.). Allerdings bin ich mir sicher, dass nur ausgewählte Startups von einem wirtschaftlichen Abschwung profitieren werden (sofern dieser Eintritt) &#8211; die meisten Startups wird eine längere Phase des Abschwungs ebenso hart treffen wie Unternehmen aus der Offline-Welt. Meiner Meinung nach werden Startups, die transaktionsbasierte Geschäftsmodelle mit Endkonsumenten verfolgen am härtesten getroffen (z.B. Anbieter die im E-Commerce mit Endkonsumenten tätig sind).

Es bleibt spannend, insbesondere auch vor dem Weihnachtsgeschäft, das kurz vor der Türe steht und in welchem manchen Unternehmen bis zu 80% ihres Jahresumsatzes machen.]]></content:encoded>
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