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	<title>Seedfinance &#187; Google</title>
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	<description>Entrepreneurship &#38; Finanzierung</description>
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		<title>Wie können Verlage im Internet Geld verdienen? Denkmuster müssen überarbeitet werden!</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 09:30:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Verst</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Aktuell flammt die Diskussion, wie Verlage im Internet mit Ihren Produkten (Zeitungen, Zeitschriften, …) Geld verdienen können, wieder einmal auf. Dabei erhielten zwei Ankündigungen in der letzten Woche besondere Aufmerksamkeit. So will das Verlagshaus Axel-Springer mit der Einführung von kostenpflichtigen Applikationen, die die Nutzung der Internetauftritte von Welt und Bild erlauben, die Zugriffsmöglichkeit auf die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Aktuell flammt die Diskussion, wie Verlage im Internet mit Ihren Produkten (Zeitungen, Zeitschriften, …) Geld verdienen können, wieder einmal auf. Dabei erhielten zwei Ankündigungen in der letzten Woche besondere Aufmerksamkeit. So will das Verlagshaus Axel-Springer mit der <a title="www.dwdl.de" href="http://www.dwdl.de/story/23355/bildde_und_weltde_wollen_iphone_aussperren/" target="_blank">Einführung von kostenpflichtigen Applikationen, die die Nutzung der Internetauftritte von Welt und Bild erlauben, die Zugriffsmöglichkeit auf die Webangebote mit bestimmten Endgeräten verbieten</a>. Rupert Murdoch, seines Zeichen einer der einflussreichsten Medienunternehmer, plant <a href="http://www.golem.de/0911/71053.html" target="_blank">alle Internetseite der News Corporation nicht mehr von Google indexieren zu lassen</a> und gleichzeitig mehr Paid Content anzubieten. Doch wie erfolgsversprechend sind diese Strategien?

<strong>Google: Freund oder Feind?</strong>

Zunächst sei die Strategie, Google die eigenen Seiten nicht mehr indexieren zu lassen kritisch beleuchtet. Auf Seiten der Verleger ist insbesondere das Argument verbreitet, dass sie die Kosten für die Produktion der Inhalte voll übernehmen und Google ohne Gegenleistung auf diese zugreift und auf den eigenen Seiten in Ausschnitten darstellt. Google hält dem entgegen, dass sie wichtiger Traffic-Lieferant (der bei werbefinanzierten Internetseiten zu Umsätzen führt) für die Onlineangebote der Verlage sind.

Die Fakten sprechen eine eindeutige Sprache. <a href="http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~EED56791082C143529D8D6ED6F852E52F~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">30% &#8211; 50% des Traffics auf den Nachrichtenseiten kommt laut Hitwise schon heute von Google</a>. Man kann also durchaus die These vertreten, dass 30%-50% des Umsatzes von Nachrichtenseiten nur mit Google möglich sind. Ob ein Ausschluss von Google bzw. 30%- 50% der Leserschaft und die simultane oder nachgelagerte Einführung von Paid Content die Umsatzverluste kompensiert bzw. im besten Fall zu höheren Umsätzen führen kann, ist eine Wette. Rupert Murdoch scheint sich jedenfalls recht sicher zu sein.

<strong>Überholtes, altes Denken</strong>

Der Ansatz Google als Wettbewerber um die Aufmerksamkeit des Kunden oder als Freund bzw. Feind zu kategorisieren ist jedoch überholt. Einer der Vordenker ist auf diesem Gebiet <a href="http://www.buzzmachine.com/" target="_blank">Jeff Jarvis</a> (Autor: <a href="http://www.amazon.de/Was-w%C3%BCrde-Google-Erfolgsstrategien-Internet-Giganten/dp/3453155378)" target="_blank">Was würde Google tun?</a>), von dem auch die folgende Aussage stammt: „<a href="http://www.welt.de/webwelt/article5202493/Was-die-Zeitungsverlage-von-Google-lernen-koennen.html" target="_blank">Lernt von Google, statt es zu bekämpfen! Google versteht die neue Ökonomie der Medien.</a>“

Das entscheidende, unterscheidende Merkmal des Internets gegenüber anderen Medien ist der Link. Nur der Link kann die Aufmerksamkeit des Rezipienten, die Umsätze für die werbegetriebenen Angebote der Verlage bedeuten, kanalisieren. Von einem Link existiert nur ein Exemplar, welches durch Verbreitung an Wert gewinnt. Nicht wie im vorherigen Zeitalter, wie es Jarvis formuliert, als die Anzahl der verkauften Exemplare den Wert bestimmten. Die Verbreitung ist entscheidend.

<strong>Ein ökonomisches Argument &#8211; Knappheit neu definiert</strong>

Die Ökonomie bezieht ihre Daseinsberechtigung u. a. aus dem Axiom der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Knappheit" target="_blank">Knappheit der Güter</a>. So ist auch Aufmerksamkeit ein knappes Gut (dazu <a href="http://www.amazon.de/%C3%96konomie-Aufmerksamkeit-Entwurf-Georg-Franck/dp/3446193480)" target="_blank">Frank, Georg: Ökonomie der Aufmerksamkeit</a>). Die Inhalte der Verlage kämpfen um die Aufmerksamkeit der Rezipienten. Erhalten sie diese, verkaufen sie einen Teil davon an ihre Werbekunden weiter.

Früher gab es für die Verlage nur einen ‚verlagsinternen Wettbewerb‘ um die Aufmerksamkeit der Rezipienten. Das hatte zur Folge, dass die Verlage ihre Produkte unterschiedlich bzgl. der definierten Zielgruppe ausrichteten und eine &#8211; im besten Fall exklusive &#8211; Markenwelt schafften, um die Aufmerksamkeit der Rezipienten zu erlangen. Dann kam das Internet und mit dem Internet wurden vorherige Differenzierungsmerkmale weniger wichtig. Informative Inhalte (insbesondere tagesaktuelle Nachrichten), die einen Teil der Aufmerksamkeit erringen können, gibt es seitdem im Überfluss -  dem Gegenteil von Knappheit.

Und im Internet gibt es Google (und andere Suchmaschinen). Google stellt die Knappheit wieder her. Google indexiert, bewertet und veröffentlicht Inhalte. Es trennt wichtig von unwichtig. Google kanalisiert die Aufmerksamkeit des Nutzers. Google schafft die Knappheit im Informationsüberfluss, die so dringend gebraucht wird, um dem Produkt einen Wert zu geben.

<strong>Niemand sollte sich Google verschließen, außer…</strong>

Aus diesem Grund ist es nicht zielführend, Google nicht auf die eigenen Inhalte zugreifen zu lassen. Niemand schafft es so gut eine neue Knappheit bzw. Aufmerksamkeitskanalisierung, schlussendlich dem Umsatztreiber für Inhalte-Anbieter im Internet, herzustellen. Wie und ob die Inhalte als Paid Content angeboten werden, ist eine davon losgelöste Frage. Aufgrund der bisherigen Erfahrungen ist es jedoch in Zweifel zu ziehen, dass diese Strategie erfolgreich sein wird.

Anders sieht es im Bereich Mobile aus. Aufgrund deutlich gesunkener Barrieren bei der Bezahlung könnten sich hier durchaus kostenpflichtige Applikationen durchsetzen. Allerdings nur, wenn alle Verlage zusammenarbeiten und eine gemeinsame Strategie verfolgen. Fällt nur Ein Haus heraus und setzt beispielsweise auf ein werbefinanziertes Angebot, wird sich die Aufmerksamkeit der Rezipienten ihren Weg suchen.

Grundsätzlich muss es auf Verlagsseite zu der Einsicht kommen, dass der zu verteilende Kuchen insgesamt kleiner wird. Alte Umsätze werden nicht mehr erreicht werden. Trotzdem lässt sich mit (qualitativ hochwertigen) Inhalten noch gutes Geld verdienen.]]></content:encoded>
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		<title>Boom! Twitter wird Suchmaschine</title>
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		<pubDate>Fri, 08 May 2009 12:48:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Verst</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist das Thema in dieser Woche. Der Mircobloggingdienst Twitter will zukünftig nicht nur die Tweets &#8211; die Kurznachrichten der Twitter-Nutzer &#8211; durchsuchen, sondern auch das Web &#8211; und das im Gegensatz zu Google &#38; Co. in Echtzeit. Das gab Vice President Santosh Jayaram in einem Interview mit CNET bekannt. Der Traum einer vollendeten Suchmaschine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Es ist <a title="Hey @Google - @Twitter To Start Indexing Links For Search" href="http://www.techcrunch.com/2009/05/07/google-twitter-to-start-indexing-links-for-search/" target="_self">das Thema</a> <a title="Handelskraft: Twitter als Suchmaschine" href="http://www.handelskraft.de/2009-03-05/twitter-als-suchmaschine/" target="_self">in</a> <a title="Spigel.de: Twitter will Google ärgern" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,623507,00.html" target="_self">dieser Woche</a>. Der Mircobloggingdienst <a title="Twitter.com" href="http://www.twitter.com" target="_self">Twitter</a> will zukünftig nicht nur die Tweets &#8211; die Kurznachrichten der Twitter-Nutzer &#8211; durchsuchen, sondern auch das Web &#8211; und das im Gegensatz zu Google &amp; Co. in Echtzeit. Das gab Vice President Santosh Jayaram in einem <a title="CNet: Twitter Search to dive deeper, rank results" href="http://news.cnet.com/8301-17939_109-10235360-2.html" target="_self">Interview mit CNET</a> bekannt. Der Traum einer vollendeten Suchmaschine scheint näher zu kommen. Die überlegene technische Intelligenz (Google) gepaart mit der Weisheit der Massen (Twitter). Doch es gibt Zweifel.

Twitter, der Dienst der es jedem erlaubt in 140 Zeichen zu schreiben was er gerade macht, hat in den letzten Wochen den Tipping Point (siehe <a title="Wikipedia: Netzwerkeffekt" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Netzwerkeffekt" target="_self">Netzwerkeffekt</a>) wohl endgültig erreicht. Der Dienst wächst, wächst und wächst. Schon heute lassen sich die wichtigsten Themen, die die Twitterwelt aktuell bewegen, ablesen. Die Relevanz der Erkenntnis bietet jedoch noch wenig Mehrwert.

<strong>Twitter will Links verfolgen</strong>

Neu ist jetzt, dass Twitter die Links, die die Nutzer einstellen, zukünftig verfolgen und indexieren will. Bisher wurden lediglich die meistgenannten Wörter (Hashtags) in einem bestimmten Zeitraum analysiert. Im Grund öffnet sich Twitter erst jetzt nach außen; verlässt die eigene Welt.* Leider ist an diesem Punkt auch erst mal Schluss. Mehr als die im Dienst erstellten Links, unter Berücksichtigung der Reputation der Linkeinsteller, will Twitter zunächst nicht für die neue Suche nutzen.

<strong>Es fehlt ein Schritt zur nächsten Stufe qualitativ verbesserter Suchergebnisse</strong>

Für eine Suchmaschine, die Google überlegen wäre, fehlt aus meiner Sicht ein Schritt. Die Kombination der über Google fast rein auf technischem Wege gewonnen Suchergebnisse und der Aktualität und Intelligenz der von Nutzern eingestellten Links, würde aus meiner Perspektive zu einer neuen Qualität von Suchergebnissen führen. Ähnliches würde auch durch eine Kombination von Google und beispielsweise Digg gelingen. Aber Twitter wird Digg den Rang ablaufen.

<strong>Ein Geschäftsmodell und die möglichen Gewinner</strong>

So wäre auch die <a title="Drei mögliche Geschäftsmodelle für Twitter" href="http://www.seedfinance.de/2009/01/30/drei-moegliche-geschaeftsmodelle-fuer-twitter/" target="_self">Diskussion um Twitters Geschäftsmodell</a> obsolet. Ähnlich wie Google könnten die Suchergebnisse mit kontextabhängiger Werbung angereichert werden.

Großer Gewinner könnten Dienste wie <a title="Bit.ly" href="http://www.bit.ly" target="_self">bit.ly</a> werden. Um Links in den von Twitter vorgesehenen 140 Zeichen pro Nachricht unterbringen zu können, müssen sie gekürzt werden. Und genau das macht bit.ly, angereichert mit verschiedenen Analysemöglichkeiten. <a title="About Marshall Kirkpatrick" href="http://www.readwriteweb.com/about_marshall.php" target="_self">Marshall Kirkpatrick</a> zeigt <a title="3 Reasons Why Twitter Will NOT Index the Links You Share" href="http://www.readwriteweb.com/archives/three_reasons_why_twitter_will_not_index_the_links.php" target="_self">einige Übereinstimmungen zwischen bit.ly und Twitter auf.</a>

<strong>Twitter wird zum Übernahmekandidat für Google</strong>

Aus meiner Sicht wird Twitter mit der Ankündigung die Suche weiter auszubauen endgültig zu einer Gefahr für Google. Nachdem Google <a title="Jaiku.com" href="http://www.jaiku.com" target="_self">jaiku</a>, den eingekauften Twitter-Wettbewerber, mehr oder weniger eingestampft hat, wird eine Übernahme von Twitter fast nötig, um den strategischen Wettbewerbsvorteil der besten Suche langfrisitig und nachhaltig aufrecht zu erhalten. Und Google hat schon bei YouTube gezeigt, dass sie bereit sind für den Besten viel Geld zu zahlen. Bei knapp 10 Mrd. US-Dollar Barreserven ist der Deal durchaus zu stemmen.

*Twitter ist unter anderer Perspektive &#8211; wenn man sich die API ansieht &#8211; einer der offensten Dienste im Netz.]]></content:encoded>
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		<title>Das Ende für SEO/SMO &#8211; Google Ajax Search</title>
		<link>http://www.seedfinance.de/2009/02/17/das-ende-fur-seo-smo-google-ajax-search/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Feb 2009 06:08:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Verst</dc:creator>
				<category><![CDATA[Startups]]></category>
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		<description><![CDATA[Google stellt um und testet. Und zwar eine ajax-basierte Suchfunktion. Soweit so gut. Für die Nutzer von Google wird es kaum Veränderungen geben, sollte die Suche auf Ajax umgestellt werden. Anders sieht es für die zig Suchmaschinenoptimierer (auch verstanden als Webstatistik-Analytiker) aus. Ohne ins technische Detail zu gehen, sei die Änderung kurz dargestellt. Aktuell sehen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Google <span>stellt um und</span> <a title="GetClicky.com: Google's new Ajax-powered search results breaks search keyword tracking for everyone" href="http://getclicky.com/blog/150/googles-new-ajax-powered-search-results-breaks-search-keyword-tracking-for-everyone" target="_self">testet</a>. Und zwar eine ajax-basierte Suchfunktion. Soweit so gut. Für die Nutzer von Google wird es kaum Veränderungen geben, sollte die Suche auf Ajax umgestellt werden. Anders sieht es für die zig Suchmaschinenoptimierer (auch verstanden als Webstatistik-Analytiker) aus.

Ohne ins technische Detail zu gehen, sei die Änderung kurz dargestellt. Aktuell sehen Suchanfragen bei Google so aus (Beispiel: seedfinance):
<ul>
	<li><a title="Google" href="http://www.google.com/search?q=seedfinance" target="_self">http://www.google.com/search?q=seedfinance</a></li>
</ul>
Nach der Umstellung würden die Ergebnisse wie folgt aussehen:
<ul>
	<li><a title="Google" href="http://www.google.com/#q=seedfinance" target="_self">http://www.google.com/#q=seedfinance </a></li>
</ul>
Ein kleiner, aber durchschlagender Unterschied, der durch das &#8220;#&#8221; hervorgerufen wird.

<strong>Stichwort-Analyse obsolet</strong>

Kann man heute mit fast jedem Webanalyse-Tool sehen, über welches Stichwort Besucher auf die eigene Seite kommen, wird das nach einer möglichen Umstellung nicht mehr möglich sein. Alles was nach dem &#8220;#&#8221; kommt, wird von Browsern nicht mehr weitergegeben. Als Referrer wird in den Analysetools nur noch google.com angezeigt. Man steht also im Dunkeln, wenn man wissen möchte, über welche Suchbegriffe Nutzer auf die eigene Seite gelangt.

<strong>Die Lösung</strong>

Die Lösung ist nur eine Hypothese und nicht jeder wird sich über diese freuen. Wie <a title="KingNils.de: Google plant das Ende des Suchbegriff-Trackings" href="http://kingnils.de/wordpress/2009/02/03/google-plant-das-ende-des-suchbegriff-trackings/" target="_self">KingNils vermutet</a>, könnte es allerdings doch ein Tool geben, welches den Suchbegriff weitergibt: <a title="Google Analytics" href="http://www.google.com/analytics/" target="_self">Google Analytics</a>. Welch brillanter Schachzug seitens Google &#8211; sollte es dazu kommen.

<strong>SEO/SMO kann mehr</strong>

Natürlich wird eine Umstellung von Google auf eine ajax-basierende Suchfunktion nicht das Ende für jeden <a title="Wikipedia: Suchmaschinenoptimierung" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Suchmaschinenoptimierung" target="_self">SEO/SMO</a> bedeuten. Viel Arbeit besteht auch darin Seiten überhaupt erst für Suchmaschinen fit zu machen und sie bei Google und anderen Suchmaschinen auf den Top-Plätzen zu platzieren. Dennoch fällt ein sehr wichtiges Feedback-Element weg. Düster sieht es jedoch für reine Webanalyse- und nicht breit aufgestellte Anbieter aus.]]></content:encoded>
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		<title>Interview mit David Dostal vom VC Centralway</title>
		<link>http://www.seedfinance.de/2009/02/09/interview-mit-david-dostal-vom-vc-centralway/</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Feb 2009 11:55:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Dengler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[David (Xing-Profil), bitte erzähle den Lesern doch einleitend ein bisschen was zu Deiner Person. Was hast Du bisher in Deinem Leben angestellt und was machst Du aktuell? Ich kann mich noch genau daran erinnern, irgendwann 1995 an einem Nachmittag, sagte mein Vater zu mir: „Komm lass uns mal dieses Internet probieren, ich habe jetzt schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong><a href="http://www.seedfinance.de/wp-content/uploads/2009/02/david-dostal.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2370" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="david-dostal" src="http://www.seedfinance.de/wp-content/uploads/2009/02/david-dostal.jpg" alt="" width="100" height="130" /></a>David (<a title="Xing-Profil: David Dostal" href="https://www.xing.com/profile/David_Dostal/" target="_self">Xing-Profil</a>), bitte erzähle den Lesern doch einleitend ein bisschen was zu Deiner Person. Was hast Du bisher in Deinem Leben angestellt und was machst Du aktuell?</strong>

Ich kann mich noch genau daran erinnern, irgendwann 1995 an einem Nachmittag, sagte mein Vater zu mir: „Komm lass uns mal dieses Internet probieren, ich habe jetzt schon einiges davon gehört&#8230;“.

1996 lancierten mein Vater und ich die Gynäkologenplattform <a title="Gyn.de" href="http://www.gyn.de" target="_self">gyn.de</a>. Mein Vater ist Frauenarzt und wollte seinen Kollegen eine Plattform zur Verfügung stellen, auf der sie sich über die verschiedensten gynäkologischen Themen informieren und austauschen können.

Da ich bereits früh das Programmieren begonnen habe und mein Vater technisch auch fit war, mieteten wir uns Webspace und entwickelten die Seite. Diese wurde im Laufe der Zeit vermehrt von Frauen besucht und um die Jahrtausendwende wurde es zu einer Seite „von Frauen für Frauen“. Die Gynäkologen spielte nur noch eine Nebenrolle, wenn auch stets eine Wichtige. Heute ist gyn.de ein erfolgreiches Frauenportal, welches auf einem medizinischen Fundament basiert.

Nach meinem Studium der Wirtschaftsinformatik gründete ich eine Webentwicklungsfirma, die gyn.de laufend weiterentwickelte und betrieb. Im Laufe der Zeit lernte ich den Internetinvestor Martin Saidler mit seiner <a title="Centralway Holding AG" href="http://centralway.com" target="_self">Centralway Holding AG</a> kennen. Da er sich mit seinen Investments auf Central Eastern Europe konzentriert und ich tschechisch spreche sowie die Mentalität dieser Länder kenne, sahen wir Synergieeffekte in einer Zusammenarbeit.

Heute bin ich einer von drei Managing Partnern und Gründern der Centralway Management GmbH. Diese Gesellschaft ist der operative Arm der Centralway Holding AG. Mein Aufgabenschwerpunkt liegt im operativen Beteiligungsmanagement, beispielsweise bin ich momentan für zwei Monate in der tschechischen Republik und in der Slowakei unterwegs, um intensiv Firmen zu betreuen.

<strong>Kannst Du das Geschäftsmodell bzw. die hinter Centralway und Founderlab stehende Philosophie beschreiben? Wie hängen diese zwei Unternehmen zusammen?</strong>

Wie oben bereits erläutert ist die Centralway Gruppe ein Venture Capitalist, der seit 1999 in Internet-Startups und Mediaunternehmen investiert (u.a. Scout24). Hinter Centralway stehen Martin Saidler, Thomas Czekala (<a title="Xing-Profil: Thomas Czekala" href="https://www.xing.com/profile/Thomas_Czekala/" target="_self">Xing-Profil</a>) und ich. Ein kompletter Überblick über unsere Beteiligungen und Exits findet sich auf unserer <a title="Centralway Holding AG" href="http://www.centralway.com" target="_self">Website</a>.

<a title="Founderlab.com" href="http://www.founderlab.com" target="_self">Founder Lab</a> wird von der Centralway Management GmbH betrieben. Es ist ein Blog auf dem Gründer, Startups und Unternehmen über alle Neuigkeiten bloggen können. Desweiteren können sie sich aber auch direkt auf der Seite um eine Finanzierung durch Centralway bewerben. Mit Hilfe des Online Video Recorders gibt es die Möglichkeit, ein Video über eine Idee oder über ein Geschäftsmodell aufzunehmen. Nach der Aufnahme landet dieses Video im persönlichen Founder Lab-Account des Users. Wir bewerten das Video, diskutieren es mit dem Bewerberteam in unserem Online Chat und unterstützen passende Konzepte anschließend bei der Finanzierung sowie mit Coaching im operativen Geschäft.

<strong>Ich gehe davon aus, dass Ihr Startup-Gründer vor einer positiven Investitionszusage auch persönlich kennenlernen wollt, oder?</strong>

Ja, natürlich. Vorerst klären wir telefonisch oder per Mail, ob grundsätzlich unsere Investitionskriterien erfüllt werden. Wenn ja, dann findet ein persönliches Treffen statt.

<strong>Was ist der USP von Centralway im Vergleich zu anderen Seed-Investoren? Warum sollte ein Startup Centralway gegenüber anderen Investoren bevorzugen?</strong>

Unsere USPs sind unsere langjährigen Erfahrungen als Unternehmer im Internet-/Online-Sektor. Die Centralway Gruppe investiert ausschließlich in Online-Geschäftsmodelle, da wir diese verstehen. Desweiteren arbeiten wir aktiv mit den einzelnen Unternehmen zusammen und unterstützen diese im operativen Management. Das investierte Geld kommt zu 100% aus dem eigenen Topf, welcher sich in den letzten 10 Jahren angesammelt hat.

Somit ist Centralway nicht gezwungen Geld zu investieren, weil ein dritter Geldgeber im Nacken sitzt und seinen Profit sehen will. Wenn investiert wird, dann nur durch 100% Überzeugung vom Geschäftsmodell und vom Team. Und das spricht wiederum für die „funded company“. Hierdurch bekommt das Unternehmen eine Bestätigung, dass nicht nur aufgrund von Investmentrestriktionen investiert wurde.

<strong>Centralway hat vor kurzem <a title="Founderlab: Centralway legt den 10 Mio. EUR Central Eastern Europe iPhone Fonds auf" href="http://founderlab.com/2009/01/15/centralway-legt-den-10-mio-eur-central-eastern-europe-iphone-fonds-auf/" target="_self">bekannt gegeben</a>, dass ein 10 Mio. Euro Fonds aufgelegt wurde, der ausschließlich in Gründer und Startups investiert, die iPhone-Applikationen entwickeln. Warum seid Ihr so von der Apple-Plattform überzeugt? Wie schätzt Ihr die Entwicklung andere Plattformen für Mobiltelefone ein? Insbesondere auch Android von Google?</strong>

Die Kombination von iPhone und iTunes ist ein genialer Schachzug von Apple. Die Produkte sind integriert und harmonieren. Gleichzeitig wird Entwicklern die Möglichkeit gegeben, Software für ein zukunftsträchtiges Produkt zu entwickeln und dieses über einen Online-Shop (iTunes) zu vertreiben. Mit diesem Konzept ist Apple anderen Mobilplattformen einiges voraus.

Um die Frage zu beantworten, wie es mit anderen Mobilplattformen aussieht, insbesondere mit Google Android, möchte ich einen Vergleich herstellen zu Windows und Linux. Windows ist ein Produkt und besitzt dementsprechend Produktcharakter: man zahlt für das Produkt Geld, dafür bekommt man Support und regelmäßige Updates. Der Quellcode der Software ist nicht einsehbar. Die Plattform lässt eine einfache Programmierung von Software zu.

Im Gegensatz dazu Linux, meist kostenlos, offener Quellcode, sprich jeder kann es verändern und sich sein eigenes Betriebssystem erstellen. Linux ist oft nicht kompatibel zu diverser Hardware und hat sich nicht wirklich im Desktopbereich, also bei den Endanwendern, durchgesetzt. Windows hingegen ist weit verbreitet, weil es einen definierten Standard aufweist, auf dem bspw. die Hersteller von Hardware aufbauen können.

Ich denke zwischen Apple‘s iPhone und Google‘s Android wird es sich ähnlich verhalten wie zwischen Windows und Linux. Das iPhone ist das Produkt mit einer Schnittstelle für Entwickler (iPhone Apps) und Google Android wird das „Linux“ unter den Mobiltelefonen sein.

<strong>Der iPhone-Fonds hat den regionalen Investitionsschwerpunkt auf Central Eastern Europe. Warum diese regionale Einschränkung? Das heißt, Gründer aus deutschsprachigen Ländern habe keine Chance auf eine Finanzierung aus dem Fonds?</strong>

In Central Eastern Europe hat Centralway einen guten Namen, hat viele Unternehmen zum Erfolg geführt und gute Bewertungen bei Exits erzielt. Deswegen liegt unsere Fokussierung auf CEE. Dies bedeutet aber nicht, dass sich Unternehmen aus anderen Regionen, wie beispielsweise Deutschland, nicht um eine Finanzierung bewerben können.

<strong>Kannst Du uns Kennzahlen zum Portfolio von Centralway nennen? Welchen Anteil Eurer Beteiligungen musstet Ihr bisher abschreiben? Wie lang ist die durchschnittliche Haltedauer von Beteiligungen? Wie viel Prozent der Anteile haltet Ihr im Durchschnitt an Startups bei deren erster Finanzierungsrunde? Wie hoch ist die durchschnittliche Finanzierungssumme? </strong>

Die Anzahl unserer gleichzeitigen Beteiligungen ist überschaubar, da wir nicht auf Quantität, sondern auf Qualität in unserem Portfolio setzen. Nur so können wir auch eine aktive Betreuung der Unternehmen gewährleisten. Im Augenblick besteht unser Portfolio aus <a title="Invia.cz" href="http://www.invia.cz/" target="_self">invia.cz</a> (grösstes CEE-Reiseportal), <a title="Ceknito.sk" href="http://www.ceknito.sk" target="_self">ceknito.sk</a> (größtes slowakisches Videoportal), <a title="Webnode.com" href="http://www.webnode.com" target="_self">webnode.com</a> (2. Preis bei <a title="LeWeb 2008" href="http://www.lewebparis.com/" target="_self">LeWeb 2008</a> in Paris), <a title="gyn.de" href="http://www.gyn.de" target="_self">gyn.de</a> (deutsche Frauencommunity) und <a title="Proseller.ch" href="http://www.proseller.ch/" target="_self">Proseller</a> (b2b IT-Plattform für die Schweiz) und <a title="finder.ch" href="http://www.finder.ch" target="_self">finder.ch </a>(Preissuchmaschine).

Wir mussten bis jetzt sehr, sehr wenige Beteiligungen abschreiben, genau gesagt ging eine einzige Beteiligung in die Hose. Die durchschnittliche Haltedauer beträgt zwischen ein und drei Jahren. Es ist von Fall zu Fall verschieden, wie viel Prozent wir bei der ersten Finanzierungsrunde halten, aber in der Regel sind es so um die 10 Prozent. Die  Finanzierungssumme ist widerrum sehr unterschiedlich, aber sie beträgt normalerweise zwischen 20.000 und 500.000 EUR.

<strong>Was waren Deiner Meinung nach die Gründe für das Scheitern der oben erwähnten Portfoliogesellschaft? Welche Tipps kannst Du Gründern daraus mit auf den Weg geben?</strong>

Das Konzept war gut, aber zu früh. Es wurde gestartet als es noch keine Nachfrage gab. Erst nach dem Markteintritt wurde klar, dass der Finanzbedarf für eine alleinige  Markterschliessung zu hoch ist und somit das zu tragende Risiko nicht akzeptabel war. Damals dachten wir, dass bereits andere Wettbewerber weiter wären.

Viele Beispiele zeigen, dass es einfach ist als Verfolger oder mit mehreren Konkurrenten ins Rennen zu gehen. Man muss sofort die Reißleine ziehen, wenn man zu früh oder alleine rennt. Als Profi muss man in der Lage sein, schnell zu entscheiden und Dinge abzuschliessen. Wir können dies, mussten es aber bislang nur einmal machen.

<strong>Sind bei Euren Beteiligungen bereits erste Auswirkungen des wirtschaftlichen Abschwungs zu spüren? Wie beurteilst Du die aktuelle gesamtwirtschaftliche Situation für Startups? Welche Tipps kannst Du Startup-Gründern in der jetzigen Situation geben?</strong>

Um ehrlich zu sein, nein wir spüren bei unseren Beteiligungen momentan keine dramatischen Auswirkungen des Abschwungs. Das Funding für Startups ist generell ganz klar zurückgegangen. Der Markt befindet sich gerade in einer Konsolidierungsphase, die meiner Meinung sehr gut tut.

In den letzten zwei Jahren sind so viele Internet-Startups mit schlechten Geschäftsmodellen aus dem Boden geschossen, dass es nun an der Zeit den Markt um diese zu bereinigen. In der jetzigen Zeit gilt es für Gründer und Startups Durchhaltevermögen zu beweisen und die monatliche Burnrate zu senken. Die Zeiten werden wieder besser, sicher.

<strong>Auf der anderen Seite bietet ein wirtschaftlicher Abschwung für Investoren auch hervorragende Chancen, da die Bewertungen sehr stark fallen. Konntet Ihr bereits niedrigere Bewertungen feststellen? Wie habt Ihr vor zu agieren?</strong>

Ja, es haben sich in den letzten drei Monaten Firmen bei uns gemeldet, die sich Mitte 2008 zu sehr hohen Bewertungen um ein Funding beworben haben, diesmal zu wesentlichen niedrigeren Preisen. Natürlich bietet es diese Zeit nahezu an eine Einkaufstour zu starten. Und wir haben diese auch bereits begonnen.

<strong>Was ist Dein persönlicher Ausblick auf die Entwicklung der Venture Capital- und Startup-Branche 2009?</strong>

Ich denke, dass die momentane Situation sehr gute Geschäftsmodelle und Unternehmer hervorbringen wird. Gerade in der heutigen Zeit sind gute Unternehmer gefragt, die wirtschaftlich denken und handeln können. Ich bin mir sicher, dass wir gute Geschäftsmodelle und Teams erleben, die durch Ihre Qualitäten überzeugen. Auf der anderen Seite werden sich Gründer natürlich zweimal überlegen, ob sie nun ihr Business starten und die Durststrecke durchstehen, oder lieber noch ein Weilchen warten sollen.

Die Venture Capital-Szene, die im Online-Sektor aktiv ist, wird weiterhin auf Investmentsuche sein. Aber die Bewertungen sind lange nicht mehr die von vor 2 Jahren, wovon momentan Investoren profitieren, die jetzt Geld zum investieren haben.

Zusammengefasst kann ich sagen, dass 2009 ein sehr spannendes Jahr wird und sich Opportunitäten zeigen werden, sowohl für Gründer und Startups als auch für Investoren.

<strong>David, ganz herzlichen Dank für das Interview und weiterhin viel Erfolg mit Centralway!</strong>]]></content:encoded>
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		<title>Wrap-up #14: Ist Twitter 250 Mio. US-$ wert? Weiterhin: DLD, Google, Verlagsgeschäft, P2P-Lending</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Jan 2009 06:48:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Dengler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wieviel ist Twitter wert? Diese Frage dürften sich vermutlich schon viele gestellt haben. Das Unternehmen betreibt zwar eine äußerst beliebte Kommunikations-Plattform, allerdings fehlt hinter dieser noch ein tragfähiges Geschäftsmodell. Vor kurzem hat Twitter noch eine Übernahmen durch Facebook für 500 Mio. US-$ ausgeschlagen, welche überwiegend in Facebook-Anteilen hätte bezahlt werden sollen. TechCrunch berichtet nun, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.seedfinance.de/wp-content/uploads/2009/01/twitter-logo.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2392" title="twitter-logo" src="http://www.seedfinance.de/wp-content/uploads/2009/01/twitter-logo.jpg" alt="" width="70" height="76" /></a>Wieviel ist <a title="Twitter" href="http://www.twitter.com" target="_self">Twitter</a> wert? Diese Frage dürften sich vermutlich schon viele gestellt haben. Das Unternehmen betreibt zwar eine äußerst beliebte Kommunikations-Plattform, allerdings fehlt hinter dieser noch ein tragfähiges Geschäftsmodell. Vor kurzem hat Twitter noch eine <a title="TechCrunch: Acquisition Dance Between Facebook And Twitter Over For Now?" href="http://www.techcrunch.com/2008/11/24/acquisition-dance-between-facebook-and-twitter-over-for-now/" target="_self">Übernahmen durch Facebook für 500 Mio. US-$</a> ausgeschlagen, welche überwiegend in <a title="Facebook" href="http://www.facebook.com" target="_self">Facebook</a>-Anteilen hätte bezahlt werden sollen.

TechCrunch <a title="TechCrunch: Twitter Raising New Cash At $250 Million Valuation" href="http://www.techcrunch.com/2009/01/24/twitter-raising-new-cash-at-250-million-valuation/" target="_self">berichtet nun</a>, dass Twitter eine Finanzierungsrunde mit einer Bewertung von 250 Mio. US-$ abgeschlossen hat. Unbestätigten Quellen zufolge soll <a title="Institutional Venture Partners" href="http://www.ivp.com/" target="_self">Institutional Venture Partners</a> eingestiegen sein. Weiterhin berichtet TechCrunch, dass Twitter bei seiner Suche nach Investoren, die zu einer Bewertung von 250 Mio. US-$ bereit sind einzustiegen, mehr als eine Absage bekommen hat.

Falls Twitter tatsächlich eine Finanzierungsrunde zu einer Bewertung von 250 Mio. US-$ abschließen konnte, dann wäre <a title="Web-Strategist: Twitter’s Valuation, $73.52 an Active User? " href="http://www.web-strategist.com/blog/2009/01/25/twitters-valuation-7352-an-active-user/" target="_self">Jeremiah Owyang zufolge</a> jeder aktive Twitter-User mit 73,52 US-$ bewertet. Und das, obwohl die vielen User bisher nichts als enorme Kosten verursachen&#8230;

<strong>DLD: Zukunft der Medien, Welt ohne Verleger</strong>

Die Financial Times Deutschland <a title="FTD: Welt ohne Verleger" href="http://www.ftd.de/technik/medien_internet/:Zukunft-der-Medien-Welt-ohne-Verleger/465993.html" target="_self">berichtet</a> über eine interessante Debatte auf der <a title="Digital Life Design Conference" href="http://www.dld-conference.com/" target="_self">DLD</a>, an welcher u.a. auch <a title="Wikipedia: Michael Arrington" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Michael_Arrington" target="_self">Michael Arrington</a> von <a title="TechCrunch" href="http://www.techcrunch.com" target="_self">TechCrunch</a> beteiligt war. Bei der Debatte ging es darum, ob die klassischen Verleger zukünftig noch gebraucht werden.

<a title="Wikipedia: Carolyn McCall" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Carolyn_McCall" target="_self">Carolyn McCall</a>, die Chefin des britischen Verlagshauses <a title="Guardian Media Group" href="http://www.gmgplc.co.uk/" target="_self">Guardian Media Group</a>, erläutert das Dilemma, in welchem die Medienkonzerne stecken. Das Flaggschiff des britische Traditionshaus, die Tageszeitung &#8220;<a title="Guardian" href="http://www.guardian.co.uk/" target="_self">Guardian</a>&#8220;, erreicht mit der Printpublikation 350.000 Leser. Online werden dagegen 27 Mio. Nutzer weltweit erreicht. Trotz der deutlich höheren Reichweite über das Netz, werden dort nur 25 Prozent des Umsatzes generiert (ich persönlich hätte weniger geschätzt). McCall zufolge können die Tageszeitung alleine mit diesen Umsätzen nicht überleben.

<strong>Marissa Mayer von Google im Interview</strong>

Passend zur oben genannten Debatte auf der DLD <a title="Netzökonom: Marissa Mayer: „Google muss viel mehr Inhalte anzeigen&quot;" href="http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/archive/2009/01/26/google-muss-viel-mehr-inhalte-anzeigen-quot.aspx" target="_self">veröffentlichte der Netzökonom</a> ein Interview mit <a title="Wikipedia: Marissa Mayer" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Marissa_Mayer" target="_self">Marissa Mayer</a>, welche bei Google die Entwicklung der Suchmaschine maßgeblich voran treibt. Im Interview wird Marissa Mayer mit der Tatsache konfrontiert, dass viele Verlage enttäuscht sind, weil Google Adsense ihnen nicht die erhofften Erlöse bringt. Als Antwort führt sie an:
<blockquote><a title="Wikipedia: Eric Schmidt" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Eric_Schmidt" target="_self">Eric Schmidt</a> hat in der Vergangenheit schon gesagt, dass die Online-Werbemodelle mit Nachrichten, vor allem mit Qualitätsjournalismus, effektiver werden müssen. Auf diesem Feld muss noch mehr Erfahrung gesammelt werden.</blockquote>
Liegt das Problem der Verlage somit nicht an ihrem Geschäftsmodell, sondern an der Effektivität der für dieses Segment verfügbaren Online-Werbemodelle? Wie könnten Online-Werbemodelle aussehen, die für den Qualitätsjournalismus effektiver sind als die bisher am Markt vorhandenen? Interessante Fragen&#8230; Wer die Antwort darauf hat, ist mit Sicherheit ein gemachter Mann (bzw. eine gemachte Frau).

<strong>Beaufsichtigung von P2P-Kreditplattformen</strong>

Das Europäische Parlament <a title="Europäisches Parlament: Call for EU legislation to encourage microcredit schemes" href="http://www.europarl.europa.eu/news/expert/infopress_page/042-46576-019-01-04-907-20090119IPR46575-19-01-2009-2009-false/default_en.htm" target="_self">beschäftigt sich</a> mit einer zukünftigen Regulierung des P2P-Kreditmarktes. Mit einer Regulierung des P2P-Lendings soll ein EU-weiter Rahmen geschaffen werden, der es Anbietern ermöglicht Privatkredite zu vermitteln.

In Deutschland ist eine direkte Vermittlung von Privatkrediten aufsichtsrechtlich bisher nicht möglich. <a title="Smava.de" href="http://www.smava.de" target="_self">Smava</a> hat hierzu beispielsweise die <a title="biw AG" href="http://www.biw-bank.de/" target="_self">Bank für Investments und Wertpapiere</a> (biw AG) zwischengeschaltet. Demgegenüber ist eine direkte Vermittlung in anderen Ländern der EU möglich (z.B. vermittelte Smava in Polen Privatkredite ohne ein dazwischengeschaltetes Kreditinstitut). Wie weit wird und sollte eine staatliche Beaufsichtigung des Marktes für P2P-Lending gehen (sofern diese generell überhaupt benötigt wird)?]]></content:encoded>
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		<title>Wrap-up #8: Facebook Connect, Google Friend Connect, Trackback, wer-kennt-wen, BuyVIP, Zappos, Etsy, Cyberport</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Jan 2009 12:33:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Dengler</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[Seit etwas mehr als einem Monat ist <a title="google.com/friendconnect" href="http://www.google.com/friendconnect/" target="_self">Google Friend Connect</a> nun online. Einige Blogs haben schon damit experimentiert und das Widget in die Sidebar integriert. Doch nun kommen erste fragende Stimmen auf: Was bringt Google Friend Connect wirklich? Dies fragt sich unter anderem <a title="AlterFalter: Google Friend Connect: Konkurrenz für… was?" href="http://www.alterfalter.de/2008/12/06/google-friend-connect-konkurrenz-fuer-was/" target="_self">AlterFalter</a>. Ebenso stellt sich das <a title="Meinungs-Blog.de: Google Friend Connect bringt irgendwie nichts" href="http://www.meinungs-blog.de/google-friend-connect-bringt-irgendwie-nichts/" target="_blank">Meinungs-Blog</a> und <a title="derEcki: Google Friend Connect Gadget" href="http://www.derecki.de/2009/01/11/google-friend-connect-gadget/" target="_blank">derEcki</a> die Frage und haben als Konsequenz das Widget jetzt gar wieder entfernt, da es dem Anschein nach keinen Nutzen stiftet und somit im Augenblick keinen Sinn macht.

Das Meinungs-Blog kritisiert insbesondere, dass der Community-Gedanke hinter Google Friend Connect nicht funktioniert. Demgegenüber steht Facebook Connect, auf was z.B. <a title="2-blog.net: Facebook Connect verbindet alles" href="http://www.2-blog.net/2008/facebook-connect-verbindet-alles/" target="_self">2-blog.net</a> setzt und dessen Integration mir ganz hervorragend gefällt. Anders als bei Friend Connect steht hinter Facebook Connect die Facebook Community. Facebook Connect ermöglicht es also das eigene Blog (bzw. die eigene Website) mit der Community hinter Facebook zu verbinden, was ich durchaus als sinnvoll erachte (z.B. dass Kommentare in einem Blog im Newsfeed auf Facebook erscheinen). Auch bin ich mir sicher, dass Facebook Connect, im Gegensatz zu Google Friend Connect, einen hohen Anteil zur Reichweite beitragen kann. Sobald ich etwas mehr Zeit habe, werde ich auf seedfinance.de Facebook Connect installieren.

<strong>In eigener Sache</strong>

Der Artikel &#8220;<a title="Seedfinance.de: Geschäftsmodell für Soziale Netze ist endlich gefunden" href="http://www.seedfinance.de/2009/01/05/geschaeftsmodell-fuer-soziale-netze-ist-endlich-gefunden/" target="_self">Geschäftsmodell für Soziale Netze ist endlich gefunden</a>&#8221; von seedfinance.de-Autor <a title="Xing-Profile: Daniel Verst" href="https://www.xing.com/profile/Daniel_Verst/" target="_self">Daniel Verst </a>ist der bisher erfolgreichste Artikel hier im Blog. Daniel hat es mit diesem Artikel sogar ins Radio geschafft und durfte vergangenen Samstag der Sendung <a title="trackback.fritz.de" href="http://trackback.fritz.de" target="_self">Trackback</a> des Radiosenders <a title="Fritz.de" href="http://fritz.de/" target="_self">FRITZ </a>ein Interview geben. Trackback ist eine wöchentliche Radiosendung, die sich mit Themen rund um Blogs und Podcasts beschäftigt und jeden Samstag zwischen 18 und 20 Uhr ausgestrahlt wird. Die vergangene Sendung mit Daniel kann als <a title="trackback.fritz.de: TRB 111: Blogverkauf, Netzkompetenz, TruemanTV" href="http://trackback.fritz.de/2009/01/10/trb-111-blogverkauf-netzkompetenz-truemantv/" target="_blank">MP3-File heruntergeladen</a> werden. Sehr zu empfehlen ist auch der <a title="RSS-Feed für die Podcasts der Sendung Trackback" href="http://trackback.nureinhobby.org/category/podcast/feed" target="_self">RSS-Feed für die Podcasts der Sendung</a>.
<p class="MsoNormal"><strong>Google mit Zahlen zu den Werbekunden</strong></p>
<p class="MsoNormal">Lange Zeit hat Google ein großes Geheimnis um die Zahl seiner Werbekunden gemacht. Doch wie das so bei den meisten Geheimnissen früher oder später ist, werden sie irgendwann gelüftet. Auf stattliche 1 Million Werbekunden kommt Google zum Jahresende 2007 (so angegeben in einer Meldung an die amerikanische Börsenaufsicht SEC). Seit 2003 stieg die Anzahl an Werbekunden enorm. 2003 hatte Google noch 89.000 Werbekunden, 2004 schon 201.000, 2005 stieg die Zahl auf 360.000 und 2006 sogar auf 600.000. Aktuelle Expertenschätzungen <a title="Internet World Business: Google verrät die Zahl seiner Werbekunden" href="http://www.internetworld.de/Nachrichten/Werbung/Google-verraet-die-Zahl-seiner-Werbekunden" target="_self">gehen davon aus</a>, dass sich die Zahl der Werbekunden im Jahr 2008 auf ca. 1,5 Millionen beläuft (ausgehend von den Wachstumsraten der Vorjahre).</p>
<p class="MsoNormal">Die New York Times <a title="Bits: Google: 1 Million Advertisers in 2007, More Now" href="http://bits.blogs.nytimes.com/2009/01/08/google-1-million-advertisers-in-2007-more-now/" target="_self">meldet</a> in ihrem Weblog <a title="Bits Blog" href="http://bits.blogs.nytimes.com" target="_self">Bits Blog</a>, dass die durchschnittlichen Werbeausgaben pro Werbekunden seit 2003 kaum wachsen und sich auf jährlich rund 16.000 Dollar belaufen. Für die Tatsache, dass Google mit AdWords insbesondere auch den LongTail abgedeckt und somit sehr viele kleine Werbetreibende hat, finde ich diese Zahl allerdings schon sehr beachtlich. Burkhard Schneider vom best-practice-business.de <a title="Best-Practice-Business: Google: Mit dem LongTail zum Erfolg" href="http://www.best-practice-business.de/blog/?p=6136" target="_self">wagt einen Ausblick</a> auf die Entwicklung der Werbeeinnahmen bei Google im Jahr 2009.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Ist WKW bald die größte deutsche Community?</strong></p>
<p class="MsoNormal"><a title="Wer-kennt-wen.de" href="http://wer-kennt-wen.de" target="_self">Wer-kennt-wen</a>, das Social Network mit den beeindruckenden Wachstumsraten, scheint auch im Jahr 2009 auf der Überholspur zu bleiben. Zumindest geurteilt nach den Zahlen der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (<a title="IVW.de" href="http://ivw.de/" target="_self">IVW</a>). Im Dezember 2008 kommt WKW auf 133,9 Mio. Visits und 4,3 Mrd. Page Impressions. WKW liegt damit zum zweiten Mal vor der ehemals größten deutschen Community <a title="StudiVZ" href="http://www.studivz.de" target="_self">StudiVZ</a> (<a title="Deutsche-Startups: Neue Bestmarke für wer-kennt-wen" href="http://www.deutsche-startups.de/2009/01/09/neue-bestmarke-fuer-wer-kennt-wen/" target="_self">via</a>). Interessante Grafiken, welche die IVW-Zahlen der in Deutschland tätigen Social Networks vergleichen, <a title="Netzökonom: Wer-kennt-wen drängt an die Spitze" href="http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/archive/2009/01/09/wer-kennt-wen-dr-228-ngt-an-die-spitze.aspx" target="_blank">gibt es beim Netzökonom</a>. Gespannt bin ich, wann es endlich AGOF- oder IVW-Zahlen von Facebook gibt.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Zahlen aus dem E-Commerce</strong></p>
<p class="MsoNormal">Gleich eine ganze Reihe an spannenden Zahlen von E-Commerce-Anbietern gab es die vergangenen Tage bei <a title="Exciting Commerce" href="http://www.excitingcommerce.de" target="_self">Exciting Commerce</a>. Demnach plant <a title="BuyVIP" href="http://www.buyvip.de" target="_blank">BuyVIP</a> 2009 europaweit <a title="Exciting Commerce: Shopbörse: BuyVIP peilt 70 Mio. Euro Umsatz für 2009 an" href="http://www.excitingcommerce.de/2009/01/buyvip-peilt-70.html" target="_self">70 Mio. Euro umzusetzen</a>. Aktuelle Umsatzzahlen für 2008 nennt der BuyVIP- Mitgründer <a title="Xing-Profile: Gerald Heydenreich" href="https://www.xing.com/profile/Gerald_Heydenreich" target="_self">Gerald Heydenreich</a> allerdings nicht. Im ersten Halbjahr wurden demnach 12 Mio. Euro umgesetzt, nach 6 Mio. Euro im Gesamtjahr 2007. Interessant ist der Vergleich zu <a title="Brands4Friends" href="http://www.brands4friends.de" target="_self">Brands4Friends</a> und <a title="vente-privee.com" href="http://www.vente-privee.com" target="_blank">vente-privee.com</a>, welche demnach für 2008 mit Deutschlandumsätzen von 30 Mio. bzw. 25 Mio. Euro rechnen.</p>
<p class="MsoNormal">Mit einem <a title="Exciting Commerce: Zappos steigert Nachfrage auf 1 Mrd. Dollar für 2008" href="http://www.excitingcommerce.de/2009/01/zappos.html" target="_self">Umsatz von über 1 Mrd. US-Dollar</a> hat der US-Schuhversender <a title="Zappos.com" href="http://www.zappos.com" target="_self">Zappos</a> sein Ziel für 2008 erreicht, so der Finanzchef <a href="http://blogs.zappos.com/blogs/ceo-and-coo-blog/2009/01/07/the-power-of-1">im Blog</a>. Sehr beachtlich, wenn man bedenkt, dass Zappos im Jahr 2003 noch keine 70 Mio. US-$ Umsatz gemacht hat. <a title="Etsy.com" href="http://www.etsy.com" target="_self">Etsy</a> hat im Jahr 2008 einen <a title="Exciting Commerce: Etsy verdreifacht Umsätze von Januar bis Dezember 2008" href="  http://www.excitingcommerce.de/2009/01/etsy-verdreifac.html" target="_blank">Umsatz von 88,3 Mio. US-$ erzielt</a>, nach unter 30 Mio. US-$ im Jahr 2007. Das gesetzte Ziel von 100 Mio. US-$ Umsatz konnte somit nicht erreicht werden, was u.a. mit Sicherheit am turbulenten Jahr 2008 lag (CEO ist zurückgetreten, weitere zwei Gründer haben das Unternehmen verlassen).</p>
<a title="CyberPort" href="http://www.cyberport.de" target="_blank">CyberPort</a>, eine <a title="Burda.de" href="http://burda.de/" target="_self">Burda</a>-Tochter, hat als erster Elektronikversender seine Umsätze für 2008 veröffentlicht. Diese konnten gegenüber 2007 <a title="Exciting Commerce: Cyberport steigert Umsatz auf 182 Mio. Euro" href="http://www.excitingcommerce.de/2009/01/shopbrse-cyberp.html" target="_self">um 42 Prozent auf 181,7 Mio. Euro gesteigert werden</a>. Gründe für das starke Wachstum macht das Unternehmen leider nicht (zum Vergleich: <a title="Notebooksbilliger.de" href="http://www.notebooksbilliger.de/" target="_self">Notebooksbilliger</a> hat seine Umsatzerwartungen für 2008 zuletzt von 300 Mio. Euro auf 270 bis 280 Mio. Euro <a title="Exciting Commerce" href="http://www.excitingcommerce.de/2008/12/shopbrse-premie.html" target="_self">reduziert, </a>Home of Hardware (<a title="Home of Hardware" href="http://www.hoh.de" target="_self">HoH</a>) <a title="Exciting Commerce" href="http://www.excitingcommerce.de/2008/12/shopbrse-premie.html" target="_self">senkte seine Umsatzprognose</a> &#8211; von 100 Mio. Euro auf 80 Mio. Euro).]]></content:encoded>
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		<title>Wrap-up #7: Robert Basic, Startup-Bewertungen, Twitter, PR-Arbeit, Produktmanagement, Google, bettenjagd.de</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Jan 2009 20:54:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Dengler</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Profit]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Basic]]></category>
		<category><![CDATA[Vente Privee]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist soweit: Nach seinem in der Bloggerwelt kontrovers diskutierten Entschluss, den eigenen Blog basicthinking.de auf eBay zu versteigern, hat Deutschlands Vorzeigeblogger Robert Basic nun die Auktion eröffnet (&#62;&#62;zur Auktion). Die Auktion startete bei einem Euro und läuft noch bis zum 15.01. um 19:50 Uhr. Über seinen Entschluss den Blog zu verkaufen, berichteten sogar Spiegel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Es ist soweit: Nach seinem in der Bloggerwelt kontrovers diskutierten <a title="BasicThinking: Zeit, dass sich ws dreht" href="http://www.basicthinking.de/blog/2009/01/06/zeit-dass-sich-was-dreht/" target="_blank">Entschluss</a>, den eigenen Blog <a title="BasicThinking.de" href="http://www.basicthinking.de/blog" target="_blank">basicthinking.de</a> auf <a title="eBay" href="http://www.ebay.de" target="_blank">eBay</a> zu versteigern, hat Deutschlands Vorzeigeblogger Robert Basic <a title="BasicThinking: eBay-Auktionslink" href="http://www.basicthinking.de/blog/2009/01/09/ebay-auktionslink/" target="_blank">nun die Auktion eröffnet</a> (<a title="eBay-Auktion: Basic Thinking Blog" href="http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&amp;item=260343987629" target="_blank">&gt;&gt;zur Auktion</a>). Die Auktion startete bei einem Euro und läuft noch bis zum 15.01. um 19:50 Uhr.

Über seinen Entschluss den Blog zu verkaufen, berichteten sogar <a title="Spiegel Online: Robert Basic will sein Blog verkaufen" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,599775,00.html" target="_blank">Spiegel Online</a> und die <a title="Bild.de: Diesen Blog gibt's jetzt bei Ebay" href="http://www.bild.de/BILD/digital/technikwelt/2009/01/07/blog-auf-ebay-versteigert/robert-basic-verkauft-sein-online-tagebuch.html" target="_blank">Bild.de</a>. Damit dürfte es sich bei dem Verkauf wohl um einen der prominentesten eBay-Exits handeln. Robert schätzt, dass er mit einem Verkauf zwischen 10.000 und 100.000 Euro einnehmen wird. Immerhin generierte der Blog im vergangenen Jahr Werbeeinnahmen in Höhe von 37.000 Euro erzielt. Fraglich ist natürlich, inwiefern es einem Käufer gelingt, ebenso hohe Einnahmen zu erzielen, da diese bei Blogs schließlich sehr eng mit dem Autor verknüpft sind.

<strong>Startup-Bewertungen sinken um 25%</strong>

Nach Auswertungen von <a title="AngelSoft" href="http://www.angelsoft.net" target="_blank">AngelSoft</a>, einem Anbieter von Software für VCs und Business Angels, sind im vierten Quartal 2008 die Bewertungen für Startups um rund 25 Prozent gefallen (<a title="VentureBeat: Startup valuations declined 25 percent in Q4" href="http://venturebeat.com/2009/01/07/angelsoft-startup-valuations-declined-25-percent-in-q4/" target="_blank">via</a>). Überraschend ist diese Feststellung mit Sicherheit nicht. Dennoch sind derartige Aussagen natürlich immer kritisch zu hinterfragen. Da die Software von Angelsoft von 450 Business Angels und Venture Capital-Fonds genutzt wird, behaupte ich, dass das Ergebnis der Analyse doch ein recht guter Indikator ist.

<strong>Twitter erstickt am eigenen Erfolg</strong>

<img class="alignleft size-full wp-image-1564" title="twitter-logo" src="http://www.seedfinance.de/wp-content/uploads/2009/01/twitter-logo.jpg" alt="" width="94" height="94" />Diese durchaus interessante <a title="Alles2null:   Twitter ist tot - Oder: So erstickt man am eigenen Erfolg" href="http://www.alles2null.de/twitter-ist-tot-oder-so-erstickt-man-am-eigenen-erfolg/3178/" target="_blank">These</a> stellt Uwe Ramminger von <a title="alles2null.de" href="http://www.alles2null.de" target="_self">alles2null.de</a> auf. In Bezug auf das Link-Spamming und die Relevanz der Mitteilungen hat er in mit seiner These meiner Meinung nach absolut recht. Nichtsdestotrotz spreche ich Twitter als realtime Nachrichtendienst nach wie vor eine hohe Daseinsberechtigung zu. Da ich mir vorgenommen haben Twitter zukünftig mehr aktiv als passiv zu nutzen (trotz der Probleme!), lade ich alle herzlich als <a title="Mein Twitter-Profil" href="http://twitter.com/andi_d" target="_blank">Follower</a> ein

<strong>Erfolgreiche PR-Arbeit und alles über das Produktmanagement</strong>

Gleich zwei lesenswerte Artikel gab es die letzten Tage auf <a title="Gruenderszene.de" href="http://www.gruenderszene.de" target="_blank">Gruenderszene.de</a>. Die Aufstockung des Autorenteams im Dezember scheint erste Früchte zu tragen. Zum einen gibt Sascha Lagner <a title="Gruenderszene.de: Erfolgreiche PR-Arbeit für Startups – Persönlicher Kontakt zu Journalisten ist der Schlüssel" href="http://www.gruenderszene.de/marketing/erfolgreiche-pr-arbeit-fur-startups-%E2%80%93-personlicher-kontakt-zu-journalisten-ist-der-schlussel/" target="_blank">Startups Tipps zur Pressearbeit</a> und zum anderen beantwortet Till Göhre die Frage, <a title="Gruenderszene.de: Was ist Produktmanagement?" href="http://www.gruenderszene.de/marketing/was-ist-produktmanagement/" target="_blank">was Produktmanagement in Startups eigentlich bedeutet und inhaltlich umfasst</a>.

<strong>Drastische Stellenstreichungen bei Google</strong>

In einer Mitteilung vom 15. Dezember teilte Google der amerikanische Börsenaufsicht SEC mit, dass 4.300 freie Mitarbeiter, Teilzeitkräfte und Praktikanten beschäftigt sind. Die Personalzahlen wurden der Behörde mit dem Hinweis übermittelt, dass es sich dabei um ein Betriebsgeheimnis handelt. Dennoch wurde die Zahl heute bekannt. Im Oktober gab Google-Mitgründer Sergey Brian die Zahl der freien Mitarbeiter noch mit 10.000 an, was auf drastische Stellenstreichungen bei freien Mitarbeitern schließen lässt.

Google selbst bezeichnet die besagten 4.300 Mitarbeiter lediglich als einen Teil der Nicht-Festangestellten. Wie sich die rechnerische Differenz erklärt, möchte man lieber nicht verraten. Über Stellenstreichungen bei fest angestellten Mitarbeitern ist nichts bekannt. Insgesamt Beschäftigt Google nach der Mitteilung an die SEC 24.400 Mitarbeiter (inkl. freie Mitarbeiter, Teilzeitkräfte und Praktikanten). <a title="The Inquirer: Personaleinsparungen bei Google und Lenovo" href="http://www.theinquirer.de/2009/01/08/personaleinsparungen-bei-google-und-lenovo.html" target="_blank">via</a>

<strong>Bettenjagd.de erhält Finanzspritze</strong>

<a href="http://www.seedfinance.de/wp-content/uploads/2009/01/bettenjagd.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-2430" title="bettenjagd" src="http://www.seedfinance.de/wp-content/uploads/2009/01/bettenjagd.gif" alt="" width="170" height="146" /></a>Robert Elsner und Sebastian Pempelfort, die Geschäftsführer von <a title="bettenjagd.de" href="http://www.bettenjagd.de" target="_blank">Bettenjagd.de</a>, dürften sich wohl über ein Weihnachtsgeschenk am meisten gefreut haben. Wie kürzlich bekannt wurde, fiel vor dem Weihnachtsfest die positive Entscheidung für eine Förderung des Unternehmens durch die <a title="Investitionsbank Berlin" href="http://www.ibb.de" target="_blank">Investitionsbank Berlin</a> (IBB) im Rahmen des Programms &#8220;<a title="Investitionsbank Berlin: Profit" href="http://www.ibb.de/desktopdefault.aspx/tabid-228/" target="_blank">Profit</a>&#8220;, welches aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gespeist wird (<a title="Pressemitteilung bettenjagd.de: IBB investiert in Bettenjagd" href="http://download.bettenjagd.de/pressemitteilungen/PM06_IBB-investiert-in-Bettenjagd.pdf" target="_blank">Pressemitteilung, pdf)</a>.

Die damit eingeläutete Finanzierungsrunde ermöglicht dem Startup die Fortsetzung des bisherigen Wachstumskurses. Die bereitgestellten Mittel sollen insbesondere für den Ausbau der Plattform sowie zur Etablierung der Marke eingesetzt werden. Um die Förderkriterien für das Profit-Programm zu erfüllen, wurde der Geschäftssitz kurzerhand von Potsdam nach Berlin verlegt. Weiterhin ist an bettenjagd.de die <a title="Cycoon Projekt- und Beratungs OHG" href="http://cycoon.de/" target="_blank">Cycoon Projekt- und Beratungs OHG</a> beteiligt.]]></content:encoded>
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		<title>Auch bei Google kommt das Web 2.0 endlich an</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Nov 2008 12:56:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till Ohrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Nutzer]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Wiki Search]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie verschiedene Medien (u.a. cnet, TechCrunch) melden, wird Google in den nächsten Stunden ein Feature öffentlich machen, dass den Nutzern den Eingriff in die Suchergebnisse erlaubt. Damit scheint auch bei Google das Web 2.0 nun endlich angekommen zu sein. Die Erkenntnis, dass neben technischen, objektiven Algorithmen auch menschliche, subjektive Meinungen wichtig für die Qualität von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Wie verschiedene Medien (u.a. <a title="cnet: Google SearchWiki brings custom search results" href="http://news.cnet.com/8301-17939_109-10102750-2.html" target="_blank">cnet</a>, <a title="TechCrunch: Google, It Wasn't Broke" href="http://www.techcrunch.com/2008/11/21/google-it-wasnt-broke/" target="_blank">TechCrunch</a>) melden, wird <a title="Google.com" href="http://www.google.com" target="_blank">Google</a> in den nächsten Stunden ein Feature öffentlich machen, dass den Nutzern den Eingriff in die Suchergebnisse erlaubt. Damit scheint auch bei Google das Web 2.0 nun endlich angekommen zu sein. Die Erkenntnis, dass neben technischen, objektiven Algorithmen auch menschliche, subjektive Meinungen wichtig für die Qualität von Suchergebnissen sind, scheint also bei Google in einem ersten Schritt integriert worden zu sein.

Im Detail wird Google (eingeloggten) Nutzern erlauben die Suchergebnisse zu bewerten, neu zu ordnen (bzw. auch zu löschen) und zu kommentieren. Andere Nutzer werden die Möglichkeit haben z. B. die Kommentare einzusehen. Inwiefern die daraus gewonnen Daten dann wirklich in den Algorithmus mit einfließen, dazu schweigt Google.

<strong>Wirklich neu?</strong>

Aus meiner Sicht ist die gefundene Lösung natürlich kein Innovationssprung, da lediglich &#8220;geklaute&#8221; Features von z.B. <a title="Wikia.com" href="http://search.wikia.com/" target="_blank">Wiki Search</a>, <a title="Digg.com" href="http://digg.com/" target="_blank">digg</a>, oder <a title="del.icio.us" href="http://delicious.com/" target="_blank">del.icio.us</a> elegant integriert werden. Auf der anderen Seite muss man ganz klar herausstellen, dass Google sich mit diesem Schritt deutlich öffnet. Wie schon angemerkt ist natürlich fraglich, inwieweit diese Öffnung auch intern für den eigenen Algorithmus berücksichtigt wird und ob es nicht &#8220;nur&#8221; ein nettes Feature für einige Nutzer sein wird.
<p style="text-align: left;"><strong>Video</strong></p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/t8Pl1H0dIXE&amp;hl=de&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/t8Pl1H0dIXE&amp;hl=de&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object>

<strong>Screenshot</strong>

<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://i.i.com.com/cnwk.1d/i/bto/20081120/searchwiki_example_2.png" alt="" /></p>]]></content:encoded>
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		<title>Zum Wahltag: Barack Obama im Google Headquarter</title>
		<link>http://www.seedfinance.de/2008/11/04/zum-wahltag-barack-obama-im-google-headquarter/</link>
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		<pubDate>Tue, 04 Nov 2008 11:08:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till Ohrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Barack Obama]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>

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		<description><![CDATA[via: Baynado.de. Passend zum Wahlkampftag: Ein sehr schönes Video, welches vor knapp einem Jahr aufgenommen. Barack Obama wurde gefilmt als er im Google Headquarter zu Besuch war. Ein Video das sich definitiv zu schauen lohnt, auch wenn es etwas Überlänge hat. via: Baynado.de]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/m4yVlPqeZwo&amp;hl=de&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/m4yVlPqeZwo&amp;hl=de&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object>

via: <a title="Baynado: Barack Obama im Google Hauptquatier in Mountain View" href="http://www.baynado.de/blog/barack-obama-im-google-hauptquatier-in-mountain-view/" target="_blank">Baynado.de. </a>Passend zum Wahlkampftag: Ein sehr schönes Video, welches vor knapp einem Jahr aufgenommen. Barack Obama wurde gefilmt als er im Google Headquarter zu Besuch war. Ein Video das sich definitiv zu schauen lohnt, auch wenn es etwas Überlänge hat.

<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/m4yVlPqeZwo&amp;hl=de&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/m4yVlPqeZwo&amp;hl=de&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object>

via: <a title="Baynado: Barack Obama im Google Hauptquatier in Mountain View" href="http://www.baynado.de/blog/barack-obama-im-google-hauptquatier-in-mountain-view/" target="_blank">Baynado.de</a>]]></content:encoded>
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		<title>Monetarisierung von User-generated Content &#8211; YouTube-Ansatz findet Anhänger</title>
		<link>http://www.seedfinance.de/2008/11/03/vergutung-von-rechteinhabern-auf-videoportalen-youtube-ansatz-findet-anhanger/</link>
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		<pubDate>Mon, 03 Nov 2008 22:17:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till Ohrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Auditude]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[MTV Networks]]></category>
		<category><![CDATA[MySpace]]></category>
		<category><![CDATA[Revenue-Share]]></category>
		<category><![CDATA[Viacom]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>
		<category><![CDATA[YouTube]]></category>

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		<description><![CDATA[Portale auf denen User nach Belieben urheberrechtlich geschütztes Material hochladen können, sind den Rechteinhabern seit jeher ein Dorn im Auge. Im Oktober 2007 hat YouTube reagiert und mit &#8220;Video-ID&#8221; ein System eingeführt, mit welchem Rechteinhaber von Usern hochgeladenen Werke identifizieren können, die vollständig oder teilweise von ihnen geschützte Inhalte aufweisen. Im Vorfeld können Rechteinhaber dabei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Portale auf denen User nach Belieben urheberrechtlich geschütztes Material hochladen können, sind den Rechteinhabern seit jeher ein Dorn im Auge. Im Oktober 2007 hat <a title="YouTube" href="http://www.youtube.com" target="_blank">YouTube</a> reagiert und mit &#8220;Video-ID&#8221; ein System eingeführt, mit welchem Rechteinhaber von Usern hochgeladenen Werke identifizieren können, die vollständig oder teilweise von ihnen geschützte Inhalte aufweisen. Im Vorfeld können Rechteinhaber dabei bereits entscheiden, wie mit Videos verfahren werden soll, die ihr urheberrechtlich geschütztes Material verwenden. Zur Auswahl stehen hier die Möglichkeiten, dass die entsprechenden Werke durch YouTube über Werbeeinblendungen monetarisiert werden (inkl. Erlösbeteiligung), ohne Werbung auf YouTube in unveränderter Form weiter bestehen oder YouTube die Videos automatisch blockiert.

<strong>Funktionsweise bei YouTube</strong>

Das Programm von YouTube funktioniert dabei recht simple: Der Rechteinhaber lädt Referenzdateien in Form von Videos oder Audiofiles hoch. YouTube vergleicht anschliessend die Videos, die auf YouTube hochgeladen werden bzw. wurden, vollautomatisch mit den Inhalten der Referenzdateien. Anschliessend wendet die Software die vom Rechteinhaber festgelegte Richtlinie automatisch an: vermarkten, unverändert bestehen lassen oder blockieren. Das YouTube-Programm ist mittlerweile sehr erfolgreich etabliert und die Rechteinhaber scheinen damit zufrieden zu sein. 90 Prozent der Rechteinhaber wählen dabei die Option, dass ihre Inhalte weiterhin über YouTube erreichbar sind und sie im Gegenzug einen Revenue-Share der Werbeerlöse bekommen.

<strong>Klagen gegen YouTube</strong>

Das &#8220;Video-ID&#8221;-Programm von YouTube kam insbesondere als Reaktion auf zahlreiche Klagen wegen Copyright-Verletzungen. Google, der Mutterkonzern von YouTube, ist dabei u.a. noch immer in eine Klage über einer Milliarde US-$ verwickelt, welche <a title="Viacom" href="http://www.viacom.com" target="_blank">Viacom</a>, einer der weltgrössten Medienkonzerne, letztes Jahr einreichte, nachdem YouTube die Videos des Konzerns nicht von der Plattform entfernt hat.

<strong>Auditude mobilisiert YouTube-Ansatz plattformübegreifend </strong>

<img class="alignleft size-full wp-image-661" title="auditude_logo" src="http://www.seedfinance.de/wp-content/uploads/2008/11/auditude_logo.png" alt="" width="213" height="62" />In den USA ist mit <a title="Auditude" href="http://www.auditude.com/" target="_blank">Auditude</a> ein sehr interessantes Startup auf dem Markt, welches das YouTube-Prinzip auf alle Videoplattformen ausweitet und diesen eine vergleichbare Technologie zur Verfügung stellt. Auditude identifiziert dabei, ebenso wie die YouTube-Technologie, innerhalb weniger Sekunden Copyright geschütztes Material und verwertet dieses über Werbeeinblendungen. Die Werbeerlöse werden anschliessend zwischen den Rechteinhabern, dem Portal das die Technologie einsetzt bzw. über den User-generated Content verfügt und Auditude geteilt.

<strong>Umdenken bei den Rechteinhabern</strong>

Durch die Möglichkeiten von YouTube und Auditude ist bei den Recheinhabern von Musikvideos, Fernsehshows, etc. ein Umdenkprozess in Anschub gekommen. Viele Jahre waren die Urheber ständig darauf erpocht jede Plattform zu verklagen, welche urheberrechtlich geschütztes Material auf seinem Portal hatte. Mittlerweile lautete die Devise eher, je mehr Content, desto besser. Eigentlich logisch: Die User übernehmen im Web 2.0 die virale Verbreitung des Materials und die Rechteinhaber profitieren, indem sie Werbeerträge generieren, ohne dass sie sich um die originäre Verbreitung des Contents kümmern müssen.

<strong>Kooperation zwischen Auditude und MySpace Video</strong>

Ein klares Indiz für die Zukunftsfähigkeit des YouTube-Prinzips ist u.a. darin zu sehen, dass <a title="MySpace.com" href="http://www.myspace.com" target="_blank">MySpace</a> in Hinblick auf ihre Videos die Technologie von Auditude nutzen wird. Auf MySpace werden pro Tag ungefähr 80.000 User-Videos hochgeladen. Heute wurde bekannt gegeben, dass MySpace mit der Auditude-Technologie eine Partnerschaft mit dem zum Viacom gehörenden <a title="MTV Networks" href="http://www.mtvnetworks.de" target="_blank">MTV Networks</a> geschlossen hat. MTV wird dabei die Möglichkeit haben copyright geschützten Content zu identifizieren und Anzeigen in ihren Clips zu platzieren, die von MySpace-User auf MySpace hochgeladen wurden. Das System von Auditude entdeckt dabei den Content des MTV Networks vollautomatisch innerhalb weniger Sekunden.

<strong>Analystenmeinungen</strong>

Forbes <a title="Forbes.com: MySpace's Plan To Turn Video Into Dollars" href="http://www.forbes.com/technology/2008/11/02/myspace-google-socialnetwork-tech-personal-cx_wt_1103myspace.html" target="_blank">berichtet</a>, dass MySpace, welche nach Expertenmeinung im Jahr 2007 rund 800 bis 900 Mio. US-$ Werbeerlöse generierten, im Augenblick keinerlei Aussagen zu den erwarteten Werbeerlösen aus der Kooperation nennt. Ebenso ist MySpace nicht bereit Aussagen zum Revenue-Share zu machen, so dass absolut unklar ist, wieviel von einem Dollar Werbeerlöse bei MySpace, Auditude und den Rechteinhabern (in diesem Fall MTV Networks) ankommt. James McQuivey, Analyst bei <a title="Forrester Research" href="http://www.forrester.com" target="_blank">Forrester Research</a>, betont, dass die Kooperation eine Notwendigkeit ist, er allerdings nicht davon ausgeht, dass die Werbeerlöse dadurch um 25% oder gar 50% nach oben gehen. Er ist der Meinung, dass MySpace deutlich mehr Rechteinhaber benötigt, damit sich die Werbeerträge aus MySpace Video in den Gesamtwerbeerlösen bemerkbar machen. Bemerkenswert ist, dass MySpace über die Kooperation mit MTV Networks und Auditude bereits die dritte neue Werbeerlösquelle angezapft hat. Zuvor wurde im Oktober die Plattform MySpace MyAdds gelauncht, über welche User eigenständig Anzeigen auf MySpace buchen können. Weiterhin wurde im Oktober mit MySpace Music die Möglichkeit geschaffen Audio-Ads in Music Streams auszuliefern.

<strong>Fazit</strong>

Sicherlich wird sich für MySpace die Kooperation mit MTV Networks nicht sofort in den Werbeerlösen 2008 bemerkbar machen (schliesslich haben wir ja auch bereits Anfang November und die technische Implementierung wird noch ein paar Tage in Anspruch nehmen). Dennoch bin ich mir sicher, dass der Weg von MySpace über die Kooperation mit Auditude der Richtige ist. Nachdem 90% der Inhaber von urheberrechtlich geschützten Videos sich bei YouTube für die Monetarisierung über Werbung entscheiden, gehe ich davon aus, dass kurzfristig seitens MySpace Video zahlreiche weitere Kooperationen mit namhaften Rechteinhabern bekannt gegeben werden.

Ich bin gespannt, ob sich ein ähnliches Modell mit der Technologie von Auditude (bzw. einer ähnlich arbeitenden) in der Musikbranche im Bereich Ad-based Streaming durchsetzt. Dabei bin ich insbesondere darauf gespannt, wann die grossen Major-Companies einem derartigen Modell für ihren kompletten Audio-Content zustimmen und gegenüber den Betreibern von Streaming-Plattformen komplett auf die mindestens 0,5 bis 1 Cent Vergütung pro Stream verzichten. Hinsichtlich ihres Musikvideo-Contents haben zahlreiche große Musikkonzerne ihre Zustimmung ja bereits an YouTube erteilt. Ich hoffe, dass auch in dieser Branche kurzfristig ein Umdenken im Bereich des reinen ad-based Audio-Streamings stattfindet (dessen Entwicklung dann ja auch unglaublich lange gedauert hätte und schon längst dringend notwendig wäre).]]></content:encoded>
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