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	<title>Seedfinance &#187; Lokalisten</title>
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	<description>Entrepreneurship &#38; Finanzierung</description>
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		<title>1,82 Euro für jedes WKW-Mitglied?</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Feb 2009 19:05:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Dengler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie heute bekannt wurde, übernimmt die RTL-Gruppe das Social Network Wer-kennt-wen komplett. Seit ungefähr einem Jahr hält die Sendergruppe bereits 49 Prozent an der Plattform. Die beiden Gründer, Patrick Ohler und Fabian Jager, bleiben Wer-kennt-wen weiterhin treu und sind als Geschäftsführer angestellt. Die Option zur Aufstockung der Anteile hatte RTL von Anfang an in den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong>Wie heute bekannt wurde, übernimmt die <a title="rtl.de" href="http://www.rtl.de" target="_self">RTL</a>-Gruppe das Social Network <a title="Wer-kennt-wen" href="http://www.wer-kennt-wen.de" target="_self">Wer-kennt-wen</a> komplett. Seit ungefähr einem Jahr hält die Sendergruppe bereits 49 Prozent an der Plattform.</strong>

<a href="http://www.seedfinance.de/wp-content/uploads/2009/02/download_fabian_patrick2.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2372" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="download_fabian_patrick2" src="http://www.seedfinance.de/wp-content/uploads/2009/02/download_fabian_patrick2.jpg" alt="" width="295" height="187" /></a>Die beiden Gründer, <a title="Xing-Profile: Patrick Ohler" href="https://www.xing.com/profile/Patrick_Ohler/" target="_self">Patrick Ohler</a> und <a title="Xing-Profile: Fabian Jager" href="https://www.xing.com/profile/Fabian_Jager/" target="_self">Fabian Jager</a>, bleiben Wer-kennt-wen weiterhin treu und sind als Geschäftsführer angestellt. Die Option zur Aufstockung der Anteile hatte RTL von Anfang an in den Verträgen. Nachdem WKW 2008 ein beeindruckendes Wachstum aufs Parkett gelegt hat, wird RTL die Entscheidung zur Ausübung der Option nicht schwer gefallen sein. Mit inzwischen 5,5 Mio. Usern hat Wer-kennt-wen zu StudiVZ aufgeschlossen. Eventuelle Zielerreichungskomponenten aus dem letztjährigen Übernahmevertrag, die auf ein Userwachstum abzielen, dürften die Gründer somit locker erreicht haben.

<strong>Profitabilität der Plattform</strong>

Etwas anders wird es da bei monetären Zielerreichungskomponenten aussehen. Wie der Netzökonom <a title="Netzökonom: RTL übernimmt Wer-kennt-wen" href="http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/archive/2009/02/02/rtl-252-bernimmt-wer-kennt-wen-komplett.aspx" target="_self">berichtet</a>, arbeitet Wer-kennt-wen noch nicht profitabel. Trotz dieses Mankos ist WKW für einen General Interest-Sender wie RTL ein hervorragendes Investment, da sich die breite Zielgruppe der Plattform sehr stark mit der Zielgruppe der RTL-Sender deckt. Aus diesem Grund wird RTL das Manko im Hinblick auf die Profitabilität gerne billigend in Kauf genommen haben.

<strong>Übernahmepreis und Bewertung</strong>

<strong> </strong>

Angaben zum Kaufpreis wurden nicht gemacht. Interessant ist eine Information von <a title="Netzwertig: ProSiebenSat.1 übernimmt Lokalisten für 25 Millionen Euro" href="http://netzwertig.com/2009/02/02/rtl-uebernimmt-volksnetzwerk-wer-kennt-wende/" target="_self">Netzwertig</a>, die ich gerne zitieren möchte:
<blockquote>Angaben zur Übernahmesumme ließ sich WKW nicht entlocken. Im Zuge der ersten Beteiligung von RTL im Februar 2008 erreichte uns jedoch aus zuverlässiger Quelle <a title="Netzwertig: WKW-Bewertung" href="http://netzwertig.com/2008/02/29/zn-rtl-bewertet-wer-kennt-wende-mit-rund-zehn-millionen-euro/" target="_self">die Information</a>, <strong>die vertraglich festgelegte Gesamtbewertung des Social Networks läge bei zirka zehn Millionen Euro</strong> &#8211; angesichts des enormen Wachstums der Site und verglichen mit ähnlichen Akquisitionen ein echtes Schnäppchen.</blockquote>
Sofern die Gesamtbewertung von ca. 10 Mio. Euro zum Februar 2008 noch heute gültig ist, dann bedeutet dies, dass RTL rund 1,82 Euro pro WKW-Mitglied bezahlt. Eine Beurteilung, ob dies in der heutigen Zeit viel oder wenig ist fällt schwer. <a title="Deutsche-Startups: RTL schluckt wer-kennt-wen" href="http://www.deutsche-startups.de/2009/02/02/rtl-schluckt-wer-kennt-wen/" target="_self">Fakt ist</a>, dass WKW zum Februar 2008 rund 1,5 Mio. User hatte und innerhalb eines Jahres rund 4 Mio. neue Mitglieder für sich begeistern konnte. Schauen wir uns zur Beurteilung der Übernahme die anderen Community-Deals an, die wir hier in Deutschland bereits hatten.

<strong>13,88 Euro pro Lokalisten-Mitglied</strong>

<strong> </strong>

ProSiebenSat1 <a title="Netzwertig: ProSiebenSat.1 übernimmt Lokalisten für 25 Millionen Euro" href="http://netzwertig.com/2008/05/24/exklusiv-prosiebensat1-uebernimmt-lokalisten-fuer-25-millionen-euro/" target="_self">legte</a> für 90 Prozent an <a title="Lokalisten.de" href="http://www.lokalisten.de" target="_self">Lokalisten</a> im Mai letzten Jahres angeblich 25 Mio. Euro auf den Tisch. Zum damaligen Zeitpunkt hatte das Social Network rund 1,8 Mio. Mitglieder. Dies impliziert, dass ProSiebenSat1 pro Lokalisten-Mitglied rund 13,88 Euro bezahlt hätte. Im Vergleich zum RTL/WKW-Deal ein sehr schlechter Deal, da Lokalisten vermutlich ebenso rote Zahlen schreibt wie WKW und dazuhin noch deutlich weniger stark wächst, wie nachfolgende Alexa-Grafik imposant darstellt.
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.seedfinance.de/wp-content/uploads/2009/02/widgetsalexacom.jpg"><img class="size-full wp-image-2373 aligncenter" title="widgetsalexacom" src="http://www.seedfinance.de/wp-content/uploads/2009/02/widgetsalexacom.jpg" alt="" width="470" height="300" /></a></p>
<strong>85 Euro pro StudiVZ-Mitglied</strong>

<strong> </strong>

Zum Zeitpunkt der Übernahme von <a title="StudiVZ" href="http://www.studivz.de" target="_self">StudiVZ</a> durch <a title="Holtzbrinck.de" href="http://www.holtzbrinck.de" target="_self">Holtzbrinck</a> hatte das Studentennetzwerk ungefähr 1 Mio. Mitglieder. Holtzbrinck bezahlte Anfang 2007 vermutlich rund 85 Mio. Euro für StudiVZ. Demnach ergibt sich für diesen Deal eine Bewertung pro Mitglied von rund 85 Euro.

<strong>Fazit</strong>

Der WKW-Deal scheint für RTL auf den ersten Blick ein sehr guter zu sein. Zumindest im Vergleich zu den bisherigen Übernahmen deutscher Communities. RTL hatte die Option zur Übernahme von WKW Anfang 2008 geschlossen und kann eindeutig von den rasant gestiegenen Mitgliederzahlen im vergangenen Jahr profitieren. Eine Frage die nicht beantwortet werden kann ist, ob die wer-kennt-wen Gründer bei einem Verkauf zum heutigen Zeitpunkt hätten mehr erzielen können.]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Facebook wächst in Deutschland stark &#8211; eine demographische Nutzer-Analyse</title>
		<link>http://www.seedfinance.de/2009/01/28/facebook-starkes-wachstum-in-deutschland-eine-user-analyse/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Jan 2009 15:49:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Verst</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Facebook Gründer und Chef Mark Zuckerberg verkündete gestern auf der DLD-Konferenz in München, dass Facebook aktuell in Deutschland mehr als zwei Millionen Nutzer hat. Das entspricht einer Vervierfachung der Userzahlen innerhalb eines Jahres. Damit wird Facebook endgültig auch hierzulande zum ernst zu nehmenden Konkurrenten für etablierte Netzwerke, wie die VZ-Netzwerke, lokalisten und wer-kennt-wen. Doch welcher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Facebook Gründer und Chef <a title="Mark Zuckerberg" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mark_Zuckerberg" target="_self">Mark Zuckerberg</a> verkündete gestern auf der <a title="Digital Life Design Conference" href="http://www.dld-conference.com/" target="_self">DLD-Konferenz</a> in München, dass Facebook aktuell in Deutschland mehr als zwei Millionen Nutzer hat. Das entspricht einer Vervierfachung der Userzahlen innerhalb eines Jahres. Damit wird Facebook endgültig auch hierzulande zum ernst zu nehmenden Konkurrenten für etablierte Netzwerke, wie die VZ-Netzwerke, lokalisten und wer-kennt-wen. Doch welcher dieser Dienste wird Facebook als Erster zum Opfer fallen?

Ein Weg sich dieser Frage zu nähern ist, sich die demografischen Daten der Nutzer anzusehen. Zunächst wird deutlich, dass insbesondere Frauen den Aufschwung von Facebook in Deutschland tragen. Was so nicht unbedingt zu erwarten war.

<a href="http://www.seedfinance.de/wp-content/uploads/2009/01/facebook-demographic-statistics_1233130690850.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-2387" title="facebook-demographic-statistics_1233130690850" src="http://www.seedfinance.de/wp-content/uploads/2009/01/facebook-demographic-statistics_1233130690850.png" alt="" width="513" height="374" /></a>

Deutlich erkennbar ist der sich beschleunigende Anstieg der Nutzer seit dem 21. Januar. Daraus nun die Schlussfolgerung zu ziehen, dass der <a title="Tipping Point" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tipping-Point" target="_self">Tipping Point</a> (<a title="Netzwerkeffekt" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Netzwerkeffekt" target="_self">Netzwerkeffekt</a>) erreicht sei, wäre aus meiner Sicht sehr spekulativ, da der betrachtete Zeitraum doch sehr kurz ist. Trotzdem ist die Beschleunigung des Wachstums ein Indikator.

Wachstumsraten nach Geschlecht im Betrachtungszeitraum:
<ul>
	<li>Frauen: 9,4%</li>
	<li>Männer: 10,2%</li>
</ul>
<strong>Frauen im Detail</strong>

Widererwartend bilden Frauen zwischen 18-34 Jahren den größten Anteil der deutschen Facebook-Nutzern. Auffällig ist, dass die Gruppe der 18-25 jährigen weiblichen Facebook-Nutzer aus Deutschland schon deutlich größer ist als die der 26-34 Jährigen. Zusätzlich verfügt diese Usergruppe auch über höhere Wachstumsraten.

<a href="http://www.seedfinance.de/wp-content/uploads/2009/01/facebook-demographic-statistics_1233131490109.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-2388" title="facebook-demographic-statistics_1233131490109" src="http://www.seedfinance.de/wp-content/uploads/2009/01/facebook-demographic-statistics_1233131490109.png" alt="" width="516" height="377" /></a>

Wachstum der weiblichen Facebook-User im Betrachtungszeitraum:
<ul>
	<li>Gruppe 18-25 Jahre: 9,5%</li>
	<li>Gruppe 26-34 Jahre: 7,9%</li>
</ul>
<strong>Männer im Detail</strong>

Bei den männlichen Facebook-Nutzern aus Deutschland ergibt sich ein ähnliches Bild. Der Abstand zwischen den beiden Gruppen (18-25 Jahre und 26-34 Jahre) ist jedoch deutlich geringer. Die wachstumsstärkste Gruppe (im betrachteten Zeitraum) sind &#8211; anders als das Bild vermittelt &#8211; die 18-25 jährigen Nutzer. Aber man kann deutlich erkennen, dass die Gruppe der 26-34 jährigen User seit ca. 21. Januar ein deutlich gesteigertes Wachstum vorweist.

<a href="http://www.seedfinance.de/wp-content/uploads/2009/01/facebook-demographic-statistics_1233131677445.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-2390" title="facebook-demographic-statistics_1233131677445" src="http://www.seedfinance.de/wp-content/uploads/2009/01/facebook-demographic-statistics_1233131677445.png" alt="" width="514" height="374" /></a>

Wachstum der männlichen Facebook-User im Betrachtungszeitraum:
<ul>
	<li>Gruppe 18-25 Jahre: 10,6%</li>
	<li>Gruppe 26-34 Jahre: 8,1%</li>
</ul>
<strong>Fazit</strong>

Zu Anfang dieses Artikels habe ich die Frage gestellt, welches deutsche Netzwerk als erstes dem amerikanischen Konkurrenten Facebook zum Opfer fallen wird. Wenn man sich die demographischen Zahlen anschaut, dürften in nächster Zeit besonders die VZ-Netzwerke (<a href="http://www.meinvz.de">meinVZ</a> und <a href="http://www.studivz.net">StudiVZ</a>) und <a href="http://www.lokalisten.de">lokalisten</a> in Bedrängnis kommen. Die Masse der deutschen Facebook-Nutzer überschneidet sich  &#8211; bei einem knapp zweistelligen Wachstum(!) &#8211; mit den Nutzern von StudiVZ und lokalisten.

Eine interessante Frage in diesem Zusammenhang ist noch, warum Facebook derart große Wachstumsraten aufweisen kann, obwohl der deutsche Community-Markt bereits vergeben erschien. Liegt es wirklich an der <strong>Innovationsignoranz </strong>der deutschen Betreiber? Als Rechtfertigung für die Innovationsignoranz liest man ja häufig, dass die deutschen User gar nicht derart viele Features wollen, wie sie Facebook bietet. Den Wachstumsraten von Facebook nach zu urteilen, scheint das nicht zu stimmen. Warum schaffen es die deutschen Anbieter noch nichtmal Innovationen der Marktführer zu imitieren? Wo sind z.B. die offenen Entwicklerschnittstellen bei deutschen Netzwerken? Oder Initiativen zur <a title="Data Portability" href="http://de.wikipedia.org/wiki/DataPortability" target="_self">Data Portability</a> im deutschsprachigen Markt?

<strong>Zusatzinformationen</strong>

Seit gestern gab es in der Blogspähre zahlreiche Reaktionen auf die Bekanntgabe der neustens Userzahlen von Facebook in Deutschland und den neuen Chef, der bei StudiVZ das retten soll was noch zu retten ist. Hier eine Übersicht der spannendsten Beiträge:
<ul>
	<li>Netzökonom: <a title="Facebook vervierfacht Nutzerzahlen in Deutschland" href="http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/archive/2009/01/27/facebook-erh-246-ht-wachstumstempo-in-deutschland.aspx" target="_self">Facebook vervierfacht Nutzerzahlen in Deutschland</a></li>
	<li>alles2null.de: <a title="Facebook hat nun 2 Mio. Mitglieder in Deutschland und was macht StudiVZ?" href="http://www.alles2null.de/facebook-hat-nun-2-millionen-mitglieder-in-deutschland-und-was-macht-studivz/" target="_self">Facebook hat nun 2 Mio. Mitglieder in Deutschland und was macht StudiVZ?</a></li>
	<li>zweipunktnull: <a title="Facebook - der schlafende Riese erwacht" href="http://www.zweipunktnull.org/blog/2009/01/27/facebook-der-schlafende-riese-erwacht/" target="_self">Facebook: Der schlafende Riese erwacht</a></li>
	<li>InternetMarketingNews: <a title="Facebook jetzt mit 2 Mio. deutschen Nutzern" href="http://www.internetmarketing-news.de/2009/01/27/facebook-jetzt-mit-2-millionen-deutschen-nutzern/" target="_self">Facebook jetzt mit 2 Mio. deutschen Nutzern</a></li>
	<li>Sven Plaggemeier: <a title="Facebook über zwei Mio. Nutzer in Deutschland" href="http://www.sven-plaggemeier.de/2009/01/facebook-uber-zwei-millionen-benutzer-in-deutschland/" target="_self">Facebook über zwei Millionen Nutzer in Deutschland</a></li>
	<li>Netzökonom: <a title="Berger-de Leon wird CEO von StudiVZ" href="http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/archive/2009/01/27/berger-de-leon-wird-ceo-von-studivz.aspx" target="_self">Berger-de León wird CEO von StudiVZ</a></li>
	<li>Nico Lumma: <a title="StudiVZ - das letzte Aufgebot" href="http://lumma.de/2009/01/27/studivz-das-letzte-aufgebot/" target="_self">StudiVZ &#8211; das letzte Aufgebot</a></li>
	<li>deutsche-starutps.de: <a title="Berger-de León wird StudiVZ-Chef" href="http://www.deutsche-startups.de/2009/01/27/berger-de-leon-wird-studivz-chef/" target="_self">Berger-de León wird StudiVZ-Chef </a></li>
</ul>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>VZ-Gruppe (studiVZ, schuelerVZ, &#8230;) schrumpft zusammen</title>
		<link>http://www.seedfinance.de/2008/12/17/vz-gruppe-studivz-schuelervz-schrumpft-zusammen/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Dec 2008 15:30:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till Ohrmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie Holger Schmidt in seinem Blog &#8220;Netzökonom&#8221; vermeldet, werden die beiden letzten verbleibenden Gründungsmitglieder Dennis Bemmann und Michael Brehm das Studentennetzwerk studiVZ zum Jahresende 2008 verlassen. Ehssan Dariani, das dritte Gründungsmitglied, hatte studiVZ bereits Anfang 2007 nach dem Verkauf an Holtzbrinck verlassen. Neben diesen Personalien wurde eine weitere strategisch spannende Entscheidung getroffen: Die Auslandsaktivitäten der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Wie Holger Schmidt in seinem Blog &#8220;Netzökonom&#8221; <a title="Netzökonom: StudiVZ-Gründer gehen von Bord" href="http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/archive/2008/12/17/studivz-gr-252-nder-gehen-von-bord.aspx" target="_blank">vermeldet</a>, werden die beiden letzten verbleibenden Gründungsmitglieder Dennis Bemmann und Michael Brehm das Studentennetzwerk <a title="StudiVZ" href="http://www.studivz.net" target="_blank">studiVZ</a> zum Jahresende 2008 verlassen. Ehssan Dariani, das dritte Gründungsmitglied, hatte studiVZ bereits Anfang 2007 nach dem Verkauf an Holtzbrinck verlassen. Neben diesen Personalien wurde eine weitere strategisch spannende Entscheidung getroffen: Die Auslandsaktivitäten der VZ-Gruppe werden zum Januar 2009 komplett eingestellt.

<strong>Personalien</strong>

Ob der Abschied von Dennis Bemmann und Michael Brehm wie dargestellt wirklich seit langem geplant war, oder ob auch der <a title="Netzökonom: Marcus Riecke verlässt StudiVZ" href="http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/archive/2008/10/22/marcus-riecke-verl-228-sst-studivz.aspx" target="_blank">Wechsel an der Spitze von studiVZ</a> mit ein Grund für das Ausscheiden ist, ist reine Spekulation. Dennoch beschreibt der Fall <a title="Seedfinance.de: Wenn Gründer gehen braucht man…" href="http://www.seedfinance.de/2008/11/25/wenn-grunder-gehen-braucht-man/" target="_self">aus meiner Sicht wieder einmal die Heuristik, dass Gründer und Manager grundverschieden sind</a> und es für ein junges Unternehmen sehr schwierig ist, die Phase zwischen Gründungsstimmung und professionellem Management zu meistern.

<strong>Bemühungen im Ausland</strong>

<a title="Onlinekosten: StudiVZ stampft Auslandsportale ein" href="http://www.onlinekosten.de/news/artikel/32486/0/StudiVZ-stampft-Auslandsportale-ein" target="_blank">Zum 20. Januar 2009</a> werden die Ableger estudiLN, studentIX, studiLN und studiQG aus dem Netz genommen. Jedoch können sich dort angemeldete Nutzer wieder anmelden &#8211; in einem englischsprachigen meinVZ, das den deutschen Namen behält. Diesen Schritt kann man ohne Frage als das Eingeständnis der gescheiterten Internationalisierung sehen. Noch im Sommer vergangenen Jahres <a title="Deutsche Startups: Bemmann und Brehm verlassen studiVZ - Auslandsableger werden eingemottet" href="http://www.deutsche-startups.de/2008/12/17/studivz-gibt-auslandsableger-auf/" target="_blank">sah</a> Ex-Chef Marcus Riecke im Ausland Nachholbedarf. Auch der neue Dienst wird nicht länger als ein Jahr am Leben gelassen werden &#8211; so meine These.

<strong>Strategische Fokussierung</strong>

Die volle Konzentration gilt nun also Deutschland und den Netzwerken schuelerVZ, studiVZ und meinVZ. Aber auch hier stehen die Verantwortlichen vor noch <a title="Netzwertig: Die Gründer verlassen das studiVZ-Schiff" href="http://netzwertig.com/2008/12/17/die-gruender-verlassen-das-studivz-schiff/" target="_blank">nicht gelösten Fragen</a>. So muss ein tragfähiges Geschäftsmodell gefunden und der Geschwindigkeit, mit der die Wettbewerber wie <a title="Wer-kennt-wen.de" href="http://www.wer-kennt-wen.de" target="_blank">wer-kennt-wen</a> oder <a title="Lokalisten.de" href="http://www.lokalisten.de" target="_blank">Lokalisten</a> wachsen, entgegengewirkt werden. Das sind nur zwei &#8211; wenn vielleicht auch die wichtigsten &#8211; Punkte, für die im Jahr 2009 eine Lösung gefunden werden muss. Und wer weiß, ob die jetzt vollzogenen Handlungen nicht doch schon als Vorbereitung für eine bevorstehende <a title="DotComTod2.0: Holtzbrinck dampft ein" href="http://www.dotcomtod.com/63-holtzbrinck-dampft-ein.html" target="_blank">Übernahme durch Facebook</a> zu <a title="Alles2Null:   Bereitet StudiVZ die eigene Übernahme vor?" href="http://www.alles2null.de/bereitet-studivz-die-eigene-ubernahme-vor/2618/" target="_blank">sehen</a> sind?]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Netzprominenz deutscher Startups &#8211; StudiVZ mit 10 Mio. Euro Verlust in 2008?</title>
		<link>http://www.seedfinance.de/2008/11/18/netzprominenz-deutscher-startups-studivz-mit-10-mio-euro-verlust-in-2008/</link>
		<comments>http://www.seedfinance.de/2008/11/18/netzprominenz-deutscher-startups-studivz-mit-10-mio-euro-verlust-in-2008/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 18 Nov 2008 13:13:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Till Ohrmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bereits zum zweiten Mal hat die Agentur Ethority im Auftrag des Branchendienstes Meedia die deutschen Startups hinsichtlich ihrer Markenbekanntheit und ihrer Netzreputation analysiert. Ethority hat hierzu im Zeitraum von September bis Oktober 2008 rund 17.700 Meinungsäußerungen von Usern in deutschsprachigen Weblogs und Foren quantitativ und qualitativ analysiert und somit die Netzprominenz einzelner Startups ermittelt. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Bereits zum zweiten Mal hat die Agentur <a title="Ethority" href="http://www.ethority.de" target="_blank">Ethority</a> im Auftrag des Branchendienstes <a title="Meedia.de" href="http://www.meedia.de" target="_blank">Meedia</a> die deutschen Startups hinsichtlich ihrer Markenbekanntheit und ihrer Netzreputation <a title="Ethority-Analyse" href="http://www.ethority.de/weblog/2008/11/17/ethority-startup-monitor-studivz-fallt-bei-den-usern-durch/" target="_blank">analysiert</a>. Ethority hat hierzu im Zeitraum von September bis Oktober 2008 rund 17.700 Meinungsäußerungen von Usern in deutschsprachigen Weblogs und Foren quantitativ und qualitativ analysiert und somit die Netzprominenz einzelner Startups ermittelt. Die Top20 der prominentesten Startups (Kriterium: Anzahl der Nennungen in den sozialen Medien) stellt sich wie folgt dar:
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-938" title="buzz_top20" src="http://www.seedfinance.de/wp-content/uploads/2008/11/buzz_top20.jpg" alt="" width="440" height="348" /></p>
Über <a title="StudiVZ" href="http://www.studivz.de" target="_blank">StudiVZ</a> wird im Netz am meisten gesprochen. Auf Grund der Nachrichtenlage der vergangenen Wochen wundert das nicht (Entlassung des Geschäftsführers, juristische Schritte gegen zahlreiche andere Social Networks, etc.). Allerdings analysierte Ethority nicht ausschließlich die Quantität der Nennungen, sondern unterzog die Meinungsäußerungen auch einer qualitativen Analyse zur Ermittlung der Reputation einzelner Startups. Das Ergebnis der qualitativen Analyse ist in nachfolgender Grafik dargestellt:
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-942" title="topflop" src="http://www.seedfinance.de/wp-content/uploads/2008/11/topflop.jpg" alt="" width="450" height="344" /></p>
Positive und negative Äußerungen zu StudiVZ hielten sich in den Monaten September und Oktober 2008 die Waage. Bei allen anderen Startups waren generell mehr positive als negative Äußerungen zu verzeichnen. Überraschend ist meiner Meinung nach, dass der mobile Dienste <a title="Plazes.com" href="http://www.plazes.com" target="_blank">Plazes</a> die meisten positiven Äußerungen für sich beanspruchten. Haben wir den Durchbruch beim mobilen Internet nun endlich geschafft? Auch bin ich etwas überrascht, dass <a title="Yigg" href="http://www.yigg.de" target="_blank">Yigg</a> (Platz 3 bei der Markenbekanntheit) &#8211; trotz des absolut misslungenen Relaunchs, immernoch mehr positive als negative Nachrichten auf sich vereinen konnte.

<strong>10 Millionen Euro Verlust bei StudiVZ?</strong>

Auch iBusiness <a title="iBusiness: StudiVZ: Markenbekanntheit top, Markenwert flop" href="http://www.ibusiness.de/members/aktuell/db/924798og,StudiVZ-Markenbekanntheit-top-Markenwert-flop-.html" target="_blank">berichtet</a> heute über die Ethority-Studie. Gemäß iBusiness ist ein Grund für die schlechte Reputation von StudiVZ u.a. auch in den Bemühungen nach einer Monetarisierungsstrategie zu sehen. Unter Berufung auf Informationen des Nachrichtenmagazin <a title="Spiegel" href="http://www.spiegel.de" target="_blank">Spiegel</a> wird im iBusiness-Artikel auf die finanzielle Situation bei StudiVZ eingegangen. Demnach liegt StudiVZ beim avisierten Umsatz für das Jahr 2008 weit hinter den Planungen zurück. Anstatt 25 Millionen Euro Umsatz (wie ursprünglich geplant), wird in 2008 voraussichtlich nur ein Umsatz von zehn Millionen erreicht. Den Informationen von Spiegel zufolge soll sich der Verlust für das Jahr 2008 gem. iBusiness auf rund zehn Millionen Euro belaufen. Mitarbeiter des Holtzbrinck-Verlags sollen monieren, dass viele Zeitungen und Zeitschriften Verlags nun sparen müssen, damit die Online-Verluste von StudiVZ ausgeglichen werden können. Auf Spiegel Online konnte ich leider keinen Artikel finden, der die Ertragssituation bei StudiVZ thematisiert.]]></content:encoded>
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