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	<title>Seedfinance &#187; Holtzbrinck</title>
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	<description>Entrepreneurship &#38; Finanzierung</description>
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		<title>1,82 Euro für jedes WKW-Mitglied?</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Feb 2009 19:05:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Dengler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie heute bekannt wurde, übernimmt die RTL-Gruppe das Social Network Wer-kennt-wen komplett. Seit ungefähr einem Jahr hält die Sendergruppe bereits 49 Prozent an der Plattform. Die beiden Gründer, Patrick Ohler und Fabian Jager, bleiben Wer-kennt-wen weiterhin treu und sind als Geschäftsführer angestellt. Die Option zur Aufstockung der Anteile hatte RTL von Anfang an in den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong>Wie heute bekannt wurde, übernimmt die <a title="rtl.de" href="http://www.rtl.de" target="_self">RTL</a>-Gruppe das Social Network <a title="Wer-kennt-wen" href="http://www.wer-kennt-wen.de" target="_self">Wer-kennt-wen</a> komplett. Seit ungefähr einem Jahr hält die Sendergruppe bereits 49 Prozent an der Plattform.</strong>

<a href="http://www.seedfinance.de/wp-content/uploads/2009/02/download_fabian_patrick2.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2372" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="download_fabian_patrick2" src="http://www.seedfinance.de/wp-content/uploads/2009/02/download_fabian_patrick2.jpg" alt="" width="295" height="187" /></a>Die beiden Gründer, <a title="Xing-Profile: Patrick Ohler" href="https://www.xing.com/profile/Patrick_Ohler/" target="_self">Patrick Ohler</a> und <a title="Xing-Profile: Fabian Jager" href="https://www.xing.com/profile/Fabian_Jager/" target="_self">Fabian Jager</a>, bleiben Wer-kennt-wen weiterhin treu und sind als Geschäftsführer angestellt. Die Option zur Aufstockung der Anteile hatte RTL von Anfang an in den Verträgen. Nachdem WKW 2008 ein beeindruckendes Wachstum aufs Parkett gelegt hat, wird RTL die Entscheidung zur Ausübung der Option nicht schwer gefallen sein. Mit inzwischen 5,5 Mio. Usern hat Wer-kennt-wen zu StudiVZ aufgeschlossen. Eventuelle Zielerreichungskomponenten aus dem letztjährigen Übernahmevertrag, die auf ein Userwachstum abzielen, dürften die Gründer somit locker erreicht haben.

<strong>Profitabilität der Plattform</strong>

Etwas anders wird es da bei monetären Zielerreichungskomponenten aussehen. Wie der Netzökonom <a title="Netzökonom: RTL übernimmt Wer-kennt-wen" href="http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/archive/2009/02/02/rtl-252-bernimmt-wer-kennt-wen-komplett.aspx" target="_self">berichtet</a>, arbeitet Wer-kennt-wen noch nicht profitabel. Trotz dieses Mankos ist WKW für einen General Interest-Sender wie RTL ein hervorragendes Investment, da sich die breite Zielgruppe der Plattform sehr stark mit der Zielgruppe der RTL-Sender deckt. Aus diesem Grund wird RTL das Manko im Hinblick auf die Profitabilität gerne billigend in Kauf genommen haben.

<strong>Übernahmepreis und Bewertung</strong>

<strong> </strong>

Angaben zum Kaufpreis wurden nicht gemacht. Interessant ist eine Information von <a title="Netzwertig: ProSiebenSat.1 übernimmt Lokalisten für 25 Millionen Euro" href="http://netzwertig.com/2009/02/02/rtl-uebernimmt-volksnetzwerk-wer-kennt-wende/" target="_self">Netzwertig</a>, die ich gerne zitieren möchte:
<blockquote>Angaben zur Übernahmesumme ließ sich WKW nicht entlocken. Im Zuge der ersten Beteiligung von RTL im Februar 2008 erreichte uns jedoch aus zuverlässiger Quelle <a title="Netzwertig: WKW-Bewertung" href="http://netzwertig.com/2008/02/29/zn-rtl-bewertet-wer-kennt-wende-mit-rund-zehn-millionen-euro/" target="_self">die Information</a>, <strong>die vertraglich festgelegte Gesamtbewertung des Social Networks läge bei zirka zehn Millionen Euro</strong> &#8211; angesichts des enormen Wachstums der Site und verglichen mit ähnlichen Akquisitionen ein echtes Schnäppchen.</blockquote>
Sofern die Gesamtbewertung von ca. 10 Mio. Euro zum Februar 2008 noch heute gültig ist, dann bedeutet dies, dass RTL rund 1,82 Euro pro WKW-Mitglied bezahlt. Eine Beurteilung, ob dies in der heutigen Zeit viel oder wenig ist fällt schwer. <a title="Deutsche-Startups: RTL schluckt wer-kennt-wen" href="http://www.deutsche-startups.de/2009/02/02/rtl-schluckt-wer-kennt-wen/" target="_self">Fakt ist</a>, dass WKW zum Februar 2008 rund 1,5 Mio. User hatte und innerhalb eines Jahres rund 4 Mio. neue Mitglieder für sich begeistern konnte. Schauen wir uns zur Beurteilung der Übernahme die anderen Community-Deals an, die wir hier in Deutschland bereits hatten.

<strong>13,88 Euro pro Lokalisten-Mitglied</strong>

<strong> </strong>

ProSiebenSat1 <a title="Netzwertig: ProSiebenSat.1 übernimmt Lokalisten für 25 Millionen Euro" href="http://netzwertig.com/2008/05/24/exklusiv-prosiebensat1-uebernimmt-lokalisten-fuer-25-millionen-euro/" target="_self">legte</a> für 90 Prozent an <a title="Lokalisten.de" href="http://www.lokalisten.de" target="_self">Lokalisten</a> im Mai letzten Jahres angeblich 25 Mio. Euro auf den Tisch. Zum damaligen Zeitpunkt hatte das Social Network rund 1,8 Mio. Mitglieder. Dies impliziert, dass ProSiebenSat1 pro Lokalisten-Mitglied rund 13,88 Euro bezahlt hätte. Im Vergleich zum RTL/WKW-Deal ein sehr schlechter Deal, da Lokalisten vermutlich ebenso rote Zahlen schreibt wie WKW und dazuhin noch deutlich weniger stark wächst, wie nachfolgende Alexa-Grafik imposant darstellt.
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.seedfinance.de/wp-content/uploads/2009/02/widgetsalexacom.jpg"><img class="size-full wp-image-2373 aligncenter" title="widgetsalexacom" src="http://www.seedfinance.de/wp-content/uploads/2009/02/widgetsalexacom.jpg" alt="" width="470" height="300" /></a></p>
<strong>85 Euro pro StudiVZ-Mitglied</strong>

<strong> </strong>

Zum Zeitpunkt der Übernahme von <a title="StudiVZ" href="http://www.studivz.de" target="_self">StudiVZ</a> durch <a title="Holtzbrinck.de" href="http://www.holtzbrinck.de" target="_self">Holtzbrinck</a> hatte das Studentennetzwerk ungefähr 1 Mio. Mitglieder. Holtzbrinck bezahlte Anfang 2007 vermutlich rund 85 Mio. Euro für StudiVZ. Demnach ergibt sich für diesen Deal eine Bewertung pro Mitglied von rund 85 Euro.

<strong>Fazit</strong>

Der WKW-Deal scheint für RTL auf den ersten Blick ein sehr guter zu sein. Zumindest im Vergleich zu den bisherigen Übernahmen deutscher Communities. RTL hatte die Option zur Übernahme von WKW Anfang 2008 geschlossen und kann eindeutig von den rasant gestiegenen Mitgliederzahlen im vergangenen Jahr profitieren. Eine Frage die nicht beantwortet werden kann ist, ob die wer-kennt-wen Gründer bei einem Verkauf zum heutigen Zeitpunkt hätten mehr erzielen können.]]></content:encoded>
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		<title>Wrap-up #13: brands4friends verfehlt Umsatzziel deutlich, Peter Schüpbach mit FashionFriends, Platinnetz, Tripwolf, Limango</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Jan 2009 13:42:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Dengler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Shopping-Club brands4friends hat heute Zahlen für das Geschäftsjahr 2008 bekannt gegeben. Die Zahlen sind durchaus beachtlich, auch wenn das Umsatzziel von 30 Mio. Euro in 2008 um rund 16 Prozent verfehlt wurde (tatsächlicher Umsatz: 25 Mio. Euro). Trotz der deutlichen Verfehlung des Umsatzzieles im vergangenen Geschäftsjahr wurde das Umsatzziel 2009 auf 85 Mio. Euro [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<a href="http://www.seedfinance.de/wp-content/uploads/2009/01/logo-brands4friends.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2395" title="logo-brands4friends" src="http://www.seedfinance.de/wp-content/uploads/2009/01/logo-brands4friends.jpg" alt="" width="297" height="66" /></a>Der Shopping-Club brands4friends hat heute Zahlen für das Geschäftsjahr 2008 <a title="brands4friends: Von wegen Krise: Immer mehr Online-Shopper sorgen bei brands4friends.de für neue Rekordumsätze" href="http://presse.brands4friends.de/pressemitteilungen/71-26-januar-2009-von-wegen-krise-immer-mehr-online-shopper-sorgen-bei-brands4friendsde-fuer-neue-rekordumsaetze-" target="_self">bekannt gegeben</a>. Die Zahlen sind durchaus beachtlich, auch wenn das <a title="Exciting Commerce: Im Studio von Brands4Friends (Berlin, Mitte)" href="http://www.excitingcommerce.de/2008/10/ortstermin-im-s.html" target="_self">Umsatzziel von 30 Mio. Euro in 2008</a> um rund 16 Prozent verfehlt wurde (tatsächlicher Umsatz: 25 Mio. Euro).

Trotz der deutlichen Verfehlung des Umsatzzieles im vergangenen Geschäftsjahr wurde das Umsatzziel 2009 auf 85 Mio. Euro angehoben. Gleichzeitig ist für 2009 der Break-Even geplant. Ich bin gespannt, ob die ehrgeizigen Ziele erreicht werden können, zumal <a title="Google Trends" href="http://trends.google.com/websites?q=brands4friends.de%2C+vente-privee.com&amp;geo=DE&amp;date=all&amp;sort=0" target="_self">Google Trends nach zu Urteilen</a> der Shopping-Club im zweiten Halbjahr 2008 deutliche Probleme hatte, die Besucher mit attraktiven Angeboten auf seine Seite zu locken (<a title="Exciting Commerce: Brands4Friends peilt 85 Mio. Euro Umsatz für 2009 an" href="http://www.excitingcommerce.de/2009/01/brands4friends-peilt-85-mio-euro-umsatz-f%C3%BCr-2009-an.html" target="_self">via</a>).

Zahlen zum Ergebnis für das Geschäftsjahr 2008 wurden nicht veröffentlicht. Dabei hätten mich insbesondere die Marketing-Aufwendungen sehr interessiert. Hier die Zahlen im Überblick:
<ul>
	<li>Umsatz-Rekord: über 500.000 Euro Tagesumsatz im Januar 2009</li>
	<li>Verkaufs-Rekord: 25.000 verkaufte Teile binnen weniger Stunden</li>
	<li>Rund 360 Verkaufsaktionen von mehr als 250 verschiedenen Marken</li>
	<li>Mitglieder-Rekord: über 1,5 Millionen Mitglieder innerhalb von nur 16 Monaten (täglich 10.000 neue Mitglieder)</li>
	<li>Umsatz 2008: über 25 Millionen Euro im ersten Geschäftsjahr</li>
	<li>Ziel 2009: 85 Millionen Euro Umsatz, Break Even geplant</li>
</ul>
<strong>Peter Schüpbach baut FashionFriends</strong>

Der Schweizer Business Angel Peter Schüpbach (u.a. investiert in <a title="Kyte.com" href="http://www.kyte.com" target="_self">Kyte!</a>, <a title="Smava" href="http://www.smava.de" target="_self">Smava</a>, <a title="Trigami" href="http://www.trigami.de" target="_self">Trigami</a>, <a title="NetMoms" href="http://www.netmoms.de" target="_self">Netmoms</a>, <a title="Trupoli" href="http://www.trupoli.de" target="_self">Trupoli</a>, etc.) geht wieder unter die Unternehmer. In seinem Blog <a title="Peter Schüpbach: Und ich blogge wieder" href="http://peters.wordpress.com/2009/01/22/und-ich-blogge-wieder/" target="_self">kündigt er an</a>, dass er <a title="FashionFriends.ch" href="http://www.fashionfriends.ch" target="_self">FashionFriends</a> baut, die Social Shopping Community für die Schweiz. Dabei macht er keinen Hehl daraus, dass es sich bei der Plattform um eine Copy Cat handelt. Allerdings wird versprochen, dass die bestehenden Konzepte neu erfunden werden. FashionFriends will das Konzept von <a title="Vente-Privee.com" href="http://www.vente-privee.com" target="_self">vente-privee.com</a> und <a title="brands4friends.de" href="http://www.brands4friends.de" target="_self">Brands4Friends</a> nachhaltig erweitern. Ich bin gespannt&#8230;

<strong>Platinnetz mit neuem Besitzer</strong>

<a title="Holtzbrinck Ventures" href="http://www.holtzbrinck-ventures.com" target="_self">Holtzbrinck Ventures</a> angelt sich das Best Ager-Netzwerk <a title="Platinnetz" href="http://www.platinnetz.de/" target="_self">Platinnetz</a>. Voraussetzung ist noch, dass das Kartellamt dem Deal zustimmt. Neben Holtzbrinck Ventures ist auch noch der <a title="European Founders Fund" href="http://www.europeanfounders.com/" target="_self">European Founders Fund</a> der Samwer-Brüder an der Plattform beteiligt. Die Gründer Heike und Markus Helfenstein sowie Jan Bromberger sind nicht mehr mit an Board. Holtzbrinck baut seine Vormachtsstellung im deutschen Community-Markt (<a title="MeinVZ" href="http://www.meinvz.de" target="_self">MeinVZ</a>, <a title="StudiVZ" href="http://www.StudiVZ.de" target="_self">StudiVZ</a>, <a title="SchuelerVZ" href="http://www.schuelerVZ.de" target="_self">SchuelerVZ</a>) somit deutlich aus und erweitert seine Reichweite auf eine weitere Generation an Internet-Usern.

<strong>Tripwolf mit dicken Finanzierungsrunde</strong>

Der Wiener Online-Reiseführer <a title="Tripwolf" href="http://www.tripwolf.de" target="_self">Tripwolf</a> konnte vergangene Woche den Abschluss einer dicke Finanzierungsrunde vermelden. Europas größter Verlag für Reiseliteratur, <a title="MairDumont" href="http://www.mairdumont.com" target="_self">MairDumont</a> (u.a. Marco Polo, Lonely Planet), und Dieter von Holtzbrinck, bis 2001 Vorsitzender der Verlagsgruppe Holtzbrinck, investieren <a title="TechCrunch: Tripwolf Raises Another $2.5 Million For Its Online Travel Guide" href="http://www.techcrunch.com/2009/01/22/tripwolf-raises-another-25-million-for-its-online-travel-guide/" target="_self">lt. TechCrunch insgesamt 2,5 Mio. US-Dollar</a> in das Startup. MairDumont ist bereits seit einem Jahr Gesellschafter bei Tripwolf. Dieter von Holtzbrinck konnte neu als Investor gewonnen werden.

<strong>Otto übernimmt Limango</strong>

Die <a title="Otto.com" href="http://www.otto.com/" target="_self">Otto-Gruppe</a> ist neuer Eigentümer von des Shopping-Clubs <a title="Limango.de" href="http://www.limango.de" target="_self">Limango</a>, welcher seinen Schwerpunkt auf jungen Familien hat. Die <a title="deutsche-startups.de: Otto übernimmt Limango" href="http://www.deutsche-startups.de/2009/01/22/otto-uebernimmt-limango/" target="_self">Transaktion</a> beweist, dass das Thema &#8220;Shopping-Clubs&#8221; bei den Versandhandelsriesen als strategisch wichtig erachtet wird. Limago wickelt pro Jahr rund 250 Verkaufsaktionen ab und verweist auf 150.000 registrierte Mitglieder.]]></content:encoded>
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		<title>Wrap-up #6: Concert Online, Fynanz, Prosper, Zopa, SpotMixer, Holtzbrinck eLab</title>
		<link>http://www.seedfinance.de/2009/01/08/concert-online-fynanz-prosper-zopa-spotmixer-holtzbrinck-elab/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Jan 2009 06:35:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Dengler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Concert Online sichert sich Finanzierung Der Venture Capital-Arm des Kölner Verlagshauses DuMont beteiligt sich am Live-Musik-Portal Concert Online. Die Höhe der Finanzierungsrunde wurde leider nicht bekannt. Bei Concert Online gibt es ausschließlich Live-Musik zum kaufen &#8211; entweder in Form von Video- und/oder Audio-Dateien. Durch die Finanzierungsrunde wird es Concert Online hoffentlich schaffen, den Katalog der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong>Concert Online sichert sich Finanzierung</strong>

<a href="http://www.seedfinance.de/wp-content/uploads/2009/01/co_logo_gradient.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-2434" title="co_logo_gradient" src="http://www.seedfinance.de/wp-content/uploads/2009/01/co_logo_gradient.gif" alt="" width="309" height="45" /></a>Der Venture Capital-Arm des Kölner Verlagshauses <a title="DuMont" href="http://www.dumontventure.de" target="_blank">DuMont</a> <a title="Concert-Online: Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen" href="http://concert-online.com/meta_navi/press.php?action=press_release&amp;prid=79" target="_blank">beteiligt sich</a> am Live-Musik-Portal <a title="Concert-Online.com" href="http://www.concert-online.com" target="_blank">Concert Online</a>. Die Höhe der Finanzierungsrunde wurde leider nicht bekannt. Bei Concert Online gibt es ausschließlich Live-Musik zum kaufen &#8211; entweder in Form von Video- und/oder Audio-Dateien. Durch die Finanzierungsrunde wird es Concert Online hoffentlich schaffen, den Katalog der verfügbaren Titel deutlich auszuweiten. Mehr zum Deal gibt es bei <a title="deutsche-startups.de: DuMont Venture investiert in Livemusikdienst Concert Online" href="http://www.deutsche-startups.de/2009/01/07/dumont-venture-investiert-in-livemusikdienst-concert-online/" target="_blank">Deutsche-Startups</a> und <a title="Meedia: DuMont investiert in Musik-Portal" href="http://meedia.de/nc/details/article/dumont-investiert-in-musik-portal_100015046.html" target="_blank">Meedia</a>.

<strong>Fynanz schließt vorübergehend, Prosper mit 1 Mio. US-$ Strafe</strong>

<strong> </strong>

<a href="http://www.seedfinance.de/wp-content/uploads/2009/01/logo-fynanz.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-2435" title="logo-fynanz" src="http://www.seedfinance.de/wp-content/uploads/2009/01/logo-fynanz.gif" alt="" width="164" height="73" /></a>Fynanz, die erste P2P-Lending-Plattform mit dem Schwerpunkt auf Studienkredite, <a title="Prosper Lending Review: Fynanz halts p2p-lending" href="http://prosperlending.blogspot.com/2009/01/fynanz-halts-p2p-lending-markets.html" target="_blank">akzeptiert vorerst keine neuen Anmeldungen</a>. Der Grund sind die regulatorischen Vorschriften der <a title="SEC" href="http://www.sec.gov/" target="_blank">SEC</a>, welche den Vermittlungsplattform für Privatkredite (insb. <a title="Zopa.com" href="http://www.zopa.com" target="_blank">Zopa</a> und <a title="Prosper.com" href="http://www.prosper.com/" target="_blank">Prosper</a>) <a title="Prosper Lending Review: Prosper in violation of SEC" href="http://prosperlending.blogspot.com/2008/11/prosper-in-violation-of-sec-loanio-to.html" target="_blank">zahlreiche</a> <a title="Prosper Lending Review: Zopa closes shop in the US" href="http://prosperlending.blogspot.com/2008/10/zopa-closes-shop-in-us.html" target="_blank">Probleme</a> bescherten. Für den Verstoß gegen die Vorschriften der SEC gehandelt zu haben, hat Prosper vor wenigen Tagen eine Geldstrafe in Höhe von einer Million US-$ <a title="Prosper Lending Review: Prosper fined $1 million" href="http://prosperlending.blogspot.com/2008/12/prosper-fined-1-million.html" target="_blank">erhalten</a>.

Anders als zum Beispiel <a title="Smava" href="http://www.smava.de" target="_blank">smava</a> in Deutschland, vermittelten P2P-Lending-Plattformen in den USA Kredite meist direkt zwischen Kreditgebern und -nehmern. In Deutschland ist bei Smava aus aufsichtsrechtlichen Gründen eine Bank zwischen die Privatpersonen geschaltet &#8211; es kommt also kein direkter Kreditvertrag zwischen Kreditnehmer und -geber zustande. Die neue Strategie von Fynanz scheint nun zu sein, dass sie als zentrale Plattform Kredite zwischen Banken und Studenten vermitteln. Da mit der überarbeiteten Strategie kein neuer Markt erschlossen wird, ist diese als deutlich weniger sexy zu beurteilen.

<strong>SpotMixer erhält 9 Mio. US-$</strong>

Der US-Service <a title="SpotMixer" href="http://www.spotmixer.com" target="_blank">SpotMixer</a> erhält in der zweiten Finanzierungsrunde <a title="SpotMixer: Press" href="http://www.spotmixer.com/create_video/aboutus_press#" target="_blank">9 Mio. US-$</a>. Kapitalgeber sind <a title="DAG Ventures" href="http://www.dagventures.com" target="_blank">DAG Ventures</a>, <a title="Kleiner Perkins Caufied &amp; Beyers" href="http://www.kpcb.com/" target="_blank">Kleiner Perkins Caufied &amp; Beyers</a> und <a title="NTT Finance" href="www.ntt-finance.co.jp/eng/" target="_blank">NTT Finance</a>. Was macht SpotMixer? SpotMixer ermöglicht kleinen und mittleren Unternehmen Video-Werbespots über Vorlagen zu erstellen. Die Werbespots können anschließend direkt als Online- und TV-Werbespots geschaltet werden (u.a. per Einspielung in Google Adsense oder über das eigene Netzwerk von Partnerseiten).

<strong>Portfoliosteuerung beim Holtzbrinck eLab</strong>

<a title="ReneSeifert.com" href="http://www.reneseifert.com/" target="_blank"><span class="author">René Seifert</span></a> hat im Blog des <a title="Holtzbrinck eLab" href="http://www.holtzbrinck-elab.de/" target="_blank">Holtzbrinck eLabs</a> einen interessanten und lesenswerten Artikel zur Portfoliosteuerung mit der Matrix der Bosten Consulting Group <a title="Holtzbrinck eLab: http://www.holtzbrinck-elab.de/blog/portfoliosteuerung-mehrerer-unternehmen-mit-der-matrix/" href="http://www.holtzbrinck-elab.de/blog/portfoliosteuerung-mehrerer-unternehmen-mit-der-matrix/" target="_blank">geschrieben</a>. Ich denke, jeder der mal eine BWL-Vorlesung besucht hat, erinnert sich noch ganz genau an die Stars, Dogs, Cash Cows und Question Marks.[/lang_de]]]></content:encoded>
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		<title>VZ-Gruppe (studiVZ, schuelerVZ, &#8230;) schrumpft zusammen</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Dec 2008 15:30:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till Ohrmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie Holger Schmidt in seinem Blog &#8220;Netzökonom&#8221; vermeldet, werden die beiden letzten verbleibenden Gründungsmitglieder Dennis Bemmann und Michael Brehm das Studentennetzwerk studiVZ zum Jahresende 2008 verlassen. Ehssan Dariani, das dritte Gründungsmitglied, hatte studiVZ bereits Anfang 2007 nach dem Verkauf an Holtzbrinck verlassen. Neben diesen Personalien wurde eine weitere strategisch spannende Entscheidung getroffen: Die Auslandsaktivitäten der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Wie Holger Schmidt in seinem Blog &#8220;Netzökonom&#8221; <a title="Netzökonom: StudiVZ-Gründer gehen von Bord" href="http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/archive/2008/12/17/studivz-gr-252-nder-gehen-von-bord.aspx" target="_blank">vermeldet</a>, werden die beiden letzten verbleibenden Gründungsmitglieder Dennis Bemmann und Michael Brehm das Studentennetzwerk <a title="StudiVZ" href="http://www.studivz.net" target="_blank">studiVZ</a> zum Jahresende 2008 verlassen. Ehssan Dariani, das dritte Gründungsmitglied, hatte studiVZ bereits Anfang 2007 nach dem Verkauf an Holtzbrinck verlassen. Neben diesen Personalien wurde eine weitere strategisch spannende Entscheidung getroffen: Die Auslandsaktivitäten der VZ-Gruppe werden zum Januar 2009 komplett eingestellt.

<strong>Personalien</strong>

Ob der Abschied von Dennis Bemmann und Michael Brehm wie dargestellt wirklich seit langem geplant war, oder ob auch der <a title="Netzökonom: Marcus Riecke verlässt StudiVZ" href="http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/archive/2008/10/22/marcus-riecke-verl-228-sst-studivz.aspx" target="_blank">Wechsel an der Spitze von studiVZ</a> mit ein Grund für das Ausscheiden ist, ist reine Spekulation. Dennoch beschreibt der Fall <a title="Seedfinance.de: Wenn Gründer gehen braucht man…" href="http://www.seedfinance.de/2008/11/25/wenn-grunder-gehen-braucht-man/" target="_self">aus meiner Sicht wieder einmal die Heuristik, dass Gründer und Manager grundverschieden sind</a> und es für ein junges Unternehmen sehr schwierig ist, die Phase zwischen Gründungsstimmung und professionellem Management zu meistern.

<strong>Bemühungen im Ausland</strong>

<a title="Onlinekosten: StudiVZ stampft Auslandsportale ein" href="http://www.onlinekosten.de/news/artikel/32486/0/StudiVZ-stampft-Auslandsportale-ein" target="_blank">Zum 20. Januar 2009</a> werden die Ableger estudiLN, studentIX, studiLN und studiQG aus dem Netz genommen. Jedoch können sich dort angemeldete Nutzer wieder anmelden &#8211; in einem englischsprachigen meinVZ, das den deutschen Namen behält. Diesen Schritt kann man ohne Frage als das Eingeständnis der gescheiterten Internationalisierung sehen. Noch im Sommer vergangenen Jahres <a title="Deutsche Startups: Bemmann und Brehm verlassen studiVZ - Auslandsableger werden eingemottet" href="http://www.deutsche-startups.de/2008/12/17/studivz-gibt-auslandsableger-auf/" target="_blank">sah</a> Ex-Chef Marcus Riecke im Ausland Nachholbedarf. Auch der neue Dienst wird nicht länger als ein Jahr am Leben gelassen werden &#8211; so meine These.

<strong>Strategische Fokussierung</strong>

Die volle Konzentration gilt nun also Deutschland und den Netzwerken schuelerVZ, studiVZ und meinVZ. Aber auch hier stehen die Verantwortlichen vor noch <a title="Netzwertig: Die Gründer verlassen das studiVZ-Schiff" href="http://netzwertig.com/2008/12/17/die-gruender-verlassen-das-studivz-schiff/" target="_blank">nicht gelösten Fragen</a>. So muss ein tragfähiges Geschäftsmodell gefunden und der Geschwindigkeit, mit der die Wettbewerber wie <a title="Wer-kennt-wen.de" href="http://www.wer-kennt-wen.de" target="_blank">wer-kennt-wen</a> oder <a title="Lokalisten.de" href="http://www.lokalisten.de" target="_blank">Lokalisten</a> wachsen, entgegengewirkt werden. Das sind nur zwei &#8211; wenn vielleicht auch die wichtigsten &#8211; Punkte, für die im Jahr 2009 eine Lösung gefunden werden muss. Und wer weiß, ob die jetzt vollzogenen Handlungen nicht doch schon als Vorbereitung für eine bevorstehende <a title="DotComTod2.0: Holtzbrinck dampft ein" href="http://www.dotcomtod.com/63-holtzbrinck-dampft-ein.html" target="_blank">Übernahme durch Facebook</a> zu <a title="Alles2Null:   Bereitet StudiVZ die eigene Übernahme vor?" href="http://www.alles2null.de/bereitet-studivz-die-eigene-ubernahme-vor/2618/" target="_blank">sehen</a> sind?]]></content:encoded>
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		<title>Facebook und StudiVZ &#8211; kein Ende in Sicht</title>
		<link>http://www.seedfinance.de/2008/11/30/facebook-und-studivz-kein-ende-in-sicht/</link>
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		<pubDate>Sun, 30 Nov 2008 21:52:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till Ohrmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das erste Adventwochenende steht ganz im Zeichen des Aufkeimens totgeglaubter Übernahmegerüchte. Zuerst berichtet die Sunday Times über neue Gespräche zwischen Microsoft und Yahoo! und parallel hierzu kommt anscheinend auch wieder Wind in die Gerüchte um Facebook und StudiVZ. 10 Mio. Euro Verlust bei StudiVZ bestätigt Das Turi2-Blog streut Pfeffer in die Gerüchteküche, indem es sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Das erste Adventwochenende steht ganz im Zeichen des Aufkeimens totgeglaubter Übernahmegerüchte. Zuerst <a title="Ist Yahoo das nächste Lycos Europe?" href="http://www.seedfinance.de/2008/11/30/ist-yahoo-das-nachste-lycos-europe/" target="_self">berichtet</a> die Sunday Times über neue Gespräche zwischen Microsoft und Yahoo! und parallel hierzu kommt anscheinend auch wieder Wind in die Gerüchte um Facebook und StudiVZ.

<strong>10 Mio. Euro Verlust bei StudiVZ bestätigt</strong>

Das <a title="Turi2-Blog: heute2: StudiVZ, Web 2.0, Telekom" href="http://turi-2.blog.de/2008/11/30/heute2-studivz-web2-0-krise-telekom-5136015" target="_blank">Turi2-Blog</a> streut Pfeffer in die Gerüchteküche, indem es sich heute auf einen <a title="WiWo: StudiVZ will schon 2009 in die schwarzen Zahlen kommen" href="http://www.wiwo.de/technik/studivz-will-schon-2009-in-die-schwarzen-zahlen-kommen-379554/" target="_blank">Artikel</a> bezieht, der gestern auf der Website der Wirtschaftswoche veröffentlich wurde. Im Artikel der WiWo wird Jochen Gutbrod zitiert, stellvertretender Vorstandsvorsitzender bei Holtzbrinck und für die Internet-Geschäfte verantwortlich. Jochen Gutbrod bestätigt gegenüber der Wirtschaftswoche erstmalig, dass StudiVZ dieses Jahr bei einem Umsatz von 10 Mio. Euro einen Verlust in gleicher Höhe einfahren wird (wie <a title="Netzprominenz deutscher Startups - StudiVZ mit 10 Mio. Euro Verlust in 2008?" href="http://www.seedfinance.de/2008/11/18/netzprominenz-deutscher-startups-studivz-mit-10-mio-euro-verlust-in-2008/" target="_self">hier</a> bereits vor einigen Tagen berichtet).

<strong>30 Mio. Euro Umsatz und schwarze Zahlen in 2009 </strong>

Doch wie lernt man in der Pressearbeit so schön: Jede schlechte Nachricht muss mit einem guten Ausblick verpackt werden. Dementsprechend kündigt Jochen Gutbrod gleichzeitig an, dass nach dem Abgang von Marcus Riecke im kommenden Jahr ein Umsatz von 30 Mio. Euro geplant ist und erstmals schwarze Zahlen geschrieben werden sollen. Leider erfolgen keine weiteren Angaben dazu, wie die Verdreifachung des Umsatzes erreicht werden soll. Alleine mit Werbeerlöse wird dies wohl nicht zu schaffen sein, zumal bei StudiVZ die Page Impressions zurück gehen und gleichzeitig mit keiner Verdreifachung der Werbeausgaben für das kommende Jahr gerechnet werden kann. Ich persönlich erachte es als nicht realistisch, dass StudiVZ im kommenden Jahr 30 Mio. Euro Umsatz generieren wird.

<strong>Zusammengehen mit Facebook sinnvoll</strong>

Die Ertrags- und Umsatzzahlen von StudiVZ sind natürlich für sich allein genommen schon sehr spannend. Doch noch viel spannender ist in dem Artikel der WiWo folgender kleine Abschnitt:
<blockquote>Ein Zusammengehen von StudiVZ mit dem amerikanischen Portal Facebook, das einen eigenen Ableger in Deutschland betreibt, könnte nach Verlagsangaben sinnvoll sein.</blockquote>
Erstmals äußert sich hier ein Vertreter von Holtzbrinck öffentlich dazu, dass ein Übernahme von StudiVZ durch Facebook durchaus sinnvoll sein könnte. Übernahmegespräche zwischen den Social Networks wurden im Sommer abgebrochen, nachdem man sich anscheinend nicht über Verkaufspreis einigen konnte. Zuletzt <a title="Gescheiterte Verhandlungen zwischen United Internet und StudiVZ" href="http://www.seedfinance.de/2008/11/17/gescheiterte-verhandlungen-zwischen-united-internet-und-studivz/" target="_self">verhandelte</a> Holtzbrinck &#8211; ohne Erfolg &#8211; mit United Internet über einen Verkauf von StudiVZ.

<strong>Verkauf ein Fortschritt für die deutsche Webszene?</strong>

Jochen von Exciting Commerce geht in einem <a title="Exciting Commerce: Exciting Facebook: StudiVZ soll (nun doch) in Facebook aufgehen" href="http://www.excitingcommerce.de/2008/11/exciting-facebo.html" target="_blank">Artikel</a> auf das starrsinnige Verhalten von Holtzbrinck ein und urteilt, dass ein Verkauf für dringend notwendig erscheint, nachdem Holtzbrinck es die vergangenen Jahre komplett verschlafen hat, StudiVZ technologisch weiterzuentwickeln &#8211; was mit Sicherheit auch ein Grund dafür ist, dass Holtzbrinck sich bisher mit keinem potentiellen Käufer über den Preis einigen konnte. Auch an anderen Stellen werden die Rufe laut, dass ein Verkauf überfällig ist und ein Social Network von einem nicht technologieorientierten Verlag nicht vernünftig geführt werden kann. So beschreibt z.B. Casi vom Blog <a title="ZweiPunktNull: Twitter-Facebook-StudiVZ - wer heiratet nun wen?" href="http://www.zweipunktnull.org/blog/2008/11/30/twitter-facebook-studivz-wer-heiratet-nun-wen/" target="_blank">ZweiPunktNull</a> das Dilemma von Holtzbrinck sehr schön:
<blockquote>Das Problem für das beliebte Netzwerk ist nun mal ein Verlag, der sich nicht über Millionen User freut, sondern über ausbleibende Millionen-Umsätze ärgert. Auch, wenn man zaghafte Versuche erkennen kann, Geld in die Kassen zu spülen, so hat es doch nichts zu tun mit wirklich befriedigten Bilanzgelüsten<strong>. Wenn man nun &#8211; und das tut man bei Holtzbrinck &#8211; sachlich analysiert,</strong> was man für das studiVZ gezahlt hat, welche Erlöse möglich sein könnten bei einem Verkauf und wie lange es vielleicht noch dauern könnte, bis man ein tragfähiges Geschäftsmodell für ein Social Network entwickelt hat, <strong>dann muss man zu dem Schluß kommen, dass der Verkauf an Facebook die logische Konsequenz darstellt.
</strong></blockquote>
Der Verkauf hätte dabei bereits schon vor einiger Zeit stattfinden müssen. Ich persönlich gehe davon aus, dass zum heutigen Zeitpunkt nicht mehr der Verkaufspreis erzielt werden kann, der noch vor einem Jahr für StudiVZ erzielt worden wäre. Ich bin gespannt, wann Holtzbrinck dies einsieht und eine niedrigere Offerte akzeptiert.

<strong>Wie läuft die Übernahme ab?</strong>

Ein mögliches Szenario für den Ablauf der Übernahme <a title="alles2null:  StudiVZ: Der Ablauf einer Übernahme" href="http://www.alles2null.de/studivz-der-ablauf-einer-ubernahme/1833/#more-1833" target="_blank">beschreibt</a> Uwe von alles2null sehr schön und unterhaltsam.]]></content:encoded>
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		<title>High-Tech Gründerfond aktivster VC in Europa</title>
		<link>http://www.seedfinance.de/2008/11/21/high-tech-grunderfond-aktivster-vc-in-europa/</link>
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		<pubDate>Fri, 21 Nov 2008 07:18:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till Ohrmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit 43 Investments in den letzten zwölf Monaten ist der High-Tech Gründerfond der aktivste Venture Capital-Investor in Europa (Stand: Ende Q1/2008). Und das obwohl er ausschließlich in deutsche Unternehmen investiert. Dies ermittelte Library House, ein in Cambridge sitzendes Research-Unternehmen. Die Meldung ist zwar schon etwas älter, aber dennoch find ich die Tatsache sehr interessant. Bild [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Mit 43 Investments in den letzten zwölf Monaten ist der <a title="High-Tech Gründerfonds" href="http://www.high-tech-gruenderfonds.de/" target="_blank">High-Tech Gründerfond</a> der aktivste Venture Capital-Investor in Europa (Stand: Ende Q1/2008). Und das obwohl er ausschließlich in deutsche Unternehmen investiert. Dies <a title="Library House: German investors among europes most active VCs" href="http://www.libraryhouse.net/blog/2008/07/09/german-investors-among-europes-most-active-vcs/" target="_blank">ermittelte</a> <a title="Library House" href="http://www.libraryhouse.net/" target="_blank">Library House</a>, ein in Cambridge sitzendes Research-Unternehmen. Die Meldung ist zwar schon etwas älter, aber dennoch find ich die Tatsache sehr interessant.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Bild deutscher Investoren in Holland</strong></p>
<p style="text-align: left;">Boris Veldhuijzen van Zanten von <a title="TheNextWeb.com" href="http://www.thenextweb.com" target="_blank">TheNextWeb</a> hat mich mit seinem gestrigen <a title="TheNextWeb: Need Funding? Try Germany" href=" http://thenextweb.com/2008/11/20/need-funding-try-germany/" target="_blank">Posting</a> auf die Untersuchung von Library House aufmerksam gemacht. Unter dem Titel &#8220;Need Funding? Try Germany&#8221; geht er auf schön ironische Art auf die Investitionslust des High-Tech Gründerfonds ein und fordert alle Startups auf zu helfen, dass auch wirklich das komplette Geld ausgegeben werden kann. Im gleichen Atemzug geht er auch auf die Besonderheiten bei Vertragsverhandlungen mit Deutschen ein und liefert Tipps für Verhandlungen mit deutschen Geldgebern:</p>

<ul style="text-align: left;">
	<li>Never touch them. They don’t like it. No hands on shoulders or patting on backs.</li>
	<li>Keep things formal, even during dinner or when they seem relaxed.</li>
	<li>If they make you an offer, in general, that is the amount they want to spend. The first offer is what they think is reasonable and not an invitation to a counter offer unless you have a REALLY good reason to make one.</li>
	<li>If they seem angry during the negotiations don’t panic. That is just the way they negotiate.</li>
</ul>
<p style="text-align: left;"><strong>Anzahl Investments europäischer VCs</strong></p>
<p style="text-align: left;">Es bleibt anzumerken, dass Boris ein Holländer ist. Aber zurück zur Auswertung von Library House. Nachfolgend das Ranking der europäischen VCs auf Basis der Anzahl ihrer Investments (inkl. Folgefinanzierungen):</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-963 aligncenter" title="02_07_08-figure_1_most_active_vcs" src="http://www.seedfinance.de/wp-content/uploads/2008/11/02_07_08-figure_1_most_active_vcs.png" alt="" width="271" height="260" /></p>
<p style="text-align: left;">Auch bei der Betrachtung der Neuinvestments sind die deutschen VCs ganz vorne dabei, wie folgende Tabelle offenbart:</p>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-966 alignnone" title="02_07_08-figure_2_most_active_new_vcs1" src="http://www.seedfinance.de/wp-content/uploads/2008/11/02_07_08-figure_2_most_active_new_vcs1.png" alt="" width="271" height="307" /></p>
<p style="text-align: left;">Leider hat Library House kein Ranking auf Basis des Volumens der Investments vorgenommen, sondern lediglich die Anzahl der Deals untersucht. Interessant ist in diesem Zusammenhang noch folgender Satz:</p>

<blockquote style="text-align: left;">The string of new deals by German VC firms over the past year comes as some perennially active European VCs are scaling down their new investment activity.</blockquote>
<p style="text-align: left;"><strong>Investitionslust deutscher VCs</strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: left;">Man muss sich natürlich schon fragen, warum die deutschen VCs auf einmal mehr Investments machen und in allen europäischen Ländern die Anzahl der Neuinvestments in den letzten Jahren tendenziell rückläufig war (man bemerke, die Untersuchung wurde VOR der Finanzmarktkrise durchgeführt).</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Fazit</strong></p>
<p style="text-align: left;">Die Qualität der Investments wird sich leider erst in ein paar Jahren zeigen. Aber spannend wird das Ergebnis einer qualitativen Analyse mit Sicherheit. Es bleibt zu hoffen, dass nach dem quantitativen Anstieg der Investments die Qualität dieser nicht leiden musste.</p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Netzprominenz deutscher Startups &#8211; StudiVZ mit 10 Mio. Euro Verlust in 2008?</title>
		<link>http://www.seedfinance.de/2008/11/18/netzprominenz-deutscher-startups-studivz-mit-10-mio-euro-verlust-in-2008/</link>
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		<pubDate>Tue, 18 Nov 2008 13:13:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till Ohrmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bereits zum zweiten Mal hat die Agentur Ethority im Auftrag des Branchendienstes Meedia die deutschen Startups hinsichtlich ihrer Markenbekanntheit und ihrer Netzreputation analysiert. Ethority hat hierzu im Zeitraum von September bis Oktober 2008 rund 17.700 Meinungsäußerungen von Usern in deutschsprachigen Weblogs und Foren quantitativ und qualitativ analysiert und somit die Netzprominenz einzelner Startups ermittelt. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Bereits zum zweiten Mal hat die Agentur <a title="Ethority" href="http://www.ethority.de" target="_blank">Ethority</a> im Auftrag des Branchendienstes <a title="Meedia.de" href="http://www.meedia.de" target="_blank">Meedia</a> die deutschen Startups hinsichtlich ihrer Markenbekanntheit und ihrer Netzreputation <a title="Ethority-Analyse" href="http://www.ethority.de/weblog/2008/11/17/ethority-startup-monitor-studivz-fallt-bei-den-usern-durch/" target="_blank">analysiert</a>. Ethority hat hierzu im Zeitraum von September bis Oktober 2008 rund 17.700 Meinungsäußerungen von Usern in deutschsprachigen Weblogs und Foren quantitativ und qualitativ analysiert und somit die Netzprominenz einzelner Startups ermittelt. Die Top20 der prominentesten Startups (Kriterium: Anzahl der Nennungen in den sozialen Medien) stellt sich wie folgt dar:
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-938" title="buzz_top20" src="http://www.seedfinance.de/wp-content/uploads/2008/11/buzz_top20.jpg" alt="" width="440" height="348" /></p>
Über <a title="StudiVZ" href="http://www.studivz.de" target="_blank">StudiVZ</a> wird im Netz am meisten gesprochen. Auf Grund der Nachrichtenlage der vergangenen Wochen wundert das nicht (Entlassung des Geschäftsführers, juristische Schritte gegen zahlreiche andere Social Networks, etc.). Allerdings analysierte Ethority nicht ausschließlich die Quantität der Nennungen, sondern unterzog die Meinungsäußerungen auch einer qualitativen Analyse zur Ermittlung der Reputation einzelner Startups. Das Ergebnis der qualitativen Analyse ist in nachfolgender Grafik dargestellt:
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-942" title="topflop" src="http://www.seedfinance.de/wp-content/uploads/2008/11/topflop.jpg" alt="" width="450" height="344" /></p>
Positive und negative Äußerungen zu StudiVZ hielten sich in den Monaten September und Oktober 2008 die Waage. Bei allen anderen Startups waren generell mehr positive als negative Äußerungen zu verzeichnen. Überraschend ist meiner Meinung nach, dass der mobile Dienste <a title="Plazes.com" href="http://www.plazes.com" target="_blank">Plazes</a> die meisten positiven Äußerungen für sich beanspruchten. Haben wir den Durchbruch beim mobilen Internet nun endlich geschafft? Auch bin ich etwas überrascht, dass <a title="Yigg" href="http://www.yigg.de" target="_blank">Yigg</a> (Platz 3 bei der Markenbekanntheit) &#8211; trotz des absolut misslungenen Relaunchs, immernoch mehr positive als negative Nachrichten auf sich vereinen konnte.

<strong>10 Millionen Euro Verlust bei StudiVZ?</strong>

Auch iBusiness <a title="iBusiness: StudiVZ: Markenbekanntheit top, Markenwert flop" href="http://www.ibusiness.de/members/aktuell/db/924798og,StudiVZ-Markenbekanntheit-top-Markenwert-flop-.html" target="_blank">berichtet</a> heute über die Ethority-Studie. Gemäß iBusiness ist ein Grund für die schlechte Reputation von StudiVZ u.a. auch in den Bemühungen nach einer Monetarisierungsstrategie zu sehen. Unter Berufung auf Informationen des Nachrichtenmagazin <a title="Spiegel" href="http://www.spiegel.de" target="_blank">Spiegel</a> wird im iBusiness-Artikel auf die finanzielle Situation bei StudiVZ eingegangen. Demnach liegt StudiVZ beim avisierten Umsatz für das Jahr 2008 weit hinter den Planungen zurück. Anstatt 25 Millionen Euro Umsatz (wie ursprünglich geplant), wird in 2008 voraussichtlich nur ein Umsatz von zehn Millionen erreicht. Den Informationen von Spiegel zufolge soll sich der Verlust für das Jahr 2008 gem. iBusiness auf rund zehn Millionen Euro belaufen. Mitarbeiter des Holtzbrinck-Verlags sollen monieren, dass viele Zeitungen und Zeitschriften Verlags nun sparen müssen, damit die Online-Verluste von StudiVZ ausgeglichen werden können. Auf Spiegel Online konnte ich leider keinen Artikel finden, der die Ertragssituation bei StudiVZ thematisiert.]]></content:encoded>
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		<title>Gescheiterte Verhandlungen zwischen United Internet und StudiVZ</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Nov 2008 18:02:14 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Geschichten um mögliche Verkäufe und Übernahmen von StudiVZ scheinen nicht abzureißen. Eine Beteiligung an StudiVZ ist anscheinend für viele (noch) ein begehrliches Ziel. War bis vor kurzem noch Facebook als potentieller Käufer im Gespräch, so berichtet der Netzökonom heute, dass StudiVZ mit United Internet Verhandlungen über eine Minderheitsbeteiligung führte. Doch wie auch bei Facebook, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Geschichten um mögliche Verkäufe und Übernahmen von <a title="StudiVZ" href="http://www.studivz.de" target="_blank">StudiVZ</a> scheinen nicht abzureißen. Eine Beteiligung an StudiVZ ist anscheinend für viele (noch) ein begehrliches Ziel. War bis vor kurzem noch <a title="Facebook.com" href="http://www.facebook.com" target="_blank">Facebook</a> als potentieller Käufer im Gespräch, so <a title="Netzökonom: United Internet wollte sich an StudiVZ beteiligen" href="http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/archive/2008/11/17/united-internet-wollte-sich-an-studivz-beteiligen.aspx" target="_blank">berichtet</a> der <a title="Netzökonom.de" href="http://www.netzoekonom.de" target="_blank">Netzökonom</a> heute, dass StudiVZ mit <a title="United Internet" href="http://www.unitedinternet.de" target="_blank">United Internet</a> Verhandlungen über eine Minderheitsbeteiligung führte. Doch wie auch bei Facebook, eine Beteiligung von United Internet an StudiVZ kam nicht zustande. Leider wurden keine Gründe für das Scheitern der Verhandlungen bekannt. Ich vermute, dass unterschiedliche Bewertungsvorstellungen die Ursache für das Scheitern der Gespräche waren.

<strong>Probleme von United Internet</strong>

Das Internetschwergewicht United Internet steht vor größeren Problemen, die sich kurz in folgenden Punkten zusammenfassen lassen:
<ul>
	<li>Das Wachstum der Portale Web.de und GMX stagniert seit einiger Zeit. Beide Portale haben den Sprung ins Web 2.0-Zeitalter nicht geschafft. Der Portalchef und Web.de-Mitgründer <a title="Wikipedia: Web.de" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Web.de" target="_blank">Matthias Greve</a> musste das Unternehmen aus diesem Grund bereits verlassen.</li>
	<li>Die Versuche über ein eigenes Social Network im Web 2.0 Fuß zu fassen und dadurch Reichweite für die Vermarktungssparte zu generieren, können als gescheitert betrachtet werden. Die Community <a title="UndDu" href="http://www.unddu.de" target="_blank">UndDu</a> konnte sich am Markt nicht etablieren.</li>
	<li>Der Vertrieb von DSL-Anschlüssen unterliegt einem harten Konkurrenzkampf, der über den Preis geführt werden muss. Dementsprechend sind die Margen im Keller. Zusätzlich hat United Internet im Q3/2008 170.000 Kunden verloren, die dem Unternehmen nach Ablauf ihres 2-Jahres-Vertrages den Rücken gekehrt haben. Im gleichen Quartal wurden nur 190.000 neue Kunden gewonnen. Für das vierte Quartal 2008 wurde die Prognose von ursprünglichen 100.000 Neukunden auf 60.000 <a title="United Internet: Ergebnisse des 3. Quartals" href="http://www.unitedinternet.de/xml/ui/ShowPressReleases;jsessionid=5A6F8BA4DBAAF6D8C8150FE91EC25E51.TC90a?__frame=_top&amp;__lf=Static&amp;id=695" target="_blank">reduziert</a> (-40 Prozent).</li>
	<li>Die konjunkturell bedingte Abschwächung am Werbemarkt bekommt United Internet in diesem Jahr stark zu spüren. In den ersten neun Monaten 2008 reduzierte sich das Ergebnis vor Steuern des Online-Marketing-Segments um 42,3 Prozent auf 8,6 Mio. Euro (Q1-Q3 2007: 14,9 Mio. Euro).</li>
	<li>Die strategischen Beteiligungen an <a title="Freenet.de" href="http://www.freenet.de" target="_blank">Freenet</a>, <a title="Versatel" href="http://www.versatel.de" target="_blank">Versatel</a> und <a title="Drillisch" href="http://www.drillisch.de" target="_blank">Drillisch</a> führte im letzten Quartal zu hohen Abschreibungen. Auf Grund der konjunkturellen Lage können die Beteiligungen im Augenblick nicht verkauft werden.</li>
</ul>
Wachstumstreiber bei United Internet ist im Augenblick das Webhosting-Geschäft im Ausland. So konnten zum Beispiel im ersten Halbjahr 2008 die Zahl der kostenpflichtigen Kundenverträge um 270.000 auf 1,82 Millionen gesteigert werden.

<strong>Ausweg StudiVZ?</strong>

Die Klickmaschine StudiVZ hätte dem Online-Marketing-Segement von United Internet mit Sicherheit kurzfristig frischen Wind eingehaucht. Doch durch die teure (überteuerte?) Beteiligung an Freenet hat Vorstandschef Ralph Dommermuth vermutlich gelernt, dass es sich nicht lohnt eine Beteiligung um jeden Preis einzugehen.

Auf Grund der unklaren Zukunft und der nicht vorhandenen bzw. zumindest nicht ersichtlichen Monetarisierungsstrategien von StudiVZ ist es für United Internet vermutlich besser, dass eine Beteiligung an der Studentenplattform nicht geklappt hat. Kurzfristige wäre eine Beteiligung für das Segment &#8220;Online-Marketing&#8221; zwar mit Sicherheit interessant gewesen, doch bleibt es unklar, wie es um die Zukunft des innovationsschwachen Studentenportals bestellt ist. Durch einen eventuellen Reichweitenverlust des Portals könnte für United Internet schnell ein hoher Abschreibungsbedarf entstehen, wenn prognostizierte Werbeeinblendungen nicht erreicht werden können. Die Portale <a title="Wer-kennt-wen.de" href="http://www.wer-kennt-wen.de" target="_blank">Wer-kennt-wen</a> und der deutschsprachige Ableger von <a title="Facebook.de" href="http://www.facebook.de" target="_blank">Facebook</a> scheinen gegenüber der Studentencommunity immer mehr Zulauf zu bekommen. <a title="Basic Thinking: Volksnetz: Wer-Kennt-Wen gegen MeinVZ (Okt 08)" href="http://www.basicthinking.de/blog/2008/11/10/volksnetz-wer-kennt-wen-gegen-meinvz-okt-08/" target="_blank">Betrachtet</a> man sich die letzten IVW-Zahlen, dann scheint sich insbesondere das Volksnetz Wer-kennt-wen rasant zu einem wahren Konkurrenten von StudiVZ zu entwickeln.

<strong>Fazit</strong>

Ich bin gespannt, wie United Internet ihr Segment &#8220;Online-Marketing&#8221; wieder auf Vordermann bringt und wie es das Unternehmen schafft das hierzu notwendige Reichweitenwachstum zu generieren. Äußerst fraglich ist für mich in diesem Zusammenhang, ob der angestrebte Aufbau eines zentralen Kommunikationspunkte für Nutzer verschiedener Social Networks der richtige Ansatz ist (siehe hierzu z.B. folgende Artikel: <a title="Internet World: Web.de will erste Anlaufstelle im Web werden" href="http://www.internetworld.de/Nachrichten/Unternehmen/Web.de-will-erste-Anlaufstelle-im-Web-werden" target="_blank">Internet World</a>, <a title="Meedia.de: Web.de buhlt um Social Network User" href="http://meedia.de/nc/details/article/XXX_100012692.html" target="_blank">Meedia.de</a>, <a title="Netzökonom: Web.de will Web 2.0 Kommunikationszentrale werden" href="http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/archive/2008/10/26/web-de-will-web-2-0-zentrale-werde.aspx" target="_blank">Netzökonom</a>, <a title="Aufgehts: Web.de will Web 2.0-Zentrale werden" href="http://aufgehts.wordpress.com/2008/10/27/webde-will-web-20-zentrale-werden/" target="_blank">Aufgehts</a>). Vor allem vor dem Hintergrund, dass sich Web.de mit &#8220;Combots&#8221; bereits schonmal eine blutige Nase im Bereich der plattformübergreifenden Kommunikation <a title="Netzwertig: ComBOTS versendet letzte Mail an seine (wenigen) Nutzer" href="http://netzwertig.com/2007/10/29/zn-combots-versendet-letzte-mail-an-seine-wenigen-nutzer/" target="_blank">geholt</a> hat, bin ich von der Strategie nicht überzeugt. Fraglich ist dabei natürlich auch wie die Betreiber der Web 2.0-Services reagieren, wenn Web.de auf &#8220;Userklau&#8221; geht.

Ein Verkauf von StudiVZ durch Holtzbrinck scheint erstmals unwahrscheinlich zu sein, da in einer schwächeren konjunkturellen Phase vermutlich kein Käufer gefunden werden kann, der bereit ist den angestrebten Preis zu bezahlen. Es bleibt zu hoffen, dass in besseren Zeit die Popularität von StudiVZ nach wie vor so hoch ist wie heute. Ansonsten könnte man schnell zu dem Fazit gelangen, dass Holtzbrinck den besten Zeitpunkt für einen Verkauf des Portals verpasst hat.]]></content:encoded>
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		<title>Ist Xing ein Übernahmekandidat für LinkedIn?</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Oct 2008 14:49:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till Ohrmann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bain Capital Ventures]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein Finanzspritze über satte 22,7 Mio. US-$ hat LinkedIn in seiner letzten Kapitalrunde von Goldman Sachs, The McGraw-Hill Companies, SAP Ventures und Bessemer Venture Partners bekommen. Bereits im Juni hat LinkedIn eine Finanzierungsrunde über 53 Mio. US-$ mit einer Investorengruppe um Bain Capital Ventures geclosed, um damit unter anderem sein Expansionspläne zu finanzieren. Die Bewertung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Ein Finanzspritze über satte 22,7 Mio. US-$ hat <a title="Linkedin.com" href="http://www.linkedin.com" target="_blank">LinkedIn</a> in seiner letzten Kapitalrunde von Goldman Sachs, The McGraw-Hill Companies, SAP Ventures und Bessemer Venture Partners <a title="blog.linkedin.com" href="http://blog.linkedin.com/blog/2008/10/goldman-sachs-t.html" target="_blank">bekommen</a>. Bereits im Juni hat LinkedIn eine Finanzierungsrunde über 53 Mio. US-$ mit einer Investorengruppe um Bain Capital Ventures <a title="Golem.de" href="http://www.golem.de/0806/60469.html" target="_blank">geclosed</a>, um damit unter anderem sein Expansionspläne zu finanzieren. Die Bewertung der Plattform lag für die zwei Runde insgesamt bei rund einer Milliarde US-$. Nachdem LinkedIn nun seine Kriegskasse in diesem Jahr mit 75,7 Mio. US-$ hervorragend gefüllt hat, stellt sich natürlich die Frage, wofür das Geld konkret verwendet wird und wie die Expansionspläne konkret aussehen?

<strong>Wann kommt LinkedIn auf den deutschen Markt?</strong>

Bereits seit fast zwei Jahren plant LinkedIn die Expansion auf den deutschsprachigen Markt. Immer wieder gab es Meldungen, die den Start einer deutschsprachigen Plattform ankündigten. Vollzogen wurde dieser Schritt allerdings noch nicht und eine deutschsprachige Version lässt weiterhin auf sich warten. Bezüglich der Erfolgsaussichten eines derartigen Schrittes bin ich sehr skeptisch, da Lars Hinrichs mit <a href="http://www.xing.com">Xing</a> den Markt hierzulande schon hervorragend besetzt hat. LinkedIn wäre nicht das erste Unternehmen, das auf Probleme bei der Eroberung des deutschsprachigen Marktes stösst. Zuletzt hat <a title="Facebook" href="http://www.facebook.com" target="_blank">Facebook</a> den Schritt gewagt und konnte sich gegenüber <a title="StudiVZ" href="http://www.studivz.de" target="_blank">StudiVZ</a> (noch) nicht durchsetzen. Der Erfolg der deutschen Facebookversion ist bisher eher mit mäßig zu beschreiben (weitere Infos zu den Problemen von Facebook auf dem deutschen Markt und den auf LinkedIn zukommenden Problemen gibts bei <a title="Netzwertig" href="http://www.netzwertig.com" target="_blank">Netzwertig</a> im Artikel &#8220;<a title="Netzwertig: LinkedIn, der Deutschlandstart und das Déjà-vu" href="http://netzwertig.com/2008/08/20/social-business-networkslinkedin-der-deutschlandstart-und-das-deja-vu/" target="_blank">LinkedIn, der Deutschlandstart und das Déjà-vu</a>&#8220;).

<strong>Parallelen zwischen Facebook/StudiVZ und LinkedIn/Xing</strong>

Interessant ist, dass durchaus strategische Parallelen zwischen Facebook/StudiVZ und LinkedIn/Xing interpretiert werden können. Auch Facebook hat seine deutschsprachige Plattform lange angekündigt, bevor diese letztlich in die Tat umgesetzt wurde. Im nachhinein stellte sich heraus, dass Facebook lange mit <a title="Holtzbrinck" href="http://www.holtzbrinck.de" target="_blank">Holtzbrinck</a>, dem Eigentümer von StudiVZ, über eine Übernahme verhandelt hat. Dies erklärt, dass die deutschsprachige Facebook-Version auf sich warten gelassen hat, bis die Verhandlungen als gescheitert bezeichnet werden konnten. Haben wir bei LinkedIn und Xing eine ähnliche Situation? Verhandelt hier LinkedIn bereits mit Xing? Würde das Kapital von LinkedIn für die Finanzierung einer Übernahme von Xing reichen? Strategisch dürfte für LinkedIn die Übernahme von Xing durchaus Sinn machen.

<strong>(Feindliche) Übernahme von Xing durch LinkedIn?</strong>

Betrachten wir uns hierzu die Anteilseignerstruktur von Xing (Quelle: Xing-Website):
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-593 aligncenter" title="080519_ir_struktur_de" src="http://www.seedfinance.de/wp-content/uploads/2008/10/080519_ir_struktur_de.jpg" alt="" width="400" height="165" /></p>
Insgesamt gibt es 5.201.700 Aktien von Xing. Bei einem aktuellen Kurs von rund 26 Euro verfügt Xing über eine Marktkapitalisierung von 135,2 Mio. Euro. Wir erinnern uns, dem steht die Bewertung von LinkedIn bei den vergagnenen Kapitalrunde in diesem Jahr gegenüber: rund 1 Mrd. US-$. Insgesamt verfügt LinkedIn aus den Kapitalrunden über liquide Mittel in Höhe von 75,7 Mio. US-$. Es wird schnell klar, dass eine vollständige Übernahme von Xing durch LinkedIn zum heutigen Datum nicht ohne weiteres möglich sein wird, sofern der Aktienkurs von Xing nicht wesentlich einbricht.

Die im Streubesitz befindlichen Xing-Anteile von 57,6 Prozent (2.996.179 Aktien) sind bei einem Kurs von 26 Euro mit rund 77.9 Mio. Euro zu bewerten. Daraus lässt sich schliessen, dass für LinkedIn eine feindliche Übernahme durch den Kauf der sich im Streubesitz befindlichen Anteile mit ihrer aktuellen Kapitalisierung nicht möglich zu sein scheint. Auch dies wieder unter der Voraussetzung, dass der Xing-Kurs in naher Zukunft nicht wesentlich einbricht. Ein Argument gegen eine feindliche Übernahme über den Kauf der sich im Streubesitz befindlichen Anteilsscheine ist mit Sicherheit auch die Tatsache, dass die Käufe von LinkedIn den Kurs kurzfristig nach oben treiben würden.

Bei der Betrachtung wurden die Möglichkeiten die Übernahme mit weiterem Fremdkapital zu finanzieren (z.B. geleveraged<em></em> über Darlehen) nicht berücksichtigt, da dies bei der aktuellen Kapitalmarktkrise auch nicht ohne weiteres möglich zu sein scheint.

<strong><span style="color: #000000;">Fazit</span></strong>

Auf den ersten Blick ist eine Übernahme von Xing durch LinkedIn nahezu auszuschliessen. Aus diesem Grund ist davon auszugehen, dass LinkedIn versuchen wird den deutschsprachigen Raum auf eigenen Beinen zu erobern. Es bleibt spannend. Insbesondere bin ich darauf gespannt, ob LinkedIn das Pricing auf den deutschsprachigen Markt anpasst. Das günstigste Premium-Paket kostet bei LinkedIn im Augenblick z.B. 19.95 US-$ pro Monat und man kann damit gerademal drei lächerliche Mails pro Monat verschicken. Das teuerste der drei Premiumpakete kostet im Augenblick sagenhafte 200 US-$. Zum Vergleich, Xing verlangt 5.95 Euro pro Monat für die Premiummitgliedschaft.]]></content:encoded>
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